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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'vertrieb' (RSS 2.0)</title>
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    <language>de</language>
    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:48:51 GMT</pubDate>
    <dc:creator>blogs.demokratie24.de</dc:creator>
    <dc:date>2012-01-18T17:48:51Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:rights>blogs.demokratie24.de</dc:rights>
    <item>
      <title>SOPA - Angriff auf die Meinungsfreiheit</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/sopa-angriff+auf-die-meinungsfreiheit</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/Wiki-Sopa-2.jpg" alt="Wikipedia-Protest" title="Wikipedia-Protest" height="152" width="180" align="left" /&gt;Anl&amp;auml;sslich des heutigen &amp;#8222;SOPA BLACKOUT&amp;#8220;-Tages, gehen viele Webseiten vor&amp;uuml;bergehend offline, um ihren Protest gegen den &amp;#8222;Stop Online Piracy Act&amp;#8220; publik zu machen. Der Gesetzentwurf zur Netzwerk&amp;uuml;berwachung wurde von der US-Regierung derweil vorerst vertagt. Zu Realisierungschancen und m&amp;ouml;glichen Folgen einer Umsetzung befragte politik-digital.de den IT-Rechtler Tobias Keber.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die US-amerikanische Regierung hat sich mit ihrem Gesetzentwurf &amp;#8222;Stop Online Piracy Act&amp;#8220; (SOPA) zum Ziel gesetzt, Urheberrechtsverst&amp;ouml;&amp;szlig;e im Internet aufzusp&amp;uuml;ren und zuk&amp;uuml;nftig zu verhindern. Dies betrifft insbesondere das illegale Angebot von Filmen, Spielen, B&amp;uuml;chern und Musikaufnahmen, aber auch rechtswidrigen Medikamentenhandel im Netz. Um dem entgegenzuwirken, soll jeglicher Zugang zu den als rechtswidrig gemeldeten Webseiten und deren Vertrieb von urheberrechtlich gesch&amp;uuml;tztem Material blockiert werden. Suchmaschinen d&amp;uuml;rften diese Webseiten nicht mehr anzeigen, Finanzdienstleister wie Kredikartenunternehmen m&amp;uuml;ssten Konten und Zahlungen an die Betreiber einfrieren. Viele der Netzaktivisten und Seitenbetreiber wie die der US-Wikipedia, die heute mit dem sogenannten &amp;#8222;Blackout&amp;#8220; ihrer Internetseite gegen SOPA protestieren, sehen in dem Gesetzentwurf nicht nur eine Einschr&amp;auml;nkung ihrer Freiheit, sondern auch die M&amp;ouml;glichkeit zur Zensur. Laut der US-Abgeordneten Zoe Lofgren w&amp;uuml;rde SOPA &amp;#8222;das Ende des Internet, wie wir es kennen&amp;#8221; bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href="http://www.whitehouse.gov/blog/2012/01/14/obama-administration-responds-we-people-petitions-sopa-and-online-piracy" target="_blank"&gt;Wei&amp;szlig;e Haus&lt;/a&gt; hat sich offiziell gegen SOPA ausgesprochen, w&amp;auml;hrend die Regelung von einer Mehrheit im Senat bef&amp;uuml;rwortet wird. Am Ende wird der Kampf wohl entschieden werden zwischen Hollywood und den Internet-Unternehmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen hat das Thema auch Europa erreicht. So gibt es in Spanien bereits einen dem US-amerikanischen Modell sehr &amp;auml;hnlichen Gesetzentwurf. In Deutschland lassen Ma&amp;szlig;nahmen wie die Aufhebung des Zugangserschwerungsgesetzes zu Kinderpornographie Ende 2011, sowie das Telemediengesetz von 2007 eher gegenteilige Tendenzen zum Thema Netzwerk&amp;uuml;berwachung erkennen, so dass der Vorschlag gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils auf Ablehnung trifft. &amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sich SOPA iin den USA durchsetzen wird und welche Folgen die Umsetzung des Gesetzentwurfes weltweit h&amp;auml;tte, beantwortet der auf IT-Recht spezialisierte Anwalt Dr. Tobias Keber in einem Kurzinterview mit politik-digital.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;W&amp;auml;hrend sich das Wei&amp;szlig;e Haus kritisch zum Gesetzesvorhaben SOPA ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert hat, gibt es im Kongress viele Bef&amp;uuml;rworter. Wie wahrscheinlich ist die Verabschiedung?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich m&amp;ouml;chte hier nicht im Kaffeesatz lesen. Ich w&amp;uuml;rde mich allerdings auch nicht wundern, wenn vor dem Hintergrund der massiven &amp;ouml;ffentlicher Kritik, die wir am heutigen netztechnischen &amp;#8222;Black Wednesday&amp;#8220; erleben, der Entwurf noch einmal &amp;uuml;berarbeitet wird. Dass &amp;ouml;ffentlicher Protest Wirkung zeigt, hat die Diskussion um ACTA und hierzulande um das Zugangserschwerungsgesetz gezeigt, das man nun in seiner urspr&amp;uuml;nglichen Form &amp;#8222;zur&amp;uuml;ckgenommen&amp;#8220; hat. Der Stop Online Piracy Act (SOPA), der im Repr&amp;auml;sentantenhaus diskutiert wird und der Protect IP Act (PIPA), der im Senat vorliegt, m&amp;uuml;ssten mit der in den USA traditionell sehr weit verstandenen Meinungsfreiheit (Freedom of Speech, First Amendment) vereinbar sein. Dass Ma&amp;szlig;nahmen im Kontext der Regulierung des Internet sich an diesem strengen Ma&amp;szlig;stab orientieren m&amp;uuml;ssen, hat der U.S. Supreme Court schon 1997 entschieden. G&amp;auml;nzlich unbegrenzt ist die Meinungsfreiheit freilich auch in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht. Beschr&amp;auml;nkungen (etwa obsz&amp;ouml;ne Inhalte) sind aber die absolute Ausnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Welche Folgen h&amp;auml;tte SOPA in Deutschland, den USA und weltweit? Wer w&amp;auml;re konkret wie betroffen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt sich der Entwurf des SOPA durch, in dem als inl&amp;auml;ndischer Dom&amp;auml;nennamen letztlich auch alle .com-, .net- und .org-Domains gelten, hat SOPA einen extraterritorialen Effekt. Dann k&amp;ouml;nnen Anbieter von dem Rechtsakt betroffen sein, die (von der Registrierung einer .com-Adresse einmal abgesehen), ansonsten keinerlei Bezug zu den Vereinigten Staaten haben. Das ist v&amp;ouml;lkerrechtlich hochproblematisch. Aufgrund des SOPA eventuell m&amp;ouml;gliche Eingriffe in die technische Infrastruktur des Internet k&amp;ouml;nnten auch rein tats&amp;auml;chlich sch&amp;auml;dliche Auswirkungen haben, die &amp;uuml;ber die USA hinausgehen. Darauf hat &amp;uuml;brigens auch das Europ&amp;auml;ische Parlament hingewiesen. In einem Dokument (verlinken?) zum Gipfeltreffen EU - USA im November 2011 wird unterstrichen, &amp;#8222;dass die Integrit&amp;auml;t des weltweiten Internets und die Kommunikationsfreiheit gesch&amp;uuml;tzt werden m&amp;uuml;sse, indem von einseitigen Ma&amp;szlig;nahmen zum Entzug von IP-Adressen oder Dom&amp;auml;nennamen abgesehen wird&amp;#8220;. In diesem Zusammenhang stellt sich dann gewisserma&amp;szlig;en die Frage, wem das Internet geh&amp;ouml;rt. Wenn man dies mit &amp;#8222;allen&amp;#8220; beantwortet, oder etwas pathetischer vom gemeinsamen Erbe der Menschheit spricht, sind weitreichende Eingriffe, so sie denn die Funktionsf&amp;auml;higkeit des Internets wirklich nachhaltig gef&amp;auml;hrden, unzul&amp;auml;ssig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:48:51 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/sopa-angriff+auf-die-meinungsfreiheit</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-18T17:48:51Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Deutsche Verm&amp;ouml;gensberatung AG &amp;#8211; Kandidat f&amp;uuml;r die Lobbykratie-Medaille</title>
      <link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/11/deutsche-vermogensberatung-ag-%e2%80%93-kandidat-fur-die-lobbykratie-medaille/</link>
      <description>Nominiert f&amp;uuml;r die Lobbykratie-Medaille, weil sie PR-Texte als seri&amp;ouml;ses Lehrmaterial vermarktet und so Lobbyarbeit aus den Parlamenten in die Schulen verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Lobbykratie-Medaille? &amp;#8211; &lt;br /&gt;
Die Deutsche Verm&amp;ouml;gensberatung AG ist mit rund 37.000 Handelsvertretern der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Vertrieb von Finanzprodukten in Deutschland. Die Mitarbeiter der DVAG bekommen Provisionen, wenn sie ihren Kunden Lebensversicherungen, Riester-Renten oder Bausparvertr&amp;auml;ge ...</description>
      <pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:37:41 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/11/deutsche-vermogensberatung-ag-%e2%80%93-kandidat-fur-die-lobbykratie-medaille/</guid>
      <dc:creator>LobbyControl</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-02T09:37:41Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Deutsche Verm&amp;ouml;gensberatung AG &amp;#8211; Kandidat f&amp;uuml;r die Lobbykratie-Medaille</title>
      <link>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/11/deutsche-vermogensberatung-ag-kandidat-fur-die-lobbykratie-medaille/</link>
      <description>Nominiert f&amp;uuml;r die Lobbykratie-Medaille, weil sie PR-Texte als seri&amp;ouml;ses Lehrmaterial vermarktet und so Lobbyarbeit aus den Parlamenten in die Schulen verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Lobbykratie-Medaille? &amp;#8211; &lt;br /&gt;
Die Deutsche Verm&amp;ouml;gensberatung AG ist mit rund 37.000 Handelsvertretern der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Vertrieb von Finanzprodukten in Deutschland. Die Mitarbeiter der DVAG bekommen Provisionen, wenn sie ihren Kunden Lebensversicherungen, Riester-Renten oder Bausparvertr&amp;auml;ge ...</description>
      <pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:37:41 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/11/deutsche-vermogensberatung-ag-kandidat-fur-die-lobbykratie-medaille/</guid>
      <dc:creator>LobbyControl</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-02T09:37:41Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Vertrieb von Sportwetten &amp;uuml;ber Internet unzul&amp;auml;ssig</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/vertrieb-von-sportwetten-ueber-internet-unzulaessig_20110605.html</link>
      <description>Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass das im geltenden Gl&amp;#252;cksspielstaatsvertrag normierte generelle Verbot, Sportwetten und andere &amp;#246;ffentliche Gl&amp;#252;cksspiele im Internet zu veranstalten, zu vermitteln oder hierf&amp;#252;r zu werben, weder gegen das Grundgesetz noch gegen europ&amp;#228;isches Unionsrecht verst&amp;#246;&amp;#223;t.&lt;br /&gt;
Dem Kl&amp;#228;ger war im April 1990 von dem Gewerbeamt eines s&amp;#228;chsischen Landkreises auf der Grundlage des Gewerbegesetzes der [...]</description>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 09:00:45 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/vertrieb-von-sportwetten-ueber-internet-unzulaessig_20110605.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2011-06-05T09:00:45Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Google gr&amp;uuml;ndet Institut f&amp;uuml;r Internet und Gesellschaft in Berlin</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2011/google-grundet-institut-fur-internet-und-gesellschaft-in-berlin/</link>
      <description>In einem Gastbeitrag f&amp;uuml;r die Berliner Morgenpost hat der zuk&amp;uuml;nftige Ex-Google-Chef Eric Schmidt die Gr&amp;uuml;ndung eines Institut f&amp;uuml;r Internet und Gesellschaft in Berlin angek&amp;uuml;ndigt: Google gr&amp;uuml;ndet Zukunftsinstitut in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur unsere Teams in den Bereichen Vertrieb und Engineering in Deutschland massiv erweitern, sondern dar&amp;uuml;ber hinaus mit erheblichem finanziellen Aufwand ein neues wissenschaftliches ...</description>
      <pubDate>Tue, 15 Feb 2011 17:06:20 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2011/google-grundet-institut-fur-internet-und-gesellschaft-in-berlin/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-02-15T17:06:20Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Einf&amp;uuml;hrung in Open-Design</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2011/einfuhrung-in-open-design/</link>
      <description>&lt;p&gt;Gemeinsam mit meiner newthinking-Kollegin Andrea Goetzke hab ich f&amp;uuml;r eine Publikation einen Einf&amp;uuml;hrungsartikel &amp;uuml;ber Open-Design geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiele f&amp;uuml;r den Einsatz von Creative Commons Lizenzen in Open-Design Projekten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.creativecommons.de"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt; Lizenzen wurden schon fr&amp;uuml;h in digitalen Design-Communities verwendet, z.B. um Cliparts, Grafiken oder Bilder auf Plattformen wie Flickr.com zu teilen. Interessant sind aber die ersten Schritte hinaus in die physische Design-Welt. Unter dem Begriff &amp;#8220;OpenDesign&amp;#8221; sammeln sich immer mehr Projekte, Experimente und Beispiele, wie die Open-Source-Idee in die reale Welt getragen werden kann.&lt;br /&gt; 
&lt;span id="more-19653"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Creative Commons ist eine Nichtregierungsorganisation aus den USA, die seit 2001 standardisierte Lizenztexte f&amp;uuml;r urheberrechtlich gesch&amp;uuml;tzte Inhalte herausgibt. Das Besondere daran ist, dass diese Lizenzen mittlerweile in mehr als 50 Staaten an das jeweilige nationale Urheberrecht angepasst wurde und die Bedingungen und Freiheiten &amp;uuml;berall gelten. Im Mittelpunkt steht der Urheber, der mit diesen Lizenzen bestimmte Nutzungsfreiheiten geben kann. In einem Lizenz-Baukasten w&amp;auml;hlt der Urheber aus, ob das eigene Werk kommerziell oder nicht-kommerziell verwendet werden kann, ob man es weiterver&amp;auml;ndern (remixen) kann oder nicht und ob die Weiterver&amp;auml;nderungen auch wieder unter die gleichen Bedingungen fallen m&amp;uuml;ssen, wie es das Copyleft-Prinzip aus der Welt der Freien Software vorgibt. Einzige Bedingung bei allen sechs Creative Commons Lizenzen: Der Urheber muss immer als Quelle genannt werden. Die Freie Software mit ihren vielf&amp;auml;ltigen Lizenzen war Vorbild f&amp;uuml;r die Idee der Creative Commons Lizenzen. Aus &amp;#8220;Alle Rechte vorbehalten&amp;#8221; des klassichen Urheberrechts wird ein &amp;#8220;Einige Rechte vorbehalten&amp;#8221;. Urheber k&amp;ouml;nnen damit ihre Werke in einen gro&amp;szlig;en gemeinsamen Pool an Wissen und Kreativit&amp;auml;t &amp;uuml;bergeben, die Werke k&amp;ouml;nnen im  Optimalfall ohne R&amp;uuml;ckfrage und Zusatzvereinbarungen weiterverarbeitet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den Pionieren von OpenDesign z&amp;auml;hlt der Berliner Designer &lt;a href="http://www.ronen-kadushin.com/"&gt;Ronen Kadushin&lt;/a&gt;. Er experimentierte schon fr&amp;uuml;h mit der Ver&amp;ouml;ffentlichung seiner Rohdaten unter einer nicht-kommerziellen Cretaive Commons Lizenz und schildert seine Motivation mit &amp;#8220;Es soll Designer ermutigen miteinander Kreativit&amp;auml;t zu teilen und eine Sammlung von hochwertigen Produkten zu schaffen.&amp;#8221; Die CAD Dateien seiner gestalteten Objekte wie M&amp;ouml;bel und Lampen stellt er unter einer nicht-kommerziellen CC Lizenz online zur Verf&amp;uuml;gung. Besitzer oder Nutzer eines Laser Cutters k&amp;ouml;nnen sich unter Verwendung der digitalen Vorlage die Produkte, z.B. aus einer Stahlplatte, auslasern und in Handarbeit zum Produkt formen. Damit treffen computergesteuerte Produktionstechnologien und Handarbeit aufeinander. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die CC-BY-NC Lizenz erm&amp;ouml;glicht eine Nutzung der Entw&amp;uuml;rfe f&amp;uuml;r die private Zwecke, wenn alle Weiterentwicklnugen auch wieder unter dieselbe Lizenz gestellt werden. M&amp;ouml;chte man die Objekte gewerblich produzieren, muss ein Extra-Vertrag mit dem Designer geschlossen werden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kadushin produziert und vertreibt seine Objekte dabei auf herk&amp;ouml;mmlichem Wege. Die Ver&amp;ouml;ffentlichung der Entw&amp;uuml;rfe unter CC Lizenz ist ein zus&amp;auml;tzlicher Weg der Verbreitung.  Zusammen mit anderen Designern k&amp;ouml;nnen seine Werke auf Plattformen wie &amp;#8220;&lt;a href="http://www.movisi.com/"&gt;Movisi &amp;#8211; The inspirational furniture store&lt;/a&gt;&amp;#8221; gekauft werden. Die Rohdesigns finden sich auf seiner Webseite, aber ebenso auf Plattformen wie &lt;a href="http://flexiblestream.org/"&gt;&amp;#8220;flexible stream&amp;#8221;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die digitale Verbreitung der Entw&amp;uuml;rfe unter einer CC Lizenz erm&amp;ouml;glicht dezentrale Produktion und Vertrieb. So kann man Entw&amp;uuml;rfe in L&amp;auml;ndern auffindbar machen, in die der Designer sonst weder exportiert noch f&amp;uuml;r sich geworben h&amp;auml;tte. Findet hier jemand das Design und Interesse an einer Produktion, kann er/sie zun&amp;auml;chst mit dem Entwurf experimentieren, und dann, m&amp;ouml;glicherweise, auch eine Zusammenarbeit zur Produktion mit dem Designer vereinbaren. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die  Ideen von Open Design bringt das Berliner Label &lt;a href="http://pamoyo.com/"&gt;Pamoyo&lt;/a&gt; in die  Modewelt. Das Ziel ist nachhaltig produzierte Mode nach frei lizenzierten Mustern und Designs zu schaffen. &amp;#8220;live green, look good&amp;#8221; ist dabei der Slogan von Pamoyo, die mehr sein wollen als nur ein Label.  &amp;#8220;Wer gerne selber handwerklich loslegen will, kann Muster und  Erl&amp;auml;uterungen bekommen, um den eigenen Lieblings-Pamoyo-Style selbst herzustellen, z.B. indem das geliebte abgetragene T-Shirt, ohne das man nicht leben m&amp;ouml;chte, wieder zu neuem Leben erweckt wird.&amp;#8221;, beschreibt  das Label einen Teil seiner Motivation. Ziel ist der Aufbau einer  Community aus Designern und allgemein stilbewussten Menschen mit Interesse an der Philosophie von Offenheit und Nachhaltigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Menschen hinter Pamoyo geht es bei der Verwendung von CC Lizenzen f&amp;uuml;r ihre Schnittmuster u.a. um die Anerkennung und Sichtbarmachung des kreativen Prozesses, der lange vor mir als Designer anf&amp;auml;ngt und mit der Fertigstellung meines Entwurfs noch lange nicht abgeschlossen ist. Durch weitere Aktivit&amp;auml;ten wie z.B. Kleidungs-Upcycling Events, sollen die Nutzer wieder mehr auch selbst zu Produzenten werden. Ist es die Rolle des Designers fertige Produkte zu entwerfen und zu liefern, oder eher, den Menschen in seiner &amp;auml;sthetischen Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen und zu beraten und mit seinen Entw&amp;uuml;rfen zu eigener Kreativit&amp;auml;t zu inspirieren?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pamoyo  unterst&amp;uuml;tzt auch die &lt;a href="http://openwear.org/info/license"&gt;Openwear Community&lt;/a&gt;. Openwear ist eine Plattform, die mit neuen kollaborativen und offenen Ans&amp;auml;tzen in Design, Produktion und Vertrieb von Mode experimentiert. Openwear hat dazu eine eigene &lt;a href="http://openwear.org/info/license"&gt;Lizenz&lt;/a&gt; formuliert, die den CC Lizenzen &amp;auml;hnlich ist, zus&amp;auml;tzlich aber auf die Schaffung einer offenen und kollaborativen Openwear Marke abzielt. So ist z.B. die Verpflichtung zur Ver&amp;ouml;ffentlichung eines abgewandelten Entwurfs in der Openwear Community Teil dieser spezifischen Vereinbarung (siehe http://openwear.org/info/license).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das &lt;a href="http://www.arduino.cc/"&gt;Arduino-Projekt&lt;/a&gt; wird unter Designer und K&amp;uuml;nstlern immer beliebter. Die Plattform besteht aus Hard- und Software und wird als Open-Source-Projekt seit 2001 weiterentwickelt. Kernkomponenten sind ein einfacher Mikrokontroller, der mit einer recht einfachen Entwicklungsumgebung angesteuert werden kann. W&amp;auml;hrend die Entwicklungsumgebung unter der GNU-GPL lizenziert wurde, ist das Hardware-Design unter der Creative Commons Sharealike-Lizenz ver&amp;ouml;ffentlicht, die weitgehende Freiheiten gew&amp;auml;hrleistet und die CAD-Files k&amp;ouml;nnen weiterentwickelt und getauscht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arduino-Produkte werden intensiv an Kunsthochschulen genutzt, um interaktive Installationen zu schaffen und auch die Hacker-Community hat das Projekt schnell angenommen und dazu beigetragen, das es &amp;uuml;ber die vergangenen Jahre so erfolgreich wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufbauend auf Arduino entwickelt das &lt;a href="http://fritzing.org/"&gt;Fritzing-Projekt&lt;/a&gt; an der Fachhochschule Potsdam eine Software und eine Community, mit deren Hilfe Nutzer Prototypen dokumentieren, teilen und dann auch gemeinsam weiterentwickeln k&amp;ouml;nnen. Mit Hilfe von Fritzing soll es auch m&amp;ouml;glich sein, PCB-Layouts f&amp;uuml;r eine professionelle Herstellung zu schaffen; gleichzeitig dient die Plattform als m&amp;ouml;gliches Anwendungsszenario, um Elektronik anschaulich zu unterrichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Software und Plattformen zur Dokumentation, zum Teilen und zur kollaborativen Weiterentwicklung von Entw&amp;uuml;rfen f&amp;uuml;r Objekte, Hardware und Mode, sind wichtige Werkzeuge im Open Design Prozess. Vieles ist hier noch in der Entstehung. Solche Software Tools und Plattformen sollten zum einen einen die Dokumentation eines Plans zur vollst&amp;auml;ndigen Reproduzierbarkeit erm&amp;ouml;glichen, aber auch die Erstellung abgewandelter Entw&amp;uuml;rfe erlauben, sowie auch m&amp;ouml;glicherweise die jeweiligen Autorenschaften verwalten k&amp;ouml;nnen (welche Ver&amp;auml;nderung wurde von welchem Nutzer hinzugef&amp;uuml;gt). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen weiteren Ausblick auf zuk&amp;uuml;nftige Trends bietet das &lt;a href="http://makerbot.com/"&gt;Makerbot-Projekt&lt;/a&gt;.Die gleichnamige Firma produziert einen Open-Source-Rapid-prototyping-3D-Drucker. Mit diesem ist es m&amp;ouml;glich, zu erschwinglichen Preisen Kunststoffteile bis zu 10x10x15 cm herzustellen und somit Entw&amp;uuml;rfe in 3D in Kunststoff auszudrucken. Die Makerbots werden als Baus&amp;auml;tze vertrieben (und sind &amp;uuml;brigens auch selbst Open Design, d.h. sie werden st&amp;auml;ndig von einer Community weiterentwickelt). Rund um die 3D-DruckTechnologie hat siche eine gro&amp;szlig;e Community gebildet, die ihre Designs austauschen und die Technologie weiterentwickeln. Die zum Unternehmen dazu geh&amp;ouml;rige Plattform &lt;a href="http://www.thingiverse.com/"&gt;Thingiverse&lt;/a&gt; bietet Nutzern die M&amp;ouml;glichkeit, ihre Dokumentationen und Rohdaten zu publizieren und diese gemeinsam weiter zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Entw&amp;uuml;rfe auf der Thingiverse Plattformen stehen unter CC Lizenzen. Hier wird mit den neuen M&amp;ouml;glichkeiten des 3D Drucks experimentiert und die Erstellung von abgewandelten und technisch verbesserten Arbeiten oftmals eindeutig erw&amp;uuml;nscht. Je mehr Personen sich mit einem Entwurf besch&amp;auml;ftigen und probieren wie man ein Objekt technisch besser herstellen kann, umso ausgereifter kann eine Druckvorlage letztendlich werden. Gleich auf der Startseite gibt es hier z.B. die Kategorie &amp;#8220;Newest Derivatives&amp;#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anschauliches Beispiel, welches CC Lizenzen f&amp;uuml;r Open Design in der Praxis anwendet kommt von einem kleinen Unternehmen aus Indien. &lt;a href="http://www.dailydump.org"&gt;The Daily Dump&lt;/a&gt; bietet Kompostier-Beh&amp;auml;lter aus Terracotta an, sowie umf&amp;auml;ngliche Info-Materialien zum Thema Kompostierung. Das gesamte Gesch&amp;auml;ftsmodell, Entw&amp;uuml;rfe der T&amp;ouml;pfe, Info-Materialien, als auch Material im Gesch&amp;auml;ftsprozess wie Sch&amp;uuml;rzen etc. ist unter CC Lizenz offen im Netz verf&amp;uuml;gbar. Interessenten k&amp;ouml;nnen mit den Materialen experimentieren; bei der Er&amp;ouml;ffnung eines eigenen Gesch&amp;auml;fts und offizieller Gesch&amp;auml;ftsbeziehung soll dann ein Vertrag mit dem Mutterunternehmen gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Unternehmung damit Erfolg hat, dann kann sie wesentlich mehr bewirken, als ein kleines einzelndes Kompostiergesch&amp;auml;ft. Sie&lt;br /&gt;
* erm&amp;ouml;glicht eine st&amp;auml;ndige Verbesserung der T&amp;ouml;pfe und Materialien &amp;#8211; und damit der Arbeitsgrundlage f&amp;uuml;r alle Beteiligten;&lt;br /&gt;
* gibt vielen Menschen eine Idee im Kompostier-Business zu arbeiten;&lt;br /&gt;
* bek&amp;auml;mpft das M&amp;uuml;llproblem in Indien auf wesentlich breiterer Basis.&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird sie immer noch gen&amp;uuml;gend Arbeit auf lokaler Ebene haben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch in andere Communities dringt der OpenDesign-Gedanke immer weiter vor. OpenDrawCommunity m&amp;ouml;chte einen gemeinsamen Pool zur Erstellung von Modellbahn-&amp;Auml;tzvorlagen schaffen, die zur privaten Nutzung unter einer Creative Commons Lizenz zur Verf&amp;uuml;gung gestellt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders als bei Open Source Software, an der jeder mit einem Rechner zu Hause arbeiten kann, erfordert die Produktion von Design Objekten immer Material und vielfach spezifische Werkzeuge, von L&amp;ouml;tkolben und N&amp;auml;hmaschine bis zu Laser Cutter und 3D Drucker. Mit der Open Design Bewegung sind somit in den letzten Jahren auch Orte entstanden, an denen Werkzeuge gemeinschaftlich genutzt werden k&amp;ouml;nnen. In vielen L&amp;auml;ndern der Welt gibt es mittlerweile so genannte &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fab_lab"&gt;Fab Labs&lt;/a&gt;, die Werkzeuge zur Produktion von Open Design Objekten zug&amp;auml;nglich machen. Ein Beispiel ist &lt;a href="http://odc.betahaus.de/"&gt;Open Design City&lt;/a&gt; in Berlin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Beispiele zeigen, dass CC Lizenzen aus verschiedenen Motivationen heraus und in ganz verschiedenen Einsatzfeldern im Bereich des Designs physischer Objekte verwendet werden. Die einen teilen ihre Entw&amp;uuml;rfe zus&amp;auml;tzlich zur herk&amp;ouml;mmlichen lokalen Produktion, als Inspiration f&amp;uuml;r andere, zur eigenen Promotion, um vielleicht neue Kontakte dar&amp;uuml;ber zu kn&amp;uuml;pfen etc. (wie im Fall von Ronen Kadushin oder dem Pamoyo Modelabel). Andere streben gezielt eine Verbesserung eines Entwurfs durch kollaboratives Arbeiten an, wie im Fall vieler 3D Print Designer oder Arduino Hacker. Grundlegend kollaborativ angelegte Design Projekte, wozu man vielleicht den Maker Bot z&amp;auml;hlen k&amp;ouml;nnte, sind noch nicht so verbreitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch sieht man erste Schritte und die Pioniere erzielen zus&amp;auml;tzliche Aufmerksamkeit durch einen kleinen &amp;uuml;bersichtlichen Markt. Aber f&amp;uuml;r immer mehr junge Designer wird die Philosophie hinter OpenDesign, das Teilen und Zusammenarbeiten, eine Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit sein. OpenDesign ist gekommen um zu bleiben.&lt;/p&gt;
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&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2011%2Feinfuhrung-in-open-design%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 14:45:10 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2011/einfuhrung-in-open-design/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-01-13T14:45:10Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Einf&amp;uuml;hrung in Open-Design</title>
      <link>https://www.netzpolitik.org/2011/einfuhrung-in-open-design/</link>
      <description>&lt;p&gt;Gemeinsam mit meiner newthinking-Kollegin Andrea Goetzke hab ich f&amp;uuml;r eine Publikation einen Einf&amp;uuml;hrungsartikel &amp;uuml;ber Open-Design geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiele f&amp;uuml;r den Einsatz von Creative Commons Lizenzen in Open-Design Projekten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.creativecommons.de"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt; Lizenzen wurden schon fr&amp;uuml;h in digitalen Design-Communities verwendet, z.B. um Cliparts, Grafiken oder Bilder auf Plattformen wie Flickr.com zu teilen. Interessant sind aber die ersten Schritte hinaus in die physische Design-Welt. Unter dem Begriff &amp;#8220;OpenDesign&amp;#8221; sammeln sich immer mehr Projekte, Experimente und Beispiele, wie die Open-Source-Idee in die reale Welt getragen werden kann.&lt;br /&gt; 
&lt;span id="more-19653"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Creative Commons ist eine Nichtregierungsorganisation aus den USA, die seit 2001 standardisierte Lizenztexte f&amp;uuml;r urheberrechtlich gesch&amp;uuml;tzte Inhalte herausgibt. Das Besondere daran ist, dass diese Lizenzen mittlerweile in mehr als 50 Staaten an das jeweilige nationale Urheberrecht angepasst wurde und die Bedingungen und Freiheiten &amp;uuml;berall gelten. Im Mittelpunkt steht der Urheber, der mit diesen Lizenzen bestimmte Nutzungsfreiheiten geben kann. In einem Lizenz-Baukasten w&amp;auml;hlt der Urheber aus, ob das eigene Werk kommerziell oder nicht-kommerziell verwendet werden kann, ob man es weiterver&amp;auml;ndern (remixen) kann oder nicht und ob die Weiterver&amp;auml;nderungen auch wieder unter die gleichen Bedingungen fallen m&amp;uuml;ssen, wie es das Copyleft-Prinzip aus der Welt der Freien Software vorgibt. Einzige Bedingung bei allen sechs Creative Commons Lizenzen: Der Urheber muss immer als Quelle genannt werden. Die Freie Software mit ihren vielf&amp;auml;ltigen Lizenzen war Vorbild f&amp;uuml;r die Idee der Creative Commons Lizenzen. Aus &amp;#8220;Alle Rechte vorbehalten&amp;#8221; des klassichen Urheberrechts wird ein &amp;#8220;Einige Rechte vorbehalten&amp;#8221;. Urheber k&amp;ouml;nnen damit ihre Werke in einen gro&amp;szlig;en gemeinsamen Pool an Wissen und Kreativit&amp;auml;t &amp;uuml;bergeben, die Werke k&amp;ouml;nnen im  Optimalfall ohne R&amp;uuml;ckfrage und Zusatzvereinbarungen weiterverarbeitet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den Pionieren von OpenDesign z&amp;auml;hlt der Berliner Designer &lt;a href="http://www.ronen-kadushin.com/"&gt;Ronen Kadushin&lt;/a&gt;. Er experimentierte schon fr&amp;uuml;h mit der Ver&amp;ouml;ffentlichung seiner Rohdaten unter einer nicht-kommerziellen Cretaive Commons Lizenz und schildert seine Motivation mit &amp;#8220;Es soll Designer ermutigen miteinander Kreativit&amp;auml;t zu teilen und eine Sammlung von hochwertigen Produkten zu schaffen.&amp;#8221; Die CAD Dateien seiner gestalteten Objekte wie M&amp;ouml;bel und Lampen stellt er unter einer nicht-kommerziellen CC Lizenz online zur Verf&amp;uuml;gung. Besitzer oder Nutzer eines Laser Cutters k&amp;ouml;nnen sich unter Verwendung der digitalen Vorlage die Produkte, z.B. aus einer Stahlplatte, auslasern und in Handarbeit zum Produkt formen. Damit treffen computergesteuerte Produktionstechnologien und Handarbeit aufeinander. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die CC-BY-NC Lizenz erm&amp;ouml;glicht eine Nutzung der Entw&amp;uuml;rfe f&amp;uuml;r die private Zwecke, wenn alle Weiterentwicklnugen auch wieder unter dieselbe Lizenz gestellt werden. M&amp;ouml;chte man die Objekte gewerblich produzieren, muss ein Extra-Vertrag mit dem Designer geschlossen werden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kadushin produziert und vertreibt seine Objekte dabei auf herk&amp;ouml;mmlichem Wege. Die Ver&amp;ouml;ffentlichung der Entw&amp;uuml;rfe unter CC Lizenz ist ein zus&amp;auml;tzlicher Weg der Verbreitung.  Zusammen mit anderen Designern k&amp;ouml;nnen seine Werke auf Plattformen wie &amp;#8220;&lt;a href="http://www.movisi.com/"&gt;Movisi &amp;#8211; The inspirational furniture store&lt;/a&gt;&amp;#8221; gekauft werden. Die Rohdesigns finden sich auf seiner Webseite, aber ebenso auf Plattformen wie &lt;a href="http://flexiblestream.org/"&gt;&amp;#8220;flexible stream&amp;#8221;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die digitale Verbreitung der Entw&amp;uuml;rfe unter einer CC Lizenz erm&amp;ouml;glicht dezentrale Produktion und Vertrieb. So kann man Entw&amp;uuml;rfe in L&amp;auml;ndern auffindbar machen, in die der Designer sonst weder exportiert noch f&amp;uuml;r sich geworben h&amp;auml;tte. Findet hier jemand das Design und Interesse an einer Produktion, kann er/sie zun&amp;auml;chst mit dem Entwurf experimentieren, und dann, m&amp;ouml;glicherweise, auch eine Zusammenarbeit zur Produktion mit dem Designer vereinbaren. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die  Ideen von Open Design bringt das Berliner Label &lt;a href="http://pamoyo.com/"&gt;Pamoyo&lt;/a&gt; in die  Modewelt. Das Ziel ist nachhaltig produzierte Mode nach frei lizenzierten Mustern und Designs zu schaffen. &amp;#8220;live green, look good&amp;#8221; ist dabei der Slogan von Pamoyo, die mehr sein wollen als nur ein Label.  &amp;#8220;Wer gerne selber handwerklich loslegen will, kann Muster und  Erl&amp;auml;uterungen bekommen, um den eigenen Lieblings-Pamoyo-Style selbst herzustellen, z.B. indem das geliebte abgetragene T-Shirt, ohne das man nicht leben m&amp;ouml;chte, wieder zu neuem Leben erweckt wird.&amp;#8221;, beschreibt  das Label einen Teil seiner Motivation. Ziel ist der Aufbau einer  Community aus Designern und allgemein stilbewussten Menschen mit Interesse an der Philosophie von Offenheit und Nachhaltigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Menschen hinter Pamoyo geht es bei der Verwendung von CC Lizenzen f&amp;uuml;r ihre Schnittmuster u.a. um die Anerkennung und Sichtbarmachung des kreativen Prozesses, der lange vor mir als Designer anf&amp;auml;ngt und mit der Fertigstellung meines Entwurfs noch lange nicht abgeschlossen ist. Durch weitere Aktivit&amp;auml;ten wie z.B. Kleidungs-Upcycling Events, sollen die Nutzer wieder mehr auch selbst zu Produzenten werden. Ist es die Rolle des Designers fertige Produkte zu entwerfen und zu liefern, oder eher, den Menschen in seiner &amp;auml;sthetischen Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen und zu beraten und mit seinen Entw&amp;uuml;rfen zu eigener Kreativit&amp;auml;t zu inspirieren?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pamoyo  unterst&amp;uuml;tzt auch die &lt;a href="http://openwear.org/info/license"&gt;Openwear Community&lt;/a&gt;. Openwear ist eine Plattform, die mit neuen kollaborativen und offenen Ans&amp;auml;tzen in Design, Produktion und Vertrieb von Mode experimentiert. Openwear hat dazu eine eigene &lt;a href="http://openwear.org/info/license"&gt;Lizenz&lt;/a&gt; formuliert, die den CC Lizenzen &amp;auml;hnlich ist, zus&amp;auml;tzlich aber auf die Schaffung einer offenen und kollaborativen Openwear Marke abzielt. So ist z.B. die Verpflichtung zur Ver&amp;ouml;ffentlichung eines abgewandelten Entwurfs in der Openwear Community Teil dieser spezifischen Vereinbarung (siehe http://openwear.org/info/license).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das &lt;a href="http://www.arduino.cc/"&gt;Arduino-Projekt&lt;/a&gt; wird unter Designer und K&amp;uuml;nstlern immer beliebter. Die Plattform besteht aus Hard- und Software und wird als Open-Source-Projekt seit 2001 weiterentwickelt. Kernkomponenten sind ein einfacher Mikrokontroller, der mit einer recht einfachen Entwicklungsumgebung angesteuert werden kann. W&amp;auml;hrend die Entwicklungsumgebung unter der GNU-GPL lizenziert wurde, ist das Hardware-Design unter der Creative Commons Sharealike-Lizenz ver&amp;ouml;ffentlicht, die weitgehende Freiheiten gew&amp;auml;hrleistet und die CAD-Files k&amp;ouml;nnen weiterentwickelt und getauscht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arduino-Produkte werden intensiv an Kunsthochschulen genutzt, um interaktive Installationen zu schaffen und auch die Hacker-Community hat das Projekt schnell angenommen und dazu beigetragen, das es &amp;uuml;ber die vergangenen Jahre so erfolgreich wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufbauend auf Arduino entwickelt das &lt;a href="http://fritzing.org/"&gt;Fritzing-Projekt&lt;/a&gt; an der Fachhochschule Potsdam eine Software und eine Community, mit deren Hilfe Nutzer Prototypen dokumentieren, teilen und dann auch gemeinsam weiterentwickeln k&amp;ouml;nnen. Mit Hilfe von Fritzing soll es auch m&amp;ouml;glich sein, PCB-Layouts f&amp;uuml;r eine professionelle Herstellung zu schaffen; gleichzeitig dient die Plattform als m&amp;ouml;gliches Anwendungsszenario, um Elektronik anschaulich zu unterrichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Software und Plattformen zur Dokumentation, zum Teilen und zur kollaborativen Weiterentwicklung von Entw&amp;uuml;rfen f&amp;uuml;r Objekte, Hardware und Mode, sind wichtige Werkzeuge im Open Design Prozess. Vieles ist hier noch in der Entstehung. Solche Software Tools und Plattformen sollten zum einen einen die Dokumentation eines Plans zur vollst&amp;auml;ndigen Reproduzierbarkeit erm&amp;ouml;glichen, aber auch die Erstellung abgewandelter Entw&amp;uuml;rfe erlauben, sowie auch m&amp;ouml;glicherweise die jeweiligen Autorenschaften verwalten k&amp;ouml;nnen (welche Ver&amp;auml;nderung wurde von welchem Nutzer hinzugef&amp;uuml;gt). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen weiteren Ausblick auf zuk&amp;uuml;nftige Trends bietet das &lt;a href="http://makerbot.com/"&gt;Makerbot-Projekt&lt;/a&gt;.Die gleichnamige Firma produziert einen Open-Source-Rapid-prototyping-3D-Drucker. Mit diesem ist es m&amp;ouml;glich, zu erschwinglichen Preisen Kunststoffteile bis zu 10x10x15 cm herzustellen und somit Entw&amp;uuml;rfe in 3D in Kunststoff auszudrucken. Die Makerbots werden als Baus&amp;auml;tze vertrieben (und sind &amp;uuml;brigens auch selbst Open Design, d.h. sie werden st&amp;auml;ndig von einer Community weiterentwickelt). Rund um die 3D-DruckTechnologie hat siche eine gro&amp;szlig;e Community gebildet, die ihre Designs austauschen und die Technologie weiterentwickeln. Die zum Unternehmen dazu geh&amp;ouml;rige Plattform &lt;a href="http://www.thingiverse.com/"&gt;Thingiverse&lt;/a&gt; bietet Nutzern die M&amp;ouml;glichkeit, ihre Dokumentationen und Rohdaten zu publizieren und diese gemeinsam weiter zu entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Entw&amp;uuml;rfe auf der Thingiverse Plattformen stehen unter CC Lizenzen. Hier wird mit den neuen M&amp;ouml;glichkeiten des 3D Drucks experimentiert und die Erstellung von abgewandelten und technisch verbesserten Arbeiten oftmals eindeutig erw&amp;uuml;nscht. Je mehr Personen sich mit einem Entwurf besch&amp;auml;ftigen und probieren wie man ein Objekt technisch besser herstellen kann, umso ausgereifter kann eine Druckvorlage letztendlich werden. Gleich auf der Startseite gibt es hier z.B. die Kategorie &amp;#8220;Newest Derivatives&amp;#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anschauliches Beispiel, welches CC Lizenzen f&amp;uuml;r Open Design in der Praxis anwendet kommt von einem kleinen Unternehmen aus Indien. &lt;a href="http://www.dailydump.org"&gt;The Daily Dump&lt;/a&gt; bietet Kompostier-Beh&amp;auml;lter aus Terracotta an, sowie umf&amp;auml;ngliche Info-Materialien zum Thema Kompostierung. Das gesamte Gesch&amp;auml;ftsmodell, Entw&amp;uuml;rfe der T&amp;ouml;pfe, Info-Materialien, als auch Material im Gesch&amp;auml;ftsprozess wie Sch&amp;uuml;rzen etc. ist unter CC Lizenz offen im Netz verf&amp;uuml;gbar. Interessenten k&amp;ouml;nnen mit den Materialen experimentieren; bei der Er&amp;ouml;ffnung eines eigenen Gesch&amp;auml;fts und offizieller Gesch&amp;auml;ftsbeziehung soll dann ein Vertrag mit dem Mutterunternehmen gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Unternehmung damit Erfolg hat, dann kann sie wesentlich mehr bewirken, als ein kleines einzelndes Kompostiergesch&amp;auml;ft. Sie&lt;br /&gt;
* erm&amp;ouml;glicht eine st&amp;auml;ndige Verbesserung der T&amp;ouml;pfe und Materialien &amp;#8211; und damit der Arbeitsgrundlage f&amp;uuml;r alle Beteiligten;&lt;br /&gt;
* gibt vielen Menschen eine Idee im Kompostier-Business zu arbeiten;&lt;br /&gt;
* bek&amp;auml;mpft das M&amp;uuml;llproblem in Indien auf wesentlich breiterer Basis.&lt;br /&gt;
Und trotzdem wird sie immer noch gen&amp;uuml;gend Arbeit auf lokaler Ebene haben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch in andere Communities dringt der OpenDesign-Gedanke immer weiter vor. OpenDrawCommunity m&amp;ouml;chte einen gemeinsamen Pool zur Erstellung von Modellbahn-&amp;Auml;tzvorlagen schaffen, die zur privaten Nutzung unter einer Creative Commons Lizenz zur Verf&amp;uuml;gung gestellt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders als bei Open Source Software, an der jeder mit einem Rechner zu Hause arbeiten kann, erfordert die Produktion von Design Objekten immer Material und vielfach spezifische Werkzeuge, von L&amp;ouml;tkolben und N&amp;auml;hmaschine bis zu Laser Cutter und 3D Drucker. Mit der Open Design Bewegung sind somit in den letzten Jahren auch Orte entstanden, an denen Werkzeuge gemeinschaftlich genutzt werden k&amp;ouml;nnen. In vielen L&amp;auml;ndern der Welt gibt es mittlerweile so genannte &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fab_lab"&gt;Fab Labs&lt;/a&gt;, die Werkzeuge zur Produktion von Open Design Objekten zug&amp;auml;nglich machen. Ein Beispiel ist &lt;a href="http://odc.betahaus.de/"&gt;Open Design City&lt;/a&gt; in Berlin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Beispiele zeigen, dass CC Lizenzen aus verschiedenen Motivationen heraus und in ganz verschiedenen Einsatzfeldern im Bereich des Designs physischer Objekte verwendet werden. Die einen teilen ihre Entw&amp;uuml;rfe zus&amp;auml;tzlich zur herk&amp;ouml;mmlichen lokalen Produktion, als Inspiration f&amp;uuml;r andere, zur eigenen Promotion, um vielleicht neue Kontakte dar&amp;uuml;ber zu kn&amp;uuml;pfen etc. (wie im Fall von Ronen Kadushin oder dem Pamoyo Modelabel). Andere streben gezielt eine Verbesserung eines Entwurfs durch kollaboratives Arbeiten an, wie im Fall vieler 3D Print Designer oder Arduino Hacker. Grundlegend kollaborativ angelegte Design Projekte, wozu man vielleicht den Maker Bot z&amp;auml;hlen k&amp;ouml;nnte, sind noch nicht so verbreitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch sieht man erste Schritte und die Pioniere erzielen zus&amp;auml;tzliche Aufmerksamkeit durch einen kleinen &amp;uuml;bersichtlichen Markt. Aber f&amp;uuml;r immer mehr junge Designer wird die Philosophie hinter OpenDesign, das Teilen und Zusammenarbeiten, eine Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit sein. OpenDesign ist gekommen um zu bleiben.&lt;/p&gt;
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&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=https%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2011%2Feinfuhrung-in-open-design%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 14:45:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.netzpolitik.org/2011/einfuhrung-in-open-design/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2011-01-13T14:45:10Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Urheberrecht und die Kulturtechniken der digitalen Revolution</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/urheberrecht-und-die-kulturtechniken-der-digitalen-revolution/</link>
      <description>&lt;p&gt;Leonhard Dobusch hat f&amp;uuml;r das SPD-Debattenmagazin Berliner Republik eine lesenswerte Zusammenfassung zur aktuellen Urheberrechtssituation geschrieben: &lt;a href="http://www.b-republik.de/aktuelle-ausgabe/urheberrecht-und-die-kulturtechniken-der-digitalen-revolution"&gt;Urheberrecht und die Kulturtechniken der digitalen Revolution.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Neben Kampagnen zur Ausdehnung des Urheberrechts bildet der Kampf gegen &amp;#8222;Raubkopien&amp;#8220; die zweite gemeinsame Front von Verlagen und Kunstschaffenden. In einsch&amp;uuml;chternden Kinospots vergleichen sie das Herunterladen von urheberrechtlich gesch&amp;uuml;tzten Inhalten aus dem Internet mit Ladendiebstahl und propagieren ein absurdes Strafma&amp;szlig; in H&amp;ouml;he von f&amp;uuml;nf Jahren Haft &amp;#8211; die H&amp;ouml;chststrafe f&amp;uuml;r den gewerbsm&amp;auml;&amp;szlig;igen Vertrieb illegal angefertigter Kopien. Beklagt werden der Niedergang der Musik- und Filmindustrie sowie die Gefahren einer Kostenlos-Kultur f&amp;uuml;r Kunst und Kultur im Allgemeinen. Aber wie schon auf dem Gebiet der Schutzfristverl&amp;auml;ngerung ist auch hier die empirische Basis der Schreckensszenarien br&amp;uuml;chig. Die Harvard-&amp;Ouml;konomen Felix Oberholzer-Gee und Koleman Stumpf beispielsweise berichten &amp;uuml;ber die von illegalen Downloads am st&amp;auml;rksten betroffenen Industrien folgendes: &amp;#8222;Zwischen 2002 und 2007 wuchs die Zahl neuer B&amp;uuml;cher um 66 Prozent, die Zahl der j&amp;auml;hrlich ver&amp;ouml;ffentlichten Musikalben hat sich seit 2000 mehr als verdoppelt und die weltweite Produktion von Spielfilmen ist seit 2003 um 30 Prozent gestiegen.&amp;#8220; Aus diesen Zahlen schlussfolgern sie, dass Internet-Filesharing und eine schw&amp;auml;chere Urheberrechtsdurchsetzung keinen negativen Einfluss auf den Anreiz zu kreativem und k&amp;uuml;nstlerischem Schaffen gehabt habe. Eher im Gegenteil.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Mal schauen, ob das in der SPD auch gelesen und verstanden wird.&lt;br /&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 20 Dec 2010 10:28:14 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/urheberrecht-und-die-kulturtechniken-der-digitalen-revolution/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-12-20T10:28:14Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Urheberrecht und die Kulturtechniken der digitalen Revolution</title>
      <link>https://www.netzpolitik.org/2010/urheberrecht-und-die-kulturtechniken-der-digitalen-revolution/</link>
      <description>&lt;p&gt;Leonhard Dobusch hat f&amp;uuml;r das SPD-Debattenmagazin Berliner Republik eine lesenswerte Zusammenfassung zur aktuellen Urheberrechtssituation geschrieben: &lt;a href="http://www.b-republik.de/aktuelle-ausgabe/urheberrecht-und-die-kulturtechniken-der-digitalen-revolution"&gt;Urheberrecht und die Kulturtechniken der digitalen Revolution.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Neben Kampagnen zur Ausdehnung des Urheberrechts bildet der Kampf gegen &amp;#8222;Raubkopien&amp;#8220; die zweite gemeinsame Front von Verlagen und Kunstschaffenden. In einsch&amp;uuml;chternden Kinospots vergleichen sie das Herunterladen von urheberrechtlich gesch&amp;uuml;tzten Inhalten aus dem Internet mit Ladendiebstahl und propagieren ein absurdes Strafma&amp;szlig; in H&amp;ouml;he von f&amp;uuml;nf Jahren Haft &amp;#8211; die H&amp;ouml;chststrafe f&amp;uuml;r den gewerbsm&amp;auml;&amp;szlig;igen Vertrieb illegal angefertigter Kopien. Beklagt werden der Niedergang der Musik- und Filmindustrie sowie die Gefahren einer Kostenlos-Kultur f&amp;uuml;r Kunst und Kultur im Allgemeinen. Aber wie schon auf dem Gebiet der Schutzfristverl&amp;auml;ngerung ist auch hier die empirische Basis der Schreckensszenarien br&amp;uuml;chig. Die Harvard-&amp;Ouml;konomen Felix Oberholzer-Gee und Koleman Stumpf beispielsweise berichten &amp;uuml;ber die von illegalen Downloads am st&amp;auml;rksten betroffenen Industrien folgendes: &amp;#8222;Zwischen 2002 und 2007 wuchs die Zahl neuer B&amp;uuml;cher um 66 Prozent, die Zahl der j&amp;auml;hrlich ver&amp;ouml;ffentlichten Musikalben hat sich seit 2000 mehr als verdoppelt und die weltweite Produktion von Spielfilmen ist seit 2003 um 30 Prozent gestiegen.&amp;#8220; Aus diesen Zahlen schlussfolgern sie, dass Internet-Filesharing und eine schw&amp;auml;chere Urheberrechtsdurchsetzung keinen negativen Einfluss auf den Anreiz zu kreativem und k&amp;uuml;nstlerischem Schaffen gehabt habe. Eher im Gegenteil.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Mal schauen, ob das in der SPD auch gelesen und verstanden wird.&lt;br /&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 20 Dec 2010 10:28:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.netzpolitik.org/2010/urheberrecht-und-die-kulturtechniken-der-digitalen-revolution/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-12-20T10:28:14Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>#a2n: Weiss vs. Lobo: Filesharer.</title>
      <link>https://www.netzpolitik.org/2010/a2n-weiss-vs-lobo-filesharer/</link>
      <description>&lt;p&gt;Begonnen hatte alles ganz harmlos mit &lt;a href="http://saschalobo.com/2010/07/05/warum-ich-nicht-flattre/"&gt;Sascha Lobos Artikel &amp;uuml;ber flattr&lt;/a&gt;, in dem er illegales Filesharing als Diebstahl bezeichnete. Widersprochen wurde ihm (&lt;a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/wenn-wir-von-diebstahl-sprechen/"&gt;unter anderem&lt;/a&gt;) &lt;a href="http://www.neunetz.com/2010/07/07/denkfehler-sascha-lobo-glaubt-dass-man-immaterielle-gueter-stehlen-kann/"&gt;von Marcel Weiss&lt;/a&gt;, woraufhin Lobo sich korrigierte, &lt;a href="http://saschalobo.com/2010/07/08/die-bescheuerte-musikindustrie-und-die-egoistischen-filesharer/"&gt;Filesharer seien egoistisch&lt;/a&gt; (und 90% der Musikindustrie bescheuert und grauenhaft).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Titel &lt;strong&gt;&amp;#8220;Filesharer -&amp;nbsp;Schmierige Egoisten oder Wegbereiter der Musikbranche?&amp;#8221;&lt;/strong&gt; diskutierten die beiden heute auf der &lt;a href="http://a-2-n.de/"&gt;all 2gether now (#a2n)&lt;/a&gt; -&amp;nbsp;wie erwartet ergebnislos. &lt;span id="more-15860"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lobo konzentrierte sich auf den &amp;#8216;moralischen&amp;#8217; Aspekt. Das handeln von Filesharern sei egoistisch und unanst&amp;auml;ndig, und keiner habe etwas davon; weder Industrie, noch K&amp;uuml;nstler. Auf seine immer wieder (erst beil&amp;auml;ufig, sp&amp;auml;ter provokativ, manisch wiederholend) gestellte Frage &lt;em&gt;&amp;#8220;Findest du Filesharing gegen den erkl&amp;auml;rten Willen des Anbieters okay oder nicht? Ja oder nein!&amp;#8221;&lt;/em&gt; lie&amp;szlig; er Weiss&amp;#8217; Argument, dass es sich nicht um eine moralische, sondern eine &amp;ouml;konomische Frage, n&amp;auml;mlich um einen sich im Umbruch befindenden Markt handele, nicht gelten. Lobo forderte, ein moralisches Bewusstsein f&amp;uuml;r die Entlohnung von Musik m&amp;uuml;sse erhalten bleiben. Dass es m&amp;ouml;glich sei, vom Kulturschaffen leben zu k&amp;ouml;nnen, sei eine der gro&amp;szlig;en Errungenschaften des 20. Jahrhunderts und ein hohes Gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiss wollte auf alternative Gesch&amp;auml;ftsmodelle f&amp;uuml;r Musiker hinaus, darunter Einnahmen durch crowdsourcing-Modelle, Merchandise und Konzerte. Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzkosten"&gt;Grenzkosten&lt;/a&gt; beim Vertrieb von Musik seien nun einmal bei nahezu Null, und dies sei eine &amp;ouml;konomische Gegebenheit, der sich der Markt nicht verwehren k&amp;ouml;nne. Von der Idee, mit dem Verkauf von Dateien seinen Lebensunterhalt zu verdienen, m&amp;uuml;sse man sich verabschieden. F&amp;uuml;r jemanden, der Geld verdienen will, sei nicht relevant, welche Geldquellen als gut oder b&amp;ouml;se g&amp;ouml;lten, sondern welche ergiebig seien. Nat&amp;uuml;rlich gebe es einen egoistischen Aspekt beim illegalen Download, aber viele der Anbieter agierten nicht aus egoistischen Motiven, sondern betrieben gro&amp;szlig;en, unentgeltlichen Aufwand. Die moralische Forderung Lobos diene nur der Stabilisierung eines anachronistischen Modells und habe keine realistische Basis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lobo betonte, Filesharer lieferten der Musikindustrie Argumente f&amp;uuml;r Deep Packet Inspection und alle m&amp;ouml;glichen Einschnitte in &amp;#8220;das Internet&amp;#8221;, deshalb m&amp;uuml;sse ein moralischer Konsens in der Gesellschaft entstehen, eine Art freiwilliger Ehrenkodex. Filesharing d&amp;uuml;rfe als &amp;ouml;konomisch zu verschmerzendes Nischenph&amp;auml;nomen und Kavaliersdelikt&amp;nbsp;f&amp;uuml;r 17-J&amp;auml;hrige weiterbestehen, aber dann m&amp;uuml;sse Schluss sein.&lt;/p&gt;
&lt;div id="_mcePaste"&gt;Richtung Ende wurde die Diskussion hitzig und noch inhaltsleerer, was auch am Einbeziehen des Publikums gelegen haben mag. Lobo verweigerte jede weitere Auseinandersetzung, so lange die moralische Frage nicht gekl&amp;auml;rt war. Doch den beiden Antwortm&amp;ouml;glichkeiten, die er Weiss bot (a. &lt;em&gt;Ja Sascha, du hast Recht, Filesharing ist schlecht.&lt;/em&gt; oder b. &lt;em&gt;Ich bin ein Arsch, du hast Recht.&lt;/em&gt;) mangelte es an den notwendigen Impulsen f&amp;uuml;r eine fruchtbare weitere Auseinandersetzung. Daf&amp;uuml;r war man ja aber auch nicht gekommen.&lt;/div&gt;
&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=https%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Fa2n-weiss-vs-lobo-filesharer%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=https%3A%2F%2Fwww.netzpolitik.org%2F2010%2Fa2n-weiss-vs-lobo-filesharer%2F&amp;#38;source=netzpolitik&amp;#38;style=compact&amp;#38;hashtags=a2n,Musik+im+Netz,Urheberrecht" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;			
&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:53:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.netzpolitik.org/2010/a2n-weiss-vs-lobo-filesharer/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-06T16:53:50Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>#a2n: Weiss vs. Lobo: Filesharer.</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2010/a2n-weiss-vs-lobo-filesharer/</link>
      <description>&lt;p&gt;Begonnen hatte alles ganz harmlos mit &lt;a href="http://saschalobo.com/2010/07/05/warum-ich-nicht-flattre/"&gt;Sascha Lobos Artikel &amp;uuml;ber flattr&lt;/a&gt;, in dem er illegales Filesharing als Diebstahl bezeichnete. Widersprochen wurde ihm (&lt;a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/wenn-wir-von-diebstahl-sprechen/"&gt;unter anderem&lt;/a&gt;) &lt;a href="http://www.neunetz.com/2010/07/07/denkfehler-sascha-lobo-glaubt-dass-man-immaterielle-gueter-stehlen-kann/"&gt;von Marcel Weiss&lt;/a&gt;, woraufhin Lobo sich korrigierte, &lt;a href="http://saschalobo.com/2010/07/08/die-bescheuerte-musikindustrie-und-die-egoistischen-filesharer/"&gt;Filesharer seien egoistisch&lt;/a&gt; (und 90% der Musikindustrie bescheuert und grauenhaft).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Titel &lt;strong&gt;&amp;#8220;Filesharer -&amp;nbsp;Schmierige Egoisten oder Wegbereiter der Musikbranche?&amp;#8221;&lt;/strong&gt; diskutierten die beiden heute auf der &lt;a href="http://a-2-n.de/"&gt;all 2gether now (#a2n)&lt;/a&gt; -&amp;nbsp;wie erwartet ergebnislos. &lt;span id="more-15860"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lobo konzentrierte sich auf den &amp;#8216;moralischen&amp;#8217; Aspekt. Das handeln von Filesharern sei egoistisch und unanst&amp;auml;ndig, und keiner habe etwas davon; weder Industrie, noch K&amp;uuml;nstler. Auf seine immer wieder (erst beil&amp;auml;ufig, sp&amp;auml;ter provokativ, manisch wiederholend) gestellte Frage &lt;em&gt;&amp;#8220;Findest du Filesharing gegen den erkl&amp;auml;rten Willen des Anbieters okay oder nicht? Ja oder nein!&amp;#8221;&lt;/em&gt; lie&amp;szlig; er Weiss&amp;#8217; Argument, dass es sich nicht um eine moralische, sondern eine &amp;ouml;konomische Frage, n&amp;auml;mlich um einen sich im Umbruch befindenden Markt handele, nicht gelten. Lobo forderte, ein moralisches Bewusstsein f&amp;uuml;r die Entlohnung von Musik m&amp;uuml;sse erhalten bleiben. Dass es m&amp;ouml;glich sei, vom Kulturschaffen leben zu k&amp;ouml;nnen, sei eine der gro&amp;szlig;en Errungenschaften des 20. Jahrhunderts und ein hohes Gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiss wollte auf alternative Gesch&amp;auml;ftsmodelle f&amp;uuml;r Musiker hinaus, darunter Einnahmen durch crowdsourcing-Modelle, Merchandise und Konzerte. Die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzkosten"&gt;Grenzkosten&lt;/a&gt; beim Vertrieb von Musik seien nun einmal bei nahezu Null, und dies sei eine &amp;ouml;konomische Gegebenheit, der sich der Markt nicht verwehren k&amp;ouml;nne. Von der Idee, mit dem Verkauf von Dateien seinen Lebensunterhalt zu verdienen, m&amp;uuml;sse man sich verabschieden. F&amp;uuml;r jemanden, der Geld verdienen will, sei nicht relevant, welche Geldquellen als gut oder b&amp;ouml;se g&amp;ouml;lten, sondern welche ergiebig seien. Nat&amp;uuml;rlich gebe es einen egoistischen Aspekt beim illegalen Download, aber viele der Anbieter agierten nicht aus egoistischen Motiven, sondern betrieben gro&amp;szlig;en, unentgeltlichen Aufwand. Die moralische Forderung Lobos diene nur der Stabilisierung eines anachronistischen Modells und habe keine realistische Basis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lobo betonte, Filesharer lieferten der Musikindustrie Argumente f&amp;uuml;r Deep Packet Inspection und alle m&amp;ouml;glichen Einschnitte in &amp;#8220;das Internet&amp;#8221;, deshalb m&amp;uuml;sse ein moralischer Konsens in der Gesellschaft entstehen, eine Art freiwilliger Ehrenkodex. Filesharing d&amp;uuml;rfe als &amp;ouml;konomisch zu verschmerzendes Nischenph&amp;auml;nomen und Kavaliersdelikt&amp;nbsp;f&amp;uuml;r 17-J&amp;auml;hrige weiterbestehen, aber dann m&amp;uuml;sse Schluss sein.&lt;/p&gt;
&lt;div id="_mcePaste"&gt;Richtung Ende wurde die Diskussion hitzig und noch inhaltsleerer, was auch am Einbeziehen des Publikums gelegen haben mag. Lobo verweigerte jede weitere Auseinandersetzung, so lange die moralische Frage nicht gekl&amp;auml;rt war. Doch den beiden Antwortm&amp;ouml;glichkeiten, die er Weiss bot (a. &lt;em&gt;Ja Sascha, du hast Recht, Filesharing ist schlecht.&lt;/em&gt; oder b. &lt;em&gt;Ich bin ein Arsch, du hast Recht.&lt;/em&gt;) mangelte es an den notwendigen Impulsen f&amp;uuml;r eine fruchtbare weitere Auseinandersetzung. Daf&amp;uuml;r war man ja aber auch nicht gekommen.&lt;/div&gt;
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:53:50 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2010/a2n-weiss-vs-lobo-filesharer/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-06T16:53:50Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Aufsichtsr&amp;auml;te m&amp;uuml;ssen Corporate-Governance-Vokabeln lernen djb-Aktion - Aktion&amp;auml;rinnen fordern Gleichb</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/aufsichtsraete-muessen-corporate-governance-vokabeln-lernen-djb-aktion-aktionaerinnen-fordern-gleichberechtigung_20100617.html</link>
      <description>Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) hat bei seiner Aktion &amp;#8220;Aktion&amp;#228;rinnen fordern Gleichberechtigung&amp;#8221; auf die Frage an Vorst&amp;#228;nde und Aufsichtr&amp;#228;te von HDAX-Unternehmen, was sie unter Diversity verstehen, von einem Aufsichtsratsvorsitzenden die Antwort erhalten: &amp;#8220;Wir haben jemand f&amp;#252;r Finanzen, jemand f&amp;#252;r das operative Gesch&amp;#228;ft und jemand f&amp;#252;r den Vertrieb.&amp;#8221;&lt;br /&gt;
Diese Antwort entspricht dem Eindruck vieler Aktion&amp;#228;rinnen oder Aktion&amp;#228;rsvertreterinnen, [...]</description>
      <pubDate>Thu, 17 Jun 2010 05:00:24 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/aufsichtsraete-muessen-corporate-governance-vokabeln-lernen-djb-aktion-aktionaerinnen-fordern-gleichberechtigung_20100617.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2010-06-17T05:00:24Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Bel&amp;auml;stigende Telefonwerbung - Verbraucherzentrale NRW sammelt Beschwerden</title>
      <link>http://www.sozialticker.com/belaestigende-telefonwerbung-verbraucherzentrale-nrw-sammelt-beschwerden_20100615.html</link>
      <description>Die derzeitige Rechtslage kann nichts gegen die &amp;#8220;Landplage&amp;#8221; des 20. Jahrhunderts ausrichten: Ungebrochen beschweren sich Ratsuchende t&amp;#228;glich bei der Verbraucherzentrale NRW &amp;#252;ber bel&amp;#228;stigende Telefonwerbung. Obwohl strikt verboten, wenn der Angerufene vorher nicht ausdr&amp;#252;cklich eingewilligt hat, ist sie f&amp;#252;r viele Firmen nach wie vor T&amp;#252;r&amp;#246;ffner f&amp;#252;r den Vertrieb von Telefonvertr&amp;#228;gen, Gl&amp;#252;cksspielen, Versicherungen, Geldanlagen oder Reisen.&lt;br /&gt;
Das 2009 [...]</description>
      <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 08:00:40 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.sozialticker.com/belaestigende-telefonwerbung-verbraucherzentrale-nrw-sammelt-beschwerden_20100615.html</guid>
      <dc:creator>Der Sozialticker</dc:creator>
      <dc:date>2010-06-15T08:00:40Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Liberale Bildungspolitik: Lobbyarbeit in Schulen</title>
      <link>http://www.henningschuerig.de/blog/2010/05/08/liberale-bildungspolitik-lobbyarbeit-im-unterricht/</link>
      <description>Es ist schier unglaublich mit welcher Dreistigkeit die FDP immer wieder ihre Interessen oder die ihrer Klientel vertritt. Auch in der Bildungspolitik schreckt man davor nicht zur&amp;#252;ck:&lt;br /&gt;
Ein gemeinn&amp;#252;tziger Verein bietet Lehrern kostenlos Unterrichtsmaterialien an. Bezahlt werden viele der Schriften aus der Wirtschaft &amp;#8211; und am Vertrieb verdient die FDP.&lt;br /&gt;
Es wird dort scheinbar objektiv Lobbyarbeit f&amp;#252;r [...]</description>
      <pubDate>Sat, 08 May 2010 13:16:11 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.henningschuerig.de/blog/2010/05/08/liberale-bildungspolitik-lobbyarbeit-im-unterricht/</guid>
      <dc:creator>Henning Schürig</dc:creator>
      <dc:date>2010-05-08T13:16:11Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Dorothee B&amp;auml;r: Netzsperren beschr&amp;auml;nken, halt, nein, doch nicht.</title>
      <link>http://www.netzpolitik.org/2009/dorothee-baer-netzsperren-beschraenken-halt-nein-doch-nicht/</link>
      <description>Gestern haben wir &amp;#252;ber den Vorschlag von Dorothea B&amp;#228;r (CSU/MdB) berichtet, die Netzzensur-Infrastruktur auch &amp;#8220;im Kampf gegen Islamisten einzusetzen. Johannes Boje hat im Schaltzentrale-Blog eine interessante Zusatzinformation ausgegraben. Dorothea B&amp;#228;r hatte in einem Interview mit ihm vor drei Monaten explizit die Netzsperren nur f&amp;#252;r Kinderpornographie gew&amp;#252;nscht:&lt;br /&gt;
&amp;#8220;Daher sind der Konsum, die Produktion und der Vertrieb von [...]</description>
      <pubDate>Tue, 10 Nov 2009 13:08:10 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.netzpolitik.org/2009/dorothee-baer-netzsperren-beschraenken-halt-nein-doch-nicht/</guid>
      <dc:creator>Netzpolitik</dc:creator>
      <dc:date>2009-11-10T13:08:10Z</dc:date>
    </item>
  </channel>
</rss>


