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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'filesharing' (RSS 2.0)</title>
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    <language>de</language>
    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:03:18 GMT</pubDate>
    <dc:creator>blogs.demokratie24.de</dc:creator>
    <dc:date>2012-04-20T16:03:18Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:rights>blogs.demokratie24.de</dc:rights>
    <item>
      <title>Urteil des EuGH zur Vorratsdatenspeicherung und der Durchsetzung des Urheberrechts l&amp;auml;sst viele Frage</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/urteil-des-eugh-zur-vorratsdatenspeicherung-und-urheberrecht-lasst-viele-fragen-offen/</link>
      <description>Gestern konnte man hier und an anderen Stellen lesen, dass der EuGH die Nutzung von Vorratsdatenspeicherung gegen Filesharing erlaubt hat. Die Rechtssache Bonnier Audio ist jedoch komplizierter als man denkt. European Digital Rights hat daher gestern eine umfangreiche FAQ ver&amp;ouml;ffentlicht. Ganz im Gegenteil zu den gestrigen Nachrichten stellt der EuGH sogar die derzeitigen Praktiken in [...]</description>
      <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:03:18 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>Europ&amp;auml;ischer Gerichtshof erlaubt Vorratsdatenspeicherung gegen Filesharing</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/europaischer-gerichtshof-erlaubt-vorratsdatenspeicherung-gegen-filesharing/</link>
      <description>Der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof hat soeben ein Urteil verk&amp;uuml;ndet, dass Vorratsdaten auch gegen Filesharing genutzt werden d&amp;uuml;rfen: Die Richtlinie &amp;uuml;ber die Vorratsspeicherung ist dahin auszulegen, dass sie der Anwendung nationaler Rechtsvorschriften nicht entgegensteht, die auf der Grundlage der Richtlinie zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum erlassen wurden und nach denen einem Internetdienstleister zu dem Zweck, [...]</description>
      <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 11:09:44 GMT</pubDate>
      <guid>http://netzpolitik.org/2012/europaischer-gerichtshof-erlaubt-vorratsdatenspeicherung-gegen-filesharing/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>Europ&amp;auml;ischer Gerichtshof erlaubt Vorratsdatenspeicherung gegen Filesharing (Update)</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/europaischer-gerichtshof-erlaubt-vorratsdatenspeicherung-gegen-filesharing/</link>
      <description>Der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof hat soeben ein Urteil verk&amp;uuml;ndet, dass Vorratsdaten auch gegen Filesharing genutzt werden d&amp;uuml;rfen: Die Richtlinie &amp;uuml;ber die Vorratsspeicherung ist dahin auszulegen, dass sie der Anwendung nationaler Rechtsvorschriften nicht entgegensteht, die auf der Grundlage der Richtlinie zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum erlassen wurden und nach denen einem Internetdienstleister zu dem Zweck, [...]</description>
      <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 11:09:44 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-19T11:09:44Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Zum unerlaubten Filesharing im Internet</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/zum-unerlaubten-filesharing-im-internet_20120414.html</link>
      <description>Der Beschwerdef&amp;#252;hrer - ein auf Onlinerecherche und Internetpiraterie spezialisierter Polizeibeamter - wurde von Unternehmen der Musikindustrie auf Schadensersatz aufgrund von Filesharing &amp;#252;ber seinen privaten Internetzugang in Anspruch genommen. Nachdem unstreitig geworden war, dass der vollj&amp;#228;hrige Sohn der Lebensgef&amp;#228;hrtin des Beschwerdef&amp;#252;hrers &amp;#252;ber dessen Internetzugang in einer Tauschb&amp;#246;rse Musikdateien zum Download angeboten hatte, nahmen die Kl&amp;#228;gerinnen ihren [...]</description>
      <pubDate>Sat, 14 Apr 2012 09:00:34 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/zum-unerlaubten-filesharing-im-internet_20120414.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-14T09:00:34Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Studie: Verz&amp;ouml;gerte Kino-Releases f&amp;uuml;hren zu Filesharing</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/verzoegerte-kino-releases/</link>
      <description>Eine heute ver&amp;ouml;ffentlichten Studie der US-Wissenschaftler Brett Danaher und Joel Waldfogel bringt Erkentnisse zutage, die der Verwertungsindustrie nicht schmecken d&amp;uuml;rften: So wird in der statistischen Erhebung, die sich auf US-Produktionen im Zeitraum von 2003 bis 2006 bezieht, belegt, dass illegale Filmdownloads kaum Einfluss auf die Einspielergebnisse in den USA hat. Die Ergebnisse an europ&amp;auml;ischen Kinokassen [...]</description>
      <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 15:49:45 GMT</pubDate>
      <guid>http://netzpolitik.org/2012/verzoegerte-kino-releases/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-16T15:49:45Z</dc:date>
    </item>
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      <title>Studie: Verz&amp;ouml;gerte Kino-Releases f&amp;uuml;hren zu Filesharing</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/verzoegerte-kino-releases/</link>
      <description>Eine heute ver&amp;ouml;ffentlichten Studie der US-Wissenschaftler Brett Danaher und Joel Waldfogel bringt Erkentnisse zutage, die der Verwertungsindustrie nicht schmecken d&amp;uuml;rften: So wird in der statistischen Erhebung, die sich auf US-Produktionen im Zeitraum von 2003 bis 2006 bezieht, belegt, dass illegale Filmdownloads kaum Einfluss auf die Einspielergebnisse in den USA hat. Die Ergebnisse an europ&amp;auml;ischen Kinokassen [...]</description>
      <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 15:49:45 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Musikindustrie vs. Irland</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/die-musikindustrie-vs-irland/</link>
      <description>In Irland hat die Musikindustrie eine Zivilklage (Plenary Summon) gegen den Staat eingereicht, da sie der Meinung ist das Land tue nicht genug, um die durch Filesharing auftretenden Gewinneinbu&amp;szlig;en zu verhindern. Offenbar will man bei der Politik Druck aus&amp;uuml;ben, die Gesetze zugunsten der Rechteinhaber zu &amp;auml;ndern, nachdem im Dezember eine Three-Strikes-Regelung gerichtlich als zu gro&amp;szlig;er [...]</description>
      <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:02:38 GMT</pubDate>
      <guid>http://netzpolitik.org/2012/die-musikindustrie-vs-irland/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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      <title>Die Musikindustrie vs. Irland</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/die-musikindustrie-vs-irland/</link>
      <description>In Irland hat die Musikindustrie eine Zivilklage (Plenary Summon) gegen den Staat eingereicht, da sie der Meinung ist das Land tue nicht genug, um die durch Filesharing auftretenden Gewinneinbu&amp;szlig;en zu verhindern. Offenbar will man bei der Politik Druck aus&amp;uuml;ben, die Gesetze zugunsten der Rechteinhaber zu &amp;auml;ndern, nachdem im Dezember eine Three-Strikes-Regelung gerichtlich als zu gro&amp;szlig;er [...]</description>
      <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:02:38 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>Frankreich: Sozialdemokraten wollen Filesharing entkriminalisieren</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2011/frankreich-sozialdemokraten-wollen-filesharing-entkriminalisieren/</link>
      <description>Die Aufhebung des Hadopi-Gesetzes geh&amp;ouml;rt l&amp;auml;ngst zum Wahlprogramm der franz&amp;ouml;sischen PS (Parti Socialiste) f&amp;uuml;r die Pr&amp;auml;sidentschaftswahl 2012. Martine Aubry, Parteivorsitzende und Pr&amp;auml;sidentschaftskandidatin der PS, best&amp;auml;tigte dies gestern in einem informellen Pressegespr&amp;auml;ch. Filesharing und Herunterladen von Musik f&amp;uuml;r nicht-kommerzielle Zwecke m&amp;ouml;chte sie entkriminalisieren: P&amp;eacute;naliser le fait d&amp;#8217;avoir acc&amp;egrave;s &amp;agrave; des connaissances, c&amp;#8217;est aberrant dans une soci&amp;eacute;t&amp;eacute; [...]</description>
      <pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:39:59 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-09-07T09:39:59Z</dc:date>
    </item>
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      <title>Frankreich: Sozialdemokraten wollen Filesharing entkriminalisieren</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2011/frankreich-sozialdemokraten-wollen-filesharing-entkriminalisieren/</link>
      <description>Die Aufhebung des Hadopi-Gesetzes geh&amp;ouml;rt l&amp;auml;ngst zum Wahlprogramm der franz&amp;ouml;sischen PS (Parti Socialiste) f&amp;uuml;r die Pr&amp;auml;sidentschaftswahl 2012. Martine Aubry, Parteivorsitzende und Pr&amp;auml;sidentschaftskandidatin der PS, best&amp;auml;tigte dies gestern in einem informellen Pressegespr&amp;auml;ch. Filesharing und Herunterladen von Musik f&amp;uuml;r nicht-kommerzielle Zwecke m&amp;ouml;chte sie entkriminalisieren: P&amp;eacute;naliser le fait d&amp;#8217;avoir acc&amp;egrave;s &amp;agrave; des connaissances, c&amp;#8217;est aberrant dans une soci&amp;eacute;t&amp;eacute; [...]</description>
      <pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:39:59 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-09-07T09:39:59Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>EU-Kommission: Mit aller Sperren und aller H&amp;auml;rte gegen das Filesharing</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2011/eu-kommission-mit-aller-sperren-und-aller-harte-gegen-das-filesharing/</link>
      <description>Die EU-Komission versucht es &amp;#8211; im Auftrag des -Rats &amp;#8211; mal wieder mit Netzsperren durch die Richtlinie IPRED2. Seit einiger Zeit redet man ja Tacheles und gibt klar zu, dass Urheberrechtsverst&amp;ouml;&amp;szlig;e durch Sperren verhindert werden sollen. F&amp;uuml;r IPRED2 gab es schon mehrere Anl&amp;auml;ufe, aus denen bisher nichts geworden ist, weil einige L&amp;auml;nder das Gleichstellen ...</description>
      <pubDate>Mon, 07 Mar 2011 16:07:19 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2011/eu-kommission-mit-aller-sperren-und-aller-harte-gegen-das-filesharing/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-03-07T16:07:19Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Filesharing wird langsam erschwinglich!</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/filesharing-wird-langsam-erschwinglich/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/10/27/getauschte-songs-sind-1500-e-wert/"&gt;Wie Udo Vetter berichtet&lt;/a&gt;, sprach das Landgericht Hamburg Vertretern der Musikindustrie in einem Filesharing-Fall jeweils 15,00&amp;#8364; pro Titel zu &amp;#8211; und zwar nicht nur f&amp;uuml;rs Herunterladen, sondern f&amp;uuml;rs &lt;em&gt;Bereitstellen&lt;/em&gt; in einer Tauschb&amp;ouml;rse. Die Kl&amp;auml;ger hatten urspr&amp;uuml;nglich 300,00&amp;#8364; pro Titel gefordert.&amp;nbsp;Dem Beklagten wurde ein gewisser Rabatt einger&amp;auml;umt, weil die Titel bereits einige Jahre alt waren.&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Ffilesharing-wird-langsam-erschwinglich%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 27 Oct 2010 12:47:55 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/filesharing-wird-langsam-erschwinglich/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-10-27T12:47:55Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Wie Filesharing den Verkauf antreibt&amp;#8230;</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/wie-filesharing-den-verkauf-antreibt/</link>
      <description>&lt;p&gt;Damit eine seit 10 Jahren gef&amp;uuml;hrte Debatte nicht langweilig wird, braucht sie immer mal wieder ein bisschen neuen Inhalt. Den liefert Comic-Autor &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Steve_Lieber"&gt;Steve Lieber&lt;/a&gt;, der feststellen musste dass sein Buch &amp;#8220;&lt;a href="http://www.undergroundthecomic.com/"&gt;Underground&lt;/a&gt;&amp;#8220;&amp;nbsp;&lt;a href="http://new-media.lazaruscorporation.co.uk/2010/10/piracy-trumps-obscurity-again/"&gt;vollst&amp;auml;ndig gescannt und bei 4chan hochgeladen wurde&lt;/a&gt;. &lt;span id="more-17225"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und was macht der gute Mann? Weil er weiss, wie sehr jemand sein Buch m&amp;ouml;gen muss, wenn er sich die M&amp;uuml;he macht, es einzeln zu scannen&amp;#8230; macht Steve Lieber bei der 4chan-Debatte &amp;uuml;ber sein Buch mit und bietet an:&amp;nbsp;&lt;em&gt;&amp;#8220;Wenn noch jemand Fragen hat: Schreibt sie hier hin, oder fragt mich einfach &amp;uuml;ber Twitter: &lt;a href="http://twitter.com/steve_lieber"&gt;@steve_lieber&lt;/a&gt;&amp;#8220;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein erhobener Zeigefinger, keine Klagen. Dazu hatte er auch keinen Grund, wie die &lt;a href="http://www.undergroundthecomic.com/2010/10/pictures-help-us-learn/"&gt;Auswertung seines Online-Shops&lt;/a&gt; zeigt: Der Verkauf des Buches stieg exponentiell an, wie auch die unten dargestellten Besucherzahlen. Sicherlich ein Einzelfall oder so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/boingchan1.jpg"&gt;&lt;img class="alignright size-full wp-image-17227" title="boingchan1" src="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/boingchan1.jpg" alt="" width="520" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 22 Oct 2010 14:14:14 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/wie-filesharing-den-verkauf-antreibt/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-10-22T14:14:14Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Europaparlament stimmt f&amp;uuml;r Gallo-Report</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/europaparlament-stimmt-fur-gallo-report/</link>
      <description>&lt;p&gt;Das Europaparlament hat heute den sogenannten &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/?s=gallo"&gt;Gallo-Bericht&lt;/a&gt; zur besseren &amp;#8222;Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums im Binnenmarkt&amp;#8220; mit 328 Stimmen verabschiedet. 245 Abgeordnete stimmten dagegen. In dem Initiativbericht (nichtlegislativer Text) spricht sich die franz&amp;ouml;sische EU-Abgeordnete und Sarkozy-Parteig&amp;auml;ngerin Marielle Gallo f&amp;uuml;r einen repressiveren Ton in Sachen Urheberrecht aus. Hintergrund ist die von der Kommission geplante Reform des Urheberrechts (&lt;a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2009:0467:FIN:DE:PDF"&gt;Mitteilung der Kommission (PDF)&lt;/a&gt;) f&amp;uuml;r den digitalen Binnenmarkt in Europa. Der heute angenommene Bericht hat zwar keine gesetzgebende Wirkung, k&amp;ouml;nnte aber f&amp;uuml;r die Kommission richtungsweisend sein.&lt;br /&gt;
&lt;span id="more-16378"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/mitmachen-urheberrechtsradikalisierung-auf-eu-ebene-stoppen/"&gt;Wir hatten im Vorfeld dazu aufgerufen&lt;/a&gt;, Kontakt mit Abgeordneten aufzunehmen, um diesen Bericht zu verhindern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://vasistas.wordpress.com/2010/09/20/three-strikes-vorlage-im-europaparlament/"&gt;Und das ist die Kritik&lt;/a&gt; an dem heute beschlossenen Bericht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Gallo-Bericht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* vermischt viele vage Begriffe und Themen wie Urheberrechtsverletzungen im Netz (inklusiver nicht-kommerzieller Vervielf&amp;auml;ltigung) und F&amp;auml;lschungen materieller G&amp;uuml;ter (die eigentliche Gefahr, da sch&amp;auml;digend f&amp;uuml;r Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher), die man getrennt voneinander diskutieren sollte;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* fordert mehr Repression, da angeblich durch Filesharing Schaden verursacht wird &amp;#8211; obwohl eine Studie des United States Government Accountability Office erst k&amp;uuml;rzlich zeigte, dass die positive Auswirkung von Filesharing nicht ausser Acht gelassen werden kann. Viele weitere Studien zeigen, dass die sch&amp;auml;dliche Wirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft minimal oder nicht existent ist. Der Gallo-Bericht fordert eine neue Richtlinie f&amp;uuml;r strafrechtliche Sanktionen (IPRED2), obwohl bisher keine Folgenabsch&amp;auml;tzung der vorhergehenden Richtlinie (IPRED) durchgef&amp;uuml;hrt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* fordert &amp;#8220;nichtlegislative Ma&amp;szlig;nahmen&amp;#8221;, um Filesharing zu bek&amp;auml;mpfen. Solch &amp;#8220;nichtlegislative Ma&amp;szlig;nahmen&amp;#8221; -auch &amp;#8220;freiwillige Vereinbarungen&amp;#8221; genannt &amp;#8211; wurden bereits in einer Mitteilung der Europ&amp;auml;ischen Kommission zur &amp;#8220;Durchsetzung der Rechte an geistigem Eigentum&amp;#8221; (v. 11.09.2010) erw&amp;auml;hnt. Diese vertraglichen Sanktionen gegen Personen, die nicht-kommerzielles Filesharing betreiben, werden von Verwertungsindustrie und kooperativen Netzbetreibern festgelegt: Zugangsbeschr&amp;auml;nkungen, gezielte Netzsperren, Limitieren der Brandbreite etc&amp;#8230; Dies ist buchst&amp;auml;blich eine offene T&amp;uuml;r f&amp;uuml;r die Einrichtung einer privaten Urheberrechtspolizei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Berichterstatterin, Marielle Gallo, vergewisserte sich, dass kein &amp;Auml;nderungsantrag f&amp;uuml;r eine Differenzierung von kommerziellem und nicht-kommerziellem Filesharing w&amp;auml;hrend der Abstimmung im Industrie-Ausschuss (JURI) durchkam.&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Feuropaparlament-stimmt-fur-gallo-report%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Feuropaparlament-stimmt-fur-gallo-report%2F&amp;#38;source=netzpolitik&amp;#38;style=compact" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;			
&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 22 Sep 2010 11:04:53 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/europaparlament-stimmt-fur-gallo-report/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-22T11:04:53Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Mitmachen: Urheberrechtsradikalisierung auf EU-Ebene stoppen</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/mitmachen-urheberrechtsradikalisierung-auf-eu-ebene-stoppen/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das ist eine &lt;a href="http://www.laquadrature.net/wiki/Deutsch#Wie.3F"&gt;deutsche &amp;Uuml;bersetzung&lt;/a&gt; eines Aufrufes von La Quadrature du Net, den &lt;a href="https://vasistas.wordpress.com/"&gt;Kirsten&lt;/a&gt; freundlicherweise &amp;uuml;bersetzt hat. Nehmt Euch f&amp;uuml;r einen Anruf Eurer MdEPs in Stra&amp;szlig;burg 5 Minuten Zeit, um gegen die repressive Durchsetzung von geistigen Eigentumsrechten in Europa zu k&amp;auml;mpfen. &lt;strong&gt;(Bitte neben ACTA einordnen)&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte der Gallo-Bericht vom Europ&amp;auml;ischen Parlament angenommen werden, w&amp;uuml;rde dieser eine starre und repressive Sicht im Hinblick auf das Urheberrecht propagieren, die f&amp;uuml;r die zuk&amp;uuml;nftige EU-Politik richtungsweisend ist. Der Bericht fordert beispielsweise repressives Vorgehen gegen nicht-kommerzielles Filesharing im Netz. Ein k&amp;uuml;rzlich vorgelegter Resolutionsvorschlag der ALDE-Fraktion (Allianz der Liberalen) beinhaltet dieselben Ungenauigkeiten und den einseitigen Ansatz &amp;#8211; und ist daher fast ebenso schlecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits wurde auch eine alternative Resolution der S&amp;#038;D (SPD), Gr&amp;uuml;ne/EFA und GUE/NGL (Linke) vorgelegt, die einen ausgewogeneren Ansatz bietet, mit verbesserter Durchsetzung gegen die F&amp;auml;lschung von Sachg&amp;uuml;tern (was auch die eigentliche Gefahr ist und Verbrauchern schadet) und einen Aufruf zur differenzierten Reflexion bez&amp;uuml;glich der Auswirkungen von Filesharing.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du kannst jetzt aktiv werden, um den Mitgliedern des Europ&amp;auml;ischen Parlaments (MdEPs) bei ihrer Meinungsbildung zu helfen und Ihnen erkl&amp;auml;ren, warum es besser ist, f&amp;uuml;r die alternative Resolution zu stimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Gallo-Bericht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &amp;#8220;Gallo-Bericht&amp;#8221; ist ein Initiativbericht (nichtlegislativer Text), der von der franz&amp;ouml;sischen Sarkozy-Parteig&amp;auml;ngerin &lt;a href="http://www.laquadrature.net/wiki/MarielleGallo"&gt;Marielle Gallo&lt;/a&gt; zur besseren &amp;#8222;Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums im Binnenmarkt&amp;#8220; erarbeitet wurde. Er wurde durch den Rechtsausschuss (JURI) des Parlaments angenommen und am 22. September wird hier&amp;uuml;ber im Plenum abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;span id="more-16195"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Der Gallo-Bericht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* vermischt viele vage Begriffe wie &amp;#8220;Urheberrechtsverletzungen im Netz&amp;#8221; (inklusiver nicht-kommerzieller Vervielf&amp;auml;ltigung) und F&amp;auml;lschungen materieller G&amp;uuml;ter (die eigentliche Gefahr, da sch&amp;auml;digend f&amp;uuml;r Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher), die man getrennt voneinander diskutieren sollte; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* fordert mehr Repression da angeblich durch Filesharing Schaden verursacht wird &amp;#8211; obwohl eine Studie des &lt;a href="http://www.laquadrature.net/wiki/Studies_on_file_sharing_eng#U.S._Government_Accountability_Office_-_2010_-_Intellectual_Property:_Observations_on_Efforts_to_Quantify_the_Economic_Effects_of_Counterfeit_and_Pirated_Goods_.28EN.29"&gt;United States Government Accountability Office&lt;/a&gt; erst k&amp;uuml;rzlich zeigte, dass die positive Auswirkung von Filesharing nicht ausser Acht gelassen werden kann. &lt;a href="http://www.laquadrature.net/wiki/Studies_on_file_sharing_eng"&gt;Viele weitere Studien zeigen&lt;/a&gt;, dass die sch&amp;auml;dliche Wirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft minimal oder nicht existent ist. Der Gallo-Bericht fordert eine neue Richtlinie f&amp;uuml;r strafrechtliche Sanktionen (IPRED2), obwohl bisher keine Folgenabsch&amp;auml;tzung der vorhergehenden Richtlinie (IPRED) durchgef&amp;uuml;hrt wurde. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* fordert &amp;#8220;nicht-legislative Ma&amp;szlig;nahmen&amp;#8221;, um Filesharing zu bek&amp;auml;mpfen. Solch &amp;#8220;nicht-legislative Ma&amp;szlig;nahmen&amp;#8221; -auch &amp;#8220;freiwillige Vereinbarungen&amp;#8221; genannt &amp;#8211; wurden bereits in einer Mitteilung der Europ&amp;auml;ischen Kommission zur &amp;#8220;zur Durchsetzung der Rechte an geistigem Eigentum&amp;#8221; (v. 11.09.2010) erw&amp;auml;hnt. Diese vertragliche Sanktionen gegen Personen, die nicht-kommerzielles Filesharing betreiben, werden von Verwertungsindustrie und kooperativen Netzbetreibern festgelegt: Zugangsbeschr&amp;auml;nkungen, gezielte Netzsperren, limitieren der Brandbreite etc&amp;#8230; Dies ist buchst&amp;auml;blich eine offene T&amp;uuml;r f&amp;uuml;r die Einrichtung einer privaten Urheberrechtspolizei. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Berichterstatterin, Marielle Gallo, vergewisserte sich, dass kein &amp;Auml;nderungsantrag f&amp;uuml;r eine Differenzierung von kommerziellem und nicht-kommerziellem Filesharing w&amp;auml;hrend der Abstimmung im JURI-Ausschuss durchkam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die alternative Resolution zum Gallo-Bericht der S&amp;#038;D,Gr&amp;uuml;ne/EFA,GUE/NGL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine gemeinsame alternative Resolution wurde von den Fraktionen S&amp;#038;D+&amp;#038;Gr&amp;uuml;ne/EFA&amp;#038;GUE/NGL vorgelegt. Sie beinhaltet viele der bereits im Rechtsausschuss abgelehnten &amp;Auml;nderungsantr&amp;auml;ge. Weitere &amp;Auml;nderungsantr&amp;auml;ge von den Aussch&amp;uuml;ssen f&amp;uuml;r Verbraucherschutz (IMCO) und Industrie (ITRE) wurden ebenfalls abgelehnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die alternative Resolution:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* vertritt im Gegensatz zum Gallo-Bericht weitaus st&amp;auml;rkere Positionen im Hinblick auf die Bek&amp;auml;mpfung von F&amp;auml;lschungen von materiellen G&amp;uuml;tern&lt;br /&gt;
* sch&amp;uuml;tzt st&amp;auml;rker die Verbraucher gegen sch&amp;auml;dliche Produktf&amp;auml;lschungen&lt;br /&gt;
* verurteilt allein gewinnorientierte Urheberrechtsverletzungen im Internet.&lt;br /&gt;
* ist insgesamt einvernehmlicher und weniger gef&amp;auml;hrlich als der urspr&amp;uuml;ngliche Gallo-Bericht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Alternative MUSS vom Parlament angenommen werden &amp;#8211; und nicht der Gallo-Bericht oder die ALDE-Resolution!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die ALDE-Resolution ist fast so schlimm wie der Gallo-Bericht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ALDE-Fraktion (Allianz der Liberalen) hat eine &lt;a href="https://lqdn.co-ment.com/text/dL4m68i9cvB/view/&amp;#124;very"&gt;aggressive alternative Resolution vorgelegt&lt;/a&gt;, die viele der schlimmsten Regelungen des Gallo-Berichts aufgreift. Sie fordert ebenfalls Repression und betont die Forderung, dass nichtlegislative Ma&amp;szlig;nahmen verabschiedet werden sollen, damit ISPs den Urheberrechts-Lobbies im Kampf gegen Filesharing behilflich sein kann. Gerichte werden dadruch umgangen und die Grundrechte untergraben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ALDE- Vorschlag schl&amp;auml;gt auch einen Ansatz f&amp;uuml;r die Durchsetzung von Immaterialg&amp;uuml;terrechten vor, der nicht zwischen gewinnorientierten und nicht-kommerziellen Verletzungen unterscheidet. Beide Arten haben grunds&amp;auml;tzlich andere Auswirkungen auf die Gesellschaft und sollten daher auch als solche von den Politikern anerkannt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seht selbst:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Der Bericht behauptet, dass &amp;#8222;zus&amp;auml;tzliche &amp;#8222;nichtlegislative Massnahmen&amp;#8220; zur verbesserten Durchsetzung von Urheberrechten sinnvoll sind&amp;#8220;, die zur vertraglichen Zusammenarbeit zwischen ISPs und Verwertungsindustrie f&amp;uuml;hren und so Rechte mittels Netzsperren, vertraglichen Three-Strikes-Regelungen oder L&amp;ouml;schen von Inhalten ohne gerichtliche Kontrolle durchsetzen k&amp;ouml;nnen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Die Resolution erkl&amp;auml;rt, dass &amp;#8222;das Ph&amp;auml;nomen der &amp;#8222;Verletzung von Immaterialg&amp;uuml;terrechten&amp;#8220; im Netz bedenkliche Ausma&amp;szlig;e angenommen hat&amp;#8220;, obwohl die meisten der aktuellen unabh&amp;auml;ngigen Studien die positiven Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Die Resolution &amp;uuml;bersieht die Tatsache, dass neue Ausnahmen vom Urheberrecht f&amp;uuml;r nicht-kommerzielle Vervielf&amp;auml;ltigungen im Netz voll in Einklang mit dem WIPO-Vertrag stehen w&amp;uuml;rden &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Sie &amp;#8222;fordert die Kommission dringendst auf, bis Ende 2010 eine umfassende Strategie f&amp;uuml;r das Immaterialg&amp;uuml;terrecht&amp;#8220; vorzulegen, obwohl gleichzeitig festgestellt wird, dass die IPR-Richtlinie von 2004 noch &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden muss. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Der Vorschlag &amp;#8222;lehnt jegliche Anfrage an die Kommission ab, m&amp;ouml;gliche Systeme, wie zum Beispiel die Kulturflatrate, zu erw&amp;auml;gen&amp;#8220; blind ab. Diese Haltung, von vorne herein jegliche Diskussion &amp;uuml;ber alternative Vorschl&amp;auml;ge abzulehnen, zeugt schon fast von Borniertheit, &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Vor Kommunikationskampagnen wird nicht zur&amp;uuml;ck geschreckt, um &amp;#8220;Menschen &amp;uuml;ber den Wert des geistigen Eigentums (im Netz) und die Auswirkungen von Verletzungen des Eigentumsrechts und F&amp;auml;lschungen auf den Arbeitsmarkt und Wachstum aufzukl&amp;auml;ren. Geplant sind kurze, sichtbare und relevante Bildungs- und Warnmeldungen&amp;#8221;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Der Vorschlag unterst&amp;uuml;tzt die &amp;#8222;Fortf&amp;uuml;hrung und Erweiterung durch die Kommission von Initiativen zur bilateralen Zusammenarbeit&amp;#8220; und vergisst die Wichtigkeit von globalen Foren im Umgang mit Immaterialg&amp;uuml;tern. Der Grund hierf&amp;uuml;r ist, dass bilaterale Abkommen der EU (oder den USA) erm&amp;ouml;glicht, Entwicklungsl&amp;auml;ndern strengere Regelungen bez&amp;uuml;glich des geistigen Eigentums aufzuerlegen. Dies ist ein weiterer Beweis f&amp;uuml;r den ausgewogenen Ansatz dieser bedenklichen Resolution im Hinblick auf das Immaterialg&amp;uuml;terrecht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die genannten Schwachstellen machen die Resolution der ALDE-Fraktion und auch den Gallo-Bericht gef&amp;auml;hrlich und ungeeignet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Europ&amp;auml;ischen Parlament soll im Plenum am Mittwoch, den 22, September um 12:00Uhr abgestimmt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.laquadrature.net/wiki/Political_Memory"&gt;Alle Mitglieder des Europ&amp;auml;ischen Parlaments (MdEPs)&lt;/a&gt; m&amp;uuml;ssen kontaktiert werden. Sie werden von der Unterhaltungs- und Verwertungsindustrie unter extremen Druck gesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Kr&amp;auml;fte m&amp;uuml;ssen besonders auf folgende MdEPs gerrichtet werden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* &lt;a href="http://www.laquadrature.net/wiki/MEPs_ALDE"&gt;ALDE (Liberale) Mitglieder&lt;/a&gt;. Sie sind bei Abstimmungen die Schl&amp;uuml;ssel-Fraktion zwischen den beiden gro&amp;szlig;en Fraktionen. Im Rechtsausschuss hatte vor allem das ALDE-Mitglied Toine Manders Einfluss auf die Annahme des Gallo-Berichts und die Ablehnung aller &amp;Auml;nderungsantr&amp;auml;ge. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* &lt;a href="http://www.laquadrature.net/wiki/MEPs_PPE"&gt;EPP (Konservative) Mitglieder.&lt;/a&gt; Sie werden schwer zu &amp;uuml;berzeugen sein, da Berichterstatterin Gallo ebenfalls EPP-Mitglied ist. Die Konservativen bevorzugen traditionellerweise auch eine eher repressivere Gangart. Sie stimmten auch in der vergangenen Legislaturperiode &lt;a href="http://www.laquadrature.net/wiki/MEPs_am138_1st_2nd_readings"&gt;zusammen mit 88% des Europ&amp;auml;ischen Parlaments&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber den Artikel 138 des Telekom-Pakets (der besagt, dass Beschneidungen der Grundrechte nur durch richterliche Beschluss geschehen d&amp;uuml;rfen) ab, was gegen die Vorstellung von &amp;#8222;au&amp;szlig;ergerichtlichen Mitteln&amp;#8220; zur Bek&amp;auml;mpfung von Filesharing ist. Au&amp;szlig;erdem k&amp;ouml;nnen EPP-Mitglieder aus Spanien, Polen und Schweden vielleicht einfacher &amp;uuml;berzeugt werden. Auch Ultraliberale k&amp;ouml;nnen dadurch &amp;uuml;berzeugt werden, dass Filesharing schlimmstenfalls ein Marktproblem ist und der EU-Gesetzgeber nicht eingreifen sollte, damit sich die Industrie erneuern kann&amp;#8230; und/oder dass diese Industrien haupts&amp;auml;chlich in den USA ans&amp;auml;ssig sind und es nicht Rolle der EU ist, ihnen hierbei zu helfen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* S&amp;#038;D (Sozialdemokratische) Mitglieder aus Spanien und Italien werden stark von verschiedenen Lobbygruppen aus Produzenten, Verleger und Autoren beeinflusst und k&amp;ouml;nnten daher gegen den Alternativvorschlag stimmen. Auch bei den deutschen wei&amp;szlig; man immer: Im Zweifelsfall kann man sich nicht unbedingt auf sie verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-mails senden und Mitglieder des Europ&amp;auml;ischen Parlaments anrufen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verwendet das &lt;a href="http://www.laquadrature.net/wiki/Political_Memory"&gt;Political Memory&lt;/a&gt;, um die Kontaktdaten der wichtigen MdEPs herauszufinden..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* MdEPs bekommen t&amp;auml;glich hunderte von Emails. Daher ist eine Email, selbst wenn es wichtig ist, nicht genug, um die Politiker zu &amp;uuml;berzeugen.&lt;br /&gt;
* Ein Anruf hat viel mehr Wirkung. In der Regel wird man junge und intelligente Assistenten in der Leitung haben.&lt;br /&gt;
* Am besten ist, eine Email zu schicken, und dann anzurufen. Man kann dann beginnen mit &amp;#8220;(Guten Tag, ich bin XY aus Z) und habe Ihnen gerade eine Email geschickt. Haben Sie sie bekommen? Nicht? Lassen Sie mich kurz erkl&amp;auml;ren, worum es geht&amp;#8230; &amp;#8220;.&lt;br /&gt;
* Immer h&amp;ouml;flich bleiben. Euer Gespr&amp;auml;chspartner arbeitet unter sehr viel Druck. Er oder sie wei&amp;szlig; wahrscheinlich noch kaum, um was es beim Gallo-Bericht geht, hat aber eine gute F&amp;auml;higkeit, die Thematik zu verstehen.&lt;br /&gt;
* Seid kurz und pr&amp;auml;gnant, denn der Anruf kann nur 1 bis 2 Minuten, oder sogar nur Sekunden dauern, und erw&amp;auml;hnt alle relevanten Dokumente und Quellen.&lt;br /&gt;
* Hakt Anrufen immer per Email nach (um am Telefon erw&amp;auml;hnten Dokumente und Quellen zu versenden und weiter ins Detail zu gehen). Und dann das Ganze nochmal von vorn&amp;#8230; ;) &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Argumente&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier sind einige Dinge, die man w&amp;auml;hrend eines Telefonats mit MdEPs oder deren Assistenten erw&amp;auml;hnen kann:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Der Gallo-Bericht, wie er vom Rechtsausschuss beschlossen wurde, macht keinen Unterschied zwischen kommerziellen Urheberrechtsverletzungen, die ein Risiko f&amp;uuml;r Verbraucher sein k&amp;ouml;nnen, und nicht-kommerzieller Vervielf&amp;auml;ltigung, wie z.B. Filesharing. Hierdurch k&amp;ouml;nnte der Abschlussbericht zur Durchsetzung von disproportionalen und gef&amp;auml;hrlichen Richtlinien f&amp;uuml;hren, deren Auswirkung noch nie evaluiert wurden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Der urspr&amp;uuml;ngliche Gallo-Bericht fordert eine private Urheberrechts-Polizei, mit nicht-legislativen (au&amp;szlig;ergerichtlichen) Ma&amp;szlig;nahmen, wodurch Rechteinhaber abmahnen und in Zusammenarbeit mit den ISPs gegen Verletzungen vorgehen k&amp;ouml;nnen. Ein solches Vorgehen ist den &amp;#8220;Three-Strikes-Regelungen&amp;#8221; ((HADOPI-, DEBill-Gesetzte) sehr &amp;auml;hnlich, die jedoch bisher politisch und technisch gescheitert sind und mehrere Grundrechte beschneiden (Recht auf ein faires Gerichtsverfahren, Kommunikationsfreiheit). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Aus der vermehrten Repression, die sich in den letzten f&amp;uuml;nfzehn Jahren entwickelt hat, haben K&amp;uuml;nstler bisher keinen Nutzen gezogen; Internetnutzer werden von Rechteinhabern verfolgt und wie gef&amp;auml;hrliche Kriminelle behandelt; freiheitsraubende Pl&amp;auml;ne, wie Three-Strikes und Netzsperren werden eingef&amp;uuml;hrt; dieser Trend beeintr&amp;auml;chtigt den Schutz der Grundfreiheiten, wie die Meinungsfreiheit, Datenschutz und das Recht auf ein faires Verfahren. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Es gibt keine allgemein verbreitete Meinung, dass Filesharing dem k&amp;uuml;nstlerische Schaffen in Europa schadet. Die Studie des US Government Accountability Office hat erst k&amp;uuml;rzlich gezeigt, dass Studien &amp;uuml;ber finanzielle Nachteile durch Filesharing, methodologische Schwachstellen haben. Ganz im Gegenteil, gibt es immer mehr Studien und Berichte, die die neutralen oder sogar positiven Auswirkungen von Filesharing auf die Kunst, den zugang zur Kultur und die Wirtschaft allgemein betonen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Die Tera/BASCAP-Studien, die behaupten, dass es durch &amp;#8222;Piraterie&amp;#8220; zu Arbeitsplatzverlusten in der EU kommt, werden von den Pro-Gallo-Lobbies benutzt und sind parteiisch und fingiert. &lt;a href="http://blogs.ssrc.org/datadrip/wp-content/uploads/2010/03/Piracy-and-Jobs-in-Europe-An-SSRC-Note-on-Methods.pdf"&gt;Wie die seri&amp;ouml;se Organisation SSRC darlegte&lt;/a&gt;, ist die Methode von BASCAP fehlerhaft, verneint alle positiven Aspekte und dramatisiert alle weiteren Zahlen. Der stellvertretender Vorsitzende von BASCAP, Jean-Ren&amp;eacute; Fourtou, ist gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrats bei Vivendi-Universal (eine der st&amp;auml;rksten Lobbys f&amp;uuml;r repressiveres Urheberrecht in der EU). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Wir m&amp;uuml;ssen heute die Kreativit&amp;auml;t, Innovation und auch die Rechte und Freiheiten der EU-B&amp;uuml;rger verteidigen und uns von der starren Haltung verabschieden, die durch einige wenige Lobby- und Interessengruppen vermittelt wurde. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Das Parlament muss einen ausgewogenen und auf Fakten beruhenden Ansatz zum Immaterialg&amp;uuml;terrecht annehmen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispielanruf&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ACHTUNG: Dies ist kein script , das man Wort f&amp;uuml;r Wort befolgen muss, sondern nur ein Beispiel. Seid einfach ihr selbst ;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;    * DU: &amp;#8220;Hallo, k&amp;ouml;nnte ich bitte mit Herrn/Frau (Prof. Dr.) XY sprechen, bitte.&amp;#8221;&lt;br /&gt;    
* Assistent_in: &amp;#8220;Herr/Frau MdEP ist gerade nicht zu sprechen. Ich bin ihre/seine Assistent_in, kann ich Ihnen helfen?&amp;#8221;&lt;br /&gt;    
* Du: &amp;#8220;Ich hei&amp;szlig;e und rufe von&amp;#8230;(Land/Stadt) an. Ich mache mir gro&amp;szlig;e Sorgen &amp;uuml;ber den Gallo-Bericht, der zurzeit diskutiert und &amp;uuml;ber den am Mittwoch im Plenum abgestimmt wird. Ich w&amp;uuml;rde gerne Herrn/Frau (Prof. Dr.) MdEP bitten, f&amp;uuml;r die alternative Resolution zu stimmen.&amp;#8221;&lt;br /&gt;    
* Assistent_in: &amp;#8220;Ich verstehe. Wir wurden bereits deswegen angerufen und ich habe jetzt keine Zeit.&amp;#8221;&lt;br /&gt;    
* DU: &amp;#8220;Es ist aber sehr wichtig! Der Gallo-Bericht setzt allein die Interessen der Industrie durch, und schadet dadurch der Gesellschaft. Die vorgeschlagenen Ma&amp;szlig;nahmen bieten keine effizientes L&amp;ouml;sungen f&amp;uuml;r das Problem der Produktf&amp;auml;lschungen, die gro&amp;szlig;e Risiken f&amp;uuml;r die Verbraucher bergen und gleichzeitig den Wirtschaftswachstum durch das Internet behindern.&lt;br /&gt;    
* Assistent_in: &amp;#8220;Der Gallo-Bericht hat keine gesetzgebende Wirkung, da braucht man keine Angst haben.&amp;#8221;&lt;br /&gt;    
* DU: &amp;#8220;Er ist eine Antwort auf eine Mitteilung der Kommission und des Rates, die beide bereits in eine gef&amp;auml;hrliche Richtung gehen, indem sie blinde Repression f&amp;ouml;rdern und eine private Urheberrechts-Polizei im Internet ins Leben rufen.&amp;#8221;&lt;br /&gt;    
* Assistent_in: &amp;#8220;Internet-Piraterie verursacht Verluste von Arbeitspl&amp;auml;tzen in Europa!&amp;#8221;&lt;br /&gt;    
* DU: &amp;#8220;Die von der Industrie unterst&amp;uuml;tzte Tera-Studie&amp;#8230;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 16 Sep 2010 21:47:41 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-16T21:47:41Z</dc:date>
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