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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'aspekt' (RSS 2.0)</title>
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    <language>de</language>
    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:16:56 GMT</pubDate>
    <dc:creator>blogs.demokratie24.de</dc:creator>
    <dc:date>2012-04-17T16:16:56Z</dc:date>
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      <title>Der Kampf ums Netz: Herausforderungen f&amp;uuml;r das offene Internet</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/der-kampf-ums-netz-herausforderungen-fur-das-offene-internet/</link>
      <description>Der britische Guardian betrachtet in einer Serie verschiedene Aspekte der Auseinandersetzungen um ein freies und offenes Internet. Eine Woche lang berichtet er von mehreren Kampf-Schaupl&amp;auml;tzen, darunter die Militarisierung des Cyberspace, der Kampf um geistiges Eigentum und die Gefahr geschlossener Systeme. Sonntag ging&amp;#8217;s los mit dem &amp;#8220;neuen kalten Krieg&amp;#8221;. Auf der einen Seite will die chinesische [...]</description>
      <pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:16:56 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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      <title>Automatisierung, Nein Danke?</title>
      <link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/4043</link>
      <description>&amp;#160; Ein Pl&amp;auml;doyer f&amp;uuml;r Roboter, die Menschenarbeit &amp;uuml;bernehmen. Automatisierung beschreibt den Prozess, schrittweise einzelne Aspekte von Produktionskreisl&amp;auml;ufen menschliche Arbeiter*innen durch Maschinen zu ersetzen. Wir m&amp;uuml;ssen bei jeder Form von Arbeit, die ohne einen Qualit&amp;auml;tsverlust in der Produktion automatisiert werden kann, grunds&amp;auml;tzlich die Frage stellen, ob wir diese Arbeit in unserer Gesellschaft unbedingt von Menschen ausge&amp;uuml;bt [...]</description>
      <pubDate>Sun, 04 Mar 2012 09:26:05 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Jung I Grün I Stachelig</dc:creator>
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      <title>Die Sozialdemokratie in der digitalen Gesellschaft</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/die-sozialdemokratie-in-der-digitalen-gesellschaft/</link>
      <description>Jonas Westphal und Jens Best fordern in einem Positionspapier eine sozialdemokratischere Netzpolitik: Die Sozialdemokratie in der digitalen Gesellschaft. Zum zweiten, und dies ist eine der bis jetzt &amp;#8212; auch in der SPD &amp;#8212; am wenigsten verstandenen Aspekte, k&amp;ouml;nnen die Werkzeuge der Kollaboration, die Werkzeuge der Partizipation, die Werkzeuge des offenen Wissens eingesetzt werden um in [...]</description>
      <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 17:17:19 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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      <title>Die Sozialdemokratie in der digitalen Gesellschaft</title>
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      <description>Jonas Westphal und Jens Best fordern in einem Positionspapier eine sozialdemokratischere Netzpolitik: Die Sozialdemokratie in der digitalen Gesellschaft. Zum zweiten, und dies ist eine der bis jetzt &amp;#8212; auch in der SPD &amp;#8212; am wenigsten verstandenen Aspekte, k&amp;ouml;nnen die Werkzeuge der Kollaboration, die Werkzeuge der Partizipation, die Werkzeuge des offenen Wissens eingesetzt werden um in [...]</description>
      <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 17:17:19 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Occupy Internet &amp;#8211; 2011 gefangen im Netz</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2011/occupy-internet-2011-gefangen-im-netz/</link>
      <description>Das ZDF-Kulturmagazin aspekte hat gestern &amp;uuml;ber &amp;#8220;Occupy Internet &amp;#8211; 2011 gefangen im Netz&amp;#8221; berichtet. Das gibt es in der Mediathek und auf Youtube zu sehen. Von Guttenberg zu Wikileaks, von Trojanern zu Anonymous und dem &amp;#8220;Arabischen Fr&amp;uuml;hling&amp;#8221;: Ohne die &amp;#8220;Generation Facebook&amp;#8221; undenkbar. aspekte fragt Experten: Was bedeutet die &amp;#8220;Macht des Schwarms&amp;#8221;?</description>
      <pubDate>Sat, 17 Dec 2011 16:07:35 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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      <title>Occupy Internet &amp;#8211; 2011 gefangen im Netz</title>
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      <description>Das ZDF-Kulturmagazin aspekte hat gestern &amp;uuml;ber &amp;#8220;Occupy Internet &amp;#8211; 2011 gefangen im Netz&amp;#8221; berichtet. Das gibt es in der Mediathek und auf Youtube zu sehen. Von Guttenberg zu Wikileaks, von Trojanern zu Anonymous und dem &amp;#8220;Arabischen Fr&amp;uuml;hling&amp;#8221;: Ohne die &amp;#8220;Generation Facebook&amp;#8221; undenkbar. aspekte fragt Experten: Was bedeutet die &amp;#8220;Macht des Schwarms&amp;#8221;?</description>
      <pubDate>Sat, 17 Dec 2011 16:07:35 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Geistig (beschr&amp;auml;nktes) Eigentum</title>
      <link>http://blog.gruene-jugend.de/archives/3864</link>
      <description>Das Recht auf Gesundheitsversorgung als Patent? Patente sollen geistiges Eigentum sch&amp;uuml;tzen. Seit dem TRIPS &amp;#8211; Abkommen (&amp;uuml;ber handelsbezogene Aspekte der Rechte am geistigen Eigentum) 1994, in dem die Mitgliedsstaaten der WTO (World Trade Organisation) sich darauf verst&amp;auml;ndigt haben, den Schutz von Patenten rechtlich durchzusetzen, gilt in allen Mitgliedsstaaten 20 Jahre Patentschutz auf Medikamente. Dies f&amp;uuml;hrt [...]</description>
      <pubDate>Sat, 10 Dec 2011 22:14:01 GMT</pubDate>
      <guid>http://blog.gruene-jugend.de/archives/3864</guid>
      <dc:creator>Jung I Grün I Stachelig</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-10T22:14:01Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Internet-Freiheit macht nicht frei</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/internet-freiheit-macht-nicht-frei</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/morozov01.png" align="left" height="137" width="180" /&gt;W&amp;auml;hrend es in der arabischen Welt brodelt und der Begriff &amp;#8222;Facebook-Revolution&amp;#8220; in aller Munde ist, verweist einer hartn&amp;auml;ckig auch auf die dunkle Seite der Internet-Freiheit: Der Blogger und Journalist Evgeny Morozov zeigt sich wenig euphorisch und warnt vor zunehmender &amp;Uuml;berwachung, Zensur und Propaganda. Bei einem Zwischenstopp in Berlin traf politik-digital.de ihn f&amp;uuml;r ein Interview.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der aus Wei&amp;szlig;russland stammende Evgeny Morozov forscht aktuell als Gastdozent an der Stanford University im kalifornischen Palo Alto. Bekannt wurde er Anfang dieses Jahres durch sein Buch &amp;#8222;The Net Delusion: The Dark Side of Internet Freedom&amp;#8220;, in dem er darlegt, warum das Internet und soziale Netzwerke seiner Ansicht nach nicht die befreiende Rolle einnehmen k&amp;ouml;nnen, die ihnen oft zugeschrieben wird, und in dem er unter anderem die Existenz einer Twitter- Revolution im Iran mit Zahlen widerlegt.Zuletzt f&amp;uuml;hrte er einen &amp;ouml;ffentlichen Disput mit dem bekannten Journalisten und Publizisten Jeff Jarvis &amp;uuml;ber die in dessen Buch &amp;#8222;Public Parts: How Sharing in the Digital Age Improves the Way We Work and Live&amp;#8220; ge&amp;auml;u&amp;szlig;erten Thesen. Morozov warf Jarvis in einem Beitrag f&amp;uuml;r das Magazin The New Republic (&lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/netzdiskurs-das-elend-der-internetintellektuellen-11504372.html" target="_blank"&gt;Deutsch&lt;/a&gt; / &lt;a href="http://www.tnr.com/print/article/books/magazine/96116/the-internet-intellectual" target="_blank"&gt;Englisch&lt;/a&gt;) u.a. eine oberfl&amp;auml;chliche Betrachtungsweise des Spannungsverh&amp;auml;ltnisses von Privatsph&amp;auml;re und &amp;Ouml;ffentlichkeit vor, woraufhin Jarvis &lt;a href="http://www.buzzmachine.com/2011/10/13/a-bad-review-of-me/" target="_blank"&gt;eine ausf&amp;uuml;hrliche Replik schrieb&lt;/a&gt;. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der 27-j&amp;auml;hrige Morozov &lt;a href="http://neteffect.foreignpolicy.com/" target="_blank"&gt;bloggt auf Net Effect&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r das US-Magazin Foreign Policy und schreibt f&amp;uuml;r verschiedene Medien, darunter f&amp;uuml;r die New York Times, das Wall Street Journal, die Financial Times und den britischen Guardian. Sein Hauptinteresse gilt den neuen Technologien und ihrem Einfluss auf die Gesellschaft. Der Netz-Skeptiker versucht die Rolle des Internet als &amp;#8222;Revolutions-Maschine&amp;#8220; zu relativieren und warnt zugleich vor dessen Missbrauch durch autorit&amp;auml;re Regime. Als Aktivist in der NGO &lt;a href="http://www.tol.org/" target="_blank"&gt;Transitions Online&lt;/a&gt; reiste er einige Jahre durch Europa, Wei&amp;szlig;russland und Zentralasien und traf Aktivisten und Blogger. Dabei erkannte er laut eigenen Angaben die dunklere Seite des Internet und &amp;#8222;dass Regierungen oft viel schlauer sind als Aktivisten&amp;#8220;. Mit der Zeit stellte er sich die Frage, wie das Internet und Technologien mit Geschichte und Kultur verbunden sind. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach und nach entfernte er sich vom Fokus auf autorit&amp;auml;re Staaten, um sich mehr mit kulturellen Fragen zu besch&amp;auml;ftigen, wie mit dieser: &amp;#8222;Was bedeutet das Internet und wie k&amp;ouml;nnen wir ihm einen Sinn geben?&amp;#8220; Morozov ist viel unterwegs, h&amp;auml;lt Vortr&amp;auml;ge auf der ganzen Welt und macht sich sein eigenes Bild der entsprechenden L&amp;auml;nder. In der vergangenen Woche war er zu Gast als Redner beim internationalen &lt;a href="http://www.wissen-und-macht.com/" target="_blank"&gt;Symposium &amp;#8222;Wissen und Macht&amp;#8220;&lt;/a&gt; im Deutschen Technikmuseum Berlin. Mit politik-digital.de sprach er dort &amp;uuml;ber die Rolle des Internet, &amp;uuml;ber den Einfluss von Facebook und seine pers&amp;ouml;nliche Arbeit. Eindringlich warnt Morozov davor, dass die Art und Weise, wie Konzerne alle Arten von intellektuellem, kulturellem und rhetorischem Kapital mobilisieren, um ihre Aktivit&amp;auml;ten normal erscheinen zu lassen, genau das ist, was ihre Macht und Gefahr f&amp;uuml;r uns ausmacht.
&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;
&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/morozov02.png" height="173" width="250" /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;
&lt;b&gt;Lena Herzog (politik-digital.de) im Gespr&amp;auml;ch mit Morozov&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Herr Morozov, Sie schreiben &amp;uuml;ber die dunkle Seite der Internet-Freiheit. Hat die Freiheit im Internet denn ihrer Meinung nach auch positive Aspekte und Vorteile?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zuerst einmal muss ich klar stellen, dass der Untertitel meines Buches, &amp;#8222;The Dark Side of Internet Freedom&amp;#8220;, sich nicht auf die Freiheit der Inhalte im Internet bezieht, sondern auf das Grundsatzprogramm des US-Au&amp;szlig;enministeriums. Ich kritisiere ganz einfach Hillary Clintons Ansichten von Internet-Freiheit, ich kritisiere nicht die Freiheit, E-Mails zu senden, an wen auch immer. Die positiven Aspekte des Internet sind, dass es Zugang zu Informationen erm&amp;ouml;glicht und die Kommunikation mit anderen Menschen erleichtert. Die offenkundigste Nutzung des Internet liegt in der sozialen Mobilisierung und der Suche nach Informationen, die Regierungen oder andere &amp;ouml;ffentliche Akteure nicht preisgeben wollen. Aber es gibt auch Grenzen der Nutzung, und diese sind: Propaganda, &amp;Uuml;berwachung und Zensur. Wir m&amp;uuml;ssen sicher gehen, dass wir all diese negativen Aspekte minimieren. Daran habe ich in den vergangenen Jahren gearbeitet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Wie denken Sie, k&amp;ouml;nnen die Leute wahren Einfluss auf die Demokratie erlangen, wenn das nicht durch das Internet m&amp;ouml;glich ist?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich habe nicht gesagt, dass das nicht durch das Internet versucht werden soll. Es ist alles eine Frage der sinnvollen Technologie, entsprechender Instrumente und Netzwerke. Die wesentliche Frage ist, wie wir Zugang zur politischen Welt bekommen k&amp;ouml;nnen, ohne trivialen L&amp;ouml;sungen zu verfallen, die das Internet bietet. Ich bef&amp;uuml;rchte, dass viele Leute sich entscheiden werden, eine Facebook-Gruppe zu gr&amp;uuml;nden, obwohl andere Optionen verf&amp;uuml;gbar sind, weil Facebook cool, billig und kosteneffizient ist. F&amp;uuml;r mich ist die wichtigste Frage, inwiefern das Internet seine eigenen L&amp;ouml;sungen vorschl&amp;auml;gt und ob die Menschen diese nutzen werden. Wenn es das tut, dann wird exakt die Art von falschem ideologischen Bewusstsein dahinter stecken, das uns nach Instrumenten greifen l&amp;auml;sst, nicht etwa weil wir sie benutzen m&amp;uuml;ssen, sondern weil unsere Umwelt uns denken l&amp;auml;sst, dass diese Instrumente perfekt geeignet sind.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Denken Sie also, dass es n&amp;ouml;tig ist, zu den &amp;#8222;altmodischen&amp;#8220; Mitteln zu greifen, um eine Revolution herbeizuf&amp;uuml;hren?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich sage nicht, dass das n&amp;ouml;tig ist. Ich sage nur, dass die Anwendbarkeit dieser Methode und Strategie vor dem Hintergrund der politischen und sozialen Umwelt gepr&amp;uuml;ft werden muss. Man kann nicht feststellen, ob das Internet passend oder unpassend daf&amp;uuml;r ist, indem man nur das Internet selbst betrachtet. In einigen F&amp;auml;llen gehen bereits bestehende soziale Gruppen auf Facebook oder Twitter, um ihre Projekte voranzutreiben. In manchen F&amp;auml;llen wird man Leute erleben, die sich bisher nicht an &amp;ouml;ffentlichen Diskussionen beteiligt haben und die im Internet Gleichgesinnte finden, mit denen gemeinsam etwas Gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres entwickeln und sich f&amp;uuml;r ihre Themen einsetzen. Das ist auch in Ordnung, aber es muss immer im Kontext beurteilt werden. Kontextualisierung im Hinblick auf das Internet ist so eine Art gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres Ziel von mir. Ich m&amp;ouml;chte zeigen, dass Technologie und das Internet selbst, so einflussreich es ist, nicht die Aktionen vorschreiben sollten. Die Taten m&amp;uuml;ssen aus einem tats&amp;auml;chlichen Engagement der Gesellschaft hervorgehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Wie wir alle wissen, sammeln und speichern Konzerne wie Facebook und Google zahllose Daten, die wir ihnen bei unserer Internetnutzung &amp;uuml;bermitteln. Bisher haben wir uns haupts&amp;auml;chlich dar&amp;uuml;ber unterhalten, wie autorit&amp;auml;re oder totalit&amp;auml;re Regime diese Daten missbrauchen k&amp;ouml;nnen. Sehen sie auch von diesen Konzernen selbst eine Gefahr f&amp;uuml;r unsere Freiheit ausgehen?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es gibt verschiedene Gr&amp;uuml;nde, weshalb diese Konzerne bedrohlich f&amp;uuml;r uns sein k&amp;ouml;nnen. Teilweise sammeln sie sehr viele Daten und es ist klar, dass diese Daten irgendwo auftauchen werden und uns gef&amp;auml;hrlich werden k&amp;ouml;nnen. Sicherheit ist gro&amp;szlig;artig, wenn wir sie nicht auf eine einzige Karte setzen. Facebook wei&amp;szlig; so viel &amp;uuml;ber uns und gibt so viele Informationen &amp;uuml;ber uns preis, dass wir das Thema Datenschutz f&amp;uuml;r immer vergessen werden k&amp;ouml;nnen. Deshalb macht die Tatsache, dass Facebook so m&amp;auml;chtig ist, es so bedrohlich. Der Fehler von Facebook liegt darin, dass sie die Daten nicht vernichten bzw. l&amp;ouml;schen. Hinzu kommt, dass diese Firmen unser Verhalten beeinflussen, sie formen unsere Erwartungen und Ideologien. Die Idee, f&amp;uuml;r die Mark Zuckerberg jetzt wirbt, ist die des partiellen Teilens. Das wird als cool angepriesen, als etwas, das relevant f&amp;uuml;r das Internet-Zeitalter ist. Aber wenn man genau dar&amp;uuml;ber nachdenkt, ist es nur ein Euphemismus f&amp;uuml;r eine &amp;Uuml;berwachung durch den gro&amp;szlig;en Bruder. Die Tatsache, dass partielles Teilen uns als etwas v&amp;ouml;llig Normales erscheint, sollte erforscht werden. Die Art und Weise, wie diese Konzerne alle Arten von intellektuellem, kulturellem und rhetorischem Kapital mobilisieren, um ihre Aktivit&amp;auml;ten normal erscheinen zu lassen, ist genau das, was ihre Macht und Gefahr f&amp;uuml;r uns ausmacht. Es ist die scheinbare Normalit&amp;auml;t, die sie erzeugen, und das st&amp;ouml;rt mich  pers&amp;ouml;nlich sehr.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Sollten nun also Regierungen Auflagen f&amp;uuml;r Facebook oder Google machen?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ja. Ich glaube nur nicht, dass wir schon an einem Punkt angelangt sind, an dem wir intellektuell so weit sind, zu wissen, wie diese Auflagen aussehen sollen. Es gibt zwar bereits Regelungen zum Beispiel im Sinne des Datenschutzes. Es ist nicht so, dass Regierungen komplett &amp;uuml;bersehen, dass es Regelungsbedarf gibt, aber sie denken, dass sie f&amp;uuml;r bestimmte Themen nicht das intellektuelle Kapital besitzen und nicht den Hintergrund haben, um zu verstehen, wie soziale Personalisierung funktioniert, Facebooks neue Timeline aussieht oder das neue Gesichtserkennungsprogramm in Drittanbieter integriert werden wird. Das ist alles sehr kompliziert und es ist sehr einfach, dieses Gebiet &amp;uuml;berzuregulieren, besonders in Europa. Das ist etwas, was ich nicht m&amp;ouml;chte. Ich m&amp;ouml;chte sicher stellen, dass diese Konzerne neue Anwendungen entwickeln und neue Plattformen aufbauen k&amp;ouml;nnen. Ich will aber auch sicher gehen, dass sie nicht damit davon kommen, dass sie Dinge behaupten, die weder wir noch politische Entscheidungstr&amp;auml;ger verstehen. Mein ganzes Projekt geht in einem gewissen Sinne darum, zu versuchen, diese Entscheidungstr&amp;auml;ger, Journalisten und Intellektuelle zu einer kritischeren Einstellung gegen&amp;uuml;ber diesen Konzernen zu bewegen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Was planen Sie als n&amp;auml;chstes?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich f&amp;uuml;hle mich gut damit, dass ich einen gewissen Einfluss auf die &amp;ouml;ffentliche Debatte &amp;uuml;ber Technologie und das Internet besitze. N&amp;auml;chstes Jahr werde ich ein neues Buch ver&amp;ouml;ffentlichen und ich schreibe Buchkritiken und Aufs&amp;auml;tze. Im Englischen gibt es leider das Wort &amp;#8222;Publizist&amp;#8220; nicht, auf Deutsch hat es eine viel bessere Bedeutung. Ich sehe mich selbst irgendwo in diesem Bereich, als ein &amp;ouml;ffentlich agierender Intellektueller. Welches Projekt ich als n&amp;auml;chstes verfolge? Mir einen Bart wachsen lassen!
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 17:28:11 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/internet-freiheit-macht-nicht-frei</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-17T17:28:11Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Studie: Verbraucherschutz im Urheberrecht</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2011/studie-verbraucherschutz-im-urheberrecht/</link>
      <description>Till Kreutzer von iRights.info hat f&amp;uuml;r den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ein umfangreiches Gutachten zu verbraucherrechtlichen Aspekten und notwendigen Reformschritten im Urheberrecht geschrieben. Das gibt es als PDF zum herunterladen. Ebenfalls auf iRights.info steht ein Interview mit Till Kreutzer, wo er nochmal die wichtigsten Punkte und Forderungen des 116 Seiten langen Gutachtens vorstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage: Heute wird ...</description>
      <pubDate>Fri, 13 May 2011 09:46:37 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2011/studie-verbraucherschutz-im-urheberrecht/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-05-13T09:46:37Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sonderprofite der Stromkonzerne f&amp;uuml;r Energiewende nutzen</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/sonderprofite-der-stromkonzerne-fuer-energiewende-nutzen_20110413.html</link>
      <description>&amp;#8220;Es ist scheinheilig, wenn SPD und Union ausgerechnet jetzt die sozialen Aspekte des Atomausstiegs entdecken und vor den Kosten warnen. Sie h&amp;#228;tten l&amp;#228;ngst daf&amp;#252;r sorgen k&amp;#246;nnen, dass die Sonderprofite der Energiekonzerne abgesch&amp;#246;pft werden, um die Energiewende sozial abzufedern&amp;#8221;, kommentiert Eva Bulling-Schr&amp;#246;ter, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses, die Warnung des haushaltspolitische [...]</description>
      <pubDate>Wed, 13 Apr 2011 11:00:51 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/sonderprofite-der-stromkonzerne-fuer-energiewende-nutzen_20110413.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-04-13T11:00:51Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Interview zum Stand der Vorratsdatenspeicherung in der EU</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/interview-zum-stand-der-vorratsdatenspeicherung-in-der-eu/</link>
      <description>&lt;p&gt;Ich werde gemeinsam mit einigen Leuten von AK Vorrat und EDRi auf dem &lt;a href="http://events.ccc.de/congress/2010/wiki/Main_Page"&gt;27C3&lt;/a&gt; einen &lt;a href="http://events.ccc.de/congress/2010/Fahrplan/events/4190.en.html"&gt;Vortrag &amp;uuml;ber den aktuellen Stand der Vorratsdatenspeicherung auf EU-Ebene&lt;/a&gt; halten. Geplante Aspekte sind bisher: In welchen L&amp;auml;ndern ist sie umgesetzt, wo haben die Verfassungsgerichte das gestoppt, was macht die f&amp;uuml;r 2010 angek&amp;uuml;ndigte Evaluierung der EU-Kommission, wird Quick Freeze als Alternative diskutiert, welche Rolle soielt das EU-Parlament dabei, was k&amp;ouml;nnen wir tun, etc.? Wer noch weitere Fragen dazu hat, kann das gerne in die Komentare schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Radio Dreyeckland aus Freiburg hat dazu am Wochenende ein kleines Interview mit mir gemacht, das den Vortrag schon mal vorweg (quasi als Trailer) in 7 Minuten zusammenfasst. &lt;a href="http://www.freie-radios.net/mp3/20101120-euvorratsda-37460.mp3"&gt;Mp3-Download oder anh&amp;ouml;ren geht hier&lt;/a&gt;. Live wird es am Dienstag (morgen) um 18:00 in der Sendung &lt;a href="http://www.rdl.de/index.php?view=radioshow&amp;#38;id=55&amp;#38;option=com_jimtawl&amp;#38;Itemid=197"&gt;&amp;#8220;Focus Europa&amp;#8221;&lt;/a&gt; ausgestrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
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&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Finterview-zum-stand-der-vorratsdatenspeicherung-in-der-eu%2F&amp;#38;source=netzpolitik&amp;#38;style=compact&amp;#38;hashtags=27C3,Bundesverfassungsgericht,Deutschland,EU,TK-%C3%9Cberwachung,%C3%9Cberwachung,Vorratsdatenspeicherung" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;			
&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 22 Nov 2010 13:37:06 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/interview-zum-stand-der-vorratsdatenspeicherung-in-der-eu/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-11-22T13:37:06Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>positive &amp;amp; negative aspekte der regierungszeit von stalin?</title>
      <link>http://www.woschod.de/2010/10/30/positive-negative-aspekte-der-regierungszeit-von-stalin/</link>
      <description>Ja, und den wollte ich auch noch schnell loswerden. &amp;#8220;positive &amp;#038; negative aspekte der regierungszeit von stalin?&amp;#8221; Was Positives seh ich eigentlich nicht. Alle sind sich wohl darin einig: Stalin war ein marxistischer Zar. Wohl die schlimmste Folge seiner Regierungszeit: die gro&amp;#223;e S&amp;#228;uberung. Stalin lebte in dem krankhaften Wahn &amp;#8211; hierin den Zaren eben nicht [...]</description>
      <pubDate>Sat, 30 Oct 2010 03:10:28 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.woschod.de/2010/10/30/positive-negative-aspekte-der-regierungszeit-von-stalin/</guid>
      <dc:creator>Das rote Blog</dc:creator>
      <dc:date>2010-10-30T03:10:28Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>#a2n: Weiss vs. Lobo: Filesharer.</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/a2n-weiss-vs-lobo-filesharer/</link>
      <description>&lt;p&gt;Begonnen hatte alles ganz harmlos mit &lt;a href="http://saschalobo.com/2010/07/05/warum-ich-nicht-flattre/"&gt;Sascha Lobos Artikel &amp;uuml;ber flattr&lt;/a&gt;, in dem er illegales Filesharing als Diebstahl bezeichnete. Widersprochen wurde ihm (&lt;a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/wenn-wir-von-diebstahl-sprechen/"&gt;unter anderem&lt;/a&gt;) &lt;a href="http://www.neunetz.com/2010/07/07/denkfehler-sascha-lobo-glaubt-dass-man-immaterielle-gueter-stehlen-kann/"&gt;von Marcel Weiss&lt;/a&gt;, woraufhin Lobo sich korrigierte, &lt;a href="http://saschalobo.com/2010/07/08/die-bescheuerte-musikindustrie-und-die-egoistischen-filesharer/"&gt;Filesharer seien egoistisch&lt;/a&gt; (und 90% der Musikindustrie bescheuert und grauenhaft).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Titel &lt;strong&gt;&amp;#8220;Filesharer -&amp;nbsp;Schmierige Egoisten oder Wegbereiter der Musikbranche?&amp;#8221;&lt;/strong&gt; diskutierten die beiden heute auf der &lt;a href="http://a-2-n.de/"&gt;all 2gether now (#a2n)&lt;/a&gt; -&amp;nbsp;wie erwartet ergebnislos. &lt;span id="more-15860"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lobo konzentrierte sich auf den &amp;#8216;moralischen&amp;#8217; Aspekt. Das handeln von Filesharern sei egoistisch und unanst&amp;auml;ndig, und keiner habe etwas davon; weder Industrie, noch K&amp;uuml;nstler. Auf seine immer wieder (erst beil&amp;auml;ufig, sp&amp;auml;ter provokativ, manisch wiederholend) gestellte Frage &lt;em&gt;&amp;#8220;Findest du Filesharing gegen den erkl&amp;auml;rten Willen des Anbieters okay oder nicht? Ja oder nein!&amp;#8221;&lt;/em&gt; lie&amp;szlig; er Weiss&amp;#8217; Argument, dass es sich nicht um eine moralische, sondern eine &amp;ouml;konomische Frage, n&amp;auml;mlich um einen sich im Umbruch befindenden Markt handele, nicht gelten. Lobo forderte, ein moralisches Bewusstsein f&amp;uuml;r die Entlohnung von Musik m&amp;uuml;sse erhalten bleiben. Dass es m&amp;ouml;glich sei, vom Kulturschaffen leben zu k&amp;ouml;nnen, sei eine der gro&amp;szlig;en Errungenschaften des 20. Jahrhunderts und ein hohes Gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiss wollte auf alternative Gesch&amp;auml;ftsmodelle f&amp;uuml;r Musiker hinaus, darunter Einnahmen durch crowdsourcing-Modelle, Merchandise und Konzerte. Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzkosten"&gt;Grenzkosten&lt;/a&gt; beim Vertrieb von Musik seien nun einmal bei nahezu Null, und dies sei eine &amp;ouml;konomische Gegebenheit, der sich der Markt nicht verwehren k&amp;ouml;nne. Von der Idee, mit dem Verkauf von Dateien seinen Lebensunterhalt zu verdienen, m&amp;uuml;sse man sich verabschieden. F&amp;uuml;r jemanden, der Geld verdienen will, sei nicht relevant, welche Geldquellen als gut oder b&amp;ouml;se g&amp;ouml;lten, sondern welche ergiebig seien. Nat&amp;uuml;rlich gebe es einen egoistischen Aspekt beim illegalen Download, aber viele der Anbieter agierten nicht aus egoistischen Motiven, sondern betrieben gro&amp;szlig;en, unentgeltlichen Aufwand. Die moralische Forderung Lobos diene nur der Stabilisierung eines anachronistischen Modells und habe keine realistische Basis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lobo betonte, Filesharer lieferten der Musikindustrie Argumente f&amp;uuml;r Deep Packet Inspection und alle m&amp;ouml;glichen Einschnitte in &amp;#8220;das Internet&amp;#8221;, deshalb m&amp;uuml;sse ein moralischer Konsens in der Gesellschaft entstehen, eine Art freiwilliger Ehrenkodex. Filesharing d&amp;uuml;rfe als &amp;ouml;konomisch zu verschmerzendes Nischenph&amp;auml;nomen und Kavaliersdelikt&amp;nbsp;f&amp;uuml;r 17-J&amp;auml;hrige weiterbestehen, aber dann m&amp;uuml;sse Schluss sein.&lt;/p&gt;
&lt;div id="_mcePaste"&gt;Richtung Ende wurde die Diskussion hitzig und noch inhaltsleerer, was auch am Einbeziehen des Publikums gelegen haben mag. Lobo verweigerte jede weitere Auseinandersetzung, so lange die moralische Frage nicht gekl&amp;auml;rt war. Doch den beiden Antwortm&amp;ouml;glichkeiten, die er Weiss bot (a. &lt;em&gt;Ja Sascha, du hast Recht, Filesharing ist schlecht.&lt;/em&gt; oder b. &lt;em&gt;Ich bin ein Arsch, du hast Recht.&lt;/em&gt;) mangelte es an den notwendigen Impulsen f&amp;uuml;r eine fruchtbare weitere Auseinandersetzung. Daf&amp;uuml;r war man ja aber auch nicht gekommen.&lt;/div&gt;
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&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Fa2n-weiss-vs-lobo-filesharer%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:53:50 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/a2n-weiss-vs-lobo-filesharer/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-06T16:53:50Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>#a2n: Weiss vs. Lobo: Filesharer.</title>
      <link>https://www.netzpolitik.org/2010/a2n-weiss-vs-lobo-filesharer/</link>
      <description>&lt;p&gt;Begonnen hatte alles ganz harmlos mit &lt;a href="http://saschalobo.com/2010/07/05/warum-ich-nicht-flattre/"&gt;Sascha Lobos Artikel &amp;uuml;ber flattr&lt;/a&gt;, in dem er illegales Filesharing als Diebstahl bezeichnete. Widersprochen wurde ihm (&lt;a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/wenn-wir-von-diebstahl-sprechen/"&gt;unter anderem&lt;/a&gt;) &lt;a href="http://www.neunetz.com/2010/07/07/denkfehler-sascha-lobo-glaubt-dass-man-immaterielle-gueter-stehlen-kann/"&gt;von Marcel Weiss&lt;/a&gt;, woraufhin Lobo sich korrigierte, &lt;a href="http://saschalobo.com/2010/07/08/die-bescheuerte-musikindustrie-und-die-egoistischen-filesharer/"&gt;Filesharer seien egoistisch&lt;/a&gt; (und 90% der Musikindustrie bescheuert und grauenhaft).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Titel &lt;strong&gt;&amp;#8220;Filesharer -&amp;nbsp;Schmierige Egoisten oder Wegbereiter der Musikbranche?&amp;#8221;&lt;/strong&gt; diskutierten die beiden heute auf der &lt;a href="http://a-2-n.de/"&gt;all 2gether now (#a2n)&lt;/a&gt; -&amp;nbsp;wie erwartet ergebnislos. &lt;span id="more-15860"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lobo konzentrierte sich auf den &amp;#8216;moralischen&amp;#8217; Aspekt. Das handeln von Filesharern sei egoistisch und unanst&amp;auml;ndig, und keiner habe etwas davon; weder Industrie, noch K&amp;uuml;nstler. Auf seine immer wieder (erst beil&amp;auml;ufig, sp&amp;auml;ter provokativ, manisch wiederholend) gestellte Frage &lt;em&gt;&amp;#8220;Findest du Filesharing gegen den erkl&amp;auml;rten Willen des Anbieters okay oder nicht? Ja oder nein!&amp;#8221;&lt;/em&gt; lie&amp;szlig; er Weiss&amp;#8217; Argument, dass es sich nicht um eine moralische, sondern eine &amp;ouml;konomische Frage, n&amp;auml;mlich um einen sich im Umbruch befindenden Markt handele, nicht gelten. Lobo forderte, ein moralisches Bewusstsein f&amp;uuml;r die Entlohnung von Musik m&amp;uuml;sse erhalten bleiben. Dass es m&amp;ouml;glich sei, vom Kulturschaffen leben zu k&amp;ouml;nnen, sei eine der gro&amp;szlig;en Errungenschaften des 20. Jahrhunderts und ein hohes Gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiss wollte auf alternative Gesch&amp;auml;ftsmodelle f&amp;uuml;r Musiker hinaus, darunter Einnahmen durch crowdsourcing-Modelle, Merchandise und Konzerte. Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzkosten"&gt;Grenzkosten&lt;/a&gt; beim Vertrieb von Musik seien nun einmal bei nahezu Null, und dies sei eine &amp;ouml;konomische Gegebenheit, der sich der Markt nicht verwehren k&amp;ouml;nne. Von der Idee, mit dem Verkauf von Dateien seinen Lebensunterhalt zu verdienen, m&amp;uuml;sse man sich verabschieden. F&amp;uuml;r jemanden, der Geld verdienen will, sei nicht relevant, welche Geldquellen als gut oder b&amp;ouml;se g&amp;ouml;lten, sondern welche ergiebig seien. Nat&amp;uuml;rlich gebe es einen egoistischen Aspekt beim illegalen Download, aber viele der Anbieter agierten nicht aus egoistischen Motiven, sondern betrieben gro&amp;szlig;en, unentgeltlichen Aufwand. Die moralische Forderung Lobos diene nur der Stabilisierung eines anachronistischen Modells und habe keine realistische Basis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lobo betonte, Filesharer lieferten der Musikindustrie Argumente f&amp;uuml;r Deep Packet Inspection und alle m&amp;ouml;glichen Einschnitte in &amp;#8220;das Internet&amp;#8221;, deshalb m&amp;uuml;sse ein moralischer Konsens in der Gesellschaft entstehen, eine Art freiwilliger Ehrenkodex. Filesharing d&amp;uuml;rfe als &amp;ouml;konomisch zu verschmerzendes Nischenph&amp;auml;nomen und Kavaliersdelikt&amp;nbsp;f&amp;uuml;r 17-J&amp;auml;hrige weiterbestehen, aber dann m&amp;uuml;sse Schluss sein.&lt;/p&gt;
&lt;div id="_mcePaste"&gt;Richtung Ende wurde die Diskussion hitzig und noch inhaltsleerer, was auch am Einbeziehen des Publikums gelegen haben mag. Lobo verweigerte jede weitere Auseinandersetzung, so lange die moralische Frage nicht gekl&amp;auml;rt war. Doch den beiden Antwortm&amp;ouml;glichkeiten, die er Weiss bot (a. &lt;em&gt;Ja Sascha, du hast Recht, Filesharing ist schlecht.&lt;/em&gt; oder b. &lt;em&gt;Ich bin ein Arsch, du hast Recht.&lt;/em&gt;) mangelte es an den notwendigen Impulsen f&amp;uuml;r eine fruchtbare weitere Auseinandersetzung. Daf&amp;uuml;r war man ja aber auch nicht gekommen.&lt;/div&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:53:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.netzpolitik.org/2010/a2n-weiss-vs-lobo-filesharer/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-06T16:53:50Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn auf den Anpfiff die Abmahnung folgt - Gelbe und rote Karten f&amp;uuml;r Arbeitnehmer bei der WM</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/wenn-auf-den-anpfiff-die-abmahnung-folgt-gelbe-und-rote-karten-fuer-arbeitnehmer-bei-der-wm_20100601.html</link>
      <description>Berlin (DAV). Die Fu&amp;#223;ball-WM als sportliches und mediales Gro&amp;#223;ereignis wirft ihre Schatten voraus. Damit das Fu&amp;#223;ballgro&amp;#223;ereignis kein arbeitsgerichtliches Gro&amp;#223;ereignis nach sich zieht, sind arbeitsrechtliche Aspekte zu beachten, sofern die Spiele parallel zur Arbeitszeit verfolgt werden sollen.&lt;br /&gt;
Sofern Chef und Mitarbeiter hinsichtlich vorhandenem oder nicht vorhandenem Fu&amp;#223;ballfieber auf unterschiedlichen Wellenl&amp;#228;ngen liegen, sind Konflikte fast schon vorprogrammiert. &amp;#8222;Nicht [...]</description>
      <pubDate>Tue, 01 Jun 2010 10:00:55 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/wenn-auf-den-anpfiff-die-abmahnung-folgt-gelbe-und-rote-karten-fuer-arbeitnehmer-bei-der-wm_20100601.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2010-06-01T10:00:55Z</dc:date>
    </item>
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