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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'bundeskriminalamt' (RSS 2.0)</title>
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    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:34:59 GMT</pubDate>
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      <title>So ein Ziercke-Vortrag, wie geht der eigentlich?</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2011/so-ein-ziercke-vortrag-wie-geht-der-eigentlich/</link>
      <description>Am vergangenen Mittwoch (16.11.2011) war der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), J&amp;ouml;rg Ziercke zum Thema &amp;#8222;Internet- und Wirtschaftskriminalit&amp;auml;t&amp;#8220; zu Besuch bei der Konrad Adenauer-Stiftung in Bremen. Seri&amp;ouml;s und konservativ So ein Vortrag von J&amp;ouml;rg Ziercke, wie geht der eigentlich? Zuerst muss ihn mal einer einladen. Das macht am besten eine seri&amp;ouml;se Institution. Und im Fall der [...]</description>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:34:59 GMT</pubDate>
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      <title>So ein Ziercke-Vortrag, wie geht der eigentlich?</title>
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      <description>Am vergangenen Mittwoch (16.11.2011) war der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), J&amp;ouml;rg Ziercke zum Thema &amp;#8222;Internet- und Wirtschaftskriminalit&amp;auml;t&amp;#8220; zu Besuch bei der Konrad Adenauer-Stiftung in Bremen. Seri&amp;ouml;s und konservativ So ein Vortrag von J&amp;ouml;rg Ziercke, wie geht der eigentlich? Zuerst muss ihn mal einer einladen. Das macht am besten eine seri&amp;ouml;se Institution. Und im Fall der [...]</description>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:34:59 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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      <title>BKA-Beamte logierten in bekanntem Neonazi-Treff</title>
      <link>http://www.publikative.org/2011/11/03/bka-beamte-logierten-in-bekanntem-neonazi-treff/</link>
      <description>Das Bundeskriminalamt hat nach MDR-Recherchen w&amp;auml;hrend des Einsatzes beim Papstbesuch im September in Th&amp;uuml;ringen Beamte in einem deutschlandweit bekannten Rechtsextremisten-Treff untergebracht. Nach Recherchen des MDR TH&amp;Uuml;RINGEN haben die Personensch&amp;uuml;tzer des BKA im Hotel &amp;#8220;Romantischer Fachwerkhof&amp;#8221; in Kirchheim (Ilmkreis) &amp;uuml;bernachtet. Das Hotel wird seit einigen Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet. Grund sind ...</description>
      <pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:45:14 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>NPD-Blog</dc:creator>
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    <item>
      <title>Experten uneins &amp;uuml;ber Visa-Warndatei</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/experten-uneins-ueber-visa-warndatei_20111026.html</link>
      <description>Berlin: (hib/STO) Die Regierungspl&amp;#228;ne zur Einrichtung einer Visa-Warndatei sto&amp;#223;en bei einer Reihe von Experten auf Bedenken. Fachleute von Bundespolizei und Bundeskriminalamt begr&amp;#252;&amp;#223;ten demgegen&amp;#252;ber bei einer Sachverst&amp;#228;ndigen-Anh&amp;#246;rung des Innenausschusses am Montagabend den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung. (17/6643).&lt;br /&gt;
Mit der Vorlage sollen die gesetzlichen Grundlagen f&amp;#252;r die Errichtung einer zentralen Visa-Warndatei sowie f&amp;#252;r ein &amp;#8222;Verfahren f&amp;#252;r einen mittelbaren [...]</description>
      <pubDate>Wed, 26 Oct 2011 05:00:39 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/experten-uneins-ueber-visa-warndatei_20111026.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
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    </item>
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      <title>BKA speichert Tausende von Linken</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/bka-speichert-tausende-von-linken_20111022.html</link>
      <description>&amp;#8220;Das Bundeskriminalamt speichert weiterhin linke politische Aktivisten in Spezialdateien&amp;#8221;, kritisiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, anl&amp;#228;sslich der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion zu den Pr&amp;#228;ventiv-Dateien des BKA.&lt;br /&gt;
Jelpke weiter:&lt;br /&gt;
&amp;#8222;2285 Personen sind in der BKA-Datei &amp;#8218;Gewaltt&amp;#228;ter links&amp;#8216; gespeichert. Vor zwei Jahren waren es noch 1866. Doch tats&amp;#228;chliche Gewaltt&amp;#228;ter gibt [...]</description>
      <pubDate>Sat, 22 Oct 2011 07:00:35 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/bka-speichert-tausende-von-linken_20111022.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-10-22T07:00:35Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>#servergate: Piratenpartei wehrt sich gegen Server-Beschlagnahme</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2011/servergate-piratenpartei-wehrt-sich-gegen-server-beschlagnahme/</link>
      <description>Nachdem am Freitag in einer fragw&amp;uuml;rdigen Aktion ein Gro&amp;szlig;teil der Server der Piratenpartei vorr&amp;uuml;bergehend vom Bundeskriminalamt (BKA) beschlagnahmt und vom Netz genommen wurden (wir berichteten), wehrt sich die Partei nun gegen das Vorgehen. Beim verantwortlichen Amtsgericht Darmstadt sei Beschwerde gegen den Durchsuchungsbeschluss und die Beschlagnahme eingelegt worden, die die PIRATEN als unn&amp;ouml;tig und unverh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig ...</description>
      <pubDate>Sat, 21 May 2011 16:22:46 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2011/servergate-piratenpartei-wehrt-sich-gegen-server-beschlagnahme/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-05-21T16:22:46Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Online - Kriminelle legen PC lahm und fordern Strafgeld</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/online-kriminelle-legen-pc-lahm-und-fordern-strafgeld_20110424.html</link>
      <description>Verbraucherzentrale warnt vor dreister Abzocke mit Trojaner &lt;br /&gt;
Unter Missbrauch des Namens des Bundeskriminalamtes versuchen Online-Kriminelle derzeit auch Verbraucher Sachsen-Anhalts mit nahezu erpresserischen Methoden abzuzocken. Ein Trojaner sperrt das Betriebssystem des heimischen PC und behauptet in einer angeblich &amp;#8220;offiziellen Mitteilung des Bundeskriminalamtes&amp;#8221;, dass durch die Bundespolizei ein Vorgang illegaler Aktivit&amp;#228;ten erkannt worden sei. Dem Betroffenen wird [...]</description>
      <pubDate>Sun, 24 Apr 2011 11:00:23 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/online-kriminelle-legen-pc-lahm-und-fordern-strafgeld_20110424.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-04-24T11:00:23Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Untersuchung: Vorratsdatenspeicherung ist ineffektiv</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2011/untersuchung-vorratsdatenspeicherung-ist-ineffektiv/</link>
      <description>In einer heute ver&amp;ouml;ffentlichten Pressemmitteilung stellt der AK Vorratsdatenspeicherung ein Untersuchung der Effektivit&amp;auml;t der Vorratsdatenspeicherung in dem Zeitraum, da sie in Deutschland Gesetz war, vor. Datenbasis war Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis: Die Aufkl&amp;auml;rungsquoten einschl&amp;auml;giger Tatbest&amp;auml;nde nahmen ab.&lt;br /&gt;
So registrierte die Polizei in der Zeit der Vorratsdatenspeicherung mehr schwere Straftaten (2009: 1.422.968) als zuvor (2007: 1.359.102), die ...</description>
      <pubDate>Thu, 27 Jan 2011 08:52:49 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2011/untersuchung-vorratsdatenspeicherung-ist-ineffektiv/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-01-27T08:52:49Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Untersuchung: Vorratsdatenspeicherung ist ineffektiv</title>
      <link>https://www.netzpolitik.org/2011/untersuchung-vorratsdatenspeicherung-ist-ineffektiv/</link>
      <description>In einer heute ver&amp;ouml;ffentlichten Pressemmitteilung stellt der AK Vorratsdatenspeicherung ein Untersuchung der Effektivit&amp;auml;t der Vorratsdatenspeicherung in dem Zeitraum, da sie in Deutschland Gesetz war, vor. Datenbasis war Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis: Die Aufkl&amp;auml;rungsquoten einschl&amp;auml;giger Tatbest&amp;auml;nde nahmen ab.&lt;br /&gt;
So registrierte die Polizei in der Zeit der Vorratsdatenspeicherung mehr schwere Straftaten (2009: 1.422.968) als zuvor (2007: 1.359.102), die ...</description>
      <pubDate>Thu, 27 Jan 2011 08:52:49 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-01-27T08:52:49Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>eco-Blog: Warum das Bundeskriminalamt nicht besser ist beim L&amp;ouml;schen ist</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/eco-blog-warum-das-bundeskriminalamt-nicht-besser-ist-beim-loschen-ist/</link>
      <description>&lt;p&gt;Ihr erinnert euch &lt;a href="https://www.netzpolitik.org/2010/live-kampf-gegen-die-darstellung-von-kindesmissbrauch-im-internet/"&gt;an die kleine Zickerei&lt;/a&gt; zwischen BKA-Chef Ziercke und eco-Vorstand Oliver S&amp;uuml;me letztens vor dem Unterausschuss Neue Medien,* wer denn nun besser Kinderpornographie aus dem Netz l&amp;ouml;schen kann, bzw. wo der jeweils andere scheitert? Prima. &lt;a href="http://blog.eco.de/2010/11/04/dem-misserfolg-auf-der-spur/"&gt;S&amp;uuml;me legt nun im eco-Blog nac&lt;/a&gt;h. Wer bei Netzpolitik.org in den letzten Wochen mitgelesen hat, kennt die beiden Vorw&amp;uuml;rfe bereits:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Innerhalb des Referats, das beim Bundeskriminalamt Sexualdelikte zum  Nachteil von Kindern und Jugendlichen ermittelt, ist nur ein  Personalbestand von 6,3 Vollzeit&amp;auml;quivalenten f&amp;uuml;r das L&amp;ouml;schen von  Webseiten mit Missbrauchsdarstellungen abgestellt. [...]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine zweite Erkl&amp;auml;rung k&amp;ouml;nnte sein, dass das Bundeskriminalamt  ausweislich der Antwort der Bundesregierung ausl&amp;auml;ndische  Strafverfolgungsbeh&amp;ouml;rden, aber nicht die Provider informiert, die das  Material ohne ihr Wissen auf ihren Servern liegen lassen. Aufgrund  unserer eigenen Erfahrung mit dem direkten Kontakt zu Providern (in 98,6  Prozent der F&amp;auml;lle, in denen die eco-Internetbeschwerdestelle die  Provider direkt kontaktiert, sind die Inhalte binnen einer Woche  offline) kann ich mir nicht vorstellen, dass die Provider der Grund  sind, warum diese Internet-Angebote nicht verschwinden.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun, als einen der Gr&amp;uuml;nde gibt das BKA ja an, dass man den Kollegen vom FBI nicht in laufende Ermittlungen pfuschen will. Wie auch immer: Ich hatte mir fest vorgenommen, &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/auftaktveranstaltung-dialog-internet/"&gt;Ziercke gestern&lt;/a&gt; genau zu diesem Thema zu befragen. Leider musste dieser sich um Terrorpaketsendungen k&amp;uuml;mmern und konnte nicht am &lt;a href="http://dialog-internet.de/"&gt;&amp;#8220;Dialog Internet&amp;#8221;&lt;/a&gt; teilnehmen (die innerdeutsche Sicherheit geht nat&amp;uuml;rlich vor). Seine Vertretung konnte mir leider nicht helfen, die war aus einer anderen Abteilung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;*Die gesamte Ausschusssitzung gibt es inzwischen &amp;uuml;brigens als schlanke &lt;a href="http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/bttv/download.html?contentId=833014"&gt;mp4-Datei (2.4GB!) zum Download&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Feco-blog-warum-das-bundeskriminalamt-nicht-besser-ist-beim-loschen-ist%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Feco-blog-warum-das-bundeskriminalamt-nicht-besser-ist-beim-loschen-ist%2F&amp;#38;source=netzpolitik&amp;#38;style=compact&amp;#38;hashtags=BKA,eco,kinderpornographie,L%C3%B6schen,S%C3%BCme,Unterausschuss+Neue+Medien,video,Ziercke" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;			
&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 10:12:45 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/eco-blog-warum-das-bundeskriminalamt-nicht-besser-ist-beim-loschen-ist/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-11-05T10:12:45Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Warmup zur Anh&amp;ouml;rung &amp;#8220;Kampf gegen Kindesmissbrauch im Internet&amp;#8221;</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/anhorung-zum-kampf-gegen-kindesmissbrauch-im-internet/</link>
      <description>&lt;p&gt;Heute ist es endlich so weit. Von 12.30 bis 15 Uhr findet die lange erwartete&lt;a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/31880353_kw43_pa_neue_medien/index.html"&gt; Anh&amp;ouml;rung des Unterausschusses Neue Medien zum Kampf gegen Kindesmissbrauch im Internet&lt;/a&gt; (&lt;a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/a22_neue_medien/oeffentliche_Sitzungen/darstellung_kindesmissbrauch/to.pdf"&gt;Tagesordnung&lt;/a&gt;, PDF) findet statt. Oder, genauer gesagt, die Anh&amp;ouml;rung im &amp;#8220;Kampf gegen die Darstellung von Kindesmissbrauch im Internet&amp;#8221;. Also gegen Kinderpornographie, aber das nennt man jetzt nicht mehr so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Moment, lang erwartet? Endlich? Nun, auf jeden Fall wird es interessant. Zumindest verspricht dies die Liste der Sachverst&amp;auml;ndigen, die ihren Sachverstand mit dem Pr&amp;auml;sidenten des Bundeskriminalamtes, J&amp;ouml;rg Ziercke, und &lt;a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/a22_neue_medien/mitglieder.html"&gt;den Ausschussmitgliedern&lt;/a&gt; teilen d&amp;uuml;rfen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Sebastian von Bomhard&lt;/strong&gt;, Space.net AG&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Lutz Donnerhacke&lt;/strong&gt;, ICANN (&lt;a href="http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/vortrag/Kipo-Neue-Medien-20101025.pdf"&gt;schriftliche Stellungnahme&lt;/a&gt;, PDF)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Sabine Frank&lt;/strong&gt;, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Alvar Freude&lt;/strong&gt;, Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (&lt;a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/101025_Stellungnahme-AK-Zensur-UANM-Sperren-2010-10-21-komplett.pdf"&gt;schriftliche Stellungnahme&lt;/a&gt;, PDF)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dr. Bernhard Rohleder&lt;/strong&gt;, Bundesverband Informationswirtschaft, und neue Medien e.V.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Friedemann Schindler&lt;/strong&gt;, Jugendschutz-net&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Thomas Stadler&lt;/strong&gt;, Verein zur F&amp;ouml;rderung des &amp;ouml;ffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs FoeBud e.V&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Oliver S&amp;uuml;me&lt;/strong&gt;, Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Einen &lt;a href="http://www.bundestag.de/bundestag/parlamentsfernsehen/index.jsp"&gt;Livestream&lt;/a&gt; wird es auf der Webseite des Bundestags nicht geben, wohl aber eine zeitverz&amp;ouml;gerte Aufzeichnung. &lt;a href="http://www.bundestag.de/bundestag/parlamentsfernsehen/programm_nw.html"&gt;Sendebeginn: 14:00 Uhr.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fast noch spannender, als es die Anh&amp;ouml;rung zu werden verspricht, war allerdings das &lt;a href="http://gruen-digital.de/2010/10/bka-statistiken-werden-veroeffentlicht-endlich-fundierte-datenlage-fuer-alle/"&gt;Gepl&amp;auml;nkel&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/loschen-statt-sperren-evaluationsstatistik-des-bka/#comments"&gt;im Vorfeld&lt;/a&gt;. &lt;span id="more-17248"&gt;&lt;/span&gt;Ein &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/101021_Stellungnahme-BKA.pdf"&gt;Begleitschreiben des BKA&lt;/a&gt; (PDF), das ein wenig Licht in das am Donnerstag von den Gr&amp;uuml;nen ver&amp;ouml;ffentlichte &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/loschen-statt-sperren-evaluationsstatistik-des-bka/"&gt;Excel-Sheet&lt;/a&gt; und seine euphemisch &amp;#8220;Evaluationsberichte&amp;#8221; genannte &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/loschen-statt-sperren-monatliche-evaluierungsberichte-des-bka/"&gt;Vertextlichung&lt;/a&gt; bringt, d&amp;uuml;rften einige Ausschussmitglieder jedenfalls erst zeitnah zur Anh&amp;ouml;rung erhalten. Von einer &lt;a href="http://gruen-digital.de/2010/10/bka-statistiken-werden-veroeffentlicht-endlich-fundierte-datenlage-fuer-alle/"&gt;fundierten Datenlage&lt;/a&gt; kann ohnehin nicht die Rede sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immerhin enth&amp;auml;lt das Begleitschreiben ein paar durchaus interessante Passagen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So gingen beim BKA von Januar bis September 2010 &lt;em&gt;&amp;#8220;insgesamt 1.407 Hinweise auf u&amp;#776;ber das World Wide Web zug&amp;auml;ngliche Inhalte ein, die sich nach &amp;Uuml;berpru&amp;#776;fung tats&amp;auml;chlich als kinderpornografisch erwiesen.&amp;#8221;&lt;/em&gt; Gefragt war dabei explizit nach Inhalten, die nach &lt;a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/184b.html"&gt;&amp;sect; 184 b StGB&lt;/a&gt; strafbewehrt sind und auch vom auf Eis gelegten &lt;a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/brd/2009/0604-09.pdf"&gt;Zugangserschwerungsgesetz&lt;/a&gt; (PDF) erfasst w&amp;uuml;rden. &lt;a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/184c.html"&gt;Jugendpornographie nach &amp;sect; 184 c StGB&lt;/a&gt; sollte in der Statistik also aussen vor sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Zusammenhang best&amp;auml;tigt das BKA auch, dass &lt;em&gt;&amp;#8220;nur ein Bruchteil (ca. 10%) der direkt beim Bundeskriminalamt eingehenden Bu&amp;#776;rgerhinweise [...] nach durchgefu&amp;#776;hrter Bewertung des Bundeskriminalamtes tats&amp;auml;chlich kinderpornografische&lt;br /&gt;
Inhalte&amp;#8221;&lt;/em&gt; enth&amp;auml;lt. Dieser Wert deckt sich soweit &lt;a href="http://ak-zensur.de/2010/08/kapitulation.html"&gt;mit den Erkenntnissen&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3801720853/"&gt;der Arbeit von Dr. Korinna Kuhnen&lt;/a&gt;. Offenbar ist es doch nicht ganz so einfach, frei zug&amp;auml;ngliche Kinderpornographie im World Wide Web zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein wenig ratlos bin ich, wie ich die Antwort des BKA auf die Verfahrensweise bei der Benachrichtung von Providern im Ausland interpretieren soll:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Aufgrund der im &amp;#8222;Harmonisierungspapier&amp;#8220; neu vereinbarten Vorgehensweise (Weiterleitung von Hinweisen auf kinderpornografische Inhalte u&amp;#776;ber das nicht-staatliche INHOPE-Netzwerk) wird derzeit eine neue &amp;#8222;Kooperationsvereinbarung&amp;#8220; verfasst. Diese soll zu einem noch nicht feststehenden Termin seitens des Bundeskriminalamtes (alternativ des Bundesministeriums des Innern) und der Selbstkontrolleinrichtungen unterzeichnet werden, um allen Beteiligten Rechtssicherheit zu gew&amp;auml;hrleisten. [...]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinweise auf kinderpornografische Webseiten, die im Ausland gehostet werden und direkt beim Bundeskriminalamt eingehen (also von Privatpersonen oder nationalen und internationalen Polizeidienststellen), werden vom Bundeskriminalamt an &amp;#8222;jugendschutz.net&amp;#8220; (stellvertretend fu&amp;#776;r die Selbstkontrolleinrichtungen) mit der Bitte weitergeleitet, auch die zust&amp;auml;ndigen INHOPE-Partner im Ausland zu unterrichten. Diese Hinweise wurden (wg. oben beschriebener rechtlicher Bedenken) zuvor nicht an die Selbstkontrolleinrichtungen gemeldet.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Bedeutet das etwa, dass das BKA immer noch den Umweg &amp;uuml;ber jugendschutz.net geht und die US-Hotlines &lt;em&gt;immer noch nicht&lt;/em&gt; direkt informiert, &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/im-kampf-gegen-kinderpornographie-kann-es-nicht-schnell-genug-gehen-ausser-fur-das-bka/"&gt;wie es Sommer hie&amp;szlig;&lt;/a&gt; [&lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/das-imperium-schlagt-zuruck-ziercke-fordert-internetsperren/"&gt;siehe auch 2]&lt;/a&gt;? Damals schrieb ich, mit Bezug auf eine Pr&amp;auml;sentation mit der das BKA die bisherigen &amp;#8220;Evaluationsergebnisse&amp;#8221; der Bundesregierung vorstellte:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Erst seit Mai 2010 wird das NCMEC (National Center for Missing and  Exploited Children) auf US-Seite informiert, seit dem&amp;nbsp; 07.06.2010 auch  INHOPE via jugendschutz.net &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Tats&amp;auml;chlich l&amp;auml;sst die Pr&amp;auml;sentation von Anfang Juni die M&amp;ouml;glichkeit offen, ob die Unterrichtung direkt oder indirekt &amp;uuml;ber Interpol Washington erfolgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Formulierung auf Seite 8 des BKA-Begleitschreibens an den Unterausschuss l&amp;auml;sst eigentlich keine andere Interpretation zu:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Seit Juni 2010 leitet das Bundeskriminalamt zus&amp;auml;tzlich zur Meldung an die polizeilichen Kooperationspartner im Ausland Fundstellen zu kinderpornografischen Inhalten im Internet unverzu&amp;#776;glich auch an die deutsche Beschwerdestelle &amp;#8222;jugendschutz.net&amp;#8220; weiter, um u&amp;#776;ber das internationale private Beschwerdestellen-Netzwerk INHOPE ebenfalls auf eine L&amp;ouml;schung hinzuwirken. Weitere ad&amp;auml;quate Ansprechpartner, [...] deren Unterrichtung durch deutsche Strafverfolgungsbeh&amp;ouml;rden jedoch nach Auffassung des Bundeskriminalamtes ebenfalls ein hoheitliches Handeln darstellen wu&amp;#776;rde und die daher ggf. u&amp;#776;ber das INHOPE-Netzwerk kontaktiert werden mu&amp;#776;ssten.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kann sich den Punkt bitte jemand merken und noch einmal nachhaken?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Anhaltspunkt, warum eine zeitnahe L&amp;ouml;schung mitunter in den USA nicht funktioniert, liefert das BKA auf die Frage, bei welcher Art von Inhalten nach &amp;sect; 184 b StGB es Probleme gibt?&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Eine Ausnahme hiervon bilden virtuelle Darstellungen (Zeichnungen, Cartoons, Animes) und Texte, die im Ausland h&amp;auml;ufig nicht unter die Definition von Kinderpornografie fallen. Der Grund fu&amp;#776;r nicht zeitnah erfolgende L&amp;ouml;schungen du&amp;#776;rfte somit in der Regel nicht in einer unterschiedlichen rechtlichen Definition des Begriffs Kinderpornografie liegen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wir erinnern uns, Torsten Kleinz &lt;a href="http://notes.computernotizen.de/2010/02/23/loschen-ist-die-bessere-losung/"&gt;wies bereits im Februar in seinem Blog&lt;/a&gt; auf diesen Showstopper f&amp;uuml;r jede Erfolgsstatistik hin:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Nur damit keine Missverst&amp;auml;ndnisse aufkommen: Nat&amp;uuml;rlich wird das BKA  nicht durchweg Erfolg haben, wenn sie ausl&amp;auml;ndische Provider zum L&amp;ouml;schen  von Kinderpornografie auffordern. W&amp;auml;re es so einfach, h&amp;auml;tten wir zum  Beispiel keinen Spam mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Scheitern werden deutsche Beamte unter anderem daran, virtuelle  Kinderpornografie von US-Servern l&amp;ouml;schen zu lassen. Dort ist das legal,  hier nicht. In Deutschland ist sogar Jugendanscheinspornografie illegal,  im Silicon Valley ein Gesch&amp;auml;ftsmodell.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Eine Erhebung, wie hoch der Anteil der nach deutschem Recht illegalen &amp;#8220;virtuellen  Kinderpornografie&amp;#8221; ist, die nach bundesdeutschen L&amp;ouml;schanfragen auf US-Servern verbleibt, kann ich in den Unterlagen zur Anh&amp;ouml;rung nicht entdecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu spekulieren, wie hoch er ist, ergibt wenig Sinn. Ein Hinweis hingegen, dass der Anteil m&amp;ouml;glicherweise relevant sein k&amp;ouml;nnte, da es sich bei &amp;#8220;virtueller  Kinderpornografie&amp;#8221; zwar um fragw&amp;uuml;rdigen, in den USA aber legalen und als &amp;#8220;Ersatzstoff&amp;#8221; sicher auch lukrativen Content f&amp;uuml;r einschl&amp;auml;gige Zielgruppen handelt, scheint mir aber angebracht. Oder, anders formuliert: Das Fehlen entsprechender Kennzahlen ist f&amp;uuml;r die Evaluation ein echtes Defizit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Richtig spannend wird es auf Seite 9, bei der Frage nach der internationalen Zusammenarbeit. Wer bisher dachte, der internationale Kampf gegen Kinderpornographie und Kindesmissbrauch sei ein ebenso edeles, wie verbindendes Anliegen aller Europ&amp;auml;er, wird je entt&amp;auml;uscht:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;D&amp;auml;nemark und Norwegen unterrichten, aufgrund der jahrelangen schlechten Erfahrungen mit der Anregung von L&amp;ouml;schungen, dieStaaten, in denen die festgestellten kinderpornografischen Angebote gehostet werden, nicht mehr. Sowohl das L&amp;ouml;schen als auch das Sperren kinderpornografischer Inhalte dienen prim&amp;auml;r der Gefahrenabwehr und nicht der Strafverfolgung der T&amp;auml;ter.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Danke, keine Fragen mehr. Die Chuzpe, Sperren auf Zugangsebene in diesem Zusammenhang als &lt;em&gt;&amp;#8220;Baustein in einer Gesamtstrategie zur Bek&amp;auml;mpfung der Herstellung, des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie&amp;#8221;&lt;/em&gt; zu bezeichnen, wie es einleitend geschieht, ist schon bemerkenswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber hee, wenigstens sind&lt;em&gt; &amp;#8220;keine begru&amp;#776;ndeten Beschwerden bekannt geworden, die eine in der &amp;ouml;ffentlichen Diskussion thematisierte Gefahr des &amp;#8222;Over-Blocking&amp;#8220; best&amp;auml;tigen.&amp;#8221;&lt;/em&gt; Ganz im Gegenteil, eine Zeitungsumfrage in D&amp;auml;nemark habe laut BKA ergeben, dass 95% der Leser das Sperren kinderpornographischer Seiten bef&amp;uuml;rworten. Gut m&amp;ouml;glich. Ich nehme an, dass das mit den Umfragen in D&amp;auml;nemarkt kaum anders l&amp;auml;uft &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2009/neues-von-der-zensursula-debatte/"&gt;als hier in Deutschland&lt;/a&gt;. Man muss &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2009/newshaeppchen-mogis-umfrage-zur-sanktionierung-von-kinderpornographie-wieder-online/"&gt;nur die richtigen Fragen&lt;/a&gt; stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Geheimhaltung der Sperrlisten bemerkt das BKA:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Nach den Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes wurden die im Internet verfu&amp;#776;gbaren &amp;#8222;Sperrlisten&amp;#8220; durch solche DoS-Angriffe &amp;#8222;generiert&amp;#8220;. Es handelt sich daher nicht um &amp;#8222;Informations-Lecks&amp;#8220; auf Seiten der Beh&amp;ouml;rden.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Na bitte. Die geheimen Listen mit kinderpornografischen Servern sind sicher! Ausser nat&amp;uuml;rlich, wenn sie durch Abfrage eines verf&amp;auml;lschenden DNS-Servers zusammengetragen werden. Daf&amp;uuml;r k&amp;ouml;nnen die Beh&amp;ouml;rden dann aber nix. Ich bin mir sicher, dass euch diese Antwort ebenso beruhigen wird, wie Frau zu Guttenberg und die Ausschussmitglieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach, liebes BKA, die vermutete (Massen-)Abfrage ist kein DoS-Angriff (&amp;#8220;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service"&gt;Denial of Service&lt;/a&gt;&amp;#8220;), sondern eine &amp;#8220;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brute_Force"&gt;Brute-Force-Technik&lt;/a&gt;&amp;#8220;. Bei einem DoS-Angriff wird der Ausfall eines Netzwerkdienstes infolge eines &amp;Uuml;berlastungs-Angriffes angestrebt. Das w&amp;auml;re im Kontext der Listenerstellung kontraproduktiv, schlie&amp;szlig;lich m&amp;ouml;chte man ja Ergebnisse. Erreicht werden diese durch Massenabfragen an einen verf&amp;auml;lschenden Server. Das ist unter Umst&amp;auml;nden nicht nett und auch nicht fein, aber tats&amp;auml;chlich wohl recht effektiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf die Frage nach dem kommerziellen Markt f&amp;uuml;r kinderpornographische Inhalte (S. 12/13) kommt das BKA schlie&amp;szlig;lich ein wenig ins Schwimmen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Dem Bundeskriminalamt sind mehrere nationale und internationale Ermittlungsverfahren bekannt, die eine Verbreitung von Kinderpornografie u&amp;#776;ber kostenpflichtige Webseiten zum Gegenstand hatten/haben.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Konkret genannt wird aber nur ein gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres Verfahren (bei dem es, wenn ich mich richtig erinnere, nicht nur um Kinderpornographie ging). Das BKA muss daher eingestehen, dass &lt;em&gt;&amp;#8220;hinsichtlich eines prozentualen Anteils kommerzieller kinderpornografischen Webseiten an den kinderpornografischen Inhalten im World Wide Web insgesamt kein valides statistisches Datenmaterial&amp;#8221;&lt;/em&gt; vorliegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letzteres d&amp;uuml;rfte recht bald Arnd H&amp;uuml;neke vom  Institut f&amp;uuml;r Kriminalwissenschaften der Universit&amp;auml;t Hannover liefern. Leider nicht zur Anh&amp;ouml;rung, sondern erst Ende November (Zur Ausschussanh&amp;ouml;rung h&amp;auml;tte man ihn vielleicht trotzdem einladen k&amp;ouml;nnen). H&amp;uuml;neke leitet in  Hannover ein &lt;a href="http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/presseinformationen/archiv/details/08197/"&gt;entsprechendes Forschungsprojekt&lt;/a&gt;, im Rahmen eines Symposium sollen Ende November erste offizielle Zwischenergebnisse pr&amp;auml;sentiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Last but not least: Vermutlich bewegt nicht nur mich die Frage, warum die &amp;#8220;Evaluations-Statistik&amp;#8221; lediglich Auskunft dar&amp;uuml;ber gibt, wie hoch der Anteil der innerhalb einer Woche gel&amp;ouml;schten Inhalte ist. W&amp;auml;re es nicht interessant zu erfahren, wie hoch die L&amp;ouml;schquote nach einer Woche oder nach einem Monat ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tats&amp;auml;chlich stehen die Chancen, dass ein entsprechendes Angebot &lt;em&gt;erst&lt;/em&gt; nach einer Woche oder sp&amp;auml;ter gel&amp;ouml;scht wird, gar nicht schlecht, insbesondere, wenn man die immer noch &lt;a href="http://ak-zensur.de/2010/08/kapitulation.html"&gt;inakzeptabel langen Amtswege&lt;/a&gt; ber&amp;uuml;cktsichtigt. Dessen ist man sich auch beim BKA bewu&amp;szlig;t, schlie&amp;szlig;lich erfolgt bei Nichtl&amp;ouml;schung nach einer Woche &lt;em&gt;&amp;#8220;ein erneutes Ersuchen um Veranlassung der L&amp;ouml;schung an die entsprechende ausl&amp;auml;ndische Dienststelle&amp;#8221;&lt;/em&gt; (Seite 7 des Excel-Begleitschreibens).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Antwort auf ist einmal mehr banal und findet sich in der Antwort auf eine &lt;a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/031/1703164.pdf"&gt;kleine Anfrage&lt;/a&gt; (PDF) der Fraktion DIE LINKE (Die Antwort ist online noch nicht verf&amp;uuml;gbar):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Verfu&amp;#776;gbarkeit der Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten u&amp;#776;ber den Zeitraum einer Woche hinaus wird durch das BKA im Rahmen der Evaluierung nicht erhoben.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Braucht es noch einen weiteren Kommentar zu dieser &amp;#8220;Evaluation&amp;#8221;? Wobei, diese Antwort ist wohl selbst dem BKA zu peinlich. Laut Begleitschreiben zum bereits bekannten Excel-Sheet nimmt das BKA &lt;em&gt;&amp;#8220;gleichwohl in den Monaten M&amp;auml;rz und August 2010 sowie Januar 2011 zus&amp;auml;tzlich eine (werk-)t&amp;auml;gliche &amp;Uuml;berpru&amp;#776;fung der weiteren  Verfu&amp;#776;gbarkeit in das Ausland gemeldeter kinderpornografischer Inhalte  vor.&amp;#8221;&lt;/em&gt; &amp;#8211; Gro&amp;szlig;artig, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiteres im Laufe des Tages.&lt;br /&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 25 Oct 2010 06:00:28 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/anhorung-zum-kampf-gegen-kindesmissbrauch-im-internet/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-10-25T06:00:28Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Geschlossene Gesellschaft: BKA-PK zur Vorratsdatenspeicherung</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/geschlossene-gesellschaft-bka-pk-zur-vorratsdatenspeicherung/</link>
      <description>&lt;p&gt;Das Bundeskriminalamt m&amp;ouml;chte heute ausgew&amp;auml;hlte Zahlen zur Vorratsdatenspeicherung der Presse pr&amp;auml;sentieren. Anscheinend darf da aber nicht jeder dabei sein, es k&amp;ouml;nnten ja kritische Fragen kommen. Das Digitalressort von Zeit-Online, bisher eher kritisch in der Berichterstattung zur Vorratsdatenspeicherung aufgefallen, &lt;a href="https://twitter.com/zeitonline_dig/status/26730859375"&gt;darf z.B. nicht dabei sein&lt;/a&gt;, wie man auf Twitter lesen konnte:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;#BKA will heut &amp;#8220;ausgew&amp;auml;hlten Journalisten&amp;#8221; (uns nicht) Bsp. vorlegen, bei denen Ermittlungen scheiterten, weil man keine #VDS hatte (kb)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/Twitter-ZEIT-ONLINE-Digital-BKA-will-heut-ausgew&amp;auml;hlt-..._1286531787985.png"&gt;&lt;img src="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/Twitter-ZEIT-ONLINE-Digital-BKA-will-heut-ausgew&amp;auml;hlt-..._1286531787985.png" alt="" title="Twitter : ZEIT ONLINE Digital: #BKA will heut &amp;#34;ausgew&amp;auml;hlt ..._1286531787985" width="524" height="254" class="aligncenter size-full wp-image-16827" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 08 Oct 2010 10:01:47 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/geschlossene-gesellschaft-bka-pk-zur-vorratsdatenspeicherung/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-10-08T10:01:47Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Vorratsdatenspeicherung &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig: Bei 99,95% der Ermittlungsverfahren gen&amp;uuml;gen klassische Methoden</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/vorratsdatenspeicherung-uberflussig-bei-9995-der-ermittlungsverfahren-genugen-klassische-methoden/</link>
      <description>&lt;p&gt;Der Verband der deutschen Internetwirtschaft, &lt;a title="eco" href="http://www.eco.de"&gt;eco&lt;/a&gt;,&amp;nbsp;erkl&amp;auml;rt heute in einer &lt;a href="http://www.presseportal.de/pm/6699/1695623/eco_vb_d_dt_internetwirtschaft_e_v"&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; erneut, wie &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung ist und entkr&amp;auml;ftet damit zum wiederholten Male die falschen Argumente von &amp;Uuml;berwachungsbef&amp;uuml;rwortern, die auf die Wiedereinf&amp;uuml;hrung einer Totalprotokollierung von Telekommunikationsverbindungsdaten in Deutschland pochen. In &amp;nbsp;99,95% der Ermittlungsverfahren gen&amp;uuml;gen laut der Mitteilung klassische Methoden. Hilfreich dagegen w&amp;auml;ren Vorratsdaten umgekehrt nur bei einem halben Promill der Ermittlungsverfahren.&amp;nbsp;eco beruft sich in der Ver&amp;ouml;ffentlichung auf einen internen Bericht des Bundeskriminalamtes (BKA) mit Zahlen zum Abruf von Telefon- und Internetverbindungsdaten:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Presseberichten zufolge will das Bundeskriminalamt ausgew&amp;auml;hlte Journalisten mit besonders krassen Beispielen gescheiterter Ermittlungen davon &amp;uuml;berzeugen, dass wirksame Strafverfolgung nur funktioniert, wenn die Telefon- und Internetverbindungsdaten aller deutschen B&amp;uuml;rger dauerhaft gespeichert werden. Ein interner Bericht des BKA, der an die Welt am Sonntag durchgesickert ist, spricht jedoch eine andere Sprache: Demnach wollte die Beh&amp;ouml;rde 2010 nur in 701 F&amp;auml;llen auf Telefon- und Internetverbindungsdaten zugreifen, um bei Straftaten zu ermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 2. M&amp;auml;rz bis zum 16. Juni, also das Vierteljahr, nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Form der Datenspeicherung als verfassungswidrig verbot. Bleibt es bei dieser H&amp;auml;ufigkeit, ist hochgerechnet auf zw&amp;ouml;lf Monate mit maximal 3.000 Anfragen zu rechnen &amp;#8211; dem gegen&amp;uuml;ber stehen 6 Millionen Straftaten, die in Deutschland jedes Jahr begangen und polizeilich erfasst werden. Hilfreich w&amp;auml;ren die Daten also nur bei einem halben Promill der Ermittlungsverfahren. Anders ausgedr&amp;uuml;ckt: 99,95 Prozent aller Ermittlungen kommen ohne Vorratsdatenspeicherung aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Das Bundeskriminalamt fordert nicht weniger, als die Kommunikationsdaten von 82 Millionen Menschen dauerhaft zu speichern, damit es eine geringe Anzahl von Ermittlungsanfragen an die Provider stellen kann&amp;#8221;, erl&amp;auml;utert Oliver S&amp;uuml;me, Rechtsanwalt und Vorstand des eco &amp;#8211; Verbands der deutschen Internetwirtschaft, die Enth&amp;uuml;llung. &amp;#8220;Das ist unverh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig und absurd &amp;#8211; zumal es jetzt schon verfassungsgem&amp;auml;&amp;szlig;e und wirkungsvolle Methoden gibt, um die Identit&amp;auml;t von Telefon- und Internet-T&amp;auml;tern zu ermitteln.&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So stehen die Verbindungsdaten von Telefonanschl&amp;uuml;ssen &amp;uuml;blicherweise drei Monate nach dem Gespr&amp;auml;ch noch zur Verf&amp;uuml;gung. Auf diesem Wege konnten schon 2004 die Attent&amp;auml;ter von Madrid oder 2006 die Sauerland-Terroristen &amp;uuml;berf&amp;uuml;hrt werden, bevor eine Vorratsdatenspeicherung in Deutschland eingef&amp;uuml;hrt wurde. Auch bei Internetverbindungen sichern die Provider bereits jetzt auf Anfrage der Polizei die Verbindungsdaten und stellen sie f&amp;uuml;r Ermittlungen zur Verf&amp;uuml;gung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Wenn ein konkreter Verdacht besteht, ist es f&amp;uuml;r uns selbstverst&amp;auml;ndlich, dass die Internetwirtschaft die Polizei bei den Ermittlungen unterst&amp;uuml;tzt. Diese Form der Zusammenarbeit gibt es t&amp;auml;glich, und viele Straftaten konnten so aufgekl&amp;auml;rt werden&amp;#8221;, so S&amp;uuml;me. &amp;#8220;Wir wehren uns jedoch gegen die Unterstellung, dass jeder Deutsche das Internet nutzt, um dabei Verbrechen zu begehen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Quelle: eco-Pressemitteilung:&lt;a title="eco vorratsdatenspeicherung &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig" href="http://www.presseportal.de/pm/6699/1695623/eco_vb_d_dt_internetwirtschaft_e_v"&gt; &amp;#8220;Vorratsdatenspeicherung &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig: Bei 99,95 Prozent der Ermittlungsverfahren gen&amp;uuml;gen klassische Methoden&amp;#8221;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 08 Oct 2010 09:04:34 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/vorratsdatenspeicherung-uberflussig-bei-9995-der-ermittlungsverfahren-genugen-klassische-methoden/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-10-08T09:04:34Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Einer geht noch: Stefan M&amp;uuml;ller (CSU) und die Vorratsdatenspeicherung</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/einer-geht-noch-stefan-muller-csu-und-die-vorratsdatenspeicherung/</link>
      <description>&lt;p&gt;Unser letzter &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/politiker-des-tages-stefan-muller/"&gt;Politiker des Tages, Stefan M&amp;uuml;ller&lt;/a&gt;, hat auf &lt;a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/stefan_mueller-575-37829--f266345.html#questions"&gt;Abgeordnetenwatch endlich mal Stellung genommen&lt;/a&gt;. Der Parlamentarischer Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der CSU-Landesgruppe im Bundestag hatte in einem Gastkommentar in der Bild-Zeitung f&amp;uuml;r die Vorratsdatenspeicherung geworben und darin mit Zahlen argumentiert, die sich bei n&amp;auml;herer Betrachtung als L&amp;uuml;genm&amp;auml;rchen erwiesen haben. Dar&amp;uuml;ber haben wir u.a. im Beitrag &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/stefan-muller-und-der-statistik-freie-raum/"&gt;&amp;#8220;Stefan M&amp;uuml;ller und der Statistik-freie Raum&amp;#8221;&lt;/a&gt; nochmal berichtet. Nun gibt es eine Antwort auf Abgeordnetenwatch zu der Frage, er seine Zahlen denn her habe. Dort gibt er zu, dass er die Zahlen nicht &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft, sondern einfach nur von einer fehlerhaften Quelle abgeschrieben habe. Und pr&amp;auml;sentiert pl&amp;ouml;tzlich eine neue Zahl:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&amp;#8220;Im Nachhinein hat sich allerdings herausgestellt, dass der erschreckend geringe Aufkl&amp;auml;rungswert (7 von 1000) zwar aus einem aktuellen Ermittlungsverfahren stammt, in dieser Form jedoch nicht verallgemeinerungsf&amp;auml;hig ist. In anderen Ermittlungsverfahren konnte eine h&amp;ouml;here Anzahl von Tatverd&amp;auml;chtigen ermittelt werden, &lt;strong&gt;so dass die Aufkl&amp;auml;rungsquote derzeit insgesamt bei knapp &amp;uuml;ber 20 % liegt.&lt;/strong&gt;&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wie kommt Stefan M&amp;uuml;ller pl&amp;ouml;tzlich auf 20% Aufkl&amp;auml;rungsquote? Wir wissen es nicht, haben aber mal bei &lt;a href="http://www.daten-speicherung.de/"&gt;Patrick Breyer&lt;/a&gt; vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung nachgefragt. Er hat uns eine einfache Rechnung auf Basis der aktuellen Zahlen des BKA gemacht, &lt;a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article10043217/Geheimpapier-enthuellt-die-Machtlosigkeit-des-BKA.html"&gt;die gerade erst in der WELT&lt;/a&gt; im Rahmen der &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/cducsu-plant-offentliche-kampagen-fur-vorratsdatenspeicherung/"&gt;Vorratsdatenspeicherungs-Werbekampagne&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht wurden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Meine Rechnung hiervon ausgehend: 701 BKA-Anfragen konnten bei 49 Anschl&amp;uuml;ssen &amp;#8222;nicht&amp;#8220;, bei 133 Anschl&amp;uuml;ssen nur &amp;#8222;unvollst&amp;auml;ndig&amp;#8220; beantwortet werden. &lt;strong&gt;Das entspricht einer Aufkl&amp;auml;rungsquote von 74%&lt;/strong&gt;. Diese Aufkl&amp;auml;rungsquote &amp;uuml;bersteigt die durchschnittliche Aufkl&amp;auml;rungsquote von 55% bei weitem und belegt keinerlei Handlungsbedarf. Soweit Straftaten laut BKA nur erschwert oder verz&amp;ouml;gert aufgekl&amp;auml;rt werden konnten, macht eine geringe Verz&amp;ouml;gerung oder Erschwerung keine VDS erforderlich, wenn die Aufkl&amp;auml;rung letztlich gelingt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umgekehrt belief sich die Aufkl&amp;auml;rungsquote auch w&amp;auml;hrend der verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung im Jahr 2009 auf 75,7% bei Internetdelikten (&lt;a href="http://www.bka.de/pks/pks2009/download/pks-jb_2009_bka.pdf"&gt;Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik 2009, Seite 243&lt;/a&gt;) und 55% bei sonstigen Delikten. Mit Vorratsdatenspeicherung wurde also auch keine signifikant h&amp;ouml;here Aufkl&amp;auml;rungsrate erzielt. Vor diesem Hintergrund belegen die Zahlen des Bundeskriminalamts keinen Bedarf nach einer Erfassung s&amp;auml;mtlicher Verbindungsdaten. Die 20% von M&amp;uuml;ller jetzt sind aus der Luft gegriffen. 2008 wurden ohne VDS bei gleicher Speicherdauer 80% der Internetdelikte aufgekl&amp;auml;rt.&amp;#8221; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Demagogie ist schon schwer, wenn die eigenen Zahlen einfach &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wer fragt jetzt nochmal Stefan M&amp;uuml;ller bei Abgeordnetenwatch, wo er die 20% Aufkl&amp;auml;rungsquote gefunden hat? Einer geht noch, mal schauen, was die n&amp;auml;chste Begr&amp;uuml;ndung ist!&lt;br /&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 07 Oct 2010 14:31:38 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-10-07T14:31:38Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Stefan M&amp;uuml;ller und der Statistik-freie Raum</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/stefan-muller-und-der-statistik-freie-raum/</link>
      <description>&lt;p&gt;Am Montag haben wir Stefan M&amp;uuml;ller, Parlamentarischer Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, &lt;a href="http://www.netzpolitik.org/2010/politiker-des-tages-stefan-muller/"&gt;zum Politiker des Tages erkl&amp;auml;rt&lt;/a&gt;. Seine Glanzleistung war ein ziemlich Faktenfreier Meinungsbeitrag zur Vorratsdatenspeicherung in der Bild-Zeitung. Auf knappen Raum schaffte M&amp;uuml;ller es, einerseits das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung aus dem April 2010 f&amp;uuml;r 200.000 Straftaten im Jahre 2009 verantwortlich zu machen. Andererseits erkl&amp;auml;rte er mal kurz das Urteil daf&amp;uuml;r verantwortlich, dass die Aufkl&amp;auml;rungsquote im Netz auf unter 1% gesunken sei (Von 1000 Kriminellen&amp;#8230; k&amp;ouml;nnen nur sieben identifiziert werden), w&amp;auml;hrend die offizielle Polizeistatistik bei rund 75% liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.bildblog.de/22808/der-statistikfreie-raum/"&gt;Torsten Kleinz hat mal nachgefragt&lt;/a&gt;, wo die Zahlen herkommen. Ein Ursprung konnte &lt;a href="http://nachrichten.rp-online.de/politik/kriminalitaet-im-internet-nimmt-dramatisch-zu-1.99217"&gt;in einem Artikel der Rheinischen Post gefunden&lt;/a&gt; werden, die wiederum BKA-Chef Ziercke damit zitierte. Da stand:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Nachhaltig ermahnte Ziercke die Politik, das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung anzupacken. Derzeit k&amp;ouml;nne vieles nicht aufgekl&amp;auml;rt werden. Unter 1000 Verd&amp;auml;chtigen h&amp;auml;tten vor dem Stopp der Speicherung mehr als 800 ermittelt werden k&amp;ouml;nnen, jetzt seien es noch sieben.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das BKA wei&amp;szlig; aber nichts davon und antwortete auf Nachfrage:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Auf unsere Nachfrage hat das Bundeskriminalamt diese Formulierung dementiert: der BKA-Pr&amp;auml;sident habe in einer Pressekonferenz zwar ein Ermittlungsverfahren beschrieben, bei dem von 1100 IP-Adressen nur zehn nachverfolgt werden konnten und zu acht (sic!) Verd&amp;auml;chtigen f&amp;uuml;hrten. Ein allgemeines Bild der Aufkl&amp;auml;rungsquote bei Internet-Straftaten spiegelt dieser Extremfall jedoch nicht wieder. Der Zusammenhang sei eventuell missverstanden worden, erkl&amp;auml;rt das Bundeskriminalamt.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Unklar ist, ob Stefan M&amp;uuml;ller seine Falschaussagen korrigieren m&amp;ouml;chte.&lt;br /&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 23 Sep 2010 10:06:32 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/stefan-muller-und-der-statistik-freie-raum/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-23T10:06:32Z</dc:date>
    </item>
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