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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'speicherung' (RSS 2.0)</title>
    <link>http://blogs.demokratie24.de/thema/story/speicherung/</link>
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    <language>de</language>
    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Tue, 28 Feb 2012 06:00:00 GMT</pubDate>
    <dc:creator>blogs.demokratie24.de</dc:creator>
    <dc:date>2012-02-28T06:00:00Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/regelungen-des-telekommunikationsgesetzes-zur-speicherung-und-verwendung-von-telekommunikationsdaten-teilweise-verfassungswidrig_20120228.html</link>
      <description>Die Verfassungsbeschwerde richtet sich gegen die &amp;sect;&amp;sect; 111 bis 113 des Telekommunikationsgesetzes (TKG).&lt;br /&gt;
1. &amp;sect; 111 TKG verpflichtet gesch&amp;#228;ftsm&amp;#228;&amp;#223;ige Anbieter von Telekommunikationsdiensten, die von ihnen vergebenen beziehungsweise bereitgestellten Telekommunikationsnummern (Rufnummern, Anschlusskennungen, Mobilfunkendger&amp;#228;tenummern und Kennungen von elektronischen Postf&amp;#228;chern) sowie die zugeh&amp;#246;rigen pers&amp;#246;nlichen Daten der Anschlussinhaber wie Namen, Anschriften und Geburtsdaten zu erheben und zu speichern.&lt;br /&gt;
Die &amp;sect;&amp;sect; 112, [...]</description>
      <pubDate>Tue, 28 Feb 2012 06:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/regelungen-des-telekommunikationsgesetzes-zur-speicherung-und-verwendung-von-telekommunikationsdaten-teilweise-verfassungswidrig_20120228.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-28T06:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Gutachten belegt leichtfertigen Umgang mit Grundrechten</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/gutachten-belegt-leichtfertigen-umgang-mit-grundrechten_20120128.html</link>
      <description>&amp;#8220;Das Gutachten belegt wissenschaftlich fundiert die Unverh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;igkeit der anlasslosen Speicherung der Telekommunikationsdaten aller B&amp;#252;rgerinnen und B&amp;#252;rger. Gleichzeitig offenbart es die Leichtfertigkeit des Bundesinnenministers, der Union und der Polizeigewerkschaften im Umgang mit Grundrechten&amp;#8221;, erkl&amp;#228;rt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, zur Vorstellung einer Studie des Max-Planck-Instituts zur Vorratsdatenspeicherung.&lt;br /&gt;
Korte weiter:&lt;br /&gt;
&amp;#8220;Auch wenn zehn weitere renommierte [...]</description>
      <pubDate>Sat, 28 Jan 2012 11:00:32 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-28T11:00:32Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>VORRATSDATENSPEICHERUNG &amp;Uuml;BERFL&amp;Uuml;SSIG</title>
      <link>http://www.dasroteteam.de/jusos/?p=5623</link>
      <description>Die heute vom Max-Planck-Institut vorgelegte Studie zur Vorratsdatenspeicherung beweist: Die Speicherung von Telekommunikationsdaten hat keinen Nutzen f&amp;#252;r die Aufkl&amp;#228;rung von Verbrechen. Dazu erkl&amp;#228;rt der Juso-Bundesvorsitzende,&amp;nbsp;Sascha Vogt: &amp;#8222;Daten vorsorglich und massenhaft zu speichern, hat keinen Einfluss auf die Sicherheit oder Verbrechensaufkl&amp;#228;rung. Damit gibt es keine Argumente daf&amp;#252;r, die Daten von Millionen B&amp;#252;rgerinnen und B&amp;#252;rgern zu speichern. [...]</description>
      <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:09:29 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.dasroteteam.de/jusos/?p=5623</guid>
      <dc:creator>Jusos Minden-Lübbecke</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-27T10:09:29Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Pro &amp;amp; Contra Vorratsdatenspeicherung</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/pro-contra-vorratsdatenspeicherung</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/netzstandpunkte.png" height="180" width="480" /&gt;&lt;br /&gt;
In unserem neuen Format &amp;#8222;Netzstandpunkte&amp;#8220; stellen wir Pro- und Contra-Argumente von Politikern, Experten und Bloggern zu kontrovers diskutierten Netzthemen vor. Den Anfang macht die Vorratsdatenspeicherung (VDS). Auf politik-digital.de spricht sich der nieders&amp;auml;chsische Innenminister Uwe Sch&amp;uuml;nemann (CDU) f&amp;uuml;r die Vorratsdatenspeicherung aus, der Fachanwalt f&amp;uuml;r Strafrecht Emanuel Schach h&amp;auml;lt diese dagegen f&amp;uuml;r inakzeptabel.&amp;nbsp;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sie z&amp;auml;hlt zu einem der am hitzigsten diskutierten netzpolitischen Themen: die Vorratsdatenspeicherung.  Es war der 9. November 2007, als der Deutsche Bundestag mit den Stimmen der Gro&amp;szlig;en Koalition von CDU/CSU und SPD ein Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung beschloss, das der &amp;Uuml;berwachung und Speicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten dienen sollte. Dagegen regte sich rasch massiver Widerstand, vornehmlich auf Seiten der Zivilgesellschaft: mit Erfolg. Nach der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten (Sammel-)Verfassungsklage in der Geschichte der Bundesrepublik von &amp;uuml;ber 34.000 B&amp;uuml;rgern &lt;a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html" target="_blank"&gt;erkl&amp;auml;rte das Bundesverfassungsgericht&lt;/a&gt; das VDS-Gesetz am 2. M&amp;auml;rz 2010 f&amp;uuml;r verfassungswidrig und nichtig. Doch beendet ist die Diskussion &amp;uuml;ber die Einf&amp;uuml;hrung einer VDS damit noch lange nicht &amp;#8211; nicht nur, &lt;a  target="_blank"&gt;weil eine EU-Richtlinie&lt;/a&gt; auch Deutschland zur Einf&amp;uuml;hrung einer VDS verpflichtet. Als eine Alternative zur mehrmonatigen VDS brachte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) im Januar 2011 schlie&amp;szlig;lich das sogenannte &lt;a href="http://www.bmj.de/DE/Buerger/digitaleWelt/QuickFreeze/_doc/_faq_doc.html?nn=1470004#[3]" target="_blank"&gt;Quick-Freeze-Verfahren ins Spiel&lt;/a&gt;. Danach soll eine Speicherung von Verkehrsdaten auf sieben Tage beschr&amp;auml;nkt werden. &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/justizministerin-im-sz-gespraech-es-darf-nicht-uferlos-gespeichert-werden-1.1047230" target="_blank"&gt;In einem Interview&lt;/a&gt; erl&amp;auml;uterte Leutheusser-Schnarrenberger ihr vorgeschlagenes Modell und legte im Juni 2011 schlie&amp;szlig;lich &lt;a href="http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/eckpunktepapr_zur_sicherung_vorhandener_verkehrsdaten.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank"&gt;einen Gesetzentwurf&lt;/a&gt; vor. Partei&amp;uuml;bergreifend gibt es aktuell wieder heftige Kontroversen rund um die Speicherung personenbezogener Daten - &lt;a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-11/vorratsdaten-spd-cdu" target="_blank"&gt;insbesondere bei CDU und SPD&lt;/a&gt;. Anlass genug f&amp;uuml;r politik-digital.de, das F&amp;uuml;r und Wider einer VDS von zwei Kennern der Materie hinterfragen zu lassen. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Sch&amp;uuml;nemann#Vorratsdatenspeicherung" target="_blank"&gt;Als klarer Verfechter&lt;/a&gt; der Einf&amp;uuml;hrung einer VDS gilt seit l&amp;auml;ngerem der nieders&amp;auml;chsische Innenminister Uwe Sch&amp;uuml;nemann (CDU). Dagegen lehnt der Rechtsanwalt Emanuel Schach, der die Piratenpartei aktuell im Fall Servergate verteidigt, eine VDS rundweg ab. Beide begr&amp;uuml;nden f&amp;uuml;r politik-digital.de ihre unterschiedlichen Positionen:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Pro-Standpunkt von Uwe Sch&amp;uuml;nemann (CDU)&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/uwe_schuenemann.png" align="left" height="176" width="120" /&gt;Sicherheitsl&amp;uuml;cken schlie&amp;szlig;en und Kommunikationsdaten speichern!&lt;br /&gt;
Die Gefahrenabwehr und die Bek&amp;auml;mpfung von Kriminalit&amp;auml;t und Extremismus sind unverzichtbare Kernaufgaben des Staates. Ihre Erf&amp;uuml;llung verlangt sowohl nach zeitgem&amp;auml;&amp;szlig;en wie verfassungskonformen Mitteln. Ein ermittlungstaktisch &amp;auml;u&amp;szlig;erst wichtiges Instrument geben die so genannten Verkehrsdaten der Telekommunikation an die Hand. Deshalb waren die Anbieter von Telekommunikationsdiensten gesetzlich dazu verpflichtet worden, diese Verbindungsdaten &amp;#8211; nicht etwa die Kommunikationsinhalte &amp;#8211; f&amp;uuml;r sechs Monate zu speichern (so genannte Vorratsdatenspeicherung). Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom M&amp;auml;rz 2010 ist diese Speicherungspflicht entfallen &amp;#8211; mittlerweile also schon seit &amp;uuml;ber 20 Monaten. Freilich verwarfen die Karlsruher Richter keineswegs die Speicherungspflicht als solche, sondern nur deren konkrete Ausgestaltung. Das Gericht stellte in seinem Urteil sogar ausdr&amp;uuml;cklich fest, dass die Speicherungspflicht als Reaktion auf das spezifische Gefahrenpotential neuer Telekommunikationsmittel verstanden werden m&amp;uuml;sse: &amp;#8222;Es werden hierdurch Aufkl&amp;auml;rungsm&amp;ouml;glichkeiten geschaffen, die sonst nicht best&amp;uuml;nden und angesichts der zunehmenden Bedeutung der Telekommunikation auch f&amp;uuml;r die Verbreitung und Begehung von Straftaten in vielen F&amp;auml;llen erfolgversprechend sind.&amp;#8220; Eine Rekonstruktion gerade der Telekommunikationsverbindungen sei &amp;#8222;f&amp;uuml;r eine effektive Strafverfolgung und Gefahrenabwehr von besonderer Bedeutung&amp;#8220;. Tats&amp;auml;chlich hat der bisherige Verzicht auf die Wiedereinf&amp;uuml;hrung von Mindestspeicherungsfristen zu erheblichen Schutzl&amp;uuml;cken gef&amp;uuml;hrt. Im Bereich der Terrorismusbek&amp;auml;mpfung oder der organisierten Kriminalit&amp;auml;t, auch hinsichtlich der Verbreitung von Kinderpornografie im Internet oder im Zusammenhang mit Betrugsdelikten bieten die Verkehrdaten h&amp;auml;ufig den einzigen Ermittlungsansatz. Deshalb hat sich auch der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes f&amp;uuml;r eine verfassungskonforme Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen. Allein diese sicherheitspolitischen Gr&amp;uuml;nde unterstreichen den Handlungsbedarf. Und durch die bisher noch nicht erfolgte Umsetzung einer EU-Richtlinie zu den Mindestspeicherfristen wird der rechtspolitische Handlungsdruck noch weiter erh&amp;ouml;ht. Die EU-Kommission hat Deutschland k&amp;uuml;rzlich eine Frist von zwei Monaten gesetzt, nach deren Ablauf Strafzahlungen drohen. Eine verfassungskonforme Neuregelung der Mindestspeicherungspflicht von Telekommunikationsdaten ist damit &amp;uuml;berf&amp;auml;llig &amp;#8211; vor allem im Interesse der Sicherheit unserer B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Contra-Standpunkt von Emanuel Schach&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/emanuel_schach.jpg" title="Emanuel Schach" align="left" height="176" width="120" /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) ist grunds&amp;auml;tzlich inakzeptabel, weil sie eines der grundlegenden Prinzipien des Rechtsstaates aushebelt und letztlich ins Gegenteil verkehrt: die Unschuldsvermutung. Auf diese Weise wird sie zum entscheidenden Schritt vom Rechts- in den &amp;Uuml;berwachungsstaat. Noch gilt in Ermittlungsverfahren: Je weiter eine Ma&amp;szlig;nahme in grundrechtlich gesch&amp;uuml;tzte Bereiche eines Menschen eingreift, desto h&amp;ouml;her liegen die H&amp;uuml;rden. Die VDS hingegen w&amp;uuml;rde an keinerlei Voraussetzungen gekn&amp;uuml;pft. Sie soll anlasslos (!) jeden Menschen treffen, der sich im Internet bewegt. Wir alle sind dann grunds&amp;auml;tzlich verd&amp;auml;chtig. Egal, ob wir Onlinezeitungen lesen, uns mittels Wikipedia informieren oder Waren bestellen: Unsere &amp;quot;Bewegungen&amp;quot; im Netz werden erfasst, es entsteht eine Art &amp;quot;virtuelles Bewegungsprofil&amp;quot;. Immer und ohne Ausnahme. Was im sogenannten Real Life nur im Verdachtsfall und auf richterliche Anordnung m&amp;ouml;glich ist, soll bei Internet und Telefonie Dauerzustand werden. Und das letztlich ohne Not und Bedarf, weil entgegen den Behauptungen ihrer Verfechter eben keinerlei Erkenntnisse existieren, wonach die VDS tats&amp;auml;chlich effektiv und damit notwendig zur Aufkl&amp;auml;rung von Straftaten ist. Im Gegenteil zeigt eine Auswertung der Kriminalit&amp;auml;tsstatistiken durch den AK Vorrat: 2009 sank gerade bei schweren Straftaten trotz VDS die Aufkl&amp;auml;rungsquote im Verh&amp;auml;ltnis zu 2007, als es sie noch nicht gab[1]. Bemerkenswerterweise l&amp;auml;sst derzeit das Bundeskriminalamts (BKA) in einer Vielzahl laufender Verfahren Datenabfragen bei Telefonprovidern vornehmen, auch und vor allem dann, wenn von vornherein eine Negativauskunft zu erwarten ist[2]. So soll suggeriert werden, dass das BKA ohne VDS nur noch unter erschwerten Bedingungen arbeiten kann. Dies zeigt anschaulich, dass offenkundig auch und gerade beim BKA keine aussagekr&amp;auml;ftigen Argumente f&amp;uuml;r das begehrte Ermittlungsinstrument vorhanden sein k&amp;ouml;nnen, da andernfalls solche Tricks nicht notwendig w&amp;auml;ren. Hinzu kommt das massive Missbrauchspotenzial der so gesammelten Daten. Diese werden bei den Providern und damit privaten Unternehmen vorr&amp;auml;tig gehalten. Dort bestehen zweifelsohne Begehrlichkeiten, wie der weltweite schwunghafte Handel mit Daten zeigt. Doch auch eine zentrale Speicherung bei staatlichen Stellen ist nicht akzeptabel. Einerseits hat dies das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung zur VDS schon ausgeschlossen. Andererseits zeigen die aktuellen Skandale etwa um die Staatstrojaner, dass gerade die Ermittlungsbeh&amp;ouml;rden nur allzu gerne bereit zu sein scheinen, die Rechte von uns B&amp;uuml;rgern einem einfachen Ermittlungserfolg zu opfern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
[1] &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mehrwert-von-Vorratsdaten-bei-der-Strafverfolgung-erneut-angezweifelt-1178285.html" target="_blank"&gt;Artikel bei heise online&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
[2] &lt;a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35835/1.html" target="_blank"&gt;Artikel bei Telepolis&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:36:21 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Sozialdemokratische Juristen gegen Vorratsdatenspeicherung</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2011/sozialdemokratische-juristen-gegen-vorratsdatenspeicherung/</link>
      <description>Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ) spricht sich in einer Pressemitteilung klar gegen eine Vorratsdatenspeicherung aus und fordert gleichzeitig den n&amp;auml;chsten SPD-Parteitag dazu auf, &amp;#8220;national und in der EU klar NEIN zu sagen zu jeglicher anlassunabh&amp;auml;ngigen Speicherung von Telekommunikations-Verbindungsdaten&amp;#8221;. In der ASJ sollen alle Juristen der SPD Mitglied sein. Ob die auch in der [...]</description>
      <pubDate>Tue, 27 Sep 2011 13:59:24 GMT</pubDate>
      <guid>http://netzpolitik.org/2011/sozialdemokratische-juristen-gegen-vorratsdatenspeicherung/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-09-27T13:59:24Z</dc:date>
    </item>
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      <title>Sozialdemokratische Juristen gegen Vorratsdatenspeicherung</title>
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      <description>Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ) spricht sich in einer Pressemitteilung klar gegen eine Vorratsdatenspeicherung aus und fordert gleichzeitig den n&amp;auml;chsten SPD-Parteitag dazu auf, &amp;#8220;national und in der EU klar NEIN zu sagen zu jeglicher anlassunabh&amp;auml;ngigen Speicherung von Telekommunikations-Verbindungsdaten&amp;#8221;. In der ASJ sollen alle Juristen der SPD Mitglied sein. Ob die auch in der [...]</description>
      <pubDate>Tue, 27 Sep 2011 13:59:24 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Illegale Speicherung von Mobilfunkdaten umgehend beenden</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/illegale-speicherung-von-mobilfunkdaten-umgehend-beenden_20110908.html</link>
      <description>&amp;#8220;Die Speicherungs-Praxis fast aller Telekommunikationsanbieter ist nicht nur unverh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;ig, sondern auch gesetzwidrig. Die Unternehmen ignorieren die Rechtsprechung des Verfassungsgerichts, genauso wie Politiker aus Union und SPD sowie Polizeivertreter&amp;#8221;, erkl&amp;#228;rt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, zur Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten deutscher Mobilfunkanbieter. &amp;#8222;Angesichts der sich st&amp;#228;ndig wiederholenden Forderung nach Wiedereinf&amp;#252;hrung der Vorratsdatenspeicherung w&amp;#228;hnen [...]</description>
      <pubDate>Thu, 08 Sep 2011 08:00:19 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/illegale-speicherung-von-mobilfunkdaten-umgehend-beenden_20110908.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-09-08T08:00:19Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>SPD-Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung in der Kritik</title>
      <link>http://politik-digital.de/spd-vorschlag-zur-vorratsdatenspeicherung-in-der-kritik</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;Der Gespr&amp;auml;chskreis &amp;quot;Netzpolitik und digitale Gesellschaft&amp;quot; des SPD-Parteivorstandes pl&amp;auml;diert zusammen mit&amp;nbsp; Alvar Freude vom AK Vorrat f&amp;uuml;r eine &amp;quot;differenzierte&amp;quot; Form der Vorratsdatenspeicherung. In der Netzgemeinde regt sich Kritik.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit dem Verweis darauf, dass es &amp;quot;ein legitimes Interesse der Ermittlungsbeh&amp;ouml;rden, Straftaten aufzukl&amp;auml;ren&amp;quot;, gebe und die Speicherung der IP-Adressen jahrelang ein wichtiges Instrument der Strafverfolgung gewesen sei, sprechen sich der SPD-Gespr&amp;auml;chskreis &amp;quot;Netzpolitik und digitale Gesellschaft&amp;quot; und Alvar Freude &lt;a href="http://www.henning-tillmann.de/2011/08/spd-musterantrag-zur-vorratsdatenspeicherung/" target="_blank"&gt;in einem&amp;nbsp; Musterantrag&lt;/a&gt; zur Vorratsdatenspeicherung f&amp;uuml;r eine Zwischenl&amp;ouml;sung in Form einer &amp;quot;&lt;a href="http://blog.odem.org/download/VDS-NRW--Infozettel.pdf" target="_blank"&gt;Datenspeicherung mit Augenma&amp;szlig;&lt;/a&gt;&amp;quot; aus. Ihr Vorschlag sieht eine zeitlich begrenzte Speicherung der Adressen unter Einhaltung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts vor. &amp;Uuml;ber die IP-Adresse l&amp;auml;sst sich ermitteln, von welchem Internetanschluss aus eine Straftat begangen worden ist, was &amp;quot;verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig&amp;quot; sei, &amp;quot;weitgehend nur den T&amp;auml;ter&amp;quot; betreffe und die M&amp;ouml;glichkeit der Erstellung eines Bewegungsprofils des Nutzerverhaltens ausschlie&amp;szlig;e. Nur bei einem Verdacht auf schwerste Straftaten und unter Richtervorbehalt d&amp;uuml;rften demnach die entsprechenden Daten abgerufen werden. Zudem solle zus&amp;auml;tzlich eine &amp;quot;generelle Unterrichtungspflicht f&amp;uuml;r die von einem Datenabruf Betroffenen&amp;quot; gelten. Am 30. August 2011 sollen Freude und die SPD-Mitglieder Jan M&amp;ouml;nikes und Henning Tillmann im Rahmen eines &lt;a href="http://pastebin.com/PsUs0gP3" target="_blank"&gt;Hintergrundgespr&amp;auml;ches&lt;/a&gt; im nordrhein-westf&amp;auml;lischen Innenministerium mit ihren Vorschl&amp;auml;gen positiven Anklang gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil sto&amp;szlig;en diese Eingaben in der Netz-Community nicht nur im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der f&amp;uuml;r einen grunds&amp;auml;tzlichen Verzicht auf jedwede Speicherung eintritt, auf gro&amp;szlig;e Kritik. Der &amp;Uuml;berwachungsgegner &lt;a href="http://blog.fefe.de/?ts=b0a3d4a3" target="_blank"&gt;Felix von Leitner &lt;/a&gt;kritisierte Freude f&amp;uuml;r seinen vermeintlichen Gesinnungswandel in aller Sch&amp;auml;rfe und bezeichnete die SPD als &amp;quot;Verr&amp;auml;terpartei&amp;quot;, die eine &amp;quot;Vorratsdatenspeicherung light&amp;quot; implementieren wolle. &lt;a href="http://www.internet-law.de/2011/08/brauchen-wir-eine-differenzierte-betrachtung-zur-vorratsdatenspeicherung.html" target="_blank"&gt;Thomas Stadler, Fachanwalt f&amp;uuml;r IT-Recht&lt;/a&gt;, steht den Vorschl&amp;auml;gen des SPD-Gespr&amp;auml;chskreises ebenso skeptisch gegen&amp;uuml;ber. Dabei weckt insbesondere die Speicherung ohne einen konkreten strafrechtlichen Verdachtsmoment seine Ablehnung. Zudem h&amp;auml;tten die Bef&amp;uuml;rworter der Vorratsdatenspeicherung bislang weder einen quantitativen, noch einen qualitativen Effekt der Datenspeicherung f&amp;uuml;r die Arbeit der Strafverfolgungsbeh&amp;ouml;rden nachweisen k&amp;ouml;nnen. Seiner Einsch&amp;auml;tzung nach spielen die IP-Adressen gerade im Bereich der Verfolgung von Schwerstkriminellen keine nennenswerte Rolle, weshalb der Vorschlag trotz einschneidender Eingriffe in die Grundrechte der User keine nennenswerten Verbesserungen in der Strafverfolgung zeitigen w&amp;uuml;rde. So k&amp;ouml;nnte der rechtliche Schutz informationeller Selbstbestimmung, welcher in der EU-Grundrechtecharta nach Artikel 8 garantiert wird, &amp;uuml;bergangen werden. Zudem l&amp;auml;sst sich nicht eindeutig verifizieren, welche Person den jeweiligen Internetanschluss genutzt hat, weshalb ein nicht zu vernachl&amp;auml;ssigendes Irrtumsrisiko besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;In dem folgenden zweist&amp;uuml;ndigen Interview mit derschulze beantwortet Alvar Freude die wichtigsten Fragen zum SPD-Musterantrag: &lt;/b&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;
&lt;object id="bplayer"   height="291" width="320"&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;embed src="http://static.bambuser.com/r/player.swf?vid=1937573" name="bplayer" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" wmode="opaque" height="291" width="320"&gt;&lt;/embed&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;/object&gt;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 02 Sep 2011 17:09:01 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2011-09-02T17:09:01Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Postkarten gegen die Fluggastdatenspeicherung</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2011/postkarten-gegen-die-fluggastdatenspeicherung/</link>
      <description>Widerstand regt sich gegen die Weitergabe, Speicherung auf Vorrat und Auswertung unserer Fluggastdaten, auch PNR (Passenger Name Records) genannt. Die Initiative NoPNR.org ruft dazu auf, das Sommerloch kreativ zu nutzen und allen Parlamentariern im Innenausschusses des EU-Parlaments (LIBE) eine Postkarte aus dem Urlaub (von zu Hause geht nat&amp;uuml;rlich auch) zu schicken:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...</description>
      <pubDate>Wed, 03 Aug 2011 18:12:16 GMT</pubDate>
      <guid>http://netzpolitik.org/2011/postkarten-gegen-die-fluggastdatenspeicherung/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-08-03T18:12:16Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Postkarten gegen die Fluggastdatenspeicherung</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2011/postkarten-gegen-die-fluggastdatenspeicherung/</link>
      <description>Widerstand regt sich gegen die Weitergabe, Speicherung auf Vorrat und Auswertung unserer Fluggastdaten, auch PNR (Passenger Name Records) genannt. Die Initiative NoPNR.org ruft dazu auf, das Sommerloch kreativ zu nutzen und allen Parlamentariern im Innenausschusses des EU-Parlaments (LIBE) eine Postkarte aus dem Urlaub (von zu Hause geht nat&amp;uuml;rlich auch) zu schicken:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...</description>
      <pubDate>Wed, 03 Aug 2011 18:12:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://netzpolitik.org/2011/postkarten-gegen-die-fluggastdatenspeicherung/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-08-03T18:12:16Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Verseuchtes Grundwasser, tote Tiere und viel Geld in den Taschen der Lobbyisten</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/verseuchtes-grundwasser-tote-tiere-und-viel-geld-in-den-taschen-der-lobbyisten_20110607.html</link>
      <description>Gesetzentwurf zur Kohlendioxid-Speicherung unter Experten umstritten&lt;br /&gt;
Berlin: (hib/HAU) Der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf zur Erprobung der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (17/5750) ist unter Experten umstritten. Das wurde w&amp;#228;hrend einer &amp;#246;ffentlichen Anh&amp;#246;rung des Umweltausschusses am Montagvormittag deutlich. Dabei erwies sich Michael K&amp;#252;hn vom Deutschen Geoforschungszentrum als ein Bef&amp;#252;rworter der Technologie CCS (Carbon Dioxide Capture und Storage), [...]</description>
      <pubDate>Tue, 07 Jun 2011 08:00:05 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/verseuchtes-grundwasser-tote-tiere-und-viel-geld-in-den-taschen-der-lobbyisten_20110607.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-06-07T08:00:05Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Schwarz/Gelb macht Weg frei f&amp;uuml;r unterirdische CO2-Speicherung</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/schwarzgelb-macht-weg-frei-fuer-unterirdische-co2-speicherung_20110414.html</link>
      <description>Man fasst es nicht. Denn wenn solch ein unterirdisches CO2-Lager dann doch mal Leck schl&amp;#228;gt, f&amp;#228;llt im Umkreis s&amp;#228;mtliches Leben tot um. Und f&amp;#252;rs Leckschlagen d&amp;#252;rften schon Mini-Erdbeben ausreichen, die in Deutschland fl&amp;#228;chendeckend vorkommen. Irgendeine Erdritze wird sich schon &amp;#246;ffnen, um das (nicht riechbare) CO2 ausstr&amp;#246;men zu lassen.&lt;br /&gt;
Nat&amp;#252;rlich wird unsere stets vertrauensvolle Industrie entsprechende CO2-Warnger&amp;#228;te [...]</description>
      <pubDate>Thu, 14 Apr 2011 09:34:25 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/schwarzgelb-macht-weg-frei-fuer-unterirdische-co2-speicherung_20110414.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-04-14T09:34:25Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Erst atomare Verseuchung - sp&amp;auml;ter der schleichende Tod aus der Unterwelt</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/erst-atomare-verseuchung-spaeter-der-schleichende-tod-aus-der-unterwelt_20110405.html</link>
      <description>Linkspartei fordert Verbot der unterirdischen Speicherung von CO2-Str&amp;#246;men&lt;br /&gt;
Berlin: (hib/AH/MIK) Die Fraktion Die Linke hat einen Gesetzentwurf (17/5232) vorgelegt, mit dem sie die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland verbieten lassen will. Die Abgeordneten weisen darauf hin, dass die Technologien zur dauerhaften Speicherung noch in einem fr&amp;#252;hen Entwicklungsstadium und weitgehend unerforscht seien. Trotzdem [...]</description>
      <pubDate>Tue, 05 Apr 2011 07:30:37 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/erst-atomare-verseuchung-spaeter-der-schleichende-tod-aus-der-unterwelt_20110405.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-04-05T07:30:37Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>FDP kippt bei Vorratsdatenspeicherung um</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2011/fdp-kippt-bei-vorratsdatenspeicherung-um/</link>
      <description>&lt;p&gt;Die Vorratsdatenspeicherung ist wieder da! Nur soll sie jetzt &amp;#8220;Mindestspeicherfrist&amp;#8221; oder &amp;#8220;Datensicherung&amp;#8221; genannt werden, und wird jetzt auch von der FDP pr&amp;auml;sentiert. Nach dem &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/neues-gesetz-geplant-ministerin-lehnt-vorratsdatenspeicherung-ab-1.1047169"&gt;Vorab-Bericht&lt;/a&gt; in der S&amp;uuml;ddeutschen ist jetzt auch das &lt;a href="http://www.bmj.bund.de/files/78079bc5f1af86971e556c334a05877d/4806/Eckpunkte%20Datensicherung.pdf"&gt;Eckpunkte-Papier&lt;/a&gt; des Justizministeriums &amp;ouml;ffentlich. Dieses ist wohl mit der FDP-Fraktion abgestimmt und soll die Basis der FDP f&amp;uuml;r die Verhandlungen innerhalb der Regierung sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zun&amp;auml;chst verwundert, warum die Justizministerin jetzt aktiv wird. Die Vorratsdatenspeicherung wird gerade auf EU-Ebene evaluiert und ver&amp;auml;ndert. Bisher wollte Leutheusser-Schnarrenberger diesen Prozess abwarten und danach das neue Ergebnis in Deutschland umsetzen. Nach dem Geschrei der Sicherheitsfanatiker von Union und Beh&amp;ouml;rden &amp;uuml;ber die angebliche &amp;#8220;Schutzl&amp;uuml;cke&amp;#8221; hat sie diese Position nun leider aufgegeben und will die Vorratsdatenspeicherung hier umsetzen, ohne die genauen Anforderungen der EU zu kennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in den Einzelheiten bietet das Papier aus dem Hause FDP einige zu kritisierenden Punkte:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Nicht ausreichend erscheint es, lediglich die Speicherdauer in welchem Umfang auch immer zu verk&amp;uuml;rzen und es im &amp;Uuml;brigen beim fr&amp;uuml;heren Speicherumfang und dem&lt;br /&gt;
anlasslosen Zugriff auf Verkehrsdaten zu belassen.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Im Folgenden wird deshalb ein L&amp;ouml;sungsansatz vorgeschlagen, der eine unterschiedslose Speicherung der Verkehrsdaten aller B&amp;uuml;rger in Deutschland vermeidet.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Diese S&amp;auml;tze sind der reinste Neusprech. Auch der neue Vorschlag umfasst die &amp;#8220;Speicherung der Verkehrsdaten aller B&amp;uuml;rger&amp;#8221;, ist &amp;#8220;unterschiedslos&amp;#8221; und verk&amp;uuml;rzt &amp;#8220;lediglich die Speicherdauer&amp;#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Eine neue Regelung in Deutschland kann dabei auch eine Vorbildfunktion f&amp;uuml;r die anstehende Diskussion auf europ&amp;auml;ischer Ebene entfalten.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Bundesrepublik als einer der Staaten ohne Vorratsdatenspeicherung soll also schnell noch die Vorratsdatenspeicherung einf&amp;uuml;hren, damit das als &amp;#8220;Vorbild&amp;#8221; f&amp;uuml;r die &amp;#8220;Diskussion auf europ&amp;auml;ischer Ebene&amp;#8221; gelten kann?&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Die bei den TK-Unternehmen aus gesch&amp;auml;ftlichen Gr&amp;uuml;nden bereits vorhandenen Verkehrsdaten werden anlassbezogen gesichert (&amp;#8222;eingefroren&amp;#8220;)
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wer sagt denn, dass Verkehrsdaten &amp;#8220;bereits vorhanden&amp;#8221; sind? Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts machen ISPs doch vor, dass man diese Daten zum Beispiel bei Flatrates &amp;uuml;berhaupt nicht ben&amp;ouml;tigt und speichert die gar nicht erst.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Materielle Voraussetzung f&amp;uuml;r die Sicherungsanordnung soll sein, dass die zu sichernden Verkehrsdaten &amp;#8222;f&amp;uuml;r die Erforschung des Sachverhalts oder die Ermittlung des Aufenthaltsortes des Beschuldigten erforderlich&amp;#8220; sind.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Es sollen also weiterhin die Standort-Daten gespeichert werden, zum Beispiel Funkzellen bei Mobilfunk-Ger&amp;auml;ten. Von dieser Forderung ist sogar der Innenminister &lt;a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/vorratsdatenspeicherung-de-maiziere-zeigt-kompromissbereitschaft_aid_584081.html"&gt;abger&amp;uuml;ckt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Die potentiell betroffenen TK-Diensteanbieter werden verpflichtet, auf eigene Kosten Vorkehrungen zu treffen, damit eine Sicherungsanordnung auch umgesetzt werden kann.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Danke, dass die Unternehmen und damit wir als Endverbraucher weiterhin f&amp;uuml;r unsere eigene &amp;Uuml;berwachung zahlen sollen. Hoffentlich haben wir damit immerhin die ISPs auf unserer Seite.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Nach &amp;sect; 100g StPO ist eine Straftat von auch im Einzelfall erheblicher Bedeutung erforderlich, wozu insbesondere Katalogtaten nach &amp;sect; 100a Absatz 2 StPO geh&amp;ouml;ren.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Straftaten von &amp;#8220;erheblicher Bedeutung&amp;#8221;? Die urspr&amp;uuml;ngliche Begr&amp;uuml;ndung f&amp;uuml;r die Vorratsdatenspeicherung war doch der internationale Terrorismus! Im angesprochenen &lt;a href="http://dejure.org/gesetze/StPO/100a.html"&gt;Paragraph&lt;/a&gt; werden stattdessen auch so schwere Straftaten wie Betrug, Urkundenf&amp;auml;lschung, Bankrott, Steuerhinterziehung und Verleitung zur missbr&amp;auml;uchlichen Asylantragstellung als &amp;#8220;schwere Straftat&amp;#8221; definiert, die damit verfolgt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Daneben erfasst die vom BVerfG insoweit gebilligte Vorschrift auch mittels Telekommunikation begangene Straftaten, zu denen vor allem Kinderpornografie im Internet z&amp;auml;hlt.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Mittels Telekommunikation begangene Straftaten&amp;#8221; ist unglaublich weit gefasst. Darunter f&amp;auml;llt auch die Beleidigung &amp;uuml;ber&amp;#8217;s Telefon. Warum seit wann sind &amp;#8220;mittels Telekommunikation begangene Straftaten&amp;#8221; &amp;#8220;vor allem Kinderpornografie&amp;#8221;? Gibt es zu dieser Behauptung auch Belege? Zudem ist &amp;#8220;Verbreitung, Erwerb und Besitz kinder- und jugendpornographischer Schriften&amp;#8221; schon im vorangangegen &amp;sect; 100a Absatz 2 StPO, dazu braucht es die Ausweitung auf &amp;#8220;mittels Telekommunikation begangene Straftaten&amp;#8221; gar nicht.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Ihr sollen die Datenarten unterfallen, wie sie durch die EU-Richtlinie vorgegeben.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das heisst, dass nicht nur die Zuweisung von IP-Adressen zur Anschluss-Inhaber/in gespeichert werden soll, sondern auch die Verbindungsdaten von jedem Telefongespr&amp;auml;ch, jeder SMS, jeder E-Mail, jeder Internet-Telefonie und den jeweiligen Standortdaten.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Das vom BVerfG angesprochene diffus bedrohliche Gef&amp;uuml;hl des Beobachtetseins entsteht hier mangels unmittelbaren Zugriffs der Strafverfolgungsbeh&amp;ouml;rden auf die Verkehrsdaten nicht.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Hat sie das Urteil &amp;uuml;berhaupt gelesen? &lt;a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html"&gt;Da steht&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Besonderes Gewicht bekommt die Speicherung der Telekommunikationsdaten weiterhin dadurch, dass sie selbst und die vorgesehene Verwendung der gespeicherten Daten von den Betroffenen unmittelbar nicht bemerkt werden, zugleich aber Verbindungen erfassen, die unter Vertraulichkeitserwartungen aufgenommen werden. Hierdurch ist die anlasslose Speicherung von Telekommunikationsverkehrsdaten geeignet, ein diffus bedrohliches Gef&amp;uuml;hl des Beobachtetseins hervorzurufen, das eine unbefangene Wahrnehmung der Grundrechte in vielen Bereichen beeintr&amp;auml;chtigen kann.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Chilling-Effekt kommt nicht von der Verwendung, sondern bereits von der Speicherung an sich!&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Ebenso wenig besteht aus diesem Grund die ebenfalls vom BVerfG angesprochene Erm&amp;ouml;glichung der Erstellung aussagekr&amp;auml;ftiger Pers&amp;ouml;nlichkeits- und Bewegungsprofile praktisch jeden B&amp;uuml;rgers.
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ein Bier f&amp;uuml;r die Person, die mir plausibel erkl&amp;auml;ren kann, warum diese Aussage stimmen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mein erstes Fazit ist also: Die &amp;#8220;B&amp;uuml;rgerrechtspartei&amp;#8221; FDP ist tats&amp;auml;chlich umgekippt. Das sehen auch &lt;a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/367/367426.justizministerin_kippt_um.html"&gt;die Gr&amp;uuml;nen&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M53daaf30bcb.0.html"&gt;der DJV&lt;/a&gt; so. Unter dem Druck der Union will die Vier-Prozent-Partei anscheinend noch ihre letzten W&amp;auml;hler vergraulen. Und im politischen Prozess wird die Union diesen Vorschlag auch noch schlimmer machen. Mal wieder heisst es: &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2011/union-korrigieren-aufruf-des-arbeitskreis-vorratsdatenspeicherung/"&gt;aktiv werden&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2011%2Ffdp-kippt-bei-vorratsdatenspeicherung-um%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 17 Jan 2011 13:11:35 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2011/fdp-kippt-bei-vorratsdatenspeicherung-um/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-01-17T13:11:35Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn das Smartphone die Standortdaten nach Hause telefoniert</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/wenn-das-smartphone-die-standortdaten-nach-hause-telefoniert/</link>
      <description>&lt;p&gt;Meine FAZ-Kolumne zur Speicherung und Weiterverkauf von Standortdaten bei Smartphone-Herstellern am Beispiel von Apple ist bei der FAZ einmal hinter einer Paywall, daf&amp;uuml;r aber bei fazfinance frei zu lesen: &lt;a href="http://www.fazfinance.net/Aktuell/Apple-speichert-die-Daten-unseres-Lebens-6250.html"&gt;Apple speichert die Daten unseres Lebens. &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Was bleibt, ist abermals die Erkenntnis, dass die Verbraucher selbst entscheiden k&amp;ouml;nnen m&amp;uuml;ssen, ob sie ein n&amp;uuml;tzliches Feature verwenden m&amp;ouml;chten und was die m&amp;ouml;glichen Folgen sind. Dazu braucht es Transparenz durch die Hersteller und den Willen, ihre Kunden fr&amp;uuml;hzeitig und m&amp;ouml;glichst umfassend zu informieren &amp;#8211; und diesen die M&amp;ouml;glichkeit zu geben, die Weitergabe ihrer Daten an Dritte zu untersagen. Die Politik kann sich dabei ernsthaft einbringen. Bei der EU-Kommission wird derzeit die Datenschutzrichtlinie &amp;uuml;berarbeitet. Unter anderem steht dabei die Frage im Raum: Unter welchen Voraussetzungen d&amp;uuml;rfen Unternehmen au&amp;szlig;erhalb der EU Daten erheben, speichern und verarbeiten? Hier gilt es, die Souver&amp;auml;nit&amp;auml;t des Einzelnen zu sch&amp;uuml;tzen. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Als Titel hatte ich &amp;uuml;brigens &amp;#8220;Wenn das Smartphone die Standortdaten nach Hause telefoniert&amp;#8221; vorgeschlagen. War aber wahrscheinlich zu nerdig.&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 24 Jul 2010 23:15:42 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/wenn-das-smartphone-die-standortdaten-nach-hause-telefoniert/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-07-24T23:15:42Z</dc:date>
    </item>
  </channel>
</rss>


