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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'durchsuchung' (RSS 2.0)</title>
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    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 12:21:34 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Europ&amp;auml;ischer Gerichtshof verbietet Durchsuchung von Userdaten</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/europaischer-gerichtshof-verbietet-durchsuchung-von-userdaten/</link>
      <description>In einem wegweisenden Urteil entschied der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof heute, dass es mit bestehendem EU-Recht nicht vereinbar sei, die auf Webservern gespeicherten Daten von Internetnutzern vorsorglich auf Urheberrechtsverletzungen durchsuchen zu lassen. Genau dies hatte n&amp;auml;mlich die belgische Verwertungsgesellschaft Sabam von einem Hosting-Anbieter gefordert. Der Rechteindustrie d&amp;uuml;rfte dieses Urteil wenig gefallen, da die Entscheidungen des EuGH sofort [...]</description>
      <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 12:21:34 GMT</pubDate>
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      <title>Europ&amp;auml;ischer Gerichtshof verbietet Durchsuchung von Userdaten</title>
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      <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 12:21:34 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Polizei haftet nicht bei Besch&amp;auml;digungen am PKW anl&amp;auml;sslich einer polizeilichen Durchsuchung</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/polizei-haftet-nicht-bei-beschaedigungen-am-pkw-anlaesslich-einer-polizeilichen-durchsuchung_20110727.html</link>
      <description>Die 10. Zivilkammer des Landgerichts hat mit Urteil des Einzelrichters vom 14.07.2011 die Klage einer PKW Besitzerin gegen die Polizei abgewiesen.&lt;br /&gt;
Der erwachsene Sohn der Kl&amp;#228;gerin nutzte ohne Wissen seiner Mutter den PKW f&amp;#252;r Fahrten um damit Drogen einzukaufen. Bei einer polizeilichen Durchsuchung des Fahrzeuges nach Drogen unter Einsatz eines Hundes verursachte der Hund Kratzer und [...]</description>
      <pubDate>Wed, 27 Jul 2011 08:00:06 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-07-27T08:00:06Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>#servergate: Durchsuchungsbeschluss geleakt</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2011/servergate-durchsuchungsbeschluss-geleakt/</link>
      <description>Zur Durchsuchung des Rechenzentrums in Offenbach vom Freitag den 20. Mai 2011, bei dem ein Gro&amp;szlig;teil der Server der Piratenpartei beschlagnahmt und teilweise durchsucht worden war, wurde heute morgen offenbar der Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Darmstadt vom 19. Mai geleakt. Die betroffene Firma best&amp;auml;tigte auf unsere Anfrage hin die Authentizit&amp;auml;t des Inhalts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beschluss best&amp;auml;tigt auch ...</description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 11:06:24 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2011/servergate-durchsuchungsbeschluss-geleakt/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-05-25T11:06:24Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Servergate: Piraten-Anwalt im Interview</title>
      <link>http://politik-digital.de/servergate-piraten-anwalt-im-interview</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;Auf Beschluss des Amtsgerichts Darmstadt beschlagnahmten am vergangenen Freitag Bundeskriminalamt (BKA) und Polizei die Server der Piratenpartei Deutschland. Damit wurden die Webseite und ein erheblicher Teil der Kommunikationsstrukturen der Partei lahmgelegt. Der Anwalt der Piratenpartei Emanuel Schach legte Beschwerde ein. politik-digital.de sprach mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ziel der Hausdurchsuchung am 20. Mai bei der aixIT GmbH in Darmstadt und der Beschlagnahme s&amp;auml;mtlicher Server, die die Piratenpartei dort mietete, soll nicht die Partei selbst gewesen sein. Der Aktion soll ein &amp;quot;angek&amp;uuml;ndigtes Rechtshilfeersuchen&amp;quot; aus Frankreich zugrunde gelegen haben. Zuvor war die Webseite des franz&amp;ouml;sischen Engergiekonzerns&amp;nbsp; &amp;Eacute;lectricit&amp;eacute; de France (EDF) im Rahmen der &amp;quot;Operation Green Rights&amp;quot; Ziel einer DDoS-Attacke seitens des Hacker-Kollektivs Anonymous (siehe &lt;a href="http://pastehtml.com/view/auh7fmgc9.html" target="_blank"&gt;&amp;Ouml;ffentliche Erkl&amp;auml;rung der Gruppe Anonymous&lt;/a&gt;) geworden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung/justiz-kapert-piratenserver-internationale-piraten-leisten-hilfe" target="_blank"&gt;Laut Piratenpartei&lt;/a&gt; sollen unbekannte Dritte im vergangenen April in einer frei zug&amp;auml;nglichen Textablage auf der IT-Infrastruktur der Piraten einen &lt;a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/149885" target="_blank"&gt;kryptographischen (SSH)-Schl&amp;uuml;ssel&lt;/a&gt; abgelegt haben, der zum Angriff auf einen Server von EDF h&amp;auml;tte verwendet werden k&amp;ouml;nnen. politik-digital.de befragte den von der Piratenpartei mit dem Fall beauftragten Rechtsanwalt Emanuel Schach. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;politik-digital.de: Herr Schach, wie stellt sich f&amp;uuml;r Sie der Fall&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://twitter.com/#search?q=%23servergate" target="_blank"&gt;#Servergate&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt; dar? Welcher Beschluss des Amtsgerichts Darmstadt liegt der Beschlagnahme der Piraten-Server zu Grunde?&lt;/b&gt; &amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/emanuel_schach.jpg" title="Emanuel Schach" width="120" align="left" height="176" /&gt;Emanuel Schach:&lt;br /&gt;
Die einzige verifizierbare Information, die mir bislang vorliegt, ist der Beschluss des Amtsgerichts Darmstadt vom 19. 05. 2011, mit dem die Durchsuchung und Beschlagnahme angeordnet wurden. Demnach gehen die Ermittlungen von franz&amp;ouml;sischen Beh&amp;ouml;rden aus. Es geht um einen von anonymen T&amp;auml;tern gef&amp;uuml;hrten DDoS-Angriff auf die Website eines franz&amp;ouml;sischen Energieversorgers. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;politik-digital.de: Welchen Inhalt hat der Beschluss? &lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;Man habe im Rahmen der Ermittlungen Hinweise auf die von der Piratenpartei Deutschland betriebene Domain &lt;a href="http://www.piratenpad.de/" target="_blank"&gt;http://piratenpad.de&lt;/a&gt; erhalten. In Folge dieser Hinweise aus Frankreich habe das BKA Wiesbaden dort bereits im Vorfeld des Beschlusses auf einem Pad eine Reihe von Links zu anderen Seiten gefunden, die den Verdacht der Ermittler begr&amp;uuml;ndet haben, man werde auf dem Server, auf dem die Domain betrieben wird, n&amp;auml;here Hinweise zu den T&amp;auml;tern finden. Der Beschluss begr&amp;uuml;ndet sich im Wesentlichen mit der angeblichen Fl&amp;uuml;chtigkeit von Daten im Internet und der daraus abgeleiteten Bef&amp;uuml;rchtung, die f&amp;uuml;r die franz&amp;ouml;sischen Ermittler eventuell wichtigen Daten k&amp;ouml;nnten ohne die Ma&amp;szlig;nahme verloren gehen. Dies rechtfertige den Beschluss, auch wenn ein justizielles Rechtshilfeersuchen aus Frankreich bislang nur angek&amp;uuml;ndigt sei, aber noch nicht vorliege. Zudem gebe es in Deutschland keine Verpflichtung eines Providers, ohne richterlichen Beschluss derartige Daten zu sichern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;politik-digital.de: Ist es korrekt, dass die Piratenpartei Deutschland umfassend mit den Ermittlungsbeh&amp;ouml;rden kooperierte?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kooperation bedeutet Zusammenarbeit. Eine solche hat es meines Wissens nicht gegeben. Man hat sich lediglich exakt an die gesetzlichen Verpflichtungen gehalten. Die Piratenpartei hat durch einen vor Ort anwesenden Techniker den Polizeibeamten des Bundeskriminalamtes, die die Durchsuchung und Beschlagnahme durchgef&amp;uuml;hrt haben, dabei geholfen, die Daten, die sie sichern wollten bzw. nach dem Beschluss auch sichern mussten, schnellstm&amp;ouml;glich zu kopieren. Dem lag die Erw&amp;auml;gung zu Grunde, dass einerseits die laufende Aktion ohnehin nicht zu verhindern war, andererseits nur so einigerma&amp;szlig;en sichergestellt werden konnte, dass die Ma&amp;szlig;nahme m&amp;ouml;glichst schnell und mit m&amp;ouml;glichst geringer Beeintr&amp;auml;chtigung &amp;uuml;ber die B&amp;uuml;hne gehen konnte. Schlie&amp;szlig;lich waren s&amp;auml;mtliche Server, die bei der aixIT GmbH gehostet werden, w&amp;auml;hrend der Durchsuchung vom Netz und damit ein gro&amp;szlig;er Teil der Kommunikations- und Arbeitsinfrastruktur der Piratenpartei ausgefallen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;politik-digital.de: Was ist Gegenstand der von der Piratenpartei eingelegten Beschwerde?&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit der Beschwerde r&amp;uuml;gen wir eine Reihe von Rechtsverletzungen, die den Beschluss meines Erachtens rechtswidrig und damit unzul&amp;auml;ssig machen. So durfte das Gericht nicht ohne offizielles Rechtshilfeersuchen t&amp;auml;tig werden. Hier hat das Gericht in einer Art vorauseilendem Gehorsam gehandelt. Das Argument, die Daten seien fl&amp;uuml;chtig und es bestehe daher die Gefahr eines Verlustes, &amp;uuml;berzeugt mich schon deshalb nicht, weil die DDoS-Attacke, die dem ganzen Verfahren zu Grunde liegt, zum Zeitpunkt des Beschlusses schon fast genau einen Monat zur&amp;uuml;cklag. Es stand daher nicht zu erwarten, dass die Daten just in den kommenden Tagen verschwinden w&amp;uuml;rden. Zudem ist es v&amp;ouml;llig &amp;uuml;berzogen, zur Sicherung der Daten auf diese Weise auf alle Daten der Piratenpartei bei aixIT zuzugreifen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Tagt&amp;auml;glich werden in einer Vielzahl von F&amp;auml;llen Provider durch gerichtlichen Beschluss dazu gezwungen, IP-Verbindungsdaten zu speichern, damit Rechtsanwaltsfirmen f&amp;uuml;r die gro&amp;szlig;en Rechteverwerter angebliche Urheberrechtsverletzungen verfolgen k&amp;ouml;nnen. Dazu braucht es keinerlei Durchsuchungen und Beschlagnahmen. Und das funktionierte auch schon vor einigen Jahren so, als dies noch &amp;uuml;ber die Staatsanwaltschaften lief. Auch damals war v&amp;ouml;llig klar, dass man das mit einem Auskunftsersuchen erledigen kann und muss. Da kam niemand auf die Idee, bei der Telekom mit einem Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss aufzuschlagen und die Server f&amp;uuml;r einen halben Tag lahmzulegen, um an Daten zu kommen. Au&amp;szlig;erdem halte ich es f&amp;uuml;r vollkommen unverh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig, wegen den Daten zu einem Pad, um das es offenbar zu gehen scheint, fast die komplette Infrastruktur der Piratenpartei lahmzulegen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Last but not least handelt es sich bei den betroffenen Servern um die einer politischen Partei im Sinne des &lt;a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_21.html" target="_blank"&gt;Art. 21 GG&lt;/a&gt;. Diese Norm gew&amp;auml;hrt ihr einen besonderen verfassungsrechtlichen Schutz. Der Zugriff auf derart viele und zum Teil auch sensible Daten &amp;#8211; ich erinnere daran, dass auch die Mailserver vom Netz und durch den Beschluss dem Zugriff der Ermittlungsbeh&amp;ouml;rden zumindest potenziell offen standen &amp;#8211; beeintr&amp;auml;chtigt diese Garantie des Grundgesetzes. Wie kann eine Partei unbefangen an der politischen Willensbildung teilnehmen, wenn sie jederzeit damit rechnen muss, dass wegen eines Ermittlungsverfahrens gegen Unbekannte die Exekutive auf s&amp;auml;mtliche Unterlagen, E-Mails und Arbeitspapiere Zugriff haben? Bemerkenswerterweise hat sich das Gericht mit diesen Gedanken &amp;uuml;berhaupt nicht besch&amp;auml;ftigt, also Art. 21 GG bei Erlass des Beschlusses nicht ber&amp;uuml;cksichtigt. Obgleich das kaum &amp;#8222;&amp;uuml;bersehen&amp;#8220; worden sein kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;politik-digital.de: K&amp;ouml;nnen Sie bitte veranschaulichen, inwiefern aus Ihrer Sicht im vorliegenden Fall gegen die Verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;igkeit der Mittel versto&amp;szlig;en wurde?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bei Durchsuchungen und Beschlagnahmen gilt das &amp;Uuml;berma&amp;szlig;verbot. Das besagt, sehr allgemein gesprochen, dass man nicht mit Kanonen auf Spatzen schie&amp;szlig;en darf, vor allem dann nicht, wenn man mit weniger einschneidenden Ma&amp;szlig;nahmen das Ziel auch erreichen kann. Dazu hat der Bundesgerichtshof erst im vergangenen Jahr festgestellt, dass es z. B. nicht mehr verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig und daher unzul&amp;auml;ssig ist, wenn wegen einiger weniger, noch dazu bekannter Mails der komplette E-Mail-Account eines Benutzers beschlagnahmt wird. Damals ging es um ein Staatsschutzverfahren und der Account geh&amp;ouml;rte einem Angeklagten. Hier geht es um eine DDoS-Attacke und einen unbeteiligten Provider, denn nichts anderes war hier die Piratenpartei. Daher habe ich keinerlei Zweifel, dass der Beschluss im wahrsten Sinne des Wortes &amp;#8222;ma&amp;szlig;los&amp;#8220; ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;politik-digital.de: Ist es vorstellbar, dass es zu einer &amp;auml;hnlichen Aktion gegen gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Parteien wie CDU, SPD oder Gr&amp;uuml;ne h&amp;auml;tte kommen k&amp;ouml;nnen?&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese Frage mag jeder f&amp;uuml;r sich beantworten. Man stelle sich dazu vor, die Staatsanwaltschaft h&amp;auml;tte in einem solchen Fall die Zentrale der CDU oder FDP f&amp;uuml;r einen Tag stillgelegt und in s&amp;auml;mtlichen Ordnern und auf allen Rechnern nach Informationen zu anonymen T&amp;auml;tern gesucht, evtl. sogar auf dem Rechner, der die E-Mails von Frau Merkel oder Herrn R&amp;ouml;sler beherbergt. Ich bin davon &amp;uuml;berzeugt, in diesem Fall w&amp;auml;re sich die &amp;ouml;ffentliche Meinung einig, dass dies ein v&amp;ouml;llig inakzeptabler Eingriff der Ermittlungsbeh&amp;ouml;rden in die Arbeit der Parteien und damit ein Angriff der Exekutive auf die Grundlagen des demokratischen Rechtsstaates w&amp;auml;re.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;politik-digital.de: Welche rechtliche und politische Dimension hat f&amp;uuml;r Sie das Vorgehen der Staatsanwaltschaft Darmstadt? Gibt es &amp;auml;hnliche Beispiele. Und was f&amp;uuml;r Konsequenzen sind aus &lt;a href="http://twitter.com/#search?q=%23servergate" target="_blank"&gt;#Servergate&lt;/a&gt; zu schlie&amp;szlig;en?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein solcher Durchsuchungs- bzw. Beschlagnahmeexzess ist leider kein Einzelfall. Bereits im vergangenen Jahr waren bei einem Mandanten als &amp;#8222;Gesch&amp;auml;digtem&amp;#8220; wegen einer eingefangenen Schaddatei s&amp;auml;mtliche Rechner und Datentr&amp;auml;ger beschlagnahmt worden. Gl&amp;uuml;cklicherweise gelang es dort, die Unzul&amp;auml;ssigkeit des entsprechenden Beschlusses feststellen zu lassen. Und ich bin mir sicher, dass die meisten Kollegen in Deutschland &amp;auml;hnliches berichten k&amp;ouml;nnen.&amp;nbsp; Neu ist meines Wissens jedoch ein solcher Zugriff auf die Infrastruktur einer Partei. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es ist schwer vorstellbar, dass weder beim Bundeskriminalamt noch bei der Staatsanwaltschaft oder beim Amtsgericht die politische Brisanz einer solchen Aktion erkannt worden sein soll. Hier ist der Rechtsstaat nicht nur gefordert, sondern auch herausgefordert. Nimmt die Justiz das hin, setzt sie damit nach meiner &amp;Uuml;berzeugung ein fatales Zeichen. Wenn ein DDoS-Angriff Anlass sein darf, eine unbeteiligte Partei zu durchst&amp;ouml;bern, womit m&amp;uuml;ssen wir dann als n&amp;auml;chstes rechnen? Wo sind dann die Grenzen? Hier ist die Justiz gefordert, die Grenzen rechtsstaatlichen Ermittelns deutlich aufzeigen.
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 24 May 2011 15:00:10 GMT</pubDate>
      <guid>http://politik-digital.de/servergate-piraten-anwalt-im-interview</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2011-05-24T15:00:10Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Erfolgreiche Verfassungsbeschwerden gegen die Anordnung der Durchsuchung von Gesch&amp;auml;ftsr&amp;auml;umen eines R</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/erfolgreiche-verfassungsbeschwerden-gegen-die-anordnung-der-durchsuchung-von-geschaeftsraeumen-eines-rundfunksenders-und-die-sicherstellung-seiner-redaktionsunterlagen_20110108.html</link>
      <description>Der Beschwerdef&amp;#252;hrer, ein eingetragener Verein, betreibt einen lokalen Rundfunksender. Im Rahmen einer von ihm im Oktober 2003 ausgestrahlten Sendung wurde ein Beitrag gesendet, der sich mit angeblichen &amp;#220;bergriffen von Polizeibeamten bei einer Demonstration besch&amp;#228;ftigte. Ein unbekannt gebliebener Moderator spielte die Mitschnitte von zwei Telefongespr&amp;#228;chen ein, die zwischen einem Pressesprecher der Polizei und einer Person gef&amp;#252;hrt [...]</description>
      <pubDate>Sat, 08 Jan 2011 10:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-01-08T10:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas de Maiziere macht den Sch&amp;auml;uble 2.0</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/thomas-de-maiziere-macht-den-schauble-2-0/</link>
      <description>&lt;p&gt;Unser Bundesinnenminister Thomas de Maiziere spielt jetzt Sch&amp;auml;uble 2.0 und fordert einen weiteren Abbau unserer Grundrechte. Zu seinen Forderungen z&amp;auml;hlen die Erlaubnis zur &amp;#8222;Quellen-Telekommunikations&amp;uuml;berwachung&amp;#8220; (Quellen-TK&amp;Uuml;)  f&amp;uuml;r den Verfassungsschutz und Strafverfolgungsbeh&amp;ouml;rden, alle Geheimdienste sollen Kontostammdaten abfragen d&amp;uuml;rfen, in die Strafprozessordnung soll eine Verwertungsbefugnis f&amp;uuml;r alle mittels Online-Durchsuchung gewonnen Daten kommen. Damit w&amp;auml;re die Online-Durchsuchung als regul&amp;auml;res Beweismittel im Strafprozess zugelassen. Au&amp;szlig;erdem sollen bestehende Regelungen, die zeitlich befristet waren, weiter fortgesetzt werden, &lt;a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article9835822/De-Maiziere-provoziert-FDP-mit-Sicherheitsgesetzen.html"&gt;wie die Welt verk&amp;uuml;ndet:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Dar&amp;uuml;ber hinaus wird in dem Entwurf eines Evaluierungsberichts seines Hauses f&amp;uuml;r die Bundesregierung die Verl&amp;auml;ngerung etlicher Vorschriften aus den Anti-Terror-Gesetzen der Jahre 2002 und 2007 gefordert. Dabei geht es in erster Linie um Befugnisse der Geheimdienste. Die Vorschriften waren befristet worden, weil sie nach den Anschl&amp;auml;gen des 11. September 2001 eilig und ohne Erfahrungswerte eingef&amp;uuml;hrt worden waren. Zw&amp;ouml;lf dieser Regelungen sollen nun unver&amp;auml;ndert verl&amp;auml;ngert werden, darunter die Befugnis der Nachrichtendienste zum automatisierten Abruf von Autokennzeichen beim Kraftfahrtbundesamt. Weitere neun Vorschriften sollen sogar ausgeweitet werden. Dazu z&amp;auml;hlt die Erlaubnis f&amp;uuml;r die Dienste, Ausk&amp;uuml;nfte bei Fluggesellschaften, Finanzinstituten und Telekommunikationsfirmen abzurufen. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Forderungen scheinen weitgehend Sch&amp;auml;ubles Wunschliste aus dem vergangenen September zu entsprechen, wor&amp;uuml;ber wir &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2009/schaeubles-wunschliste-vorbereitung-koalitionspapier/"&gt;damals schon gebloggt haben.&lt;/a&gt; Hier ist &lt;a href="http://blogs.taz.de/ctrl/files/2009/09/schaeublesplaeneverfassungsschutz.pdf"&gt;das PDF der Wunschliste&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine weitere Zusammenfassung bietet Heise: &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/De-Maiziere-will-heimliche-Online-Durchsuchungen-auch-zur-Strafverfolgung-1095801.html"&gt;De Maizi&amp;egrave;re will heimliche Online-Durchsuchungen auch zur Strafverfolgung.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wieder rauskramen der Forderungen kann auch damit zutun haben, durch Muskel-Spiele die eigene Verhandlungsposition zu st&amp;auml;rken, denn am Montag soll es ein Gespr&amp;auml;ch mit Leutheusser-Schnarrenberger geben, was man denn mit den ganzen Sicherheitsgesetzen macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was aber klar ist: Der Wolf im Schafspelz macht den Sch&amp;auml;uble 2.0.&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Fthomas-de-maiziere-macht-den-schauble-2-0%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Fthomas-de-maiziere-macht-den-schauble-2-0%2F&amp;#38;source=netzpolitik&amp;#38;style=compact&amp;#38;hashtags=Bundesregierung,cdu,Onlinedurchsuchung,Thomas+De+Maiziere" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;			
&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 24 Sep 2010 11:43:30 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/thomas-de-maiziere-macht-den-schauble-2-0/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-24T11:43:30Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Frankreich bekommt Netzsperren ohne richterliche Kontrolle</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/frankreich-bekommt-netzsperren-ohne-richterliche-kontrolle/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;In Frankreich wurde gestern Abend der Artikel 4 des Gesetzespakets Loppsi2 angenommen. Nun k&amp;ouml;nnen die Beh&amp;ouml;rden die Internetanbieter anweisen, Seiten zu sperren &amp;#8211; und zwar ohne richterliche Kontrolle.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Internetsperren, Verl&amp;auml;ngerung der Online-Durchsuchung, Erweiterung der Datenbanken der Polizei (u.a. durch genetische Informationen), Einf&amp;uuml;hrung von Ganzk&amp;ouml;rperscannern, verst&amp;auml;rkte Kamera&amp;uuml;berwachung (Ende 2011 soll eine Zahl von 60.000 Kameras erreicht werden &amp;#8211; Budget: 23 Millionen &amp;#8364;uro), Ausgangssperre nach 23 Uhr f&amp;uuml;r Jugendliche unter 13, Einsatz von Trojanern und Keyloggern auf verd&amp;auml;chtigen Computern (auch bei Verdacht auf Hilfeleistungen f&amp;uuml;r illegale Einwanderer), einfallsreicher Neusprech (&lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/loppsi-aus-kontrolle-wird-schutz/"&gt;aus &amp;#8222;Kontrolle&amp;#8220; wird &amp;#8222;Schutz&amp;#8220;&lt;/a&gt;) : All dies ist Teil des bunten Sammelsuriums Loppsi 2 &amp;uuml;ber die &amp;#8222;Orientierung und Programmierung f&amp;uuml;r die Durchf&amp;uuml;hrung  der inneren Sicherheit&amp;#8220; (Loi d&amp;#8217;orientation et de programmation pour la performance de la s&amp;eacute;curit&amp;eacute; int&amp;eacute;rieure), &amp;uuml;ber das bereits seit Anfang dieser Woche im franz&amp;ouml;sischen Senat diskutiert wird und den Staat voraussichtlich &lt;a href="http://www.senat.fr/rap/a09-575/a09-5755.html"&gt;2,539 Milliarden &amp;#8364;uro&lt;/a&gt; kosten wird.&lt;br /&gt;
&lt;span id="more-15955"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
In Frankreich erfolgt die Gesetzgebung durch das Parlament, das sich aus Nationalversammlung und Senat zusammensetzt. &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Frankreichs-Nationalversammlung-segnet-Netzsperren-ab-928584.html"&gt;Anfang des Jahres&lt;/a&gt; nahm Loppsi 2 mit der Annahme durch die &lt;a href="http://www.assemblee-nationale.fr/13/dossiers/lopsi_performance.asp"&gt;Nationalversammlung&lt;/a&gt; (312 zu 214 Stimmen) die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te H&amp;uuml;rde. Von den 40 Artikeln und 406 &amp;Auml;nderungsantr&amp;auml;gen, die nun im &lt;a href="http://www.senat.fr/dossierleg/pjl09-292.html"&gt;Senat&lt;/a&gt; zur Diskussion stehen, betreffen drei Artikel den digitalen Bereich:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Identit&amp;auml;tsdiebstahl:&lt;/strong&gt; Der Art. 2 wurde bereits am Dienstag vom Senat abgesegnet. Identit&amp;auml;tsdiebstahl, der darauf abzielt, die pers&amp;ouml;nliche Ehre zu verletzen oder den Ruf zu sch&amp;auml;digen, kann nun mit einer Gef&amp;auml;ngnisstrafe von maximal einem Jahr und 15.000 &amp;#8364;uro bestraft werden. Der Senat hat den Artikel in einer abgeschw&amp;auml;chten Version verabschiedet, da die Fassung der Nationalversammlung Strafen nicht nur f&amp;uuml;r die Entwendung, sondern auch f&amp;uuml;r die missbr&amp;auml;uchliche Nutzung von personenbezogenen Daten vorsah. Allerdings gibt es nun trotzdem das Risiko, dass mit der Verabschiedung dieses Artikels gegen Karikaturen oder lustig gemeinte falsche Profile in sozialen Netzwerken vorgegangen werden kann. Der Grat zwischen Meinungsfreiheit und dem Schutz der pers&amp;ouml;nlichen Ehre ist schmaler geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Einsatz von Trojanern: &lt;/strong&gt;Der Artikel  23 wurde wie eine moderne Version des Lauschangriffs pr&amp;auml;sentiert, aber im Senat bis jetzt noch nicht behandelt. Ermittlungsrichter k&amp;ouml;nnen die Online-Durchsuchungsma&amp;szlig;nahmen nur bei bestimmten Delikten einsetzen, z.B. beim sogenannten &amp;#8222;Solidarit&amp;auml;tsdelikt&amp;#8220;. W&amp;auml;hrend jedoch telefonische Abh&amp;ouml;rma&amp;szlig;nahmen vom Richter nur f&amp;uuml;r einen Monat angeordnet werden k&amp;ouml;nnen, sieht der Text f&amp;uuml;r die Online-Durchsuchung  einen Zeitraum von vier Monaten vor. Die Priorit&amp;auml;t liegt zwar beim materiellen Installieren wie z.B. durch USB-Sticks, schlie&amp;szlig;t aber eine &amp;#8222;&amp;Uuml;bermittlung durch ein elektronisches Kommunikationsnetz&amp;#8220; nicht aus. Durch eine Ausnahme k&amp;ouml;nnen sogar Verfahren wegen weiterer Vergehen eingeleitet werden, die erst bei der Durchsuchung entdeckt werden. Bei solchen Zufallsfunden besteht nicht die Gefahr, dass die dadurch gewonnenen Beweise nicht verwertbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Internetsperren f&amp;uuml;r Seiten mit kinderpornographischem Inhalt:  &lt;/strong&gt;Der umstrittene Artikel 4 wurde gestern Abend vom Senat angenommen. Fast alle &amp;Auml;nderungsantr&amp;auml;ge bezogen sich auf die Notwendigkeit einer gerichtlichen Kontrolle, bevor die Verwaltung den Internetdienstanbietern eine Liste der zu sperrenden Seiten &amp;uuml;bermittelt. Die Bedingung der richterlichen Kontrolle wurde der Nationalversammlung vom Verfassungsrat aufgezwungen und vom Senat nun wieder r&amp;uuml;ckg&amp;auml;ngig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gesetzestext hei&amp;szlig;t es jetzt&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;wenn es die Notwendigkeit des Kampfes gegen die Verbreitung von kinderpornographischen Bildern oder Abbildungen rechtfertigt, benachrichtigt die Verwaltung die [Internetdienstanbieter] und &amp;uuml;bermittelt ihnen die elektronischen Adressen (&amp;#8230;), zu denen unverz&amp;uuml;glich der Zugang gesperrt werden muss.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;(Crossposting von &lt;a href="http://vasistas.wordpress.com/2010/09/09/frankreich-das-bunte-sammelsurium-loppsi-2-reloaded/"&gt;vasistas?&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 15:52:29 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/frankreich-bekommt-netzsperren-ohne-richterliche-kontrolle/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-09T15:52:29Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Frankreich bekommt Netzsperren ohne richterliche Kontrolle</title>
      <link>https://www.netzpolitik.org/2010/frankreich-bekommt-netzsperren-ohne-richterliche-kontrolle/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;In Frankreich wurde gestern Abend der Artikel 4 des Gesetzespakets Loppsi2 angenommen. Nun k&amp;ouml;nnen die Beh&amp;ouml;rden die Internetanbieter anweisen, Seiten zu sperren &amp;#8211; und zwar ohne richterliche Kontrolle.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Internetsperren, Verl&amp;auml;ngerung der Online-Durchsuchung, Erweiterung der Datenbanken der Polizei (u.a. durch genetische Informationen), Einf&amp;uuml;hrung von Ganzk&amp;ouml;rperscannern, verst&amp;auml;rkte Kamera&amp;uuml;berwachung (Ende 2011 soll eine Zahl von 60.000 Kameras erreicht werden &amp;#8211; Budget: 23 Millionen &amp;#8364;uro), Ausgangssperre nach 23 Uhr f&amp;uuml;r Jugendliche unter 13, Einsatz von Trojanern und Keyloggern auf verd&amp;auml;chtigen Computern (auch bei Verdacht auf Hilfeleistungen f&amp;uuml;r illegale Einwanderer), einfallsreicher Neusprech (&lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/loppsi-aus-kontrolle-wird-schutz/"&gt;aus &amp;#8222;Kontrolle&amp;#8220; wird &amp;#8222;Schutz&amp;#8220;&lt;/a&gt;) : All dies ist Teil des bunten Sammelsuriums Loppsi 2 &amp;uuml;ber die &amp;#8222;Orientierung und Programmierung f&amp;uuml;r die Durchf&amp;uuml;hrung  der inneren Sicherheit&amp;#8220; (Loi d&amp;#8217;orientation et de programmation pour la performance de la s&amp;eacute;curit&amp;eacute; int&amp;eacute;rieure), &amp;uuml;ber das bereits seit Anfang dieser Woche im franz&amp;ouml;sischen Senat diskutiert wird und den Staat voraussichtlich &lt;a href="http://www.senat.fr/rap/a09-575/a09-5755.html"&gt;2,539 Milliarden &amp;#8364;uro&lt;/a&gt; kosten wird.&lt;br /&gt;
&lt;span id="more-15955"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
In Frankreich erfolgt die Gesetzgebung durch das Parlament, das sich aus Nationalversammlung und Senat zusammensetzt. &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Frankreichs-Nationalversammlung-segnet-Netzsperren-ab-928584.html"&gt;Anfang des Jahres&lt;/a&gt; nahm Loppsi 2 mit der Annahme durch die &lt;a href="http://www.assemblee-nationale.fr/13/dossiers/lopsi_performance.asp"&gt;Nationalversammlung&lt;/a&gt; (312 zu 214 Stimmen) die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te H&amp;uuml;rde. Von den 40 Artikeln und 406 &amp;Auml;nderungsantr&amp;auml;gen, die nun im &lt;a href="http://www.senat.fr/dossierleg/pjl09-292.html"&gt;Senat&lt;/a&gt; zur Diskussion stehen, betreffen drei Artikel den digitalen Bereich:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Identit&amp;auml;tsdiebstahl:&lt;/strong&gt; Der Art. 2 wurde bereits am Dienstag vom Senat abgesegnet. Identit&amp;auml;tsdiebstahl, der darauf abzielt, die pers&amp;ouml;nliche Ehre zu verletzen oder den Ruf zu sch&amp;auml;digen, kann nun mit einer Gef&amp;auml;ngnisstrafe von maximal einem Jahr und 15.000 &amp;#8364;uro bestraft werden. Der Senat hat den Artikel in einer abgeschw&amp;auml;chten Version verabschiedet, da die Fassung der Nationalversammlung Strafen nicht nur f&amp;uuml;r die Entwendung, sondern auch f&amp;uuml;r die missbr&amp;auml;uchliche Nutzung von personenbezogenen Daten vorsah. Allerdings gibt es nun trotzdem das Risiko, dass mit der Verabschiedung dieses Artikels gegen Karikaturen oder lustig gemeinte falsche Profile in sozialen Netzwerken vorgegangen werden kann. Der Grat zwischen Meinungsfreiheit und dem Schutz der pers&amp;ouml;nlichen Ehre ist schmaler geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Einsatz von Trojanern: &lt;/strong&gt;Der Artikel  23 wurde wie eine moderne Version des Lauschangriffs pr&amp;auml;sentiert, aber im Senat bis jetzt noch nicht behandelt. Ermittlungsrichter k&amp;ouml;nnen die Online-Durchsuchungsma&amp;szlig;nahmen nur bei bestimmten Delikten einsetzen, z.B. beim sogenannten &amp;#8222;Solidarit&amp;auml;tsdelikt&amp;#8220;. W&amp;auml;hrend jedoch telefonische Abh&amp;ouml;rma&amp;szlig;nahmen vom Richter nur f&amp;uuml;r einen Monat angeordnet werden k&amp;ouml;nnen, sieht der Text f&amp;uuml;r die Online-Durchsuchung  einen Zeitraum von vier Monaten vor. Die Priorit&amp;auml;t liegt zwar beim materiellen Installieren wie z.B. durch USB-Sticks, schlie&amp;szlig;t aber eine &amp;#8222;&amp;Uuml;bermittlung durch ein elektronisches Kommunikationsnetz&amp;#8220; nicht aus. Durch eine Ausnahme k&amp;ouml;nnen sogar Verfahren wegen weiterer Vergehen eingeleitet werden, die erst bei der Durchsuchung entdeckt werden. Bei solchen Zufallsfunden besteht nicht die Gefahr, dass die dadurch gewonnenen Beweise nicht verwertbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Internetsperren f&amp;uuml;r Seiten mit kinderpornographischem Inhalt:  &lt;/strong&gt;Der umstrittene Artikel 4 wurde gestern Abend vom Senat angenommen. Fast alle &amp;Auml;nderungsantr&amp;auml;ge bezogen sich auf die Notwendigkeit einer gerichtlichen Kontrolle, bevor die Verwaltung den Internetdienstanbietern eine Liste der zu sperrenden Seiten &amp;uuml;bermittelt. Die Bedingung der richterlichen Kontrolle wurde der Nationalversammlung vom Verfassungsrat aufgezwungen und vom Senat nun wieder r&amp;uuml;ckg&amp;auml;ngig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gesetzestext hei&amp;szlig;t es jetzt&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;wenn es die Notwendigkeit des Kampfes gegen die Verbreitung von kinderpornographischen Bildern oder Abbildungen rechtfertigt, benachrichtigt die Verwaltung die [Internetdienstanbieter] und &amp;uuml;bermittelt ihnen die elektronischen Adressen (&amp;#8230;), zu denen unverz&amp;uuml;glich der Zugang gesperrt werden muss.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;(Crossposting von &lt;a href="http://vasistas.wordpress.com/2010/09/09/frankreich-das-bunte-sammelsurium-loppsi-2-reloaded/"&gt;vasistas?&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 15:52:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.netzpolitik.org/2010/frankreich-bekommt-netzsperren-ohne-richterliche-kontrolle/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-09T15:52:29Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Mitmachen: Onlinedurchsuchung beim BKA</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/mitmachen-onlinedurchsuchung-beim-bka/</link>
      <description>&lt;p&gt;Das &lt;a href="http://datarecollective.net/node/5"&gt;data:recollective&lt;/a&gt;, das u.a. die Kampagne &lt;a href="http://euro-data.noblogs.org/"&gt;&amp;#8220;Reclaim your data from European Police Authorities&amp;#8221;&lt;/a&gt; ins Leben gerufen hat, &lt;a href="http://datarecollective.net/node/8"&gt;ruft f&amp;uuml;r kommenden Donnerstag alle dazu auf&lt;/a&gt;, beim Bundeskriminalamt eine &amp;#8220;Online-Durchsuchung&amp;#8221; durchzuf&amp;uuml;hren:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Rund um die &lt;a href="http://freiheitstattangst.de/"&gt;&amp;#8222;Freiheit statt Angst&amp;#8220;-Demonstration am 11. September 2010&lt;/a&gt; laden wir dazu ein, Analyse, Protest und Widerstand gegen die Zunahme  von &amp;Uuml;berwachung und Kontrolle auch auf den virtuellen Raum auszudehnen. Am Donnerstag den 9. September wollen wir die Webseiten des Bundeskriminalamts (BKA) besuchen, um uns dort mit einer Schnitzeljagd &amp;uuml;ber deren Verst&amp;auml;ndnis von Freiheit und B&amp;uuml;rgerrechten zu informieren. (&amp;#8230;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf &lt;a href="http://www.bka.de/"&gt;www.bka.de&lt;/a&gt; wollen  wir uns umsehen, was das BKA unter &amp;#8222;Sicherheit&amp;#8220; versteht und welche Konsequenzen f&amp;uuml;r weltweite Freiheits- und B&amp;uuml;rgerrechte daraus absehbar sind. In den Tagen vor der Durchsuchung werden wir auf unserer Webseite &lt;a href="http://datarecollective.net/"&gt;datarecollective.net&lt;/a&gt; die Ermittlungsziele bekannt geben. Es ist dabei nicht n&amp;ouml;tig, in den gesch&amp;uuml;tzten Bereich des BKA einzudringen; ein einfacher Browser ist alles, was es zur Teilnahme braucht.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Begr&amp;uuml;ndung dort ist recht lang, enth&amp;auml;lt aber viele interessante Informationen &amp;uuml;ber die Rolle des BKA im immer weiter wuchernden Dickicht der internationalen und europaweiten &amp;Uuml;berwachungsapparate.&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Fmitmachen-onlinedurchsuchung-beim-bka%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Fmitmachen-onlinedurchsuchung-beim-bka%2F&amp;#38;source=netzpolitik&amp;#38;style=compact&amp;#38;hashtags=BKA,Campaigning,Datenschutz,Deutschland,EU,Events,freiheit-statt-angst,online-durchsuchung,Onlinedurchsuchung,%C3%9Cberwachung" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;			
&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:13:35 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/mitmachen-onlinedurchsuchung-beim-bka/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-03T15:13:35Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Mitmachen: Onlinedurchsuchung beim BKA</title>
      <link>https://www.netzpolitik.org/2010/mitmachen-onlinedurchsuchung-beim-bka/</link>
      <description>&lt;p&gt;Das &lt;a href="http://datarecollective.net/node/5"&gt;data:recollective&lt;/a&gt;, das u.a. die Kampagne &lt;a href="http://euro-data.noblogs.org/"&gt;&amp;#8220;Reclaim your data from European Police Authorities&amp;#8221;&lt;/a&gt; ins Leben gerufen hat, &lt;a href="http://datarecollective.net/node/8"&gt;ruft f&amp;uuml;r kommenden Donnerstag alle dazu auf&lt;/a&gt;, beim Bundeskriminalamt eine &amp;#8220;Online-Durchsuchung&amp;#8221; durchzuf&amp;uuml;hren:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Rund um die &lt;a href="http://freiheitstattangst.de/"&gt;&amp;#8222;Freiheit statt Angst&amp;#8220;-Demonstration am 11. September 2010&lt;/a&gt; laden wir dazu ein, Analyse, Protest und Widerstand gegen die Zunahme  von &amp;Uuml;berwachung und Kontrolle auch auf den virtuellen Raum auszudehnen. Am Donnerstag den 9. September wollen wir die Webseiten des Bundeskriminalamts (BKA) besuchen, um uns dort mit einer Schnitzeljagd &amp;uuml;ber deren Verst&amp;auml;ndnis von Freiheit und B&amp;uuml;rgerrechten zu informieren. (&amp;#8230;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf &lt;a href="http://www.bka.de/"&gt;www.bka.de&lt;/a&gt; wollen  wir uns umsehen, was das BKA unter &amp;#8222;Sicherheit&amp;#8220; versteht und welche Konsequenzen f&amp;uuml;r weltweite Freiheits- und B&amp;uuml;rgerrechte daraus absehbar sind. In den Tagen vor der Durchsuchung werden wir auf unserer Webseite &lt;a href="http://datarecollective.net/"&gt;datarecollective.net&lt;/a&gt; die Ermittlungsziele bekannt geben. Es ist dabei nicht n&amp;ouml;tig, in den gesch&amp;uuml;tzten Bereich des BKA einzudringen; ein einfacher Browser ist alles, was es zur Teilnahme braucht.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Begr&amp;uuml;ndung dort ist recht lang, enth&amp;auml;lt aber viele interessante Informationen &amp;uuml;ber die Rolle des BKA im immer weiter wuchernden Dickicht der internationalen und europaweiten &amp;Uuml;berwachungsapparate.&lt;br /&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:13:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.netzpolitik.org/2010/mitmachen-onlinedurchsuchung-beim-bka/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-03T15:13:35Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>SPD-Landesregierung Rheinland-Pfalz weiter auf &amp;Uuml;berwachungskurs</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/spd-landesregierung-rheinland-pfalz-weiter-auf-uberwachungskurs/</link>
      <description>&lt;p&gt;Die SPD-Alleinregierung in Rheinland-Pfalz hat heute zum zweiten Male im Landeskabinett die Novelle des &lt;a title="http://rlp.juris.de/rlp/PolG_RP_rahmen.htm" href="http://rlp.juris.de/rlp/PolG_RP_rahmen.htm"&gt;Polizei- und Ordnungsbeh&amp;ouml;rdengesetzes &lt;/a&gt;&lt;a title="http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2010/august/article/novelle-des-polizei-und-ordnungsbehoerdengesetzes-beschlossen-1/" href="http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2010/august/article/novelle-des-polizei-und-ordnungsbehoerdengesetzes-beschlossen-1/"&gt;beschlossen&lt;/a&gt;, das umfangreiche &amp;Uuml;berwachungsbefugnisse f&amp;uuml;r die Landesbeh&amp;ouml;rden schaffen soll. Bereits im April hatte das in Rheinland-Pfalz &lt;a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Landesregierung_%28Deutschland%29" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Landesregierung_%28Deutschland%29"&gt;&amp;#8220;Ministerrat&lt;/a&gt;&amp;#8221; genannte Gremium den Weg f&amp;uuml;r Online-Durchsuchung, Quellen-TK&amp;Uuml; und Rasterfahndung geebnet (&lt;a title="http://www.netzpolitik.org/2010/spd-regierung-rheinland-pfalz-bringt-online-durchsuchung-quellen-tkue-und-rasterfahndung-auf-den-weg/" href="http://www.netzpolitik.org/2010/spd-regierung-rheinland-pfalz-bringt-online-durchsuchung-quellen-tkue-und-rasterfahndung-auf-den-weg/"&gt;wir berichteten&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erlaubt werden sollen demnach heimliche Online-Durchsuchungen sowie die &amp;Uuml;berwachung von verschl&amp;uuml;sselter Internet-Telefonie (&lt;a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Telekommunikations%C3%BCberwachung#Quellen-Telekommunikations.C3.BCberwachung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telekommunikations%C3%BCberwachung#Quellen-Telekommunikations.C3.BCberwachung"&gt;Quellen-Telekommunikations&amp;uuml;berwachung&lt;/a&gt;). Beamte sollen zur Gefahrenabwehr au&amp;szlig;erdem Telefongespr&amp;auml;che unterbrechen d&amp;uuml;rfen. Zur &amp;#8220;Abwehr einer Gefahr f&amp;uuml;r den Bestand oder die Sicherheit  des Bundes oder Landes oder f&amp;uuml;r Leib, Leben oder Freiheit einer Person&amp;#8221;  sollen weiterhin &lt;a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Rasterfahndung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rasterfahndung"&gt;Rasterfahndungen&lt;/a&gt; zugelassen werden. &amp;Ouml;ffentlichkeitsfahndungen sollen auch bei Gefahr f&amp;uuml;r Dritte m&amp;ouml;glich sein und nicht mehr nur bei Gefahr f&amp;uuml;r Personen, nach denen selbst gefahndet wird. Die bisher im POG enthaltene Erm&amp;auml;chtigung zum automatisierten KFZ-Kennzeichenabgleich wird aufgehoben. Im Gegensatz zum BKA-Gesetz sehe der Entwurf im Hinblick auf zeugnisverweigerungsberechtigte Berufsgeheimnistr&amp;auml;ger einen verbesserten Schutz auch f&amp;uuml;r verdeckte Datenerhebungen vor, &lt;a title="http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2010/august/article/novelle-des-polizei-und-ordnungsbehoerdengesetzes-beschlossen-1/" href="http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2010/august/article/novelle-des-polizei-und-ordnungsbehoerdengesetzes-beschlossen-1/"&gt;teilte das Innenministerium mit&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Ministerrat verabschiedete heute die entsprechende Novelle. Der Polizei m&amp;uuml;ssten &amp;#8220;in Zeiten neuer Gefahrenlagen, zum Beispiel durch  den internationalen Terrorismus und die organisierte Kriminalit&amp;auml;t, vor  allem aber wegen der zunehmenden Nutzung moderner Informations- und  Kommunikationstechniken&amp;#8221; neue Kompetenzen einger&amp;auml;umt werden, &lt;a title="http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2010/august/article/novelle-des-polizei-und-ordnungsbehoerdengesetzes-beschlossen-1/" href="http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2010/august/article/novelle-des-polizei-und-ordnungsbehoerdengesetzes-beschlossen-1/"&gt;erkl&amp;auml;rte&lt;/a&gt; Innenminister Karl Peter Bruch in Mainz zur Begr&amp;uuml;ndung.&amp;nbsp; Das Internet werde zunehmend zur Vorbereitung von &amp;#8220;polizeirelevanten  Gef&amp;auml;hrdungslagen&amp;#8221; genutzt. Dies betr&amp;auml;fe &amp;#8220;nicht nur terroristische  Bedrohungsszenarien, sondern auch andere F&amp;auml;lle schwerster Kriminalit&amp;auml;t&amp;#8221;.&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Fspd-landesregierung-rheinland-pfalz-weiter-auf-uberwachungskurs%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Fspd-landesregierung-rheinland-pfalz-weiter-auf-uberwachungskurs%2F&amp;#38;source=netzpolitik&amp;#38;style=compact&amp;#38;hashtags=Bundestrojaner,Deutschland,Digital+Rights,Informationstechnologie,Netzpolitik,%C3%9Cberwachung" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;			
&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 14:15:32 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/spd-landesregierung-rheinland-pfalz-weiter-auf-uberwachungskurs/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-08-19T14:15:32Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>SPD-Regierung Rheinland-Pfalz bringt Online-Durchsuchung, Quellen-TK&amp;Uuml; und Rasterfahndung auf den Weg</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/spd-regierung-rheinland-pfalz-bringt-online-durchsuchung-quellen-tkue-und-rasterfahndung-auf-den-weg/</link>
      <description>Einer heutigen Mitteilung des Mainzer Innenministeriums nach, will die rheinland-pf&amp;#228;lzische SPD-Landesregierung Online-Durchsuchungen sowie die &amp;#220;berwachung von verschl&amp;#252;sselter Internet-Telefonie (Quellen-Telekommunikations&amp;#252;berwachung) erlauben. Beamte sollen zur Gefahrenabwehr au&amp;#223;erdem Telefongespr&amp;#228;che unterbrechen d&amp;#252;rfen. Zur &amp;#8220;Abwehr einer Gefahr f&amp;#252;r den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder Landes oder f&amp;#252;r Leib, Leben oder Freiheit einer Person&amp;#8221; sollen weiterhin Rasterfahndungen zugelassen werden. [...]</description>
      <pubDate>Tue, 20 Apr 2010 18:20:35 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/spd-regierung-rheinland-pfalz-bringt-online-durchsuchung-quellen-tkue-und-rasterfahndung-auf-den-weg/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-04-20T18:20:35Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Vorratsdatenspeicherung = Handwerksrechnungen?</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2009/vorratsdatenspeicherung-handwerksrechnungen/</link>
      <description>Geht es nur mir so, oder findet noch jemand das von unserem neuen Innenminister verwendete Bild einer Handwerksrechnung f&amp;#252;r die fl&amp;#228;chendeckende Protokollierung von Verbindungsdaten &amp;#228;usserst irref&amp;#252;hrend?&lt;br /&gt;
Direkt auf die Vorratsdatenspeicherung und die Online-Durchsuchung angesprochen, die das Vertrauen der B&amp;#252;rger erschwerten, erkl&amp;#228;rte de Maizi&amp;egrave;re, dass er zu diesen Gesetzen stehe und an ihnen mitgewirkt habe. Allerdings sei [...]</description>
      <pubDate>Tue, 08 Dec 2009 16:44:59 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2009/vorratsdatenspeicherung-handwerksrechnungen/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2009-12-08T16:44:59Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Netzzensur in einem Jahr auf dem Pr&amp;uuml;fstand</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/netzzensur-in-einem-jahr-auf-dem-pruefstand</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;CDU/CSU und FDP haben sich in Sachen Netzpolitik geeinigt. Die Netzzensur via Stoppschild und Sperrliste wird vertagt, die Regeln f&amp;uuml;r Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsuchung ein wenig konkretisiert. Ein Blick auf die Auswirkungen der Einigung.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;
Das bereits auf den Weg gebrachte Netzsperren-Gesetz wird zun&amp;auml;chst f&amp;uuml;r ein Jahr nicht angewendet, beschlossen Union und FDP in den Koalitionsverhandlungen. In diesem Zeitraum soll das Bundeskriminalamt (BKA) versuchen, Webseiten mit kinderpornographischen Inhalt zu l&amp;ouml;schen. Ob die BKA-Bem&amp;uuml;hungen erfolgreich waren, wird nach einem Jahr ausgewertet. Und dann gegebenfalls per Stoppschild und BKA-Liste gesperrt. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In der Vergangenheit hatte das BKA aufgrund des Dienstweges &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gutachten-BKA-koennte-mehr-zum-Loeschen-von-Kinderpornos-beitragen-183362.html" target="_blank"&gt;Probleme, Seiten im Ausland schnell genug zu l&amp;ouml;schen&lt;/a&gt;, bevor diese weiterwandern. Gegner von Netzsperren wiederum zeigten im Selbstversuch, dass ausl&amp;auml;ndische Provider durchaus und &lt;a href="http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html" target="_blank"&gt;schnell auf Kinderpornographie-Meldungen reagieren&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Die Vorratsdatenspeicherung und die Raubkopierer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Vorratsdatenspeicherung wird bis zum im Fr&amp;uuml;hjahr erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgericht ausgesetzt &amp;#8211; und soll nur f&amp;uuml;r schwere Straftaten gelten (also bei mehr als vier Jahren Freiheitsentzug im Fall einer Verurteilung). Das ist zwar Status Quo, erteilt aber &lt;a href="http://www.musikindustrie.de/vorratsdatenspeicherung/" target="_blank"&gt;Forderungen beispielsweise aus der Musikindustrie&lt;/a&gt; eine weitgehende Absage. Die w&amp;uuml;rde die Daten der Vorratsdatenspeicherung gerne nutzen, um Raubkopierer zu verfolgen. Allerdings k&amp;ouml;nnen gewerbliche Raubkopierer in seltenen F&amp;auml;llen mit bis zu f&amp;uuml;nf Jahren Freiheitsentzug bestraft werden. Meist verh&amp;auml;ngen Richter jedoch Geldstrafen bei Urheberrechtsverst&amp;ouml;&amp;szlig;en und werten diese somit nicht als schwere Straftat. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Online-Durchsuchung nur durch BKA &lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dar&amp;uuml;ber hinaus d&amp;uuml;rfen Online-Durchsuchungen k&amp;uuml;nftig nur noch durch einen Richter des Bundesgerichtshofs auf Antrag der Bundesstaatsanwaltschaft angeordnet werden. Gleichzeitig bleibt die Online-Durchsuchung ausschlie&amp;szlig;lich dem BKA vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Mitarbeit von &lt;a &gt;Matthias Kemmerich&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 16 Oct 2009 10:32:06 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/netzzensur-in-einem-jahr-auf-dem-pruefstand</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2009-10-16T10:32:06Z</dc:date>
    </item>
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