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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'gutachten' (RSS 2.0)</title>
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    <language>de</language>
    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Fri, 25 May 2012 09:29:54 GMT</pubDate>
    <dc:creator>blogs.demokratie24.de</dc:creator>
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      <title>EU-Gutachten zur Vorratsdatenspeicherung: Thema verfehlt</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/eu-gutachten-zur-vorratsdatenspeicherung-thema-verfehlt/</link>
      <description>Im Februar hatten wir berichtet, dass die EU-Kommission ein Rechtsgutachten zur Vorratsdatenspeicherung nicht ver&amp;ouml;ffentlichen will. Nach viel &amp;ouml;ffentlichem Druck ist das Gutachten nun erh&amp;auml;ltlich. Die meisten Position sind durch eine Anfrage von Parlamentariern schon bekannt geworden. Patrick Breyer, Aktivist beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und mittlerweile Abgeordneter der Piratenfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, hat das Gutachten analysiert: Unter [...]</description>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 09:29:54 GMT</pubDate>
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      <title>EU-Gutachten zur Vorratsdatenspeicherung: Thema verfehlt</title>
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      <description>Im Februar hatten wir berichtet, dass die EU-Kommission ein Rechtsgutachten zur Vorratsdatenspeicherung nicht ver&amp;ouml;ffentlichen will. Nach viel &amp;ouml;ffentlichem Druck ist das Gutachten nun erh&amp;auml;ltlich. Die meisten Position sind durch eine Anfrage von Parlamentariern schon bekannt geworden. Patrick Breyer, Aktivist beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und mittlerweile Abgeordneter der Piratenfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, hat das Gutachten analysiert: Unter [...]</description>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 09:29:54 GMT</pubDate>
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      <title>Situation der Hebammen: Koalition muss endlich handeln</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/situation-der-hebammen-koalition-muss-endlich-handeln_20120507.html</link>
      <description>Zum Internationalen Hebammentag und anl&amp;#228;sslich der Ver&amp;#246;ffentlichung des Gutachtens des Bundesgesundheitsministeriums zur Situation der Hebammen erkl&amp;#228;rt Biggi Bender, Sprecherin f&amp;#252;r Gesundheitspolitik:&lt;br /&gt;
Wir brauchen eine zeitgem&amp;#228;&amp;#223;e Ausgestaltung der Geburtshilfe: Neu aufgenommen werden m&amp;#252;ssen Gesundheitsf&amp;#246;rderung und Pr&amp;#228;vention sowie eine ausf&amp;#252;hrliche Beratung der werdenden Eltern. F&amp;#252;r alle Geburtsorte &amp;#8211; auch Geburtsh&amp;#228;user und Hausgeburten - muss die Kosten&amp;#252;bernahme eindeutig sein.&lt;br /&gt;
Bis [...]</description>
      <pubDate>Mon, 07 May 2012 06:00:53 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>VDS-Studie im Rechtsausschuss vorgestellt, Justizministerium will QuickFreeze im Kabinett einbringen</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/vds-studie-im-rechtsausschuss-vorgestellt-justizministerium-will-quickfreeze-im-kabinett-einbringen/</link>
      <description>Ein vor zwei Wochen ver&amp;ouml;ffentlichtes und viel diskutiertes Gutachten zur Wirksamkeit der Vorratsdatenspeicherung wurde heute im Rechtsausschuss des Bundestages vorgestellt. Professor Hans-J&amp;ouml;rg Albrecht, Direktor des Max-Planck-Instituts f&amp;uuml;r ausl&amp;auml;ndisches und internationales Strafrecht und Autor der Studie, pr&amp;auml;sentierte die Ergebnisse der Studie pers&amp;ouml;nlich. Praktisch gleichzeitig k&amp;uuml;ndigte das Bundesjustizministerium an, die von Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger favorisierte Quick-Freeze-L&amp;ouml;sung ins Kabinett [...]</description>
      <pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:59:34 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2012-03-22T12:59:34Z</dc:date>
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      <title>VDS-Studie im Rechtsausschuss vorgestellt, Justizministerium will QuickFreeze im Kabinett einbringen</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/vds-studie-im-rechtsausschuss-vorgestellt-justizministerium-will-quickfreeze-im-kabinett-einbringen/</link>
      <description>Ein vor zwei Wochen ver&amp;ouml;ffentlichtes und viel diskutiertes Gutachten zur Wirksamkeit der Vorratsdatenspeicherung wurde heute im Rechtsausschuss des Bundestages vorgestellt. Professor Hans-J&amp;ouml;rg Albrecht, Direktor des Max-Planck-Instituts f&amp;uuml;r ausl&amp;auml;ndisches und internationales Strafrecht und Autor der Studie, pr&amp;auml;sentierte die Ergebnisse der Studie pers&amp;ouml;nlich. Praktisch gleichzeitig k&amp;uuml;ndigte das Bundesjustizministerium an, die von Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger favorisierte Quick-Freeze-L&amp;ouml;sung ins Kabinett [...]</description>
      <pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:59:34 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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    <item>
      <title>Neues Gutachten der Internetwirtschaft: Netzsperren versto&amp;szlig;en gegen das Grundgesetz</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/neues-gutachten-der-internetwirtschaft-netzsperren-verstosen-gegen-das-grundgesetz/</link>
      <description>Ein heute in K&amp;ouml;ln vorgestelltes Gutachten, das vom Verband der deutschen Internetwirtschaft ECO in Auftrag gegeben wurde, stellt die grunds&amp;auml;tzliche Unvereinbarkeit von Netzsperren mit geltendem Recht heraus. Das 32seitige Dokument (pdf) mit dem Titel &amp;#8220;Internetsperren und der Schutz der Kommunikation im Internet&amp;#8221; kommt zu dem Ergebnis, dass Internetsperren sowohl deutschem als auch nach europ&amp;auml;ischem Recht [...]</description>
      <pubDate>Fri, 16 Mar 2012 15:26:22 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>Interesse am Gutachten zur Abgeordnetenkorruption?</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/interesse-am-gutachten-zur-abgeordnetenkorruption/</link>
      <description>Der folgende Beitrag wurde zuerst von Stefan Wehrmeyer&amp;nbsp;auf dem Blog von&amp;nbsp;www.FragdenStaat.de&amp;nbsp;ver&amp;ouml;ffentlicht. So sieht es aus, das Gutachten &amp;#8220;Rechtsfragen im Kontext der Abgeordnetenkorruption&amp;#8221;. 40 Seiten lang und gerade im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen sehr interessant zu lesen.&amp;nbsp;Stefan Wehrmeyer hat eine&amp;nbsp;Anfrage nach dem Gutachten gestellt&amp;nbsp;und es f&amp;uuml;r die private Einsicht erhalten. Er&amp;nbsp;hat es auch schon eingescannt und [...]</description>
      <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:51:01 GMT</pubDate>
      <guid>http://netzpolitik.org/2012/interesse-am-gutachten-zur-abgeordnetenkorruption/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-20T09:51:01Z</dc:date>
    </item>
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      <title>Interesse am Gutachten zur Abgeordnetenkorruption?</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/interesse-am-gutachten-zur-abgeordnetenkorruption/</link>
      <description>Der folgende Beitrag wurde zuerst von Stefan Wehrmeyer&amp;nbsp;auf dem Blog von&amp;nbsp;www.FragdenStaat.de&amp;nbsp;ver&amp;ouml;ffentlicht. So sieht es aus, das Gutachten &amp;#8220;Rechtsfragen im Kontext der Abgeordnetenkorruption&amp;#8221;. 40 Seiten lang und gerade im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen sehr interessant zu lesen.&amp;nbsp;Stefan Wehrmeyer hat eine&amp;nbsp;Anfrage nach dem Gutachten gestellt&amp;nbsp;und es f&amp;uuml;r die private Einsicht erhalten. Er&amp;nbsp;hat es auch schon eingescannt und [...]</description>
      <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:51:01 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>Gutachten belegt leichtfertigen Umgang mit Grundrechten</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/gutachten-belegt-leichtfertigen-umgang-mit-grundrechten_20120128.html</link>
      <description>&amp;#8220;Das Gutachten belegt wissenschaftlich fundiert die Unverh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;igkeit der anlasslosen Speicherung der Telekommunikationsdaten aller B&amp;#252;rgerinnen und B&amp;#252;rger. Gleichzeitig offenbart es die Leichtfertigkeit des Bundesinnenministers, der Union und der Polizeigewerkschaften im Umgang mit Grundrechten&amp;#8221;, erkl&amp;#228;rt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, zur Vorstellung einer Studie des Max-Planck-Instituts zur Vorratsdatenspeicherung.&lt;br /&gt;
Korte weiter:&lt;br /&gt;
&amp;#8220;Auch wenn zehn weitere renommierte [...]</description>
      <pubDate>Sat, 28 Jan 2012 11:00:32 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>Verschwendung von Steuergeld bestrafen</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/verschwendung-von-steuergeld-bestrafen_20120119.html</link>
      <description>BdSt fordert von der Bundesregierung die Umsetzung der Vorschl&amp;#228;ge &lt;br /&gt;
Der Bund der Steuerzahler hat heute in Berlin die Kernforderungen eines Gutachtens ver&amp;#246;ffentlicht, das bei Prof. Dr. Dr. Bernd Sch&amp;#252;nemann, Ordinarius f&amp;#252;r Straf- und Strafprozessrecht, in Auftrag gegeben wurde. In dem Gutachten werden Ma&amp;#223;nahmen beschrieben, die eine wirkungsvolle Ahndung von Haushaltsuntreue und Steuergeldverschwendung erm&amp;#246;glichen. &amp;#8222;Die Veruntreuung [...]</description>
      <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 07:00:36 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/verschwendung-von-steuergeld-bestrafen_20120119.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-19T07:00:36Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Gutachten belegt: Pflege-B&amp;uuml;rgerversicherung rechnet sich!</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/gutachten-belegt-pflege-buergerversicherung-rechnet-sich_20120114.html</link>
      <description>&amp;#8220;Dieses Ergebnis beweist, dass die Pflege-B&amp;#252;rgerversicherung nicht nur gerecht, sondern auch ohne zus&amp;#228;tzliche Kosten umsetzbar ist&amp;#8221;, begr&amp;#252;&amp;#223;t der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das Resultat eines Gutachtens von Prof. Heinz Rothgang. &amp;#8222;Die Pflege-B&amp;#252;rgerversicherung kann allen B&amp;#252;rgern eine ausreichende Absicherung gew&amp;#228;hrleisten und macht eine private Zusatzversicherung &amp;#252;berfl&amp;#252;ssig&amp;#8220;, erkl&amp;#228;rt Prof. Rothgang. &amp;#8222;W&amp;#228;hrend der Bundesgesundheitsminister seit Monaten kein Konzept [...]</description>
      <pubDate>Sat, 14 Jan 2012 12:00:27 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-14T12:00:27Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Zensur des Verkehrsministeriums gegen L&amp;auml;rm-Gutachten ist eine Unversch&amp;auml;mtheit</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/zensur-des-verkehrsministeriums-gegen-laerm-gutachten-ist-eine-unverschaemtheit_20120111.html</link>
      <description>&amp;#8220;Es ist eine Unversch&amp;#228;mtheit, dass das Verkehrsministerium dem Umweltbundesamt de facto untersagt, das L&amp;#228;rm-Gutachten zum Flughafen Sch&amp;#246;nefeld &amp;#246;ffentlich vorzustellen. Offenkundig  sollen die dem Verkehrsministerium nicht genehmen Ergebnisse unterdr&amp;#252;ckt und damit daf&amp;#252;r gesorgt werden, dass sie keinen Einfluss auf die Festlegungen der Flugrouten und des Flugbetriebs haben. Das ist eine Form der Zensur, die dem [...]</description>
      <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 06:00:18 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-11T06:00:18Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Gutachten best&amp;auml;tigt Gewerkschaftsposition: Leiharbeit auf Lufthansa-Maschinen nicht zul&amp;auml;ssig</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/gutachten-bestaetigt-gewerkschaftsposition-leiharbeit-auf-lufthansa-maschinen-nicht-zulaessig_20120108.html</link>
      <description>Die Unabh&amp;#228;ngige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben bez&amp;#252;glich des von der Lufthansa geplanten Einsatzes von Leiharbeitnehmern auf Fl&amp;#252;gen vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zwei Gutachten in Auftrag gegeben, von denen eines bereits vorliegt.&lt;br /&gt;
Dieses Gutachten best&amp;#228;tigt die Position der beiden Gewerkschaften, dass die Lufthansa weder in Berlin noch an anderen Standorten Leiharbeiter [...]</description>
      <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:00:35 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-08T11:00:35Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Occupy Internet-Enquete?</title>
      <link>http://politik-digital.de/occupy-internet-enquete</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/internet-enquete.png" align="left" height="117" width="183" /&gt;Das Polittheater in der Internet-Enquete geht weiter. Der Zwischenbericht zum Datenschutz wurde abermals verschoben, beim Thema Netzneutralit&amp;auml;t gab es ein Patt. Es dr&amp;auml;ngt sich die Frage auf, ob solch ein Gremium &amp;uuml;berhaupt noch zeitgem&amp;auml;&amp;szlig; ist.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Vor allem das politische Gezerre und Taktieren haben die bisherige Arbeit der Internet-Enquete stark verz&amp;ouml;gert und den 18. Sachverst&amp;auml;ndigen, den B&amp;uuml;rger, in &lt;a  target="_blank"&gt;punkto Mitwirkung eingebremst&lt;/a&gt;. Zumal v&amp;ouml;llig in den Sternen steht, ob die im Endbericht stehenden Handlungsempfehlungen &amp;uuml;berhaupt politisch umgesetzt werden, worauf Kommissionsmitglied Markus Beckedahl von netzpolitik.org &lt;a href="http://www1.wdr.de/themen/digital/internetenquete100.html" target="_blank"&gt;in einem Interview&lt;/a&gt; kurz vor der heutigen Sitzung des Gremiums zu Recht verwies. Dennoch gingen abermals die taktischen Spielchen und politischen Querelen weiter. So fragte sich das Enquete-Mitglied Lars Klingbeil (SPD) im Laufe der Sitzung treffend via Twitter, ob es denn schon eine Aktion #occupyenquete g&amp;auml;be. politik-digital.de gegen&amp;uuml;ber sagte er, dass es leider zun&amp;auml;chst wieder so losging, wie es vor der Sommerpause aufgeh&amp;ouml;rt hatte: &amp;#8222;Mit der Aufk&amp;uuml;ndigung von Absprachen durch die Regierungskoalition.&amp;#8220;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die bereits mehrmals verschobene Abstimmung &amp;uuml;ber die ausstehenden Zwischenberichte endete schlie&amp;szlig;lich am Abend mit einem Unentschieden von 17:17 Stimmen bez&amp;uuml;glich der &lt;a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20111017/Ausschussdrucksache_17_24_41.pdf" target="_blank"&gt;Bef&amp;uuml;rwortung von Handlungsempfehlungen&lt;/a&gt; wie einer staatlichen Festschreibung von Netzneutralit&amp;auml;t. Zugleich wurde aber auch ein Alternativtext seitens der Koalitionsmehrheit &lt;a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_10/2011_403/02.html" target="_blank"&gt;abgeschmettert&lt;/a&gt; - und zwar nur, weil das von der FDP berufene Enquete-Mitglied padeluun seinem Gewissen folgend und nicht nach Parteidisziplin abstimmte. Das f&amp;uuml;hrte am Ende dazu, dass sich &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Internet-Enquete-Fuer-Netzneutralitaet-aber-welche-1362530.html" target="_blank"&gt;keine Seite mit ihren Forderungen durchsetzen konnte&lt;/a&gt;. Die Abstimmung &amp;uuml;ber den &lt;a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20111017/Ausschussdrucksache_17_24_42.pdf" target="_blank"&gt;Bericht der Projektgruppe Datenschutz&lt;/a&gt; wurde dagegen erneut verschoben. Wieder einmal spielte sich ein blamables politisches Schauspiel insbesondere auf Seiten der Koalitionsmehrheit ab. Das zeigte sich gleich zu Beginn, als &amp;uuml;ber die Vergabe neuer Gutachten diskutiert und abgestimmt worden war:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;	
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20111017/A-Drs__17_24_044__-_Antrag_Vergabe_Gutachten_UrhR__DIE_LINKE.pdf" target="_blank"&gt;Antrag von der Fraktion DIE LINKE&lt;/a&gt; zur Vergabe eines Gutachtens &amp;#8222;Urheberrecht&amp;#8220; an Prof. Dr. Clement und iRights.info&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;	
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20111017/A-Drs__17_24_045_Antrag_Gutachten_Urheberrecht_Netzneutralit__t_Dr_Konstantin_von_Notz-2.pdf" target="_blank"&gt;Antrag von B&amp;uuml;ndnis 90/Die Gr&amp;uuml;nen&lt;/a&gt; und weiteren Sachverst&amp;auml;ndigen: &amp;#8222;Verg&amp;uuml;tungsmodelle und ihre Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation von Urheberinnen und Urhebern&amp;#8220; sowie &amp;#8222;Netzneutralit&amp;auml;t und Besch&amp;auml;ftigung&amp;#8220;	
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
Die Koalitionsmehrheit machte zum Entsetzen der Kommissionsmitglieder der Opposition von Anfang an deutlich, dass sie die Gutachten zu Netzneutralit&amp;auml;t und Urheberrecht nicht in Auftrag geben m&amp;ouml;chte und setzte dies mit 17:16 Stimmen durch. Zugleich zeigten  sich die Vertreter der Regierungskoalition grunds&amp;auml;tzlich offen f&amp;uuml;r andere Gutachten, blieben jedoch eigene Vorschl&amp;auml;ge schuldig. Manuel H&amp;ouml;ferlin (FDP) gab den einheitlichen Tenor von CDU und FDP zu Protokoll, dass n&amp;auml;mlich die Internet-Enquete nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verf&amp;uuml;gung habe und man sehen m&amp;uuml;sse, ob die Steuergelder nicht sinnvoller eingesetzt werden sollten &amp;#8211; zumal die Gutachten aus Zeitgr&amp;uuml;nden nicht mehr angemessen in die Arbeit der Enquete einflie&amp;szlig;en k&amp;ouml;nnten. Jens Koeppen (CDU) wiederum bekannte, dass ihm die eingereichten Expos&amp;eacute;s f&amp;uuml;r die Gutachten inhaltlich nicht gefielen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Politikwissenschaftlerin Dr. Jeanette Hofmann zeigte sich &amp;uuml;ber die Entscheidung best&amp;uuml;rzt und sah auch ihre eigene Arbeit in der von ihr betreuten Projektgruppe Urheberrecht nicht gew&amp;uuml;rdigt. Und Halina Wawzyniak (Linkspartei) &amp;auml;u&amp;szlig;erte politik-digital.de gegen&amp;uuml;ber, dass sich die Internet-Enquete mit der unglaublich langen Debatte &amp;uuml;ber die Umsetzung des schon im Juli gefassten Beschlusses &amp;uuml;ber die Vergabe von wissenschaftlichen Gutachten selbst l&amp;auml;cherlich mache: &amp;#8222;Der Koalition geht es also offenbar nicht um einen thematischen Informationsgewinn, sondern allein um ihr genehme Politik. Damit tr&amp;auml;gt die Koalition massiv zur Politik- und Politikerverdrossenheit in der Bev&amp;ouml;lkerung bei.&amp;#8220; Wie in den vergangenen Sitzungen h&amp;auml;tten CDU und FDP auch diesmal mit Gesch&amp;auml;ftsordnungs-Tricks und Verfahrensdebatten die Arbeit der Enquete-Kommission gel&amp;auml;hmt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aus Sicht von Lars Klingbeil sind die &amp;#8222;Gutachten zur Netzneutralit&amp;auml;t und zum Urheberrecht, die einstimmig beschlossen wurden, kassiert worden, weil der Koalition die Gutachter nicht passen und sie offenbar Angst vor den Ergebnissen hatte.&amp;#8220; Auf die Frage, ob aus den Erfahrungen der bisherigen Enquete-Arbeit Schlussfolgerungen und Lehren gezogen wurden, um die Zusammenarbeit zu optimieren, erwiderte Klingbeil gegen&amp;uuml;ber politik-digital.de: &amp;#8222;Nach der heutigen Sitzung muss man das mit einem Nein beantworten, weil immer noch Scheindebatten und gegenseitige Vorw&amp;uuml;rfe die inhaltlich wichtige Arbeit &amp;uuml;berlagern. Erfreulich ist, dass die Regierungsposition zur Netzneutralit&amp;auml;t keine Mehrheit in der Kommission gefunden hat.&amp;#8220;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Peter Tauber (CDU) forderte, die Erwartungshaltung an die Internet-Enquete etwas herunterzuschrauben und stellte selbstkritisch fest: &amp;#8222;Teilweise leisten wir aber auch nicht unbedingt einen Beitrag durch die Art der Debatte.&amp;#8220; Er habe sich die meiste Zeit in der Projektgruppe &amp;quot;Netzneutralit&amp;auml;t&amp;quot; eingebracht und diese geleitet. Diese Arbeit sei nun mit dem Abschlussbericht und den damit verbundenen Handlungsempfehlungen bzw. Sondervoten abgeschlossen worden. Nun freue er sich vor allem auf die Arbeit in der Projektgruppe &amp;quot;Demokratie und Staat&amp;quot;, in der er als normales Mitglied weiterarbeite, da es dort bereits jetzt eine rege Aktivit&amp;auml;t auf der Beteiligungsplattform &amp;quot;Adhocracy&amp;quot; und viele spannende inhaltliche Diskussionen gebe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Fazit&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Insbesondere im ersten Teil der Sitzung verstrickte sich die Kommission erneut in Verfahrensfragen &amp;#8211; auf Kosten inhaltlicher Debatten. Und es dr&amp;auml;ngt sich immer mehr die Frage auf, ob derlei Gremien und ihr b&amp;uuml;rokratischer Proporz &amp;uuml;berhaupt noch zeitgem&amp;auml;&amp;szlig; und mit dem digitalen Zeitalter vereinbar sind. Eine ergebnisoffene und zielf&amp;uuml;hrende inhaltliche Debatte kam wieder einmal nicht zustande. Das mag in den Projektgruppen selbst zwar anders aussehen, da dort laut &amp;uuml;berwiegenden Aussagen der Enquete-Mitglieder zumeist sachlich und konstruktiv debattiert wird. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Letztlich fallen die Beschl&amp;uuml;sse jedoch in den Enquete-Sitzungen &amp;#8211; dort wurde die Arbeit des Gremiums nicht nur deutlich ausgebremst, sondern teilweise auch ad absurdum gef&amp;uuml;hrt. Dass viele B&amp;uuml;rger solcher Politik &amp;uuml;berdr&amp;uuml;ssig sind, zeigte sich nicht zuletzt beim Einzug der Piratenpartei ins Berliner Abgeordnetenhaus, wo sie f&amp;uuml;r mehr Transparenz und B&amp;uuml;rgerbeteiligung k&amp;auml;mpfen will. Ein politisches Trauerspiel wie heute wird den Anliegen der Piraten weiteren Aufwind geben und die Politikverdrossenheit der B&amp;uuml;rger nur weiter erh&amp;ouml;hen.
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 19:16:16 GMT</pubDate>
      <guid>http://politik-digital.de/occupy-internet-enquete</guid>
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      <dc:date>2011-10-17T19:16:16Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Occupy Internet-Enquete?</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/occupy-internet-enquete</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;Das Polittheater in der Internet-Enquete geht weiter. Der Zwischenbericht zum Datenschutz wurde abermals verschoben, beim Thema Netzneutralit&amp;auml;t gab es ein Patt. Es dr&amp;auml;ngt sich die Frage auf, ob solch ein Gremium &amp;uuml;berhaupt noch zeitgem&amp;auml;&amp;szlig; ist.&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;
&lt;p align="center"&gt;
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&lt;/p&gt;
&lt;p style="text-align: center"&gt;
&lt;b&gt;(13. Sitzung der Internet-Enquete)&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p align="left"&gt;
Vor allem das politische Gezerre und Taktieren haben die bisherige Arbeit der Internet-Enquete stark verz&amp;ouml;gert und den 18. Sachverst&amp;auml;ndigen, den B&amp;uuml;rger, in &lt;a target="_blank" &gt;punkto Mitwirkung eingebremst&lt;/a&gt;. Zumal v&amp;ouml;llig in den Sternen steht, ob die im Endbericht stehenden Handlungsempfehlungen &amp;uuml;berhaupt politisch umgesetzt werden, worauf Kommissionsmitglied Markus Beckedahl von netzpolitik.org &lt;a target="_blank" href="http://www1.wdr.de/themen/digital/internetenquete100.html"&gt;in einem Interview&lt;/a&gt; kurz vor der heutigen Sitzung des Gremiums zu Recht verwies. Dennoch gingen abermals die taktischen Spielchen und politischen Querelen weiter. So fragte sich das Enquete-Mitglied Lars Klingbeil (SPD) im Laufe der Sitzung treffend via Twitter, ob es denn schon eine Aktion #occupyenquete g&amp;auml;be. politik-digital.de gegen&amp;uuml;ber sagte er, dass es leider zun&amp;auml;chst wieder so losging, wie es vor der Sommerpause aufgeh&amp;ouml;rt hatte: &amp;#8222;Mit der Aufk&amp;uuml;ndigung von Absprachen durch die Regierungskoalition.&amp;#8220; Die bereits mehrmals verschobene Abstimmung &amp;uuml;ber die ausstehenden Zwischenberichte endete schlie&amp;szlig;lich am Abend mit einem Unentschieden von 17:17 Stimmen bez&amp;uuml;glich der &lt;a target="_blank" href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20111017/Ausschussdrucksache_17_24_41.pdf"&gt;Bef&amp;uuml;rwortung von Handlungsempfehlungen&lt;/a&gt; wie einer gesetzlichen Festschreibung von Netzneutralit&amp;auml;t. Zugleich wurde aber auch ein Alternativtext seitens der Koalitionsmehrheit &lt;a target="_blank" href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_10/2011_403/02.html"&gt;abgeschmettert&lt;/a&gt; - und zwar nur, weil das von der FDP berufene Enquete-Mitglied padeluun seinem Gewissen folgend und nicht nach Parteidisziplin abstimmte. Das f&amp;uuml;hrte am Ende dazu, dass sich &lt;a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Internet-Enquete-Fuer-Netzneutralitaet-aber-welche-1362530.html"&gt;keine Seite mit ihren Forderungen durchsetzen konnte&lt;/a&gt;. Die Abstimmung &amp;uuml;ber den &lt;a target="_blank" href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20111017/Ausschussdrucksache_17_24_42.pdf"&gt;Bericht der Projektgruppe Datenschutz&lt;/a&gt; wurde dagegen erneut verschoben. Wieder einmal spielte sich ein blamables politisches Schauspiel insbesondere auf Seiten der Koalitionsmehrheit ab. Das zeigte sich gleich zu Beginn, als &amp;uuml;ber die Vergabe neuer Gutachten entschieden worden war:&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;	
&lt;li &gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20111017/A-Drs__17_24_044__-_Antrag_Vergabe_Gutachten_UrhR__DIE_LINKE.pdf"&gt;Antrag von der Fraktion DIE LINKE&lt;/a&gt; zur Vergabe eines Gutachtens &amp;#8222;Urheberrecht&amp;#8220; an Prof. Dr. Clement und iRights.info&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;	
&lt;li &gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20111017/A-Drs__17_24_045_Antrag_Gutachten_Urheberrecht_Netzneutralit__t_Dr_Konstantin_von_Notz-2.pdf"&gt;Antrag von B&amp;uuml;ndnis 90/Die Gr&amp;uuml;nen&lt;/a&gt; und weiteren Sachverst&amp;auml;ndigen: &amp;#8222;Verg&amp;uuml;tungsmodelle und ihre Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation von Urheberinnen und Urhebern&amp;#8220; sowie &amp;#8222;Netzneutralit&amp;auml;t und Besch&amp;auml;ftigung&amp;#8220;	
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p align="left"&gt;
Die Koalitionsmehrheit machte zum Entsetzen der Kommissionsmitglieder der Opposition von Anfang an deutlich, dass sie die Gutachten zu Netzneutralit&amp;auml;t und Urheberrecht nicht in Auftrag geben m&amp;ouml;chte und setzte dies mit 17:16 Stimmen durch. Zugleich zeigten  sich die Vertreter der Regierungskoalition grunds&amp;auml;tzlich offen f&amp;uuml;r andere Gutachten, blieben jedoch eigene Vorschl&amp;auml;ge schuldig. Manuel H&amp;ouml;ferlin (FDP) gab den einheitlichen Tenor von CDU und FDP zu Protokoll, dass n&amp;auml;mlich die Internet-Enquete nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verf&amp;uuml;gung habe und man sehen m&amp;uuml;sse, ob die Steuergelder nicht sinnvoller eingesetzt werden sollten &amp;#8211; zumal die Gutachten aus Zeitgr&amp;uuml;nden nicht mehr angemessen in die Arbeit der Enquete einflie&amp;szlig;en k&amp;ouml;nnten. Jens Koeppen (CDU) wiederum bekannte, dass ihm die eingereichten Expos&amp;eacute;s f&amp;uuml;r die Gutachten inhaltlich nicht gefielen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p align="left"&gt;
Die Politikwissenschaftlerin Dr. Jeanette Hofmann zeigte sich &amp;uuml;ber die Entscheidung best&amp;uuml;rzt und sah auch ihre eigene Arbeit in der von ihr betreuten Projektgruppe Urheberrecht nicht gew&amp;uuml;rdigt. Und Halina Wawzyniak (Linkspartei) &amp;auml;u&amp;szlig;erte politik-digital.de gegen&amp;uuml;ber, dass sich die Internet-Enquete mit der unglaublich langen Debatte &amp;uuml;ber die Umsetzung des schon im Juli gefassten Beschlusses &amp;uuml;ber die Vergabe von wissenschaftlichen Gutachten selbst l&amp;auml;cherlich mache: &amp;#8222;Der Koalition geht es also offenbar nicht um einen thematischen Informationsgewinn, sondern allein um ihr genehme Politik. Damit tr&amp;auml;gt die Koalition massiv zur Politik- und Politikerverdrossenheit in der Bev&amp;ouml;lkerung bei.&amp;#8220; Wie in den vergangenen Sitzungen h&amp;auml;tten CDU und FDP auch diesmal mit Gesch&amp;auml;ftsordnungs-Tricks und Verfahrensdebatten die Arbeit der Enquete-Kommission gel&amp;auml;hmt.
&lt;/p&gt;
&lt;p align="left"&gt;
Aus Sicht von Lars Klingbeil sind die &amp;#8222;Gutachten zur Netzneutralit&amp;auml;t und zum Urheberrecht, die einstimmig beschlossen wurden, kassiert worden, weil der Koalition die Gutachter nicht passen und sie offenbar Angst vor den Ergebnissen hatte.&amp;#8220; Auf die Frage, ob aus den Erfahrungen der bisherigen Enquete-Arbeit Schlussfolgerungen und Lehren gezogen wurden, um die Zusammenarbeit zu optimieren, erwiderte Klingbeil gegen&amp;uuml;ber politik-digital.de: &amp;#8222;Nach der heutigen Sitzung muss man das mit einem Nein beantworten, weil immer noch Scheindebatten und gegenseitige Vorw&amp;uuml;rfe die inhaltlich wichtige Arbeit &amp;uuml;berlagern. Erfreulich ist, dass die Regierungsposition zur Netzneutralit&amp;auml;t keine Mehrheit in der Kommission gefunden hat.&amp;#8220; Peter Tauber (CDU) forderte, die Erwartungshaltung an die Internet-Enquete etwas herunterzuschrauben und stellte selbstkritisch fest: &amp;#8222;Teilweise leisten wir aber auch nicht unbedingt einen Beitrag durch die Art der Debatte.&amp;#8220; Er habe sich die meiste Zeit in der Projektgruppe Netzneutralit&amp;auml;t eingebracht und diese geleitet. Diese Arbeit sei nun mit dem Abschlussbericht und den damit verbundenen Handlungsempfehlungen bzw. Sondervoten abgeschlossen worden. Nun freue er sich vor allem auf die Arbeit in der Projektgruppe Demokratie und Staat, in der er als normales Mitglied weiterarbeite, da es dort bereits jetzt eine rege Aktivit&amp;auml;t auf der Beteiligungsplattform Adhocracy und viele spannende inhaltliche Diskussionen gebe.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align="left"&gt;
&lt;b&gt;Fazit&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align="left"&gt;
Insbesondere im ersten Teil der Sitzung verstrickte sich die Kommission erneut in Verfahrensfragen &amp;#8211; auf Kosten inhaltlicher Debatten. Und es dr&amp;auml;ngt sich immer mehr die Frage auf, ob derlei Gremien und ihr b&amp;uuml;rokratischer Proporz &amp;uuml;berhaupt noch zeitgem&amp;auml;&amp;szlig; und mit dem digitalen Zeitalter vereinbar sind. Eine ergebnisoffene und zielf&amp;uuml;hrende inhaltliche Debatte kam wieder einmal nicht zustande. Das mag in den Projektgruppen selbst zwar anders aussehen, da dort laut &amp;uuml;berwiegenden Aussagen der Enquete-Mitglieder zumeist sachlich und konstruktiv debattiert wird. Letztlich fallen die Beschl&amp;uuml;sse jedoch in den Enquete-Sitzungen &amp;#8211; dort wurde die Arbeit des Gremiums nicht nur deutlich ausgebremst, sondern teilweise auch ad absurdum gef&amp;uuml;hrt. Dass viele B&amp;uuml;rger solcher Politik &amp;uuml;berdr&amp;uuml;ssig sind, zeigte sich nicht zuletzt beim Einzug der Piratenpartei ins Berliner Abgeordnetenhaus, wo sie f&amp;uuml;r mehr Transparenz und B&amp;uuml;rgerbeteiligung k&amp;auml;mpfen will. Ein politisches Trauerspiel wie heute wird den Anliegen der Piraten weiteren Aufwind geben und die Politikverdrossenheit der B&amp;uuml;rger nur weiter erh&amp;ouml;hen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 19:16:16 GMT</pubDate>
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