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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'infrastruktur' (RSS 2.0)</title>
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    <language>de</language>
    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Fri, 25 May 2012 10:43:30 GMT</pubDate>
    <dc:creator>blogs.demokratie24.de</dc:creator>
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      <title>Mobilfunkanbieter in Gro&amp;szlig;britannien zensieren Internet</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/mobilfunkanbieter-in-grosbritannien-zensieren-internet/</link>
      <description>In Gro&amp;szlig;britannien gibt es mit der Internet Watch Foundation (IWF) schon seit 1996 eine Internet-Zensur-Infrastruktur, die &amp;#8220;criminal online content&amp;#8221; aus dem Netz verbannen soll und dabei auch einige Skandale produziert hat. Seit letztem Jahr steht zus&amp;auml;tzlich die Forderung im Raum die dortigen Internetanschl&amp;uuml;sse kindgerecht anzubieten &amp;#8211; sprich automatisiert gewalt&amp;auml;tige und pornographische Inhalte zu blockieren, die [...]</description>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 10:43:30 GMT</pubDate>
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      <title>Mobilfunkanbieter in Gro&amp;szlig;britannien zensieren Internet</title>
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      <pubDate>Fri, 25 May 2012 10:43:30 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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      <title>Nach dem Modell der Treuhand</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58307</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Staatliche deutsche Stellen und die Deutsche Bank treiben den Ausverkauf von Gemeineigentum in den s&amp;uuml;deurop&amp;auml;ischen Krisenstaaten voran. In Griechenland "ber&amp;auml;t" die bundeseigene Au&amp;szlig;enwirtschafts-F&amp;ouml;rderagentur "Germany Trade and Invest" (GTAI) den "Hellenic Republic Asset Development Fund" (HRADF), der seit Ende M&amp;auml;rz alle Besitztitel an griechischem Staatseigentum h&amp;auml;lt und dessen Verkauf vorbereitet. Der HRADF arbeitet nach dem Modell der deutschen Treuhand, der vorgeworfen wird, ab 1990 das einstige DDR-Volksverm&amp;ouml;gen umfassend verschleudert zu haben; er profitiere von den "deutschen Erfahrungen beim Privatisierungs- und Umstrukturierungsprozess in den neuen Bundesl&amp;auml;ndern", hei&amp;szlig;t es im Bundeswirtschaftsministerium. Die Agentur GTAI, die bei der Suche nach Interessenten mit ihrem griechischen Pendant "Investment in Greece" zusammenarbeitet, sieht "attraktive Investitionschancen" bei Immobilien und Bodensch&amp;auml;tzen, in der Wasserversorgung, in der Infrastruktur und beim Wettanbieter OPAP, dem gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Gl&amp;uuml;cksspielkonzern Europas und drittgr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Unternehmen Griechenlands. OPAP wird unter anderem von der Deutschen Bank privatisiert. Das Geldhaus hat bereits &amp;auml;hnliche Vorg&amp;auml;nge in anderen L&amp;auml;ndern begleitet und in einer Untersuchung seiner Wissenschaftsabteilung umfangreichen Privatisierungsbedarf in ganz Europa ausgemahnt.</description>
      <pubDate>Mon, 16 Apr 2012 20:13:58 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58307</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-16T20:13:58Z</dc:date>
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      <title>Linux-Umstieg in M&amp;uuml;nchen zahlt sich aus</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/linux-umstieg-in-munchen-zahlt-sich-aus/</link>
      <description>M&amp;uuml;nchens Oberb&amp;uuml;rgermeister&amp;nbsp;Christian Ude gibt in der aktuellen Ausgabe der Rathaus-Umschau ein sehr detailliertes Statement zum Stand des &amp;#8220;Limux&amp;#8220;-Projektes ab. Das 2004 initiierte Projekt hat das hochgesteckte Ziel, gro&amp;szlig;e Teile der IT-Infrastruktur der Stadtverwaltung auf quelloffene Software wie Linux und OpenOffice umzur&amp;uuml;sten. Nach Angaben des SPD-Politikers habe die Stadt M&amp;uuml;nchen gegen&amp;uuml;ber dem Einsatz von Microsoft-Infrastruktur mehrere [...]</description>
      <pubDate>Thu, 29 Mar 2012 10:14:53 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2012-03-29T10:14:53Z</dc:date>
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      <title>Gut vernetzt</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58275</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Trotz schwerer Unruhen h&amp;auml;lt die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung ihre Unterst&amp;uuml;tzung f&amp;uuml;r den senegalesischen Staatspr&amp;auml;sidenten Abdoulaye Wade aufrecht. Berichte in europ&amp;auml;ischen Medien &amp;uuml;ber die blutigen Proteste in Senegal, bei denen bereits mehrere Todesopfer zu beklagen waren, seien "drastisch &amp;uuml;berzogen", schreibt die Stiftung in einer aktuellen Stellungnahme. Zuletzt waren langj&amp;auml;hrige Verb&amp;uuml;ndete, darunter die USA und Frankreich, von Wade abger&amp;uuml;ckt. In Senegal kommt es seit rund einem Monat immer wieder zu sozialen Massenprotesten, deren Ausl&amp;ouml;ser eine Entscheidung des senegalesischen Verfassungsgerichts vom 27. Januar war, Wade trotz anderslautender Verfassungsbestimmungen eine weitere Kandidatur f&amp;uuml;r das Pr&amp;auml;sidentenamt zu gestatten. Der Pr&amp;auml;sident und die Regierungspartei, eine Partnerorganisation der FDP, sind unter anderem deswegen unbeliebt, weil ihre an den Vorgaben des Internationalen W&amp;auml;hrungsfonds (IWF) orientierte Politik die soziale Infrastruktur des Landes ruiniert.</description>
      <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 23:13:13 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58275</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-22T23:13:13Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Livestream: Soziale Bewegungen im digitalen Tsunami</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/livestream-soziale-bewegungen-im-digitalen-tsunami/</link>
      <description>Wir machen einen live-Audiostream der heutigen Konferenz zu &amp;Uuml;berwachunstechnologien; Soziale Bewegungen im digitalen Tsunami. Hier gehts zum Stream als MP3 oder OGG. (Bitte Stream neuladen, ursp. Link legt leider Infrastruktur lahm.) Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #rav42. Das Programm bis 19h: 11.00 &amp;#8211; 13.00 Uhr Podium 1: Das Handy als polizeiliches Werkzeug zur Strafverfolgung und [...]</description>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:58:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://netzpolitik.org/2012/livestream-soziale-bewegungen-im-digitalen-tsunami/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-04T09:58:15Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>&amp;#8220;Dieser Tweet ist in deinem Land nicht verf&amp;uuml;gbar&amp;#8221; &amp;#8211; Twitter f&amp;uuml;hrt offenbar l&amp;auml;nderspezifische Zensur</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/dieser-tweet-ist-in-deinem-land-nicht-verfugbar-twitter-fuhrt-offenbar-landerspezifische-zensur-ein/</link>
      <description>Wie Jannis Kucharz von netzfeuilleton.de berichtet, f&amp;uuml;hrt Twitter offenbar gerade eine l&amp;auml;nderspezifische Zensur-Infrastruktur ein. Twitter hat am Donnerstag Abend in einem Blogbeitrag mit dem euphemistischen Titel &amp;#8220;Tweets still must flow&amp;#8221; angek&amp;uuml;ndigt, zuk&amp;uuml;nftig bestimmte Tweets f&amp;uuml;r User in bestimmten L&amp;auml;ndern zu sperren. As we continue to grow internationally, we will enter countries that have different ideas [...]</description>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:02:07 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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      <title>&amp;#8220;Dieser Tweet ist in deinem Land nicht verf&amp;uuml;gbar&amp;#8221; &amp;#8211; Twitter f&amp;uuml;hrt offenbar l&amp;auml;nderspezifische Zensur</title>
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      <description>Wie Jannis Kucharz von netzfeuilleton.de berichtet, f&amp;uuml;hrt Twitter offenbar gerade eine l&amp;auml;nderspezifische Zensur-Infrastruktur ein. Twitter hat am Donnerstag Abend in einem Blogbeitrag mit dem euphemistischen Titel &amp;#8220;Tweets still must flow&amp;#8221; angek&amp;uuml;ndigt, zuk&amp;uuml;nftig bestimmte Tweets f&amp;uuml;r User in bestimmten L&amp;auml;ndern zu sperren. As we continue to grow internationally, we will enter countries that have different ideas [...]</description>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:02:07 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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    <item>
      <title>SOPA - Angriff auf die Meinungsfreiheit</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/sopa-angriff+auf-die-meinungsfreiheit</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/Wiki-Sopa-2.jpg" alt="Wikipedia-Protest" title="Wikipedia-Protest" height="152" width="180" align="left" /&gt;Anl&amp;auml;sslich des heutigen &amp;#8222;SOPA BLACKOUT&amp;#8220;-Tages, gehen viele Webseiten vor&amp;uuml;bergehend offline, um ihren Protest gegen den &amp;#8222;Stop Online Piracy Act&amp;#8220; publik zu machen. Der Gesetzentwurf zur Netzwerk&amp;uuml;berwachung wurde von der US-Regierung derweil vorerst vertagt. Zu Realisierungschancen und m&amp;ouml;glichen Folgen einer Umsetzung befragte politik-digital.de den IT-Rechtler Tobias Keber.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die US-amerikanische Regierung hat sich mit ihrem Gesetzentwurf &amp;#8222;Stop Online Piracy Act&amp;#8220; (SOPA) zum Ziel gesetzt, Urheberrechtsverst&amp;ouml;&amp;szlig;e im Internet aufzusp&amp;uuml;ren und zuk&amp;uuml;nftig zu verhindern. Dies betrifft insbesondere das illegale Angebot von Filmen, Spielen, B&amp;uuml;chern und Musikaufnahmen, aber auch rechtswidrigen Medikamentenhandel im Netz. Um dem entgegenzuwirken, soll jeglicher Zugang zu den als rechtswidrig gemeldeten Webseiten und deren Vertrieb von urheberrechtlich gesch&amp;uuml;tztem Material blockiert werden. Suchmaschinen d&amp;uuml;rften diese Webseiten nicht mehr anzeigen, Finanzdienstleister wie Kredikartenunternehmen m&amp;uuml;ssten Konten und Zahlungen an die Betreiber einfrieren. Viele der Netzaktivisten und Seitenbetreiber wie die der US-Wikipedia, die heute mit dem sogenannten &amp;#8222;Blackout&amp;#8220; ihrer Internetseite gegen SOPA protestieren, sehen in dem Gesetzentwurf nicht nur eine Einschr&amp;auml;nkung ihrer Freiheit, sondern auch die M&amp;ouml;glichkeit zur Zensur. Laut der US-Abgeordneten Zoe Lofgren w&amp;uuml;rde SOPA &amp;#8222;das Ende des Internet, wie wir es kennen&amp;#8221; bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href="http://www.whitehouse.gov/blog/2012/01/14/obama-administration-responds-we-people-petitions-sopa-and-online-piracy" target="_blank"&gt;Wei&amp;szlig;e Haus&lt;/a&gt; hat sich offiziell gegen SOPA ausgesprochen, w&amp;auml;hrend die Regelung von einer Mehrheit im Senat bef&amp;uuml;rwortet wird. Am Ende wird der Kampf wohl entschieden werden zwischen Hollywood und den Internet-Unternehmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen hat das Thema auch Europa erreicht. So gibt es in Spanien bereits einen dem US-amerikanischen Modell sehr &amp;auml;hnlichen Gesetzentwurf. In Deutschland lassen Ma&amp;szlig;nahmen wie die Aufhebung des Zugangserschwerungsgesetzes zu Kinderpornographie Ende 2011, sowie das Telemediengesetz von 2007 eher gegenteilige Tendenzen zum Thema Netzwerk&amp;uuml;berwachung erkennen, so dass der Vorschlag gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils auf Ablehnung trifft. &amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sich SOPA iin den USA durchsetzen wird und welche Folgen die Umsetzung des Gesetzentwurfes weltweit h&amp;auml;tte, beantwortet der auf IT-Recht spezialisierte Anwalt Dr. Tobias Keber in einem Kurzinterview mit politik-digital.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;W&amp;auml;hrend sich das Wei&amp;szlig;e Haus kritisch zum Gesetzesvorhaben SOPA ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert hat, gibt es im Kongress viele Bef&amp;uuml;rworter. Wie wahrscheinlich ist die Verabschiedung?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich m&amp;ouml;chte hier nicht im Kaffeesatz lesen. Ich w&amp;uuml;rde mich allerdings auch nicht wundern, wenn vor dem Hintergrund der massiven &amp;ouml;ffentlicher Kritik, die wir am heutigen netztechnischen &amp;#8222;Black Wednesday&amp;#8220; erleben, der Entwurf noch einmal &amp;uuml;berarbeitet wird. Dass &amp;ouml;ffentlicher Protest Wirkung zeigt, hat die Diskussion um ACTA und hierzulande um das Zugangserschwerungsgesetz gezeigt, das man nun in seiner urspr&amp;uuml;nglichen Form &amp;#8222;zur&amp;uuml;ckgenommen&amp;#8220; hat. Der Stop Online Piracy Act (SOPA), der im Repr&amp;auml;sentantenhaus diskutiert wird und der Protect IP Act (PIPA), der im Senat vorliegt, m&amp;uuml;ssten mit der in den USA traditionell sehr weit verstandenen Meinungsfreiheit (Freedom of Speech, First Amendment) vereinbar sein. Dass Ma&amp;szlig;nahmen im Kontext der Regulierung des Internet sich an diesem strengen Ma&amp;szlig;stab orientieren m&amp;uuml;ssen, hat der U.S. Supreme Court schon 1997 entschieden. G&amp;auml;nzlich unbegrenzt ist die Meinungsfreiheit freilich auch in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht. Beschr&amp;auml;nkungen (etwa obsz&amp;ouml;ne Inhalte) sind aber die absolute Ausnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Welche Folgen h&amp;auml;tte SOPA in Deutschland, den USA und weltweit? Wer w&amp;auml;re konkret wie betroffen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt sich der Entwurf des SOPA durch, in dem als inl&amp;auml;ndischer Dom&amp;auml;nennamen letztlich auch alle .com-, .net- und .org-Domains gelten, hat SOPA einen extraterritorialen Effekt. Dann k&amp;ouml;nnen Anbieter von dem Rechtsakt betroffen sein, die (von der Registrierung einer .com-Adresse einmal abgesehen), ansonsten keinerlei Bezug zu den Vereinigten Staaten haben. Das ist v&amp;ouml;lkerrechtlich hochproblematisch. Aufgrund des SOPA eventuell m&amp;ouml;gliche Eingriffe in die technische Infrastruktur des Internet k&amp;ouml;nnten auch rein tats&amp;auml;chlich sch&amp;auml;dliche Auswirkungen haben, die &amp;uuml;ber die USA hinausgehen. Darauf hat &amp;uuml;brigens auch das Europ&amp;auml;ische Parlament hingewiesen. In einem Dokument (verlinken?) zum Gipfeltreffen EU - USA im November 2011 wird unterstrichen, &amp;#8222;dass die Integrit&amp;auml;t des weltweiten Internets und die Kommunikationsfreiheit gesch&amp;uuml;tzt werden m&amp;uuml;sse, indem von einseitigen Ma&amp;szlig;nahmen zum Entzug von IP-Adressen oder Dom&amp;auml;nennamen abgesehen wird&amp;#8220;. In diesem Zusammenhang stellt sich dann gewisserma&amp;szlig;en die Frage, wem das Internet geh&amp;ouml;rt. Wenn man dies mit &amp;#8222;allen&amp;#8220; beantwortet, oder etwas pathetischer vom gemeinsamen Erbe der Menschheit spricht, sind weitreichende Eingriffe, so sie denn die Funktionsf&amp;auml;higkeit des Internets wirklich nachhaltig gef&amp;auml;hrden, unzul&amp;auml;ssig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:48:51 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/sopa-angriff+auf-die-meinungsfreiheit</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-18T17:48:51Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Digitale Presseschau - KW02</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/digitale-presseschau-kw02</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/linkliste_banner.png" width="480" height="180" /&gt;
&lt;br /&gt;
Marina Weisband kritisiert Boulevardjournalismus, R&amp;uuml;ckblick 2011: E-Demokratie &amp;amp; E-Partizipation, Pro und Contra Facebook, Digitale Spaltung - dies und mehr in der Digitalen Presseschau. 
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;h3 align="center"&gt;
&lt;b&gt;Video der Woche&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/h3&gt;
&lt;p align="center"&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Beim NDR-Medienmagazin &amp;quot;Zapp&amp;quot; erschien am Mittwoch ein &lt;a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/politiker139.html" target="_blank"&gt;interessanter Beitrag&lt;/a&gt; unter dem Titel &amp;quot;Polit-Neulinge: Erfahrungen mit Journalisten&amp;quot;. Darin kommen junge Politiker wie die Piratin Marina Weisband zu Wort, die kritisieren, dass einige Medien und Journalisten oft nicht differenziert &amp;uuml;ber politische Inhalte berichten, sondern sich eher f&amp;uuml;r Details aus dem Privatleben oder f&amp;uuml;r &amp;Auml;u&amp;szlig;erlichkeiten interessieren.&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.e-demokratie.org/e-demokratie/elektronische-demokratie-im-jahresruckblick-2011/" target="_blank"&gt;R&amp;uuml;ckblick: E-Demokratie 2011&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Christian Heise l&amp;auml;sst auf E-Demokratie.org die Entwicklungen in punkto elektronische Demokratie und Partizipation des Jahres 2011 Revue passieren und kommt mit seinem sehr informativen Beitrag auf Platz 1 unserer Presseschau. In seinen Ausf&amp;uuml;hrungen blickt er zur&amp;uuml;ck auf wichtige Events und neue Projekte wie auf interessante Ver&amp;ouml;ffentlichungen rund um E-Demokratie und E-Partizipation.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.bap-politischebildung.de/2012/01/philip-rizk-es-ist-noch-lange-nicht-zu-ende/" target="_blank"&gt;Status: Arabischer Fr&amp;uuml;hling in &amp;Auml;gypten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im Interview mit der Online-Ausgabe des Bundesausschuss Politische Bildung (bap) berichtet der deutsch-&amp;auml;gyptische Blogger und Filmemacher Philip Rizk &amp;uuml;ber die Entwicklungen in seiner Heimat &amp;Auml;gypten seit dem Arabischen Fr&amp;uuml;hling. Die gegenw&amp;auml;rtige Stimmung im Land bringt er so auf den Punkt: &amp;#8222;Die Leute sind der Meinung, nichts oder nicht genug h&amp;auml;tte sich ver&amp;auml;ndert, und die Gener&amp;auml;le h&amp;auml;tten jetzt genau die Position eingenommen, die Mubarak und sein Regime fr&amp;uuml;her hatten.&amp;#8220;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/facebook-die-neue-nervenbahn-unserer-gesellschaft/" target="_blank"&gt;Facebook &amp;#8211; die neue Nervenbahn unserer Gesellschaft&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Thomas Kn&amp;uuml;wer bricht in seinem Blog &amp;quot;Indiskretion Ehrensache&amp;quot; eine Lanze f&amp;uuml;r Facebook &amp;#8211; es sorge f&amp;uuml;r eine feinere Granulierung unserer zwischenmenschlichen Beziehungen: Sei es beim gemeinsamen Erleben von Trauer oder als spontaner Anlaufpunkt, um mit anderen Menschen ins Gespr&amp;auml;ch &amp;uuml;ber gemeinsame Interessen und gesellschaftskritische Themen zu kommen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://internetunddemokratie.wordpress.com/2012/01/09/warum-das-internet-nicht-reprasentativ-ist/" target="_blank"&gt;Warum das Internet nicht repr&amp;auml;sentativ ist&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Politiker und Autor des Buches &amp;quot;Internet und Demokratie&amp;quot; Stephan Eisel setzt sich kritisch mit den Ursachen einer vermeintlich geringen Repr&amp;auml;sentativit&amp;auml;t des Internet auseinander. Am Beispiel der Aff&amp;auml;re Wulff stellt er eine Diskrepanz fest zwischen repr&amp;auml;sentativen Umfragen und der Meinungsbildung im Internet, die ihre Ursache in einer dreifachen digitalen Spaltung h&amp;auml;tte.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/01/social-swarm-sicher-im-sozialen-netzwerk/" target="_blank"&gt;Schutz vor Facebooks Datensammlung&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im ZDF-Blog Hyperland berichtet die Autorin und Journalistin Christiane Schulzki-Haddouti von einem Projekt namens &amp;#8222;Social Swarm&amp;#8220;, das einen Schutz vor der Datensammelwut des Internetkonzerns Facebook bieten soll. Es handelt sich bei diesem Projekt um eine Meta-Infrastruktur zur Nutzung verschiedener Plattformen mit verschl&amp;uuml;sselter Kommunikation. Offene Kommunikationsschnittstellen von Open-Source-Projekten wie Identica und Diaspora sollten damit genutzt und eine vertrauliche Kommunikation erm&amp;ouml;glicht werden.
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 18:51:55 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/digitale-presseschau-kw02</guid>
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      <dc:date>2012-01-13T18:51:55Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>#OpBlitzkrieg: Nazi-Leaks als Online-Pranger</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/opblitzkrieg-nazi-leaks-als-online-pranger/</link>
      <description>Nazi-Gegner haben kurz vor Weihnachten dazu aufgerufen, im Rahmen der Aktion #OpBlitzkrieg Nazi-Webseiten zu hacken. Letzteres ist zu der Jahreszeit nichts ungew&amp;ouml;hnliches, zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig kollektives Suchen von Sicherheitsl&amp;uuml;cken in Nazi-Infrastrukturen. Kurz vor Silvester wurde die Plattform nazi-leaks.net gestartet, um die Rechercheergebnisse zu dokumentieren und beispielsweise eine Autorenliste der Jungen Freiheit [...]</description>
      <pubDate>Mon, 02 Jan 2012 18:42:59 GMT</pubDate>
      <guid>http://netzpolitik.org/2012/opblitzkrieg-nazi-leaks-als-online-pranger/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-02T18:42:59Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>#OpBlitzkrieg: Nazi-Leaks als Online-Pranger</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/opblitzkrieg-nazi-leaks-als-online-pranger/</link>
      <description>Nazi-Gegner haben kurz vor Weihnachten dazu aufgerufen, im Rahmen der Aktion #OpBlitzkrieg Nazi-Webseiten zu hacken. Letzteres ist zu der Jahreszeit nichts ungew&amp;ouml;hnliches, zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig kollektives Suchen von Sicherheitsl&amp;uuml;cken in Nazi-Infrastrukturen. Kurz vor Silvester wurde die Plattform nazi-leaks.net gestartet, um die Rechercheergebnisse zu dokumentieren und beispielsweise eine Autorenliste der Jungen Freiheit [...]</description>
      <pubDate>Mon, 02 Jan 2012 18:42:59 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2012-01-02T18:42:59Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sandro Gaycken: Diskot&amp;uuml;r und Cyberwar</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/sandro-gaycken-diskotuer-und-cyberwar</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/gayken1.png" align="left" height="160" width="160" /&gt;Cyberwar und Cybercrime sind Begriffe, die viele Menschen vor allem Videospielen oder Sience-Fiction-Literatur zuordnen. Einer, der wei&amp;szlig;, dass es sich dabei keineswegs nur um kreative Ausw&amp;uuml;chse von Spieleentwicklern handelt, ist der Technikphilosoph und Sicherheitsforscher Sandro Gaycken. Ein Portr&amp;auml;t.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Man stelle sich vor: ein landesweiter Stromausfall, verursacht durch einen Cyberangriff. Auch wenn ein solches Horrorszenario bisher gl&amp;uuml;cklicherweise nicht Realit&amp;auml;t geworden ist: &lt;br /&gt;
Spionage- und Sabotageversuche &amp;uuml;ber das Internet haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Nicht wenige dieser Attacken lassen sich inzwischen gar als Angriffe in staatlichem Auftrag deuten. Ziele k&amp;ouml;nnen milit&amp;auml;rische und wirtschaftliche Infrastrukturen, die nationale Energieversorgung oder auch Forschungsabteilungen in gro&amp;szlig;en und mittelst&amp;auml;ndischen Unternehmen sein. Dass solche Cyber-Angriffe mittlerweile ein sehr reales Problem sind, mit dem sich viele Staaten auseinandersetzen m&amp;uuml;ssen, wird auch bei einem Blick in Sandro Gayckens Terminkalender deutlich. Neben seiner Forschungs- und Lehrt&amp;auml;tigkeit als Technik- und Sicherheitsforscher an der Freien Universit&amp;auml;t Berlin ber&amp;auml;t er Unternehmen und Sicherheitsinstitutionen im In- und Ausland, unter anderem die Bundeswehr, aber auch ausl&amp;auml;ndische Milit&amp;auml;rs und verschiedene Kriminal&amp;auml;mter u.a. zu den Risiken durch Cyberwar und alternativen Sicherheitsstrategien. Zudem ist er in Gremien auf Bundes- und EU-Ebene t&amp;auml;tig. Vor allem im ablaufenden Jahr sei er viel unterwegs gewesen, habe Konferenzen besucht und sei mit Stellungnahmen und Gutachten besch&amp;auml;ftigt gewesen. &amp;#8222;Der Informationsbedarf in der Politik ist sehr gro&amp;szlig;&amp;#8220;, so der Technikphilosoph, der Ende 2010 ein Buch mit dem Titel &amp;#8222;Cyberwar: Das Internet als Kriegsschauplatz&amp;#8220; ver&amp;ouml;ffentlichte, in dem er Ursachen und Risiken dieser neuen Form der Kriegsf&amp;uuml;hrung im Internet beschreibt und gleichzeitig Verteidigungsstrategien vorstellt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit seiner ruhigen und n&amp;uuml;chternen, fast norddeutsch k&amp;uuml;hlen Art kann man sich den in der N&amp;auml;he von Hamburg aufgewachsenen Gaycken gut in der Rolle des ernsthaften Sicherheitsberaters vorstellen, dem hohe Beamte und Politiker aufmerksam zuh&amp;ouml;ren. Philosoph sei er eigentlich schon immer gewesen. In seinem Studium noch mehr mit formalen Inhalten besch&amp;auml;ftigt, wurden die Themen, mit denen er sich befasst, mit der Zeit immer techniklastiger. Seine Magisterarbeit verfasste er zum Thema Philosophie der Quantenmechanik. Promoviert hat er schlie&amp;szlig;lich in Technikforschung. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Gaycken forscht zu den Themen Cyberwar, Cybercrime und Hochsicherheits-IT und zeigt sich besorgt angesichts der aktuellen Lage der internationalen Beziehungen. Es kristallisiere sich eindeutig eine Zuspitzung auf eine Situation heraus, die auf l&amp;auml;ngere Sicht in das Szenario eines Kalten Kriegs  m&amp;uuml;nden k&amp;ouml;nne. Erst vor knapp zwei Wochen hatte Gaycken zusammen mit der Uno und dem Au&amp;szlig;enministerium die Sicherheitskonferenz &amp;#8222;Challenges in Cybersecurity&amp;#8220; ausgerichtet. Hier sei sehr deutlich geworden, wie angespannt die Situation ist. Vor ein paar Jahren noch undenkbar, haben die US-Amerikaner hier nun klar Position bezogen und damit gedroht, Spionageaktionen aus China und Russland in Zukunft nicht mehr zu akzeptieren. Dieser Strategiewechsel k&amp;ouml;nne nat&amp;uuml;rlich zu Verh&amp;auml;rtungen f&amp;uuml;hren. &amp;#8222;Daher sehe ich mich in solchen Situationen in der Verantwortung, Hilfestellung zu leisten &amp;#8220;, so Gaycken.  Zurzeit bestehe in vielen Bereichen in Wirtschaft, Regierung und auch bei den Milit&amp;auml;rs noch hoher Aufkl&amp;auml;rungs- und Beratungsbedarf, da nahezu alle Bereiche der Sicherheits-IT bislang ungen&amp;uuml;gend seien und keinen ausreichenden Schutz vor staatlich organisierten &amp;#8222;Hacks&amp;#8220; bieten w&amp;uuml;rden. Es m&amp;uuml;sse eine komplett neue IT entwickelt werden, die gegen die neue Qualit&amp;auml;t staatlich finanzierter Cyber-Angriffe ger&amp;uuml;stet ist. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Thema Sicherheit spielt in Gayckens Leben auch au&amp;szlig;erhalb des akademischen Betriebs eine wichtige Rolle. 15 Jahre lang hat er in Hamburger und Berliner Clubs als T&amp;uuml;rsteher gearbeitet. Ein wenig Box-Training als Grundlage habe ausgereicht, um sich &amp;#8211; buchst&amp;auml;blich - &amp;#8222;durchzuschlagen&amp;#8220;. Man d&amp;uuml;rfe nie mehr trinken als diejenigen, die man rausschmei&amp;szlig;en muss, dann sei das kein Problem. F&amp;uuml;r seine jetzige Arbeit seien diese Erfahrungen auch hilfreich gewesen. Es gebe einfach grundlegende Mechanismen hinter dem Sicherheitsdenken. Das sei in der internationalen Politik nicht anders als an der Diskot&amp;uuml;r. &amp;#8222;Es sind im Prinzip die gleichen Strukturen&amp;#8220;, analysiert Gaycken knapp.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;Uuml;ber die Techno- und Clubszene lernte er auch die Leute vom Chaos-Computer-Club kennen, dessen assoziiertes Mitglied er lange Zeit war. &amp;#8222;Die wollten immer umsonst in meine Clubs rein&amp;#8220;, erinnert er sich. Eine langj&amp;auml;hrige freundschaftliche Verbindung sei damals entstanden, die erst durch machtpolitische Spielereien f&amp;uuml;hrender K&amp;ouml;pfe des CCC nachhaltig gest&amp;ouml;rt worden sei. &amp;#8222;Ich hatte keine Lust, da reinzugr&amp;auml;tschen, die haben mich da ziemlich rausgeekelt&amp;#8220;, erinnert sich Gaycken noch immer ver&amp;auml;rgert. Man werfe ihm vor, auf die &amp;#8222;dunkle Seite der Macht&amp;#8220; gewechselt zu sein, womit wohl seine Arbeit f&amp;uuml;r Regierungen, Milit&amp;auml;rs und Sicherheitsinstitutionen gemeint sein d&amp;uuml;rfte. Noch 2008 hatte er zusammen mit CCC-Sprecherin Constanze Kurz das Buch &amp;#8222;1884.exe&amp;#8220; herausgegeben, in dem sie gesellschaftliche, politische und juristische Aspekte moderner &amp;Uuml;berwachungstechnologien thematisierten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Trotz seiner T&amp;auml;tigkeiten f&amp;uuml;r den Staat nimmt Gaycken eine kritische Position ein, wenn es um staatliche &amp;Uuml;berwachungsma&amp;szlig;nahmen geht. Insbesondere im Vergleich zur  Datensammelwut von Google, Facebook und Co.: &amp;#8222;Bei Google und Facebook habe ich keine Angst, dass die mich an die Wand stellen, weil ich nicht deren Meinung teile. Bei Staaten kann ich mir nicht so sicher sein. Das ist zumindest eine Erfahrung, die wir historisch gemacht haben&amp;#8220;, meint Gaycken. Viele Menschen im Ausland w&amp;uuml;rden die Deutschen wegen ihres strengen Datenschutzrechts bel&amp;auml;cheln. Dabei sei es doch gut, dass Deutschland diese Lektion aus der Vergangenheit gelernt und gesagt habe: &amp;#8222;Wir wollen dem Staat nicht so viel Macht einr&amp;auml;umen, weil das auch schief gehen kann&amp;#8220;. Das sei eine berechtigte Sorge und f&amp;uuml;r uns Deutsche auch eine Verantwortung. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wie Firmen mit unseren Daten umgehen, beunruhigt den Sicherheitsexperten Gaycken wenig. Nat&amp;uuml;rlich w&amp;uuml;rden sich die Datensch&amp;uuml;tzer routinem&amp;auml;&amp;szlig;ig dar&amp;uuml;ber aufregen, aber schlimmstenfalls erhalte man eben gezielt Werbung. Das sieht Sandro Gaycken entspannt, auch wenn er Facebook selbst gar nicht nutzt: &amp;#8222;Brauche ich nicht, habe ich keine Zeit f&amp;uuml;r. Und M&amp;auml;dels habe ich immer so kennengelernt&amp;#8220;, winkt er ab. Beruflich nutze der 38-J&amp;auml;hrige das Netz so oft wie n&amp;ouml;tig, aber privat sei er ein zur&amp;uuml;ckhaltender Internet-User. Insgesamt sei einfach zu viel &amp;#8222;bullshit&amp;#8220; darin zu finden. Wenn seine Familie es erlaubt, entspannt sich der passionierte Gamer lieber mit einem Shooter oder einem anderen Videospiel im Keller,  im Sommer auch beim Motorradfahren. Dass sein Beruf und die Leidenschaft f&amp;uuml;r martialische Spiele irgendetwas miteinander zu tun haben k&amp;ouml;nnten, l&amp;auml;sst Gaycken nicht gelten: &amp;#8222;Beim Gamen wird nicht theoretisiert, sondern nur entspannt&amp;#8220;. Obwohl er ja eigentlich gar keine Zeit habe, zu entspannen - zu viel zu tun.   
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 10:39:54 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/sandro-gaycken-diskotuer-und-cyberwar</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-29T10:39:54Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sandro Gayken: Diskot&amp;uuml;r und Cyberwar</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/sandro-gayken-diskotuer-und-cyberwar</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/gayken1.png" width="160" align="left" height="160" /&gt;Cyberwar und Cybercrime sind Begriffe, die viele Menschen vor allem Videospielen oder Sience-Fiction-Literatur zuordnen. Einer, der wei&amp;szlig;, dass es sich dabei keineswegs nur um kreative Ausw&amp;uuml;chse von Spieleentwicklern handelt, ist der Philosoph, Technik- und Sicherheitsforscher Sandro Gaycken. Ein Portr&amp;auml;t.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Man stelle sich vor: ein landesweiter Stromausfall, verursacht durch einen Cyberangriff. Auch wenn ein solches Horrorszenario bisher gl&amp;uuml;cklicherweise nicht Realit&amp;auml;t geworden ist: &lt;br /&gt;
Spionage- und Sabotageversuche &amp;uuml;ber das Internet haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Nicht wenige dieser Attacken lassen sich inzwischen gar als Angriffe in staatlichem Auftrag deuten. Ziele k&amp;ouml;nnen milit&amp;auml;rische und wirtschaftliche Infrastrukturen, die nationale Energieversorgung oder auch Forschungsabteilungen in gro&amp;szlig;en und mittelst&amp;auml;ndischen Unternehmen sein. Dass solche Cyber-Angriffe mittlerweile ein sehr reales Problem sind, mit dem sich viele Staaten auseinandersetzen m&amp;uuml;ssen, wird auch bei einem Blick in Sandro Gayckens Terminkalender deutlich. Neben seiner Forschungs- und Lehrt&amp;auml;tigkeit als Technik- und Sicherheitsforscher an der Freien Universit&amp;auml;t Berlin ber&amp;auml;t er Unternehmen und Sicherheitsinstitutionen im In- und Ausland, unter anderem die Bundeswehr, aber auch ausl&amp;auml;ndische Milit&amp;auml;rs und verschiedene Kriminal&amp;auml;mter u.a. zu den Risiken durch Cyberwar und alternativen Sicherheitsstrategien. Zudem ist er in Gremien auf Bundes- und EU-Ebene t&amp;auml;tig. Vor allem im ablaufenden Jahr sei er viel unterwegs gewesen, habe Konferenzen besucht und sei mit Stellungnahmen und Gutachten besch&amp;auml;ftigt gewesen. &amp;#8222;Der Informationsbedarf in der Politik ist sehr gro&amp;szlig;&amp;#8220;, so der Technikphilosoph, der Ende 2010 ein Buch mit dem Titel &amp;#8222;Cyberwar: Das Internet als Kriegsschauplatz&amp;#8220; ver&amp;ouml;ffentlichte, in dem er Ursachen und Risiken dieser neuen Form der Kriegsf&amp;uuml;hrung im Internet beschreibt und gleichzeitig Verteidigungsstrategien vorstellt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit seiner ruhigen und n&amp;uuml;chternen, fast norddeutsch k&amp;uuml;hlen Art kann man sich den in der N&amp;auml;he von Hamburg aufgewachsenen Gaycken gut in der Rolle des ernsthaften Sicherheitsberaters vorstellen, dem hohe Beamte und Politiker aufmerksam zuh&amp;ouml;ren. Philosoph sei er eigentlich schon immer gewesen. In seinem Studium noch mehr mit formalen Inhalten besch&amp;auml;ftigt, wurden die Themen, mit denen er sich befasst, mit der Zeit immer techniklastiger. Seine Magisterarbeit verfasste er zum Thema Philosophie der Quantenmechanik. Promoviert hat er schlie&amp;szlig;lich in Technikforschung. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Gaycken forscht zu den Themen Cyberwar, Cybercrime und Hochsicherheits-IT und zeigt sich besorgt angesichts der aktuellen Lage der internationalen Beziehungen. Es kristallisiere sich eindeutig eine Zuspitzung auf eine Situation heraus, die auf l&amp;auml;ngere Sicht in das Szenario eines Kalten Kriegs  m&amp;uuml;nden k&amp;ouml;nne. Erst vor knapp zwei Wochen hatte Gaycken zusammen mit der Uno und dem Au&amp;szlig;enministerium die Sicherheitskonferenz &amp;#8222;Challenges in Cybersecurity&amp;#8220; ausgerichtet. Hier sei sehr deutlich geworden, wie angespannt die Situation ist. Vor ein paar Jahren noch undenkbar, haben die US-Amerikaner hier nun klar Position bezogen und damit gedroht, Spionageaktionen aus China und Russland in Zukunft nicht mehr zu akzeptieren. Dieser Strategiewechsel k&amp;ouml;nne nat&amp;uuml;rlich zu Verh&amp;auml;rtungen f&amp;uuml;hren. &amp;#8222;Daher sehe ich mich in solchen Situationen in der Verantwortung, Hilfestellung zu leisten &amp;#8220;, so Gaycken.  Zurzeit bestehe in vielen Bereichen in Wirtschaft, Regierung und auch bei den Milit&amp;auml;rs noch hoher Aufkl&amp;auml;rungs- und Beratungsbedarf, da nahezu alle Bereiche der Sicherheits-IT bislang ungen&amp;uuml;gend seien und keinen ausreichenden Schutz vor staatlich organisierten &amp;#8222;Hacks&amp;#8220; bieten w&amp;uuml;rden. Es m&amp;uuml;sse eine komplett neue IT entwickelt werden, die gegen die neue Qualit&amp;auml;t staatlich finanzierter Cyber-Angriffe ger&amp;uuml;stet ist. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Thema Sicherheit spielt in Gayckens Leben auch au&amp;szlig;erhalb des akademischen Betriebs eine wichtige Rolle. 15 Jahre lang hat er in Hamburger und Berliner Clubs als T&amp;uuml;rsteher gearbeitet. Ein wenig Box-Training als Grundlage habe ausgereicht, um sich &amp;#8211; buchst&amp;auml;blich - &amp;#8222;durchzuschlagen&amp;#8220;. Man d&amp;uuml;rfe nie mehr trinken als diejenigen, die man rausschmei&amp;szlig;en muss, dann sei das kein Problem. F&amp;uuml;r seine jetzige Arbeit seien diese Erfahrungen auch hilfreich gewesen. Es gebe einfach grundlegende Mechanismen hinter dem Sicherheitsdenken. Das sei in der internationalen Politik nicht anders als an der Diskot&amp;uuml;r. &amp;#8222;Es sind im Prinzip die gleichen Strukturen&amp;#8220;, analysiert Gaycken knapp.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;Uuml;ber die Techno- und Clubszene lernte er auch die Leute vom Chaos-Computer-Club kennen, dessen assoziiertes Mitglied er lange Zeit war. &amp;#8222;Die wollten immer umsonst in meine Clubs rein&amp;#8220;, erinnert er sich. Eine langj&amp;auml;hrige freundschaftliche Verbindung sei damals entstanden, die erst durch machtpolitische Spielereien f&amp;uuml;hrender K&amp;ouml;pfe des CCC nachhaltig gest&amp;ouml;rt worden sei. &amp;#8222;Ich hatte keine Lust, da reinzugr&amp;auml;tschen, die haben mich da ziemlich rausgeekelt&amp;#8220;, erinnert sich Gaycken noch immer ver&amp;auml;rgert. Man werfe ihm vor, auf die &amp;#8222;dunkle Seite der Macht&amp;#8220; gewechselt zu sein, womit wohl seine Arbeit f&amp;uuml;r Regierungen, Milit&amp;auml;rs und Sicherheitsinstitutionen gemeint sein d&amp;uuml;rfte. Noch 2008 hatte er zusammen mit CCC-Sprecherin Constanze Kurz das Buch &amp;#8222;1884.exe&amp;#8220; herausgegeben, in dem sie gesellschaftliche, politische und juristische Aspekte moderner &amp;Uuml;berwachungstechnologien thematisierten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Trotz seiner T&amp;auml;tigkeiten f&amp;uuml;r den Staat nimmt Gaycken eine kritische Position ein, wenn es um staatliche &amp;Uuml;berwachungsma&amp;szlig;nahmen geht. Insbesondere im Vergleich zur  Datensammelwut von Google, Facebook und Co.: &amp;#8222;Bei Google und Facebook habe ich keine Angst, dass die mich an die Wand stellen, weil ich nicht deren Meinung teile. Bei Staaten kann ich mir nicht so sicher sein. Das ist zumindest eine Erfahrung, die wir historisch gemacht haben&amp;#8220;, meint Gaycken. Viele Menschen im Ausland w&amp;uuml;rden die Deutschen wegen ihres strengen Datenschutzrechts bel&amp;auml;cheln. Dabei sei es doch gut, dass Deutschland diese Lektion aus der Vergangenheit gelernt und gesagt habe: &amp;#8222;Wir wollen dem Staat nicht so viel Macht einr&amp;auml;umen, weil das auch schief gehen kann&amp;#8220;. Das sei eine berechtigte Sorge und f&amp;uuml;r uns Deutsche auch eine Verantwortung. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wie Firmen mit unseren Daten umgehen, beunruhigt den Sicherheitsexperten Gaycken wenig. Nat&amp;uuml;rlich w&amp;uuml;rden sich die Datensch&amp;uuml;tzer routinem&amp;auml;&amp;szlig;ig dar&amp;uuml;ber aufregen, aber schlimmstenfalls erhalte man eben gezielt Werbung. Das sieht Sandro Gaycken entspannt, auch wenn er Facebook selbst gar nicht nutzt: &amp;#8222;Brauche ich nicht, habe ich keine Zeit f&amp;uuml;r. Und M&amp;auml;dels habe ich immer so kennengelernt&amp;#8220;, winkt er ab. Beruflich nutze der 38-J&amp;auml;hrige das Netz so oft wie n&amp;ouml;tig, aber privat sei er ein zur&amp;uuml;ckhaltender Internet-User. Insgesamt sei einfach zu viel &amp;#8222;bullshit&amp;#8220; darin zu finden. Wenn seine Familie es erlaubt, entspannt sich der passionierte Gamer lieber mit einem Shooter oder einem anderen Videospiel im Keller,  im Sommer auch beim Motorradfahren. Dass sein Beruf und die Leidenschaft f&amp;uuml;r martialische Spiele irgendetwas miteinander zu tun haben k&amp;ouml;nnten, l&amp;auml;sst Gaycken nicht gelten: &amp;#8222;Beim Gamen wird nicht theoretisiert, sondern nur entspannt&amp;#8220;. Obwohl er ja eigentlich gar keine Zeit habe, zu entspannen - zu viel zu tun.   
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 10:32:59 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/sandro-gayken-diskotuer-und-cyberwar</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-28T10:32:59Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Bundesrat blockiert neues Telekommunikationsgesetz</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/bundesrat-blockiert-neues-telekommunikationsgesetz</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;Die am 27. Oktober verabschiedete Novelle des Telekommunikationsgesetzes muss nach einer Vorlage im Bundesrat nun in den Vermittlungsausschuss. 
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ende Oktober hatte die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt, der &amp;Auml;nderungen zur Regulierung der Netzinfrastruktur und zum Verbraucherschutz enth&amp;auml;lt. Neben einer St&amp;auml;rkung der Verbraucherrechte beim Anbieterwechsel sowie mehr Kostentransparenz und Kostengerechtigkeit f&amp;uuml;r Warteschleifen oder Servicenummern beinhaltet der Entwurf auch Regelungen zum Ausbau des deutschen Breitbandnetzes. Damit reagierte die Bundesregierung u.a. auf Forderungen der EU, die schon seit l&amp;auml;ngerem die Einf&amp;uuml;hrung wettbewerbs- und verbraucherfreundlicherer Regulierungsgrunds&amp;auml;tze fordert.&lt;br /&gt;
Als der Gesetzentwurf vor einem Monat im Bundestag verabschiedet worden war, hatte es heftige Kritik von Seiten der Opposition gegeben, die geschlossen gegen den Entwurf votierte. Vor allem die Themen Netzneutralit&amp;auml;t und Breitbandausbau sorgten f&amp;uuml;r Unmut. Regelungen zur Netzneutralit&amp;auml;t waren zwar von der Regierungskoalition erst kurz zuvor noch in den Entwurf aufgenommen worden. Auf eine gesetzliche Verankerung konnte man sich im Oktober jedoch nicht einigen. Der fehlende Wille der Bundesregierung, konkrete Regelungen zur Netzneutralit&amp;auml;t zu verabschieden und damit gesetzlich festzuschreiben, war es dann auch, der von allen Teilen der Opposition kritisiert wurde. Einer Empfehlung des Kulturausschusses des Bundesrats, die Netzneutralit&amp;auml;t gesetzlich zu st&amp;auml;rken, wollten sich nun aber auch die L&amp;auml;nderchefs nicht anschlie&amp;szlig;en. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auch die Vorschl&amp;auml;ge zur Breitbandversorgung hatten bei der Verabschiedung des Gesetzesentwurfes vor vier Wochen massive Kritik geerntet. Die von der FDP bef&amp;uuml;rwortete Marktl&amp;ouml;sung beim Ausbau des Breitbandnetzes stie&amp;szlig; in der gesamten Opposition und auch in Teilen der CDU/CSU-Bundesfraktion auf Ablehnung. Alternativ hatte man sich f&amp;uuml;r die Einrichtung eines Breitband-Universaldienstes stark gemacht, der die Provider dazu verpflichtet, alle Haushalte mit einem schnellen Internetzugang zu versorgen. Daraufhin stellte Bundeswirtschaftsminister R&amp;ouml;sler klar: &amp;#8222;... Die Unternehmen und nicht der Staat haben die Netze zu bauen. Jedwedem planwirtschaftlichem Denken erteilen wir mit dieser TKG-Novelle eine klare Abfuhr.&amp;#8220; Hoffnungen auf eine Korrektur durch den Bundesrat wurden nun eine Absage erteilt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Anders als vom Kulturausschuss empfohlen, verlangte der Bundesrat am vergangenen Freitag nicht die grundlegende &amp;Uuml;berarbeitung des Gesetzes. Stattdessen folgte er den Empfehlungen des Wirtschafts- und des Verbraucherausschusses, der lediglich &amp;Auml;nderungen in einzelnen Punkten vorgeschlagen hatte. Dahingegen forderte der Bundesrat nun eine Beteiligung der L&amp;auml;nder an zuk&amp;uuml;nftigen Erl&amp;ouml;sen des Bundes aus Frequenzversteigerungen, weil sich diese zweckgebunden f&amp;uuml;r den Breitbandausbau verwenden lie&amp;szlig;en. Um die St&amp;ouml;rungsfreiheit des Netzes besser gew&amp;auml;hrleisten zu k&amp;ouml;nnen, besteht er zudem auf einem Mitspracherecht bei einer m&amp;ouml;glichen Novelle der  Frequenzordnung. &amp;Uuml;berarbeitungen jenseits des Gerangels um Einnahmen und Zust&amp;auml;ndigkeiten zwischen Bund und L&amp;auml;ndern wurden damit nicht beschlossen.
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 28 Nov 2011 17:51:33 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/bundesrat-blockiert-neues-telekommunikationsgesetz</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-28T17:51:33Z</dc:date>
    </item>
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</rss>


