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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'netzneutralität' (RSS 2.0)</title>
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    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Thu, 24 May 2012 09:33:20 GMT</pubDate>
    <dc:creator>blogs.demokratie24.de</dc:creator>
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    <item>
      <title>Netzneutralit&amp;auml;t in den Niederlanden: Gesetz verhindert Sperre von The Pirate Bay nicht</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/netzneutralitat-in-den-niederlanden-gesetz-verhindert-sperre-von-the-pirate-bay-nicht/</link>
      <description>Das niederl&amp;auml;ndische Gesetz zum Schutz der Netzneutralit&amp;auml;t ist leider doch nicht so umfassend, wie zu w&amp;uuml;nschen w&amp;auml;re. Es erlaubt Verst&amp;ouml;&amp;szlig;e gegen die Netzneutralit&amp;auml;t per Gesetz oder Gericht. The Pirate Bay bleibt also weiterhin in den Niederlanden gesperrt. Nachdem Chile bereits vor zwei Jahren Netzneutralit&amp;auml;t gesetzlich festgeschrieben hat, steht auch in den Niederlanden ein Gesetz zum [...]</description>
      <pubDate>Thu, 24 May 2012 09:33:20 GMT</pubDate>
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      <title>Netzneutralit&amp;auml;t in den Niederlanden: Gesetz verhindert Sperre von The Pirate Bay nicht</title>
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      <pubDate>Thu, 24 May 2012 09:33:20 GMT</pubDate>
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      <title>Jetzt auch wissenschaftlich belegt: Netzneutralit&amp;auml;t wird permanent verletzt</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/jetzt-auch-wissenschaftlich-belegt-netzneutralitat-wird-permanent-verletzt/</link>
      <description>Weltweit drosseln oder blockieren Internet-Provider Filesharing-Protokolle wie BitTorrent mittels Deep Packet Inspection. Das zeigen neue Daten von Wissenschaftlern aus New York und den Niederlanden. In Deutschland f&amp;auml;llt vor allem Kabel Deutschland negativ auf. Das Tool Glasnost des Max-Planck-Instituts f&amp;uuml;r Softwaresysteme erm&amp;ouml;glicht Internet-Nutzern, zu untersuchen, ob ihr Provider in Filesharing-Traffic eingreift. Forscher der Syracuse University sowie [...]</description>
      <pubDate>Tue, 22 May 2012 15:07:27 GMT</pubDate>
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      <title>Jetzt auch wissenschaftlich belegt: Netzneutralit&amp;auml;t wird permanent verletzt</title>
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      <pubDate>Tue, 22 May 2012 15:07:27 GMT</pubDate>
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      <title>Niederlande: Netzneutralit&amp;auml;ts-Gesetz nimmt erste H&amp;uuml;rde</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/niederlande-netzneutralitats-gesetz-nimmt-erste-hurde/</link>
      <description>Das niederl&amp;auml;ndische Gesetz zum Schutz der Netzneutralit&amp;auml;t hat die erste und entscheidende H&amp;uuml;rde genommen. Der Senat stimmte gestern f&amp;uuml;r das Gesetz, das u.a. Deep-Packet-Inspection streng limitiert, den Internetzugang besser sch&amp;uuml;tzt und Traffic-Management reguliert. Damit werden Nutzerrechte gest&amp;auml;rkt und die Grundlage f&amp;uuml;r die Sicherung eines Echten Netzes geschaffen. Konkret bedeutet dies: F&amp;uuml;r Netzneutralit&amp;auml;t wird festgelegt, dass [...]</description>
      <pubDate>Wed, 09 May 2012 06:28:57 GMT</pubDate>
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      <title>Netzpolitik ist nicht Medienpolitik</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/netzpolitik-ist-nicht-medienpolitik/</link>
      <description>Bernd Holznagel und Pascal Schumacher haben in einem Text f&amp;uuml;r verschiedene netzpolitische Konfliktfelder wie Urheberrecht, Datenschutz und Netzneutralit&amp;auml;t beschrieben, welche Konfliktlinien sich dort ergeben, welche Akteure sich mit welchen Interessen gegen&amp;uuml;berstehen und warum die traditionelle Herangehensweise der Medienpolitik daf&amp;uuml;r nicht wirklich geeignet ist. Die Analyse teile ich: Netzpolitik ist nicht Medienpolitik. Das Fazit: Manche Politiker [...]</description>
      <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 11:29:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://netzpolitik.org/2012/netzpolitik-ist-nicht-medienpolitik/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2012-03-06T11:29:10Z</dc:date>
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      <title>Netzpolitik ist nicht Medienpolitik</title>
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      <description>Bernd Holznagel und Pascal Schumacher haben in einem Text f&amp;uuml;r verschiedene netzpolitische Konfliktfelder wie Urheberrecht, Datenschutz und Netzneutralit&amp;auml;t beschrieben, welche Konfliktlinien sich dort ergeben, welche Akteure sich mit welchen Interessen gegen&amp;uuml;berstehen und warum die traditionelle Herangehensweise der Medienpolitik daf&amp;uuml;r nicht wirklich geeignet ist. Die Analyse teile ich: Netzpolitik ist nicht Medienpolitik. Das Fazit: Manche Politiker [...]</description>
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      <title>NPP116: Jeremie Zimmermann &amp;uuml;ber ACTA, Netzneutralit&amp;auml;t &amp;amp; Hadopi</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/npp116-jeremie-zimmermann-uber-acta-netzneutralitat-hadopi/</link>
      <description>Der Netzpolitik-Podcast Folge 116 ist ein rund 53 Minuten langes Gespr&amp;auml;ch mit Jeremie Zimmermann &amp;uuml;ber La Quadrature du Net, ACTA, Netzneutralit&amp;auml;t, Netzzensur, sowie die Hadopi-Gesetzgebung und die Vorratsdatenspeicherungsdebatte in Frankreich. Der Podcast ist in englisch und liegt als MP3 und OGG auf dem Server. Und das sind die einzelnen Punkte: 0:00 Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung 0:30 Vorstellung 1:06 [...]</description>
      <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:40:30 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-24T13:40:30Z</dc:date>
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      <title>NPP116: Jeremie Zimmermann &amp;uuml;ber ACTA, Netzneutralit&amp;auml;t &amp;amp; Hadopi</title>
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      <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:40:30 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>DigiGes: Agenda 2012</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/digiges-agenda-2012</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/Digiges.jpg" alt="Treffen_digiges" title="Treffen_digiges" height="144" width="200" align="left" /&gt;Zu ihrem ersten netzpolitischen Abend 2012 hatte der Verein Digitale Gesellschaft in die Berliner c-base geladen. Neben tagesaktuellen Themen wie der Abschaltung der US-Wikipedia standen auch freie Software und die eigene Kampagne f&amp;uuml;r Netzneutralit&amp;auml;t auf der Agenda. 
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Berliner Spreeufer war es bereits dunkel geworden, der Veranstaltungssaal in gedimmtes Licht getaucht: Einstimmung in den heutigen &amp;#8222;&lt;a href="http://www.sopablackout.org/" target="_blank"&gt;Blackout-Day&lt;/a&gt;&amp;#8220;. Die vorausgehende Gesetzgebungsinitiative war eines der beherrschenden Themen auf dem seit der Gr&amp;uuml;ndung im Fr&amp;uuml;hjahr 2011 zweiten netzpolitischen Abend der &lt;a href="http://digitalegesellschaft.de/" target="_blank"&gt;Digitalen Gesellschaf&lt;/a&gt;t. Mit dem in den Vereinigten Staaten diskutierten &amp;#8222;Stop Online Piracy Act&amp;#8220; (SOPA), von digiges-Initiator Markus Beckedahl auch als &amp;#8222;lex Hollywood&amp;#8220; tituliert, soll die US-amerikanische Medienindustrie vor den &amp;ouml;konomischen Konsequenzen der Film- und Musikpiraterie gesch&amp;uuml;tzt werden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auch diesseits des Atlantiks sieht die Digitale Gesellschaft vielf&amp;auml;ltigen Diskussionsbedarf. Und so nahm im Verlauf der Veranstaltung die Diskussion &amp;uuml;ber europa-und bundespolitische Implikationen und den &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Rat-segnet-Anti-Piraterie-Abkommen-ACTA-ab-1397021.html" target="_blank"&gt;aktuellen Umsetzungsstand&lt;/a&gt; des internationalen Handelsabkommens ACTA breiten Raum ein, mit dem die Durchsetzung von Rechten an Immaterialg&amp;uuml;tern vereinfacht werden soll. Dem Enstehungsprozess des von insgesamt 39 Staaten verhandelten Abkommens werfen zahlreiche Netzaktivisten Intransparenz und fehlenden demokratische Legitimation vor soll. Die anschlie&amp;szlig;ende Publikumsdiskussion verdeutlichte einmal mehr die Komplexit&amp;auml;t der rechtlichen und politischen Zust&amp;auml;ndigkeiten bei diesem Thema. 
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
&amp;#8222;Echtes Netz&amp;#8220;: Wichtigstes netzpolitisches Thema der kommenden Jahre 
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Ihre Initiative f&amp;uuml;r ein offenes Internet &amp;#8222;&lt;a href="http://echtesnetz.de/" target="_blank"&gt;Echtes Netz&lt;/a&gt;&amp;#8220; hatten die Mitbegr&amp;uuml;nder des Vereins &amp;#8222;Digitale Gesellschaft&amp;#8220; in einer Preview-Version bereits &lt;a href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Welcome" target="_blank"&gt;Ende&lt;/a&gt; vergangenen Jahres vorgestellt. Das Thema Netzneutralit&amp;auml;t sei, so Beckedahl, &amp;#8222;das zentrale netzpolitische Thema der kommenden f&amp;uuml;nf bis zehn&amp;nbsp; Jahre&amp;#8220;. Daher ginge es bereits heute darum, gegen&amp;uuml;ber Vertretern und Lobbyisten der Internet- und Telekommunikationswirtschaft mit m&amp;ouml;glichst weiten Begriffsdefinitionen einen &amp;#8222;Debattenspielraum abzustecken&amp;#8220;. Die Forderungen richten sich zum Beispiel gegen eine Priorisierung bestimmter Dienste, gegen Netzsperren oder k&amp;uuml;nstliche Verknappung und gegen sogenannte &amp;#8222;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Packet_Inspection" target="_blank"&gt;Deep-packet-inspections&lt;/a&gt;&amp;#8220;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;
FreeSoftware Foundation: Warnung vor virenfreiem Booten 
&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;
Die gut besuchte Veranstaltung behandelte jedoch nicht ausschlie&amp;szlig;lich netzpolitische Themen im engeren Sinne. Matthias Kirschner vom Berliner B&amp;uuml;ro der &lt;a href="http://fsfe.org/about/about.de.html" target="_blank"&gt;FreeSoftwareFoundation Europe&lt;/a&gt; beschloss den Abend mit einer eindr&amp;uuml;cklichen Warnung vor einer Funktion des BIOS-Nachfolgers UEFI. Mit dieser Schnittstelle zwischen Hardware und Software, die ein virenfreies Booten des eigenen Computers sicherstellen soll, best&amp;uuml;nde, so Kirschner, die Gefahr, dass im Zuge der Markteinf&amp;uuml;hrung des Microsoft-Betriebssystems Windows 8 die Verwendung alternativer Betriebssysteme wie beispielsweise Linux &lt;a href="http://www.taz.de/!80745/" target="_blank"&gt;unterbunden&lt;/a&gt; w&amp;uuml;rde. Die FreeSoftwareFoundation setzt sich daher daf&amp;uuml;r ein, dass die Kontrolle &amp;uuml;ber den Schl&amp;uuml;ssel f&amp;uuml;r die Softwareinstallation bei den jeweiligen Besitzern der Hardware liegt. &lt;a href="http://www.fsf.org/campaigns/secure-boot-vs-restricted-boot/statement" target="_blank"&gt;Hier&lt;/a&gt; kann eine entsprechende Petition unterzeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:49:39 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/digiges-agenda-2012</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-18T14:49:39Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Internet, geh vor&amp;uuml;ber</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/netzpolitik-2011-urheberrecht-vorratsdatenspeicherung</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/bundestag4b_480.jpg" alt="Bundestag" title="Bundestag" height="218" width="480" /&gt;Das Jahr 2011 hat uns einmal mehr auf vielf&amp;auml;ltige Weise gezeigt, dass das Internet seit langem viel mehr als ein Medium zur Freizeitbesch&amp;auml;ftigung ist. Auf der ganzen Welt spielten sich Ereignisse ab, f&amp;uuml;r die die Macht des Internet,&amp;nbsp; positiv wie negativ, genutzt wurde. In Deutschland f&amp;uuml;hlt sich jedoch kein f&amp;uuml;hrender Politiker f&amp;uuml;r das Thema zust&amp;auml;ndig. 
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
W&amp;uuml;rde man, zur&amp;uuml;ckblickend auf das Jahr 2011, eine Liste aller netzpolitischen Ereignisse erstellen, w&amp;auml;re diese wohl ziemlich lang. Der Wiener Student &lt;a href="http://www.taz.de/!81259/" target="_blank"&gt;Max Schrems&lt;/a&gt; und der &lt;a  target="_blank"&gt;US-Sena&lt;/a&gt;t forderten Facebook zu mehr Datenschutz auf, Twitter wurde zum Akteur im Arabischen Fr&amp;uuml;hling, die Europ&amp;auml;ische Union &lt;a  target="_blank"&gt;beschloss&lt;/a&gt; das ACTA-Abkommen zur Urheberrechtsverletzung und neue &lt;a  target="_blank"&gt;Whistleblower-Portale&lt;/a&gt; wurden er&amp;ouml;ffnet. Hiermit sei nur ein kleiner Teil der Ereignisse aufgez&amp;auml;hlt, die die netzpolitische Welt 2011 bewegten. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Selbst innerhalb Deutschlands spielten sich einige Ereignisse ab, anhand derer deutlich wird, dass das&amp;nbsp; Internet schon seit langem eine entscheidende Rolle in unserem allt&amp;auml;glichen und politischen Leben spielt. Der Chaos Computer Club enttarnte im Herbst einen Staatstrojaner, im Fr&amp;uuml;hjahr gab das &lt;a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki" target="_blank"&gt;GuttenPlag-Wiki&lt;/a&gt; den Ausl&amp;ouml;ser f&amp;uuml;r den R&amp;uuml;cktritt des damaligen Verteidigungsministers, und zahlreiche Politiker &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/twitter-streit-im-berliner-politikbetrieb-zoff-gezwitscher-zwischen-schwarz-und-gruen-1.1181271" target="_blank"&gt;begannen auf Twitter&lt;/a&gt; hitzige Diskussionen zu f&amp;uuml;hren. Besonders hervorzuheben ist auch der Einzug der Piratenpartei in das Berliner Abgeordnetenhaus. Die Partei, der mit Internet-Themen der Aufstieg gelang, hat mittlerweile selbst bundesweit ihre Segel im Wind. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Netzpolitische Themen g&amp;auml;be es demnach immer noch reichlich&amp;nbsp; zu diskutieren und zu etablieren. In den obersten Gremien der Parteien und auf Regierungsebene ist davon jedoch wenig zu sp&amp;uuml;ren. Auf den Parteitagen im Herbst des vergangenen Jahres wurde von den drei Parteien der Regierungskoalition kein einziger netzpolitischer Beschluss verabschiedet. CDU und CSU schieben den Themenbereich auf ihre netzpolitischen Arbeitskreise ab. Die FDP kann immerhin ein &lt;a href="http://www.fdp-fraktion.de/files/1228/DigitaleAgenda.pdf" target="_blank"&gt;Positionspapier&lt;/a&gt; ihrer Bundestagsfraktion vorlegen. Das Problem der netzpolitischen Arbeitskreise ist, dass deren Meinung oft nicht die Meinung der Gesamtpartei widerspiegelt. So hat das CSUnet unter dem Vorsitz von Dorothee B&amp;auml;r erst Ende letzten Jahres ein &lt;a href="http://www.csu.de/dateien/partei/dokumente/111213_csunet_positionspapier.pdf" target="_blank"&gt;Positionspapier zur Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht, in dem sich die Vertreter f&amp;uuml;r ein Quick Freeze-Verfahren, aber gegen eine allgemeine Vorratsdatenspeicherung aussprechen. &amp;#8222;Freiheit statt VDS&amp;#8220; titeln die CSU-Netzpolitiker und stellen sich damit gegen ihren Parteichef Seehofer. Zu betonen ist jedoch, dass Dorothee B&amp;auml;r, im Vergleich zu Netzpolitikern anderer Parteien, einen relativ einflussreichen Posten innerhalb der CSU einnimmt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Oppositionsparteien verabschiedeten auf ihren letzten Parteitagen jeweils mehrere netzpolitische Beschl&amp;uuml;sse, allen voran B&amp;uuml;ndnis90/Die Gr&amp;uuml;nen. In Kiel formulierten sie einen 16-seitigen &lt;a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/dokbin/397/397743.offenheit_freiheit_teilhabe_die_chancen.pdf" target="_blank"&gt;Beschluss&lt;/a&gt;, in dem sie sich von Netzneutralit&amp;auml;t &amp;uuml;ber Urheberrecht bis hin zu M&amp;ouml;glichkeiten wirtschaftlicher Innovationen zu zahlreichen Themen positionieren. Die SPD fokussierte in ihren netzpolitischen &lt;a href="http://www.spd.de/aktuelles/Parteitag_2011/21424/beschluesse_bpt_2011.html" target="_blank"&gt;Beschl&amp;uuml;ssen&lt;/a&gt; im Dezember die Bereiche Netzneutralit&amp;auml;t, Breitbandausbau und Vorratsdatenspeicherung. Insbesondere die Zustimmung zu einer abgeschw&amp;auml;chten Speicherung von pers&amp;ouml;nlichen Daten auf Vorrat war ein &lt;a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36018/1.html" target="_blank"&gt;st&amp;auml;ndiger Streitpunkt&lt;/a&gt; innerhalb der SPD-Parteigruppierungen. Auch die Linke nahm netzpolitische Themen im Herbst 2011 in ihr &lt;a href="http://www.die-linke.de/partei/dokumente/programmderparteidielinke" target="_blank"&gt;Parteiprogramm&lt;/a&gt; auf. Sie fordert ebenfalls eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralit&amp;auml;t, will Open Data und E-Demokratie st&amp;auml;rken und L&amp;ouml;sungen f&amp;uuml;r eine Reform des Urheberrechts suchen. Die Piratenpartei, die seit der Wahl in Berlin&amp;nbsp; unter Druck steht, sich zu einem breiten Themenspektrum klar zu positionieren, konnte sich auf ihrem Parteitag im Dezember lediglich knapp ihrer Steckenpferden &lt;a href="http://piratenpad.de/ep/pad/view/ro.EKTgXyr97xze/latest" target="_blank"&gt;Urheberrecht&lt;/a&gt; und Open Data widmen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf h&amp;ouml;chster politischer Ebene sind es zwei Themen, die schon seit l&amp;auml;ngerem die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Aufmerksamkeit erhalten: Vorratsdatenspeicherung und Datenschutz im Internet. Die Ministerinnen Leutheusser-Schnarrenberger und Aigner tragen dazu einen beachtlichen Teil bei, indem sie sich mit EU-Richtlinien oder Facebook anlegen. Alle anderen Themen &amp;uuml;berl&amp;auml;sst die Bundesregierung lieber der &lt;a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank"&gt;Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft&lt;/a&gt;. Die bereits 2010 gegr&amp;uuml;ndete Kommission mit der Aufgabe, den Bundestag in puncto Netzpolitik zu beraten, haderte jedoch zuletzt h&amp;auml;ufig selbst mit &lt;a  target="_blank"&gt;internen Streitigkeiten&lt;/a&gt; zwischen den Politikern und Sachverst&amp;auml;ndigen der verschiedenen Fraktionen. Immer wieder kommt es zu Patt-Abstimmungen, und die Verabschiedung des Zwischenberichts wurde &amp;uuml;ber Monate hinweg verschoben. Die von der Internet-Enquete eingef&amp;uuml;hrte &lt;a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank"&gt;Beteiligungs-Plattform Adhocracy&lt;/a&gt; scheiterte vorerst im &amp;Auml;ltestenrat, ihr &lt;a  target="_blank"&gt;Erfolg&lt;/a&gt; wird bis heute von vielen Mitgliedern des Bundestags nicht anerkannt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der f&amp;uuml;r das Ressort Internet zust&amp;auml;ndige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich zeigte bisher wenig Interesse f&amp;uuml;r diesen seinen Aufgabenbereich. Bei einer &lt;a  target="_blank"&gt;politischen Grundsatzrede&lt;/a&gt; vor Kongressteilnehmern der Konrad-Adenauer-Stiftung im November konnte er weder mit Fachwissen noch mit innovativen Ansichten gl&amp;auml;nzen. So bleiben Thomas de Maizi&amp;egrave;res &lt;a  target="_blank"&gt;14 Thesen zum Internet&lt;/a&gt;, die er noch zu seiner Amtszeit als Innenminister 2010 verk&amp;uuml;ndet hatte, die wohl intensivste Zuwendung eines zust&amp;auml;ndigen Politikers zum Netz. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da das Internet, anders als die klassischen Medien, ein breites Spektrum an Funktionen f&amp;uuml;r die Zivilgesellschaft erf&amp;uuml;llt, wird haupts&amp;auml;chlich von Internetaktivisten und Organisationen f&amp;uuml;r die Einf&amp;uuml;hrung eines Internetministers oder f&amp;uuml;r die Verlagerung des Themas in mehrere Ministerien oder das Kanzleramt argumentiert. Auch wenn es selbstverst&amp;auml;ndlich eine gro&amp;szlig;e Anzahl an wichtigen politischen Aufgaben zu erf&amp;uuml;llen gibt, fehlt vielen die W&amp;uuml;rdigung von Netzpolitik als Querschnittsthema und die Anerkennung daf&amp;uuml;r, dass das Internet kein vor&amp;uuml;bergehendes Ph&amp;auml;nomen ist, das lediglich die junge Generation betrifft. Gerade nach den Ereignissen 2011 sollte die Politik in diesem Jahr die Chance ergreifen, die Rolle des Internet zu st&amp;auml;rken und bewusst &amp;uuml;ber Chancen und Risiken aufzukl&amp;auml;ren. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:10:55 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/netzpolitik-2011-urheberrecht-vorratsdatenspeicherung</guid>
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      <title>Medienradio055: Der Digitale Gesellschaft e.V.</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/medienradio055-der-digitale-gesellschaft-e-v/</link>
      <description>Am Donnerstag war ich zu Gast bei Philip Banse im Medienradio und wir haben uns mehr als zwei Stunden lang u.a. &amp;uuml;ber den Digitale Gesellschaft e.V., Kampagnentools, Netzneutralit&amp;auml;t und EchtesNetz.de, sowie &amp;uuml;ber den aktuellen Diskussionsstand rund um die Vorratsdatenspeicherung und zu den Aussichten einer Europ&amp;auml;ischen B&amp;uuml;rgerinitiative gegen diese unterhalten. Die Digitale Gesellschaft hat &amp;uuml;ber 10.000 [...]</description>
      <pubDate>Sat, 07 Jan 2012 15:02:49 GMT</pubDate>
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      <title>Medienradio055: Der Digitale Gesellschaft e.V.</title>
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      <title>Private Zollschranken &amp;#8211; Netzneutralit&amp;auml;t in Europa unter Beschuss</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/private-zollschranken-netzneutralitat-in-europa-unter-beschuss/</link>
      <description>Richard Sietmann schreibt in der c&amp;#8217;t lang und lesenswert &amp;uuml;ber &amp;#8220;Private Zollschranken &amp;#8211; Netzneutralit&amp;auml;t in Europa unter Beschuss&amp;#8221;. Die schwarzgelbe Koalition wollte entsprechend ihrer Koalitionsvereinbarung die Netzneutralit&amp;auml;t erst gar nicht regeln; nun soll nach &amp;sect; 41a TKG-E die Bundesregierung eine Verordnung erlassen k&amp;ouml;nnen, die eine &amp;#8222;willk&amp;uuml;rliche Verschlechterung von Diensten&amp;#8220; untersagt. Das klingt auf den ersten [...]</description>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:39:18 GMT</pubDate>
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      <title>Private Zollschranken &amp;#8211; Netzneutralit&amp;auml;t in Europa unter Beschuss</title>
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