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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'peter schaar' (RSS 2.0)</title>
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    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:17:36 GMT</pubDate>
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      <title>Informationsfreiheit in Deutschland: Zahl der Anfragen verdoppelt sich</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/informationsfreiheit-in-deutschland-zahl-der-anfragen-verdoppelt-sich/</link>
      <description>&amp;#8220;Immer mehr Menschen machen von ihrem Recht auf Zugang zu Informationen &amp;ouml;ffentlicher Stellen Gebrauch.&amp;#8221; Das ist das Fazit des dritten T&amp;auml;tigkeitsberichts zur Informationsfreiheit. Dennoch muss nachgebessert werden. Der Bundesbeauftragte f&amp;uuml;r den Datenschutz ist gleichzeitig Beauftragter f&amp;uuml;r die Informationsfreiheit. Gestern hat Peter Schaar einen 122 Seiten starken T&amp;auml;tigkeitsbericht zur Informationsfreiheit f&amp;uuml;r die Jahre 2010 und 2011 [...]</description>
      <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:17:36 GMT</pubDate>
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      <title>Informationsfreiheit in Deutschland: Zahl der Anfragen verdoppelt sich</title>
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      <description>&amp;#8220;Immer mehr Menschen machen von ihrem Recht auf Zugang zu Informationen &amp;ouml;ffentlicher Stellen Gebrauch.&amp;#8221; Das ist das Fazit des dritten T&amp;auml;tigkeitsberichts zur Informationsfreiheit. Dennoch muss nachgebessert werden. Der Bundesbeauftragte f&amp;uuml;r den Datenschutz ist gleichzeitig Beauftragter f&amp;uuml;r die Informationsfreiheit. Gestern hat Peter Schaar einen 122 Seiten starken T&amp;auml;tigkeitsbericht zur Informationsfreiheit f&amp;uuml;r die Jahre 2010 und 2011 [...]</description>
      <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:17:36 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>ELENA-Daten wurden nun auch physikalisch gel&amp;ouml;scht</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/elena-daten-wurden-nun-auch-physikalisch-geloscht/</link>
      <description>Der Bundesbeauftragter f&amp;uuml;r Datenschutz, Peter Schaar, teilt mit: Alle #ELENA-Daten wurden nun auch physikalisch gel&amp;ouml;scht. Auf Nimmerwiedersehen! Der Bundesbeauftragte f&amp;uuml;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, hat sich nach dem Stopp des ELENA-Verfahrens davon &amp;uuml;berzeugt, dass s&amp;auml;mtliche personenbezogene Daten gel&amp;ouml;scht sind, die im Rahmen dieses Verfahrens bei der fr&amp;uuml;heren Zentralen Speicherstelle und der Registratur [...]</description>
      <pubDate>Mon, 16 Apr 2012 08:35:56 GMT</pubDate>
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      <title>ELENA-Daten wurden nun auch physikalisch gel&amp;ouml;scht</title>
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      <description>Der Bundesbeauftragter f&amp;uuml;r Datenschutz, Peter Schaar, teilt mit: Alle #ELENA-Daten wurden nun auch physikalisch gel&amp;ouml;scht. Auf Nimmerwiedersehen! Der Bundesbeauftragte f&amp;uuml;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, hat sich nach dem Stopp des ELENA-Verfahrens davon &amp;uuml;berzeugt, dass s&amp;auml;mtliche personenbezogene Daten gel&amp;ouml;scht sind, die im Rahmen dieses Verfahrens bei der fr&amp;uuml;heren Zentralen Speicherstelle und der Registratur [...]</description>
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    <item>
      <title>Peter Schaar zur sogenannten Datenschutzpolitik von Google</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/peter-schaar-zur-sogenannten-datenschutzpolitik-von-google/</link>
      <description>Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat gestern im Rahmen einer Fachtagung zum Thema Datenschutz an der Freien Universit&amp;auml;t Berlin einen Vortrag zum Thema &amp;#8220;Die Neuaufteilung des Internets&amp;#8221; gehalten. Dabei ging es vor allem um die big player wie Google und Facebook, die ihre Marktmacht zunehmend zum Nachteil des Konsumenten beim Thema Datenschutz anwenden. Schaar erz&amp;auml;hlte beispielsweise, [...]</description>
      <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:42:26 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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    <item>
      <title>Geleakt: Datenschutzbericht zum Staatstrojaner</title>
      <link>http://netzpolitik.org/2012/geleakt-datenschutzbericht-zum-staatstrojaner/</link>
      <description>Bei Indymedia ist ein 66 Seiten langer Bericht vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar &amp;#8220;&amp;uuml;ber Ma&amp;szlig;nahmen der Quellen-Telekommunikations&amp;uuml;berwachung bei den Sicherheitsbeh&amp;ouml;rden des Bundes&amp;#8221; gelandet (PDF). Kurz: Ein Bericht &amp;uuml;ber den Staatstrojaner. Aus der Zusammenfassung: Aus den vorhandenen Unterlagen ergab sich jedoch, dass die bei Ma&amp;szlig;nahmen der Quellen-TK&amp;Uuml; eingesetzte Software nicht den Anforderungen der gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;sect;9 Bundesdatenschutzgesetz erforderlichen [...]</description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2012 17:28:35 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
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      <title>Geleakt: Datenschutzbericht zum Staatstrojaner</title>
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    </item>
    <item>
      <title>Bundesdatenschutzbeauftragter gegen ACTA</title>
      <link>https://netzpolitik.org/2012/bundesdatenschutzbeauftragter-gegen-acta/</link>
      <description>Unser Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar hat seine Kritik an ACTA gebloggt. Er kommt u.a. zu dem Fazit: Kritisch zu beurteilen ist auch, dass nach dem Abkommen ein weitgehend reibungsloser Austausch &amp;#8211; auch personenbezogener &amp;#8211; Daten zwischen den Vertragsparteien vorgesehen ist, unabh&amp;auml;ngig von rechtstaatlichen Garantien im Empf&amp;auml;ngerland (Art 33 ff.). Zu fragen ist, ob dies in &amp;Uuml;bereinstimmung [...]</description>
      <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 17:23:19 GMT</pubDate>
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      <title>Bundesdatenschutzbeauftragter gegen ACTA</title>
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      <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 17:23:19 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Pro &amp;amp; Contra: Post Privacy vs. Privatsph&amp;auml;re</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/pro-contra-post-privacy-vs-privatsphaere</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/netzstandpunkte-privatsphaere.png" width="480" height="200" /&gt;&lt;br /&gt;
Geh&amp;ouml;ren private Daten im Internet der Vergangenheit an? Ja, meinen die Vertreter der Post Privacy-Bewegung. Wie Sebastian Westermayer, der Privatsph&amp;auml;re im Netz f&amp;uuml;r eine Illusion h&amp;auml;lt. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar widerspricht vehement: Auch in Zeiten von WikiLeaks sei eine Vielzahl von Informationen sch&amp;uuml;tzenswert. 
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Geh&amp;ouml;ren private Daten im Internet der Vergangenheit an? Ja, meinen die Vertreter der Post Privacy-Bewegung. Wie Sebastian Westermayer, der Privatsph&amp;auml;re im Netz f&amp;uuml;r eine Illusion h&amp;auml;lt. Der Bundesbeauftragte f&amp;uuml;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar widerspricht vehement: Auch in Zeiten von WikiLeaks sei eine Vielzahl von Informationen sch&amp;uuml;tzenswert. &lt;br /&gt;
Nach Einsch&amp;auml;tzung von Christian Heller von der datenschutzkritischen Spackeria, einer Gruppe von Post Privacy-Vertretern, ist Privatsph&amp;auml;re ein Auslaufmodell und Datenschutz ein Kampf gegen Windm&amp;uuml;hlen. Warum das so sei, legt er in seinem k&amp;uuml;rzlich ver&amp;ouml;ffentlichten Buch &amp;#8222;Post Privacy - Prima leben ohne Privatsph&amp;auml;re&amp;#8220; dar, das &lt;a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/1646266/" target="_blank"&gt;gestern bei dradio.de&lt;/a&gt; vorgestellt wurde. Prominente Vertreter der Spackeria wie Julia Schramm &lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,749831,00.html" target="_blank"&gt;zeigen sich davon &amp;uuml;berzeugt&lt;/a&gt;, dass Privatsph&amp;auml;re und Datenschutz in unserer vernetzten Welt nicht mehr zu sch&amp;uuml;tzen sind.  Datensch&amp;uuml;tzer sind ihnen ein Dorn im Auge: Sie halten sie schlicht f&amp;uuml;r &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig. Sebastian Westermayer von der Spackeria liefert einen Einblick in &lt;a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-04/spackeria-post-privacy/komplettansicht" target="_blank"&gt;diese Gedankenwelt der Datenexhibitionisten&lt;/a&gt;. F&amp;uuml;r das Mitglied der Piratenpartei Westermayer erm&amp;ouml;glichen freie Daten die Beleuchtung der Machtverh&amp;auml;ltnisse und  bedeuten das Ende des Herrschaftswissens. Dem gegen&amp;uuml;ber kritisiert der Bundesbeauftragte f&amp;uuml;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar, dass die Postprivatisten konstruktive Datenschutzkonzepte v&amp;ouml;llig au&amp;szlig;er acht lie&amp;szlig;en, so wie etwa die technologisch orientierten Ans&amp;auml;tze des &amp;#8222;Privacy by Design&amp;#8220; und des &amp;#8222;Privacy by Default&amp;#8220;.
&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;
&lt;b&gt;Pro-Standpunkt von Sebastian Westermayer&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/sebastian_westermayer.png" width="150" height="150" /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Internet wurde erschaffen, um Daten zu teilen und sich zu verbinden. Von Anfang an war die Kommunikation im Internet eine &amp;ouml;ffentliche, prinzipbedingt. Selbst in den von Milliarden von Menschen genutzten sozialen Netzwerken ist Privatsph&amp;auml;re eine Illusion, denn der Diensteanbieter kann immer mitlesen, aber auch staatliche Beh&amp;ouml;rden, potenziell sogar die ganze Welt, wie zahllose Datenleaks beweisen. Dazu kommt ein weiterer Aspekt: Betrachtet man die Entwicklung der Computerisierung und ihren Einfluss auf unsere Gesellschaft, erkennt man leicht, dass die Digitalisierung unseres Lebens immer weiter voranschreitet. In jedem Smartphone stecken heute schon unz&amp;auml;hlige, mit dem Internet verbundene Sensoren. Die Sensorendichte und -qualit&amp;auml;t wird stetig zunehmen, parallel zu der exponentiellen Entwicklung der Speicherkapazit&amp;auml;t, Bandbreite und Prozessorleistung. In absehbarer Zukunft wird sich dem niemand mehr entziehen k&amp;ouml;nnen, weder durch Verschl&amp;uuml;sselung, noch durch Datenvermeidung oder Nichtteilnahme. Doch f&amp;uuml;r den Zulauf sozialer Netzwerke und die Beliebtheit von Apps, die die &amp;ouml;ffentlich verf&amp;uuml;gbaren Daten - auch die intimsten - f&amp;uuml;r uns nutzbar machen, gibt es einen Grund: Der Mehrwert, den wir aus der Nutzung ziehen, ist vielf&amp;auml;ltig. Sie helfen uns, pers&amp;ouml;nliche soziale Bed&amp;uuml;rfnisse zu befriedigen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aus der Entwicklung ergeben sich auch gesamtgesellschaftliche Vorteile: Je informierter wir sind, desto besser k&amp;ouml;nnen wir agieren, beispielsweise Gefahren identifizieren und abwehren. Freie Daten bedeuten eine Beleuchtung der Machtverh&amp;auml;ltnisse und ein Ende des Herrschaftswissens. Wissen wird demokratisiert und geteilt. Auf zwischenmenschlicher Ebene schwindet die Angst vor dem unbekannten Gegen&amp;uuml;ber. Kenne ich die Schw&amp;auml;chen, &amp;Auml;ngste und Unsicherheiten des Anderen - und er meine -, sind wir einander nicht mehr fremd und m&amp;uuml;ssten uns nicht f&amp;uuml;rchten, wir sind verbunden. Selbst wenn wir mit einigen anderen Menschen nicht zurechtkommen, finden wir durch Offenlegung unserer Interessen Gleichgesinnte, sei es f&amp;uuml;r ein seltenes Hobby oder f&amp;uuml;r eine Revolution. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nicht zuletzt ist das Netz eine Ged&amp;auml;chtnis- und Geisteserweiterung, die mit sozialen Komponenten - also &amp;ouml;ffentlichen und verkn&amp;uuml;pften Daten - erst ihre volle Kraft entfaltet. Sammeln und Auswerten von Daten sind Grundlage und Treibstoff all dieser Dynamiken, und vor der Idee der Privatsph&amp;auml;re macht die Entwicklung nicht halt.
&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;
Contra-Standpunkt von Peter Schaar
&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/peter_schaar.png" width="150" height="150" /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Prima leben ohne Privatsph&amp;auml;re?&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;#8222;Die Privatsph&amp;auml;re ist weg! Machen wir das Beste daraus&amp;#8220; &amp;#8211; das ist die Botschaft von Post Privacy. Damit klammern sich die Postprivatisten an die Annahme, dass Daten, die einmal digital erfasst wurden, stets unkontrollierbar seien und &amp;ouml;ffentlich werden &amp;#8211; ob der Betroffene dies w&amp;uuml;nscht oder nicht. Ein wenig erinnert mich diese Argumentation an die (vulg&amp;auml;r)marxistische These, dass sich Gesellschaften zwangsl&amp;auml;ufig entwickeln und es den Menschen nur noch an der &amp;#8222;Einsicht in die Notwendigkeit&amp;#8220; mangele. Diese behauptete Zwangsl&amp;auml;ufigkeit gibt es aber nicht. Auch wenn die Speicherungsm&amp;ouml;glichkeiten heute ungleich gr&amp;ouml;&amp;szlig;er sind als in Zeiten analoger Datenverarbeitung lassen sich auch digitale Informationen sch&amp;uuml;tzen, sei es durch neuartige Verschl&amp;uuml;sselungs- und Datenseparierungskonzepte oder traditionellen Zugriffsschutz. Auch in Zeiten von WikiLeaks sind vielf&amp;auml;ltige Informationen (zum Gl&amp;uuml;ck) rechtlich sch&amp;uuml;tzenswert und technisch gesch&amp;uuml;tzt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Falsch ist auch die Annahme, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sei rein negativ konzipiert, gar ein &amp;#8218;Recht auf Verstecken&amp;#8217;. Dabei blenden die Postprivatisten konstruktive Datenschutzkonzepte v&amp;ouml;llig aus, etwa die technologisch orientierten Ans&amp;auml;tze des &amp;#8222;Privacy by Design&amp;#8220; und des &amp;#8222;Privacy by Default&amp;#8220;. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und wohin soll Post Privacy eigentlich f&amp;uuml;hren? Christian Heller f&amp;uuml;hrt in seinem Buch &amp;#8222;Post-Privacy. Prima leben ohne Privatsph&amp;auml;re&amp;#8220; etwa aus, dass sich mit &amp;#8218;datensch&amp;uuml;tzerischem Duckm&amp;auml;usertum&amp;#8217; und der Flucht ins Verborgene keine Freiheit verteidigen lasse. Im Umkehrschluss hie&amp;szlig;e das: Nur wer totale Transparenz anvisiert, verteidigt die Freiheit. Die damit einhergehende &amp;Uuml;berwachung wird heruntergespielt, ihre Folgen verharmlost. Gerade umfassende Registrierung, Profilbildung und Durchrasterung f&amp;uuml;hrt zum Duckm&amp;auml;usertum, nicht der Schutz davor. Post Privacy ist deshalb nicht nur naiv, sondern auch gef&amp;auml;hrlich. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Pressemeldungen &amp;uuml;ber &amp;Uuml;berwachungsstaaten lassen nur erahnen, in welchem Ausma&amp;szlig; Datenstr&amp;ouml;me kontrolliert, zensiert und manipuliert werden k&amp;ouml;nnen. Offensichtlich haben sich deren Apparate bereits darauf eingerichtet, die Informationen, die Facebook, Twitter und Co. liefern, zu nutzen und Oppositionelle noch gezielter zu unterdr&amp;uuml;cken. Transparenz f&amp;uuml;hrt in solchen Staaten nicht zur Freiheit, sondern in die totale Unterdr&amp;uuml;ckung.
&lt;/p&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/b&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:58:23 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/pro-contra-post-privacy-vs-privatsphaere</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-09T17:58:23Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Digitale Presseschau - KW51</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/digitale-presseschau-kw51</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/linkliste_banner.png" height="180" width="480" /&gt;&lt;br /&gt;
Die neue Macht des Netzes, selbstverwaltete Gegendemokratie im Internet, emanzipierte Mutb&amp;uuml;rger und der Weihnachtsmann hinter Gittern - dies und mehr in der Digitalen Presseschau.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;h3 align="center"&gt;
&lt;b&gt;Video der Woche&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;/h3&gt;
&lt;p align="center"&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
W&amp;auml;hrend der letzten Sendung des ZDF-Kulturmagazins &amp;#8222;aspekte&amp;#8220;  wurde unter dem Titel &amp;#8222;Occupy Internet - 2011 und die neue Macht des Netzes&amp;#8220;  &lt;a href="http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/8/0,1872,8420776,00.html" target="_blank"&gt;ein Beitrag ausgestrahlt&lt;/a&gt;, in dem auf die immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Bedeutung des Internet verwiesen wird. Sei es nun in punkto der vermeintlichen Dominanz einzelner Konzerne oder aber der Herausbildung einer neuen &amp;#8222;f&amp;uuml;nften Gewalt&amp;#8220; - die vernetzte &amp;Ouml;ffentlichkeit.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/12/19/ein-lob-der-lobby.aspx" target="_blank"&gt;Ein Lob der Lobby&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf den ersten Platz der diesw&amp;ouml;chigen Presseschau w&amp;auml;hlten wir einstimmig einen Artikel von Teresa Maria B&amp;uuml;cker bei faz.net, in dem sie eine Lanze f&amp;uuml;r digitale Interessenvertretungen wie die Digitale Gesellschaft bricht: &amp;#8222;Es sind die Menschen, die &amp;uuml;ber digitale Technologien das organisieren, was sie antreibt, die &amp;uuml;ber das Internet politisch aktiv sind, die damit ihr Geld verdienen, die eine gemeinschaftliche Interessenvertretung brauchen.&amp;#8220;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/12/spanien-selbstverwaltete-gegendemokratie-im-netz/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Gegendemokratie im Netz&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aus Protest an der klassischen Berichterstattung der Mainstream-Medien und einem alt hergebrachten Politikbetrieb geht die spanische au&amp;szlig;erparlamentarische Opposition, zu der z.B. die bekannte Democracia Real Ya z&amp;auml;hlt, zunehmend neue Wege mittels des Internet:  per alternative soziale Netzwerke, Petitionsplattformen und Crowdsourcing. In ihrem Beitrag im ZDF Hyperland-Blog zeigen die Autoren Javier Ramos und Aidan Mac Guill auf, wie &amp;uuml;ber verschiedene Plattformen im Netz ein alternatives System gemeinschaftlicher Verwaltung etabliert wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.taz.de/Russische-Anti-Putin-Aktivisten-im-Netz/!84094/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Im Kampf gegen die Kremlbots&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach der umstrittenen Parlamentswahl in Russland vom 4. Dezember war es landesweit zu gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren regierungskritischen Demonstrationen gekommen. Diese Protestbekundungen beschr&amp;auml;nken sich jedoch nicht allein auf die Stra&amp;szlig;e, sondern finden auch im Netz ihren Niederschlag. In ihrem Beitrag bei taz.de l&amp;auml;sst Alissa Starodub drei russische Netzaktivisten zu Wort kommen, die &amp;uuml;ber den Protest im Internet berichten, das in Russland derzeit weder &amp;uuml;berwacht noch zensiert werde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1632233/" target="_blank"&gt;Emanzipierte Mutb&amp;uuml;rger&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit seinem Beitrag zum Mutb&amp;uuml;rger erreichte der Publizist Christoph Giesa den vierten Platz. Er zeichnet ein positives Bild von den im Netz engagierten Menschen, die &amp;#8222;zunehmend unabh&amp;auml;ngig von etablierten Strukturen mehr und mehr kreative und soziale, innovative und flexible Aktionen auf die Beine stellen&amp;#8220;. Giesa r&amp;auml;t den etablierten Kr&amp;auml;ften, sich dieser neuen Form der demokratischen Organisation von B&amp;uuml;rgern zu &amp;ouml;ffnen  &amp;#8211; ansonsten man&amp;ouml;vrierten sie sich geradewegs ins Abseits.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.buzzmachine.com/2011/12/19/ftc-fines-santa-claus-over-coppa-violations/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Santa Claus hinter Gitter?&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Journalist Jeff Jarvis z&amp;auml;hlt in einem unterhaltsamen Beitrag Anklagepunkte auf, die gegen den Weihnachtsmann u.a. von Europ&amp;auml;ischer Kommission und dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar wegen angeblicher Verletzung des &amp;#8222;Children Online Privacy Protection Act&amp;#8220; vorgebracht worden sind. So fordere Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner  beispielsweise eine Untersuchung zur Nutzung von Google Street View durch Santa Claus f&amp;uuml;r seine Weihnachtsroute.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,805028,00.html" target="_blank"&gt;Massen-Uni 2.0&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Beispiel des an der Stanford University auch &amp;uuml;ber das Netz unterrichtenden deutschen Professors Sebastian Thrun hinterfragt Markus Verbeet bei Spiegel Online, was die universit&amp;auml;re Lehre mittels Internet f&amp;uuml;r die Zukunft von Hochschulen bedeuten k&amp;ouml;nnte. Dabei kritisiert er an der deutschen Hochschullandschaft, dass E-Learning bis dato nur an wenigen Universit&amp;auml;ten &amp;uuml;ber ein Schlagwort hinausgekommen sei, &amp;#8222;so gro&amp;szlig; die Hoffnungen und die F&amp;ouml;rdersummen auch waren&amp;#8220;.
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 23 Dec 2011 17:40:32 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/digitale-presseschau-kw51</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-23T17:40:32Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Gr&amp;uuml;ne fordern Offenlegung aller Trojaner-Vertr&amp;auml;ge</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/gruene-fordern-offenlegung-aller-trojaner-vertraege_20111023.html</link>
      <description>Zur bisherigen Informationspolitik der Bundesregierung erkl&amp;#228;rt Dr. Konstantin von Notz, Sprecher f&amp;#252;r Innen- und Netzpolitik:&lt;br /&gt;
Wir fordern die Bundesregierung auf, s&amp;#228;mtliche Vertr&amp;#228;ge mit Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Staatstrojaner an Bundes- und Landesbeh&amp;#246;rden geliefert haben, in vollem Umfang offenzulegen und dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar f&amp;#252;r seinen Untersuchungsbericht zur Verf&amp;#252;gung zu stellen.&lt;br /&gt;
Die bisherige Informationspolitik in Sachen [...]</description>
      <pubDate>Sun, 23 Oct 2011 11:00:10 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/gruene-fordern-offenlegung-aller-trojaner-vertraege_20111023.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-10-23T11:00:10Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Digitale Presseschau - KW 26</title>
      <link>http://politik-digital.de/digitale-presseschau-kw-26</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;a &gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" width="70" height="77" align="left" /&gt;&lt;/a&gt;Google und Facebook als Verzerrer von Netzinhalten, Statusbericht zu WikiLeaks, Sexy Bundestag, Gl&amp;auml;serner Demonstrant und das Ende der Hackergruppe LulzSec - dies und mehr in der Digitalen Presseschau. &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt; 

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;#8222;Google Plus&amp;#8220; sorgt aktuell f&amp;uuml;r einigen Wirbel in der Netzwelt: scheint es sich dabei doch um einen  ernsthaften &amp;#8218;Gegenschlag&amp;#8217; in Richtung Facebook beim Kampf um Marktanteile und Werbekunden zu handeln. Beide Unternehmen und ihre Praxis des Filterns von Suchbegriffen und Ergebnissen sind Thema eines k&amp;uuml;rzlich erschienenen Buches des US-amerikanischen Sozialwissenschaftlers Eli Pariser gewesen. Dirk von Gehlen hat das Buch f&amp;uuml;r die S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung rezensiert. Ein Artikel, den unsere Redaktion besonders lesenswert fand. Weitere Artikel und Beitr&amp;auml;ge, die uns beim Streifzug durch die digitalen Blogs und Gazetten aufgefallen sind, betreffen die Zensurpraxis in der Volksrepublik China, die aktuelle Situation bei WikiLeaks, die Internetaffinit&amp;auml;t der Volksparteien und das Ende der Hackergruppe LulzSec.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/wie-google-und-co-uns-andere-standpunkte-vorenthalten-welt-ohne-gegenmeinung-1.1112983" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/wie-google-und-co-uns-andere-standpunkte-vorenthalten-welt-ohne-gegenmeinung-1.1112983" target="_blank"&gt;Die Ergebnisse, nach denen wir suchen?&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;#8218;Edge-Rank&amp;#8217; und &amp;#8218;Page-Rank&amp;#8217; sind Termini, die vielleicht nicht jedem Nutzer von Diensten wie Facebook und Google sofort etwas sagen. In der Realit&amp;auml;t unserer allt&amp;auml;glichen Internet-Nutzung leisten diese Hilfsmittel der beiden Internet-Riesen jedoch einen ma&amp;szlig;geblichen Beitrag zu einer Verzerrung der Darstellung von Netzinhalten, so die These des US-Autors Eli Pariser in seinem Buch &amp;#8222;The filter bubble: What the Internet is hiding from you&amp;#8220;. Dirk von Gehlen hat Parisers j&amp;uuml;ngst erschienenes Buch f&amp;uuml;r das Feuilleton der S&amp;uuml;ddeutschen Zeitung rezensiert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,631754,00.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Netzzensur in China&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Kommunistische Partei Chinas blickt inzwischen auf eine 90-j&amp;auml;hrige Geschichte zur&amp;uuml;ck. Doch die Machthaber in Peking gehen, wie Konrad Lischka auf Spiegel Online zu berichten wei&amp;szlig;, mit der Zeit und zensieren im Internet alles, was im Verdacht steht, gegen die Parteif&amp;uuml;hrung gerichtet zu sein. Lischka dokumentiert anhand von Videos eine Protestbewegung, die sich als Reaktion auf die staatliche Zensur herausgebildet hat und inzwischen zu einer weltweit rezipierten Szene von Kreativen zur Umgehung der Zensurma&amp;szlig;nahmen avanciert ist.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://futurezone.at/netzpolitik/3822-kontrollverlust-bei-wikileaks.php" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Der Patient WikiLeaks&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Was macht eigentlich Julian Assange? Diese Frage ist einerseits leicht zu beantworten, denn der exzentrische Kopf der Enth&amp;uuml;llungsplattform WikiLeaks steht weiterhin in Gro&amp;szlig;britannien unter Hausarrest. Andererseits ist die Geschichte des Whistleblower von jeher verworren und die Finanzstr&amp;ouml;me sind Gegenstand von Spekulationen. Nachdem es um Assange in j&amp;uuml;ngerer Zeit ruhig geworden war, richtet das &amp;ouml;sterreichische Blog futurezone den Blick auf die eingefrorenen Spenden f&amp;uuml;r WikiLeaks und beleuchtet die Kontroverse rund um den Einfluss, den die Whistleblower auf den arabischen Fr&amp;uuml;hling gehabt haben.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13453789/CSU-Politikerin-findet-sexybundestag-de-lustig.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Sexy Bundestag&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dorothee B&amp;auml;r, stellvertretende Generalsekret&amp;auml;rin der CSU, hat bereits in der Vergangenheit f&amp;uuml;r Christsoziale eher fremdes Terrain erfolgreich durchquert und ihr Studium am als chronisch &amp;#8222;links&amp;#8220; verschrienen Otto-Suhr-Institut der Freien Universit&amp;auml;t Berlin absolviert. Auch als eifrige Twitter-Nutzerin z&amp;auml;hlt die fr&amp;auml;nkische Bundestagsabgeordnete zur Netz-Avantgarde der CSU. Im Gespr&amp;auml;ch mit Welt Online ermuntert B&amp;auml;r Politiker der hergebrachten Volksparteien, die Auseinandersetzung mit den netzpolitisch deutlich agileren B&amp;uuml;ndnisgr&amp;uuml;nen zu suchen &amp;#8211; und Boulevardangebote wie das inhaltlich zweifelhafte Partizipationsangebot &amp;#8222;Sexy Bundestag&amp;#8220; nicht allzu ernst zu nehmen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="https://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/showthread.php?2437-Funkzellen-auf-Vorrat" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Der gl&amp;auml;serne Demonstrant&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Immer dann, wenn es bei Regierungen, Beh&amp;ouml;rden oder Parteien nicht so ganz mit rechten Dingen zuzugehen scheint, ist der Suffix &amp;#8222;-gate&amp;#8220; nicht weit. Nach &amp;#8222;Watergate&amp;#8220; und &amp;#8222;Waterkantgate&amp;#8220; hat Dresden jetzt sein &amp;#8222;Handygate&amp;#8220;, so lautet zumindest der Hashtag bei Twitter. Im Februar fand in der s&amp;auml;chsischen Landeshauptstadt ein Aufmarsch von Neonazis statt. Im Rahmen des Polizeieinsatzes zur Verhinderung des Zusammentreffens von Neonazis und Gegendemonstranten wurden von offizieller Seite Handykoordinaten im gesamten Stadtgebiet der Elbmetropole abgegriffen. Den lange Zeit nur Insidern bekannten Auswirkungen der Funkzellenabfrage widmet sich der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar in einem Blogbeitrag f&amp;uuml;r das &amp;#8222;Datenschutz Forum&amp;#8220;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/jun/28/radical-hackers-lulzsec-governments" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Das Ende eines Hacker-Projekts&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
LulzSec ist seit vergangener Woche Geschichte. Zuvor war das Hackerkollektiv mit spektakul&amp;auml;ren Attacken auf Regierungsinstitutionen und Privatunternehmen bekanntgeworden. Die weiterhin nicht ganz gekl&amp;auml;rten Gr&amp;uuml;nde f&amp;uuml;r die Selbstaufl&amp;ouml;sung sind dem britischen Guardian einen Bericht wert. Dort ermuntert der Autor Loz Kaye die Internetnutzer dazu, auch in Zukunft die Machtverh&amp;auml;ltnisse im Internet zu hinterfragen.
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:47:33 GMT</pubDate>
      <guid>http://politik-digital.de/digitale-presseschau-kw-26</guid>
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      <dc:date>2011-07-01T15:47:33Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Interview zur Stiftung Datenschutz</title>
      <link>http://politik-digital.de/interview-stiftung-datenschutz-bundesdatenschutzbeauftragter</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;Die auf &lt;a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/FDP-Vorstoss-fuer-Stiftung-Datenschutz-1025848.html"&gt;FDP-Vorsto&amp;szlig;&lt;/a&gt; von der Regierungskoalition geplante &amp;quot;Stiftung Datenschutz&amp;quot; n&amp;auml;hert sich ihrer Verwirklichung. Vorbild f&amp;uuml;r das Vorhaben ist die Stiftung Warentest. politik-digital.de f&amp;uuml;hrte dazu ein Interview mit Dr. Philipp Spauschus vom Bundesinnenministerium (BMI).
&lt;p&gt;&lt;/p&gt; 

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am 1.2.2011 legte der Bundesbeauftragte f&amp;uuml;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) Peter Schaar ein &lt;a href="http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/Publikationen/KonzeptionStiftungDatenschutz.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank"&gt;Diskussionspapier&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r eine Konzeption der Stiftung Datenschutz vor. Nun muss noch das Bundeskabinett einen Beschluss zur Errichtung der Stiftung fassen. Die letzte zu nehmende H&amp;uuml;rde wird dann die staatliche Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht sein. Laut Juliane Heinrich, Pressesprecherin des BfDI, k&amp;ouml;nne eine Stiftung Datenschutz die von der Regierungskoalition vorgesehenen Bildungs- und Pr&amp;uuml;fkompetenzen nur erfolgreich umsetzen, wenn sie unabh&amp;auml;ngig ist: &amp;quot;Die Unabh&amp;auml;ngigkeit der Stiftung f&amp;auml;ngt bei ihrem Personal an, erstreckt sich &amp;uuml;ber die Organisationsform bis hin zur Finanzierung. Neben der Unabh&amp;auml;ngigkeit ist aber auch die gute Zusammenarbeit mit den bestehenden Datenschutzaufsichtsbeh&amp;ouml;rden von hoher Bedeutung.&amp;quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
politik-digital.de wollte aus erster Hand erfahren, wie die Stiftung konkret aussehen soll und befragte dazu Dr. Philipp Spauschus, Sprecher des BMI.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;politik-digital.de: Herr Dr. Spauschus, gibt es schon einen festen Termin oder Zeitraum f&amp;uuml;r die Gr&amp;uuml;ndung einer Stiftung Datenschutz?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dr. Philipp Spauschus: Als Organisationsform der Stiftung Datenschutz wird eine gemeinn&amp;uuml;tzige, rechtsf&amp;auml;hige Stiftung des b&amp;uuml;rgerlichen Rechts angestrebt. Das Bundesministerium des Innern erarbeitet hierf&amp;uuml;r gegenw&amp;auml;rtig den Entwurf einer Satzung und beabsichtigt, ihn alsbald innerhalb der Bundesregierung abzustimmen. Der weitere Zeitplan h&amp;auml;ngt im Wesentlichen vom Verlauf der Abstimmung ab. Das Bundesministerium des Innern strebt eine z&amp;uuml;gige Abstimmung an. Zur Errichtung einer rechtsf&amp;auml;higen Stiftung des b&amp;uuml;rgerlichen Rechts bedarf es dann noch der Anerkennung der staatlichen Stiftungsaufsicht sowie der steuerlichen Pr&amp;uuml;fung der Gemeinn&amp;uuml;tzigkeit der Stiftung. Auf die Dauer des Anerkennungsverfahrens, das mehrere Monate dauern kann, hat die Bundesregierung keinen unmittelbaren Einfluss. Ein fester Termin oder konkreter Zeitraum l&amp;auml;sst sich daher schwer festmachen. Je fr&amp;uuml;her die Gr&amp;uuml;ndung erfolgt, desto besser.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;politik-digital.de: Woher stammen die finanziellen Mittel f&amp;uuml;r die Stiftung?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Haushaltsgesetz 2011 stellt f&amp;uuml;r die Errichtung einer Stiftung Datenschutz im Einzelplan des Bundesministeriums des Innern f&amp;uuml;r das Jahr 2011 einen Zuschuss in H&amp;ouml;he von zehn Millionen Euro bereit. Der genaue Fundort ist im Einzelplan 0602 &amp;quot;Allgemeine Bewilligungen&amp;quot; im Titel 686 03 &amp;quot;Zuschuss an die Stiftung Datenschutz&amp;quot;. Der&lt;br /&gt;
Einzelplan ist &amp;uuml;ber die Webseite des Bundesministeriums der Finanzen &amp;ouml;ffentlich zug&amp;auml;nglich (&lt;a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/bundeshaushalt2011/pdf/epl06/s0602.pdf" target="_blank"&gt;Direktlink auf den Einzelplan)&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;politik-digital.de: Worin liegt der Mehrwert der Stiftung und wie (Stichwort: Monitoring) soll dieser sichergestellt werden?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Stiftung Datenschutz soll nach dem Koalitionsvertrag vier Aufgaben haben, n&amp;auml;mlich &amp;quot;Produkte und Dienstleistungen auf Datenschutzfreundlichkeit zu pr&amp;uuml;fen, Bildung im Bereich des Datenschutzes zu st&amp;auml;rken, den Selbstdatenschutz durch Aufkl&amp;auml;rung zu verbessern und ein Datenschutzaudit zu entwickeln&amp;quot;. Jede dieser Aufgaben anzugehen, stellt einen Mehrwert dar. Der Koalitionsvertrag &amp;auml;u&amp;szlig;ert zum Mehrwert der Stiftung Datenschutz die &amp;Uuml;berzeugung, dass &amp;quot;der Technologiestandort Deutschland gest&amp;auml;rkt wird, wenn datenschutzfreundliche Technik aus Deutschland mit gepr&amp;uuml;fter Qualit&amp;auml;t weltweit vertrieben werden kann&amp;quot;, sozusagen &amp;quot;Datenschutz Made in Germany&amp;quot;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;politik-digital.de: Wie gestaltet sich die Kontrolle konkret?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wie die Kontrolle der Arbeit der Stiftung im Einzelnen ausgestaltet wird, ist abh&amp;auml;ngig von der Ausgestaltung der Satzung. In der Regel besitzen Stiftungen verschiedene Organe, z. B. einen Vorstand, einen beaufsichtigenden Verwaltungsrat und einen beratenden Beirat, durch deren Zusammenwirken sichergestellt wird, dass die Stiftung den Stiftungszweck verwirklicht. Viele Stiftungen ver&amp;ouml;ffentlichen am Ende des Jahres einen Jahresbericht &amp;uuml;ber ihre T&amp;auml;tigkeit und fertigen einen Jahresabschluss zu ihren Finanzen an.&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der Stiftung erfolgt zun&amp;auml;chst ausschlie&amp;szlig;lich oder jedenfalls ganz &amp;uuml;berwiegend aus Haushaltsmitteln. Von daher wird die Bundesregierung als Stifterin und Kapitalgeberin angemessene Kontrollm&amp;ouml;glichkeiten behalten. Das sieht bereits das Haushaltsrecht vor. Schlie&amp;szlig;lich besteht eine, wenngleich zur&amp;uuml;ckgenommene Kontrolle durch die staatliche Stiftungsaufsicht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;politik-digital.de: Wie soll die Unabh&amp;auml;ngigkeit der Stiftung, z. B. in personeller und finanzieller Hinsicht, gew&amp;auml;hrleistet werden?&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auch dies wird sich im Einzelnen im laufenden Abstimmungsprozess entscheiden. Zun&amp;auml;chst gew&amp;auml;hrleistet bereits die Organisationsform als Stiftung des b&amp;uuml;rgerlichen Rechts eine gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Unabh&amp;auml;ngigkeit als z. B. eine Stiftung des &amp;ouml;ffentlichen Rechts. Um eine personelle Unabh&amp;auml;ngigkeit zu gew&amp;auml;hrleisten, kann eine Stiftungssatzung z. B. Anforderungen an die Mitglieder der Organe stellen, etwa, dass diese die Gew&amp;auml;hr f&amp;uuml;r eine unabh&amp;auml;ngige Aus&amp;uuml;bung ihrer T&amp;auml;tigkeit, frei von Interessenkonflikten bieten. Auch die Zusammensetzung der Organe spielt eine Rolle. Die finanzielle Unabh&amp;auml;ngigkeit einer Stiftung ist gr&amp;ouml;&amp;szlig;er, soweit sie ihre T&amp;auml;tigkeit selbst&amp;auml;ndig finanzieren kann. Die Satzung kann dies erleichtern, indem sie einer Stiftung erlaubt, Spenden Dritter anzunehmen, sofern die Unabh&amp;auml;ngigkeit der Stiftung nicht beeintr&amp;auml;chtigt wird, etwa weil die Spende an konkrete Zwecke gebunden ist.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;politik-digital.de: Was f&amp;uuml;r Themen rund um den Datenschutz werden von zentraler Bedeutung sein?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Aufgaben, die der Koalitionsvertrag f&amp;uuml;r die Stiftung Datenschutz vorsieht, sind thematisch offen gehalten. Die Stiftung ist daher nicht nur auf die genannten Aufgaben festgelegt. Ziel ist es, der Stiftung Datenschutz eine funktionsf&amp;auml;hige und glaubw&amp;uuml;rdige Struktur zu geben, um die Stiftungszwecke bei allen aktuellen und relevanten Datenschutzthemen zu verwirklichen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 25 Feb 2011 15:15:46 GMT</pubDate>
      <guid>http://politik-digital.de/interview-stiftung-datenschutz-bundesdatenschutzbeauftragter</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2011-02-25T15:15:46Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Kommentar: Nat&amp;uuml;rlich ist Schaar ein Verr&amp;auml;ter!</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/kommentar-naturlich-ist-schaar-ein-verrater/</link>
      <description>&lt;p&gt;Vorgestern schon ver&amp;ouml;ffentlichte Simon M&amp;ouml;ller bei Telemedicus einen &lt;a href="http://www.telemedicus.info/article/1897-Kommentar-Schaar-ein-Verraeter.html"&gt;apologetischen Kommentar zum Vorschlag des Bundesbeauftragten f&amp;uuml;r Datenschutz, Peter Schaar&lt;/a&gt;,&amp;nbsp;wie man die Vorratsdatenspeicherung doch noch einf&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darin schreibt M&amp;ouml;ller Dinge wie&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wem ist denn Schaar verpflichtet? Anderen Datensch&amp;uuml;tzern? Politischen Meinungen oder Parteien? Nat&amp;uuml;rlich nicht. Der Auftrag des Bundesdatenschutzbeauftragten ist, soweit dieser &amp;uuml;berhaupt politische Konnotationen hat, definiert in&amp;nbsp;&lt;a title="&amp;sect; 26 BDSG: Weitere Aufgaben des Bundesbeauftragten f&amp;uuml;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit" href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/26.html" target="_blank"&gt;&amp;sect; 26 BDSG&lt;/a&gt;. Dort steht nichts davon, dass ein Bundesdatenschutzbeauftragter immer und um jeden Preis f&amp;uuml;r den Datenschutz k&amp;auml;mpfen muss. Vielmehr ist der Bundesdatenschutzbeauftragte Berater und Kontrolleur der Bundesbeh&amp;ouml;rden, und er darf dabei durchaus pragmatische Ans&amp;auml;tze w&amp;auml;hlen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;und zuletzt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Es muss klar sein, dass Schaar hier keine Extremposition vertritt. Das tun vielmehr viele unter denen, die ihn aktuell so scharf kritisieren.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Datensch&amp;uuml;tzer sind niemandem verpflichtet, das ist richtig. Aber sie haben eine gesellschaftliche Funktion: Die des mahnenden Zeigefingers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein guter mahnender Zeigefinger hat 2 Eigenschaften. Erstens: Er ist &amp;uuml;bertrieben vorsichtig. Zweitens: Er ist reaktiv. Er mahnt. &lt;span id="more-18070"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die erste Eigenschaft bezeichnet genau die Extremposition. Sei es zu Streetview,&amp;nbsp;&lt;a href="https://www.netzpolitik.org/2010/mit-datenschutz-gegen-die-transparenz/"&gt;oder von mir aus auch den Agrarsubventionen&lt;/a&gt;: Beides sind f&amp;uuml;r mich Beispiele, wo Datensch&amp;uuml;tzer keinesfalls in meinem Interesse, mit hoher Sicherheit sogar sachlich falsch argumentiert haben. Aber sie haben wenigstens ihre Aufgabe wahrgenommen, die in nichts anderem besteht, als in der gesellschaftlichen Debatte die Extremposition des Datenschutzes zu vertreten. Das ist deshalb wichtig, weil &amp;nbsp;die extreme Gegenposition sich immer von allein ergibt. Beide verhelfen den B&amp;uuml;rgern &amp;#8211; und den Entscheidungstr&amp;auml;gern zur Beurteilung der Situation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der zweiten Eigenschaft, dem reaktiven statt initiativen Handeln meine ich nicht, dass immer nur &amp;#8220;Nein&amp;#8221; gesagt werden muss. Nat&amp;uuml;rlich k&amp;ouml;nnen auch selbst Vorschl&amp;auml;ge eingebracht werden. &lt;a href="https://www.netzpolitik.org/2010/gesetzesvorschlag-datenschutz/"&gt;Thilo Weichert hat das zum Beispiel unl&amp;auml;ngst getan&lt;/a&gt;, und einen Gesetzesentwurf zum Datenschutz im Internet formuliert &amp;#8211; zum Datenschutz wohlgemerkt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schaar prescht nun als Datensch&amp;uuml;tzer mit einem Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung vor, obwohl &amp;uuml;berhaupt keine Notwendigkeit f&amp;uuml;r ihn bestand, das zu tun. Vielmehr h&amp;auml;tte er sich zur&amp;uuml;cklehnen, und warten k&amp;ouml;nnen, bis andere sich wieder irgendwelche Rechtsbiegereien ausdenken. Die Bundesjustizministerin als eine erkl&amp;auml;rte Gegnerin der Vorratsdatenspeicherung sa&amp;szlig; ebenso mit gefalteten H&amp;auml;nden und harrte der Dinge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so kam es, dass wir nun eine Vorratsdatenspeicherung diskutieren, die von einem Datensch&amp;uuml;tzer vorgeschlagen und somit ad-hoc legitimiert ist. Wahrscheinlich l&amp;auml;sst er sich als n&amp;auml;chstes noch 1, 2 Wochen mehr abringen, und nennt das ganze dann &amp;#8220;Kompromiss.&amp;#8221; W&amp;auml;re der Vorschlag von der CSU, der DPolG, oder dem Innenministerium gekommen, w&amp;auml;ren alle gewarnt gewesen, weil bekannt gewesen w&amp;auml;re, wes&amp;#8217; Geistes Kind der Urheber ist. Der &amp;#8220;Wolf im Schaarspelz&amp;#8221; hingegen missbraucht seinen Ruf und seine Position, um der Debatte ein Ungleichgewicht zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
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      <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 12:06:46 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-11-19T12:06:46Z</dc:date>
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