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    <title>blogs.demokratie24.de - Tag 'lateinamerika' (RSS 2.0)</title>
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    <copyright>blogs.demokratie24.de</copyright>
    <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 21:13:35 GMT</pubDate>
    <dc:creator>blogs.demokratie24.de</dc:creator>
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      <title>Partners in Leadership (II)</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58270</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Mit einer neuen au&amp;szlig;enpolitischen Strategie sucht die Bundesregierung die Spielr&amp;auml;ume ihrer globalen Machtpolitik zu erweitern. Das "Gestaltungsm&amp;auml;chte-Konzept", das in der vergangenen Woche nach seiner Verabschiedung durch das Bundeskabinett der &amp;Ouml;ffentlichkeit vorgestellt wurde, sieht vor, regionale F&amp;uuml;hrungsm&amp;auml;chte in Lateinamerika, in Afrika und in Asien zu Verb&amp;uuml;ndeten zu gewinnen. Mit ihrer Hilfe soll es m&amp;ouml;glich sein, deutsche Interessen in aller Welt noch st&amp;auml;rker als bisher zu verwirklichen. Hintergrund sind die weltweiten Kr&amp;auml;fteverschiebungen - so etwa der Aufstieg Chinas -, aber auch das Berliner Bestreben, sich unabh&amp;auml;ngig von den USA auf allen Kontinenten einen gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Einfluss zu sichern. Die Bundesrepublik k&amp;ouml;nne bei dem Versuch, ihre globale Stellung auszubauen, zwar Ressourcen der EU nutzen, d&amp;uuml;rfe ihre eigenen Ziele jedoch keinesfalls "einer voreiligen Europ&amp;auml;isierung" opfern, hei&amp;szlig;t es in einer Analyse, mit der das aktuelle "Gestaltungsm&amp;auml;chte-Konzept" vorbereitet wurde. Die Strategie, die umfassende zivile Ressourcen der deutschen Gesellschaft zum Zweck der Einflussexpansion nutzen will, beinhaltet ebenfalls eine starke Ausweitung der polizeilichen und der milit&amp;auml;rischen Kooperation.</description>
      <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 21:13:35 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58270</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-15T21:13:35Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Partners in Leadership</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58268</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Mit seiner aktuellen Lateinamerika-Reise forciert der deutsche Au&amp;szlig;enminister eine neue Strategie f&amp;uuml;r die globale Machtpolitik Berlins. Demnach strebt die Bundesrepublik engere Partnerschaften mit sogenannten regionalen F&amp;uuml;hrungsm&amp;auml;chten in aller Welt an, um ihren eigenen Einfluss rund um den Globus auszubauen. In Lateinamerika kommen dabei aus Sicht der Bundesregierung Brasilien und Mexiko in Frage - die zentralen Ziele der aktuellen Au&amp;szlig;enminister-Reise. &amp;Uuml;ber Brasilien hei&amp;szlig;t es in Fachanalysen aus Berlin, dem Land sei zumindest auf subkontinentaler Ebene "ein klarer F&amp;uuml;hrungsanspruch" zu attestieren, den es mit Hilfe seiner "hard power" und seines sehr leistungsf&amp;auml;higen Ausw&amp;auml;rtigen Dienstes langfristig wohl auch einl&amp;ouml;sen k&amp;ouml;nne. Es sei daher ein h&amp;ouml;chst geeigneter Verb&amp;uuml;ndeter der Bundesrepublik. Mexiko wird skeptischer beurteilt. Das Land lege zu gro&amp;szlig;en Wert auf die "Doktrin der Nichteinmischung" gegen&amp;uuml;ber fremden Staaten und befinde sich in allzu starker Abh&amp;auml;ngigkeit von den USA, hei&amp;szlig;t es bei der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Hier sei noch umf&amp;auml;ngliche Vorarbeit zu leisten. Seine machtpolitischen Vorhaben bem&amp;auml;ntelt Berlin wie &amp;uuml;blich mit scheinbar unpolitischen Initiativen: Wie der Au&amp;szlig;enminister ank&amp;uuml;ndigt, wird die Bundesrepublik n&amp;auml;chstes Jahr in Brasilien ein "Deutschlandjahr" mit umfassenden kulturellen und wissenschaftlichen Aktivit&amp;auml;ten starten.</description>
      <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 23:13:20 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58268</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-14T23:13:20Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>"Fremdbestimmt im eigenen Land"</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58260</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Eine von einem Parlamentarischen Staatssekret&amp;auml;r im Bundesfinanzministerium geleitete "Deutschtums"-Organisation unterh&amp;auml;lt Kontakte in die &amp;auml;u&amp;szlig;erste Rechte. Der "Verein f&amp;uuml;r deutsche Kulturbeziehungen im Ausland" (VDA) hat einen Professor zu seinem Landesvorsitzenden in Baden-W&amp;uuml;rttemberg ernannt, der in Verlagen der extremen Rechten publizierte und eine einst das s&amp;uuml;dafrikanische Apartheid-Regime unterst&amp;uuml;tzende Organisation anf&amp;uuml;hrt. Vorsitzender des VDA, der noch weitere Exponenten rechtslastiger Vereinigungen zu seinen Funktionstr&amp;auml;gern z&amp;auml;hlt, ist Hartmut Koschyk (CSU), Parlamentarischer Staatssekret&amp;auml;r bei Finanzminister Wolfgang Sch&amp;auml;uble (CDU). Der VDA ist auch au&amp;szlig;erhalb der Bundesrepublik aktiv und versucht in Ost- und S&amp;uuml;dosteuropa, aber auch in Lateinamerika und Afrika deutschsprachige Minderheiten st&amp;auml;rker auf die Bundesrepublik auszurichten. Er wirkt etwa auf die deutschsprachige Minderheit Polens ein - mit dem Ziel, die "Identit&amp;auml;t" der "deutschen Volksgruppe" und damit deren Sonderstellung gegen&amp;uuml;ber nicht deutschsprachigen B&amp;uuml;rgern des Landes zu wahren.</description>
      <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 23:13:16 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58260</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-06T23:13:16Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>F&amp;uuml;r die Freiheit der Oligarchie</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58156</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Zum wiederholten Male &amp;uuml;bernimmt ein Verteidiger lateinamerikanischer Putschisten einen wichtigen Posten im Bundesministerium f&amp;uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der bisherige Repr&amp;auml;sentant der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung in Honduras, Christian L&amp;uuml;th, ist laut Auskunft des Ministeriums dort zuk&amp;uuml;nftig als Referent im Bereich der Steuerung der Durchf&amp;uuml;hrungsorganisationen (GIZ, DEG etc.) t&amp;auml;tig. L&amp;uuml;th hatte nicht nur den honduranischen Putsch am 28. Juni 2009 als "Amtsenthebungsverfahren" verharmlost, das "v&amp;ouml;llig verfassungskonform" abgelaufen sei. Er hatte auch anschlie&amp;szlig;end die Putschisten strikt gegen Kritik verteidigt und zum Beispiel deutsche Unterst&amp;uuml;tzung f&amp;uuml;r die honduranische Polizei organisiert. Ehemalige Kooperationspartner aus Honduras werfen der Stiftung, die sich mit voller Bezeichnung "Friedrich-Naumann-Stiftung f&amp;uuml;r die Freiheit" nennt, vor, nur noch f&amp;uuml;r die einheimische Oligarchie einzutreten. Die Stiftung sei, hei&amp;szlig;t es in einer Erkl&amp;auml;rung ehemaliger Naumann-Stipendiaten, "in den Einfluss kleiner Phantomgr&amp;uuml;ppchen und Organisationen der extremen Rechten in Lateinamerika geraten".</description>
      <pubDate>Thu, 22 Sep 2011 21:18:17 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58156</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2011-09-22T21:18:17Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Digitale Presseschau - KW 28</title>
      <link>http://politik-digital.de/digitale-presseschau-kw-28</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;a &gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" align="left" height="87" width="80" /&gt;&lt;/a&gt;Politiker f&amp;uuml;rchten sich vor Transparenz, Chinas Diktatur im Netz, Internet-Enquete macht Sommerpause, Lateinamerka-Portal Amerika21.de - dies und mehr in unserer Digitalen Presseschau. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wieder einmal hat die politik-digital.de-Redaktion &amp;uuml;ber lesenswerte Artikel in dieser Woche diskutiert und abgestimmt. Hier unsere Favoriten von Rang 1 bis 6:&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/debattenbeitrag-anke-domscheit-berg-die-angst-vor-zu-viel-transparenz-1.1119102" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Angst vor Transparenz&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Anke Domscheit-Berg kritisiert in einem &amp;auml;u&amp;szlig;erst lesenswerten Artikel in der S&amp;uuml;ddeutschen Zeitung, wie Politiker getreu dem Motto &amp;#8222;Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht&amp;#8220;, nach M&amp;ouml;glichkeiten suchen, das Internet zu zivilisieren. Anschaulich beschreibt sie, wie viele Regierungsbeauftragte das Internet noch immer nicht verstanden haben und es als Sodom und Gomorrha des 21. Jahrhunderts und nicht als Katalysator f&amp;uuml;r Kreativit&amp;auml;t und Innovation verstehen. Das Internet, stellt sie fest, ist nur ein Spiegel der Gesellschaft, und so muss man in dieser nach den Wurzeln der Probleme suchen und nicht im Netz selbst.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/art391,667403" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Chinas Diktatur im Internet&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Vom &amp;Uuml;berwachungsstaat 2.0 in China berichteten in dieser Woche die Ober&amp;ouml;sterreichischen Nachrichten, denen ein parteiinternes Papier vorliegt, in dem die chinesische Regierung eine Ausweitung der t&amp;auml;glichen &amp;Uuml;berwachung im Internet fordert. Die Direktive liefert zum ersten Mal handfeste Beweise f&amp;uuml;r die Existenz von &amp;#8222;Cyberspitzeln&amp;#8220;, die im Auftrag des Propagandaapparats Online-Beitr&amp;auml;ge verfassen, oppositionelle Meinungen l&amp;ouml;schen und Regimekritiker melden, um so die &amp;ouml;ffentliche Meinung zu steuern. Der aufschlussreiche Artikel zeigt, wie das Internet Diktaturen nicht nur st&amp;uuml;rzen, sondern auch st&amp;auml;rken kann.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.faz.net/artikel/C30833/netzneutralitaet-im-siebenten-kreis-der-demokratie-30458545.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Netzpolitik im Hinterzimmer&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;#8222;Demokratie ist eine feine Sache, wenn man nicht so genau hinschaut&amp;#8220;, erkl&amp;auml;rt Constanze Kurz in ihrer Kritik an der Arbeitsweise der Internet-Enquete im Blog &amp;#8222;Digitales Denken&amp;#8220; auf faz.net. Wenn wie zuletzt kurz vor der Sommerpause der Sachverstand drohte, &amp;uuml;ber die Regierungsfraktion zu siegen, wurde schnell hinter verschlossenen T&amp;uuml;ren und unter Ausschluss sowohl der Experten als auch der &amp;Ouml;ffentlichkeit eine Strategie gesucht, um dies zu verhindern, beanstandet die Autorin. Als L&amp;ouml;sung h&amp;auml;tten die Abgeordneten sich auf eine Vertagung geeinigt, um Zeit zu gewinnen, die Sachverst&amp;auml;ndigen doch noch in die &amp;#8222;richtige&amp;#8220; Richtung zu lenken. Die Einsch&amp;auml;tzung der Sachverst&amp;auml;ndigen der Internet-Enquete brachte es auf Platz drei unserer Rangliste.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14012" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Amerika21.de&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Von der verzerrten Berichterstattung &amp;uuml;ber Lateinamerika in der deutschen Presse spricht Harald Neuber, Redaktionsmitarbeiter des Non-Profit Projekts &amp;#8222;Portal Amerika21.de&amp;#8220; im Interview mit der Neuen Rheinischen Zeitung. Auf dem Webblog wollen Journalisten und Aktivisten falsche und irref&amp;uuml;hrende Artikel offen kritisieren und sowohl Leser als auch die deutsche Presse auf die Defizite aufmerksam machen. Das vorherrschende Problem der deutschen Medien sei es, dass Korrespondentennetze ausged&amp;uuml;nnt und Propaganda der Regierungsopposition unkritisch aufgenommen w&amp;uuml;rden. Es fehle an Willenskraft seitens der Berichterstatter, hinter die Kulissen zu schauen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://derstandard.at/1308680944423/Web-Evolution-Guardian-orientiert-sich-am-Youtube-Gedanken" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;The Guardian und Youtube&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Anthony D. Williams berichtet in einem informativen Interview mit derStandard.at &amp;uuml;ber die M&amp;ouml;glichkeiten digitalen Wirtschaftens und Marketings. Medien m&amp;uuml;ssen sich neu im Netz erfinden, so der Autor des Bestsellers &amp;#8222;Wikinomics&amp;#8220;. Dies k&amp;ouml;nne mithilfe digitaler Abonnenten oder aber neuer Werbenetzwerke, wie es der Guardian zurzeit vormacht, geschehen. Dabei orientiere sich  die britische Tageszeitung in ihrem innovativen Projekt an den Grundgedanken der Verkn&amp;uuml;pfung von Content und Online-Werbung, der auch bei Youtube zu finden sei.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href="http://netzpolitik.org/2011/rebecca-mackinnon-lets-take-back-the-internet/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Magna Charta f&amp;uuml;rs Internet&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir brauchen Regeln, damit Regierungen und das Internet den Menschen dienen und nicht umgekehrt, fordert die US-Journalistin und Aktivistin Rebecca MacKinnon in einem wissenswerten Video-Vortrag f&amp;uuml;r das Non-Profit-Projekt &lt;a href="http://www.ted.com/" target="_blank"&gt;TED&lt;/a&gt;. In einer Zeit, in der das Internet ein Mittler zwischen Regierenden und B&amp;uuml;rgern ist, m&amp;uuml;ssten nicht nur Staatsoberh&amp;auml;upter, sondern auch Unternehmen, die gro&amp;szlig;en Einfluss auf das Netz nehmen k&amp;ouml;nnen, den B&amp;uuml;rgern gegen&amp;uuml;ber eine Rechenschaftspflicht haben. Die US-Journalistin fordert eine Magna Charta f&amp;uuml;r das Internet, um beispielsweise unrechtm&amp;auml;&amp;szlig;ige Internetzensur durch Gro&amp;szlig;konzerne zu verhindern.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 15 Jul 2011 13:38:16 GMT</pubDate>
      <guid>http://politik-digital.de/digitale-presseschau-kw-28</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2011-07-15T13:38:16Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Drehscheibe f&amp;uuml;r Lateinamerika</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58110</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Berlin dringt auf die baldige Errichtung der EU-Lateinamerika-Stiftung in Hamburg. Die Stiftung, deren Gr&amp;uuml;ndung von den Staaten der EU sowie Lateinamerikas bereits im Mai 2010 beschlossen worden ist, soll dem Ausbau der Beziehungen zwischen den zwei Kontinenten f&amp;ouml;rdern. Die Bundesregierung hat im Januar durchgesetzt, dass Hamburg Standort der Einrichtung wird; dort sind bereits der Au&amp;szlig;enwirtschaftsverband Lateinamerika Verein sowie das staatsfinanzierte Institut f&amp;uuml;r Lateinamerika-Studien ans&amp;auml;ssig. Mit der neuen EU-Institution k&amp;ouml;nne Hamburg zu "Europas Drehscheibe f&amp;uuml;r Lateinamerika" werden, urteilen Experten. Die Einrichtung der Stiftung kommt gegenw&amp;auml;rtig jedoch nur schleppend voran - nicht zuletzt aus formalrechtlichen Gr&amp;uuml;nden. Dies wiederum st&amp;ouml;&amp;szlig;t in Regierungskreisen auf Unmut: Institute in Frankreich und Italien k&amp;ouml;nnten zwischenzeitlich Aufgaben &amp;uuml;bernehmen, mit der die EU-Lateinamerika-Stiftung sich selbst Einfluss sichern wolle, ist zu h&amp;ouml;ren. Zu diesen Aufgaben geh&amp;ouml;rt die F&amp;ouml;rderung der Lateinamerika-Expansion kleinerer und mittlerer Unternehmen. Hat Hamburg die Vorrangstellung, d&amp;uuml;rften vor allem deutsche Firmen profitieren. Werden hingegen Frankreich oder Italien schneller aktiv, b&amp;uuml;&amp;szlig;en bundesdeutsche Unternehmen dieses Privileg ein.</description>
      <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 22:13:27 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58110</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2011-07-14T22:13:27Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Menschenrechte im Spiegel der Medien</title>
      <link>http://politik-digital.de/menschenrechte-im-spiegel-der-medien</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/gmf-logo.jpg" title="GMF" alt="GMF" align="left" height="120" width="200" /&gt;&amp;#8222;Wir m&amp;uuml;ssen eine weltweite Allianz f&amp;uuml;r die Menschenrechte bilden.&amp;#8220; Mit diesem Appell schloss Eric Bettermann, Intendant der &lt;a href="http://www.dw-world.de/dw/0,,265,00.html" target="_blank"&gt;Deutschen Welle&lt;/a&gt; (DW), am 22. Juni 2011 das vierte &lt;a href="http://www.dw-gmf.de" target="_blank"&gt;DW Global Media Forum&lt;/a&gt; in Bonn. Bis dahin hatten rund 1.600 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus aller Welt drei Tage lang &amp;uuml;ber das Thema &amp;#8222;Menschenrechte und Globalisierung &amp;#8211; Herausforderungen f&amp;uuml;r die Medien&amp;#8220; diskutiert. 
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Ein Thema - viele Facetten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Allein die Zahl von 50 Workshops macht das breite inhaltliche Spektrum deutlich, in dem sich die Konferenz bewegte. Es ging unter anderem um die Entwicklungen in der arabischen Welt, um Frauenrechte in Lateinamerika und die Rolle der Sozialen Medien in autorit&amp;auml;r regierten Staaten. Fragen, ob und inwieweit sich Medien an einer entsprechenden Allianz &amp;uuml;berhaupt beteiligen d&amp;uuml;rfen oder dies gar m&amp;uuml;ssen, und wie es um die Meinungsvielfalt und Pressefreiheit bestellt ist, zogen sich als roter Faden durch die  Diskussionen. Hat Eric Bettermann Recht, wenn er zum Abschluss sagt, dass vor allem die Medien in der Verantwortung st&amp;uuml;nden, sich mehr als bisher des Themas anzunehmen und &amp;#8222;Scheuklappen&amp;#8220; abzulegen?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Transparenz, Information, Meinungsfreiheit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ein gro&amp;szlig;es &amp;#8211; weil aktuelles &amp;#8211;  Thema war die Rolle webbasierter Enth&amp;uuml;llungsportale: &amp;#8222;Leaks, Wikileaks, Whistleblower &amp;#8211; Neue Herausforderungen f&amp;uuml;r Menschenrechte&amp;#8220; lautete der Titel einer prominent besetzten Diskussionsrunde. Nat&amp;uuml;rlich waren sich die Teilnehmer einig im Grundsatz, dass ohne freie Medien keine demokratischen Strukturen m&amp;ouml;glich seien. Doch Freiheit um jeden Preis? &lt;a href="http://topics.nytimes.com/top/reference/timestopics/people/s/eric_schmitt/index.html" target="_blank"&gt;Eric Schmitt&lt;/a&gt;, Journalist der &lt;a href="http://www.nytimes.com/" target="_blank"&gt;New York Times&lt;/a&gt;, hatte selbst mit Wikileaks-Gr&amp;uuml;nder Julian Assange &amp;uuml;ber die Ver&amp;ouml;ffentlichung geheimer Dokumente zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak verhandelt und kritisiert ihn nun deutlich: &amp;#8222;Julian Assange hat sich keine Gedanken um die Menschen in Afghanistan und Pakistan gemacht, sonst w&amp;auml;ren ihre Namen in den Leaks nicht genannt worden. Doch so wurden sie zur Zielscheibe f&amp;uuml;r die Taliban. Er konnte sich nicht entscheiden, ob er nun Journalist, Verleger oder K&amp;auml;mpfer f&amp;uuml;r Informationsfreiheit ist.&amp;#8220; Es sei eine Frage des journalistischen Standards, Whistleblower zu sch&amp;uuml;tzen. Sie gerieten in Gefahr, wenn ihre Anonymit&amp;auml;t verletzt werde, so Schmitt. Dem hielt &lt;a href="http://www.article19.org/about/staff.html" target="_blank"&gt;Agn&amp;egrave;s Callamard&lt;/a&gt;, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrerin der Menschenrechtsorganisation &lt;a href="http://www.article19.org/" target="_blank"&gt;ARTICLE 19&lt;/a&gt;, entgegen, die Ver&amp;ouml;ffentlichung geheimer Informationen sei wichtiger als die Konsequenzen es sein k&amp;ouml;nnten, die daraus entst&amp;uuml;nden: &amp;#8222;Niemand sollte Angst vor den Leaks haben, denn sie fordern Staaten heraus, Menschenrechte einzuhalten.&amp;#8220; &lt;a href="http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/presse/biografien-mitarbeitende.html" target="_blank"&gt;Prof. Dr. Beate Rudolf&lt;/a&gt;, Leiterin des &lt;a href="http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/" target="_blank"&gt;Deutschen Instituts f&amp;uuml;r Menschenrechte in Berlin&lt;/a&gt;, forderte dementsprechend Kontrollmechanismen ein, &amp;#8222;die uns garantieren, dass durch die Leaks keine Menschenrechte verletzt werden.&amp;#8220; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das fundamental wichtige Recht auf freie Rede kann zu einer Gratwanderung werden &amp;#8211; das zeigte der Verlauf dieser Podiumsdiskussion allzu deutlich. Wann endet die journalistische Verantwortung und wo beginnt die Freiheit des Wortes? Wie weit d&amp;uuml;rfen die Medien im Bestreben nach Transparenz, Information und Meinungsfreiheit gehen, ohne andere zu gef&amp;auml;hrden?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;&amp;#8222;Nicht mundtot machen lassen&amp;#8220;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Durch die Ver&amp;ouml;ffentlichungen von Portalen wie Wikileaks f&amp;uuml;hlen sich staatliche Einrichtungen angegriffen, doch die Sto&amp;szlig;richtung kann sich &amp;auml;ndern, wie das medienwirksame Thema Cyberwar aktuell zeigt. Im Rahmen des Global Media Forums organisierte die Deutsche Welle einen Workshop, der sich mit Cyberattacken auf Menschenrechtsorganisationen befasste. Denn auch Regierungen bedienen sich der neuen M&amp;ouml;glichkeiten, um an Informationen zu gelangen. &amp;#8222;Nichtregierungsorganisationen m&amp;uuml;ssen sich fast t&amp;auml;glich damit auseinandersetzen, dass sie im Internet angegriffen werden.&amp;#8220; Das sagte Linda Poppe von &lt;a href="http://www.survivalinternational.de/" target="_blank"&gt;Survival International&lt;/a&gt;, einer Organisation, die sich f&amp;uuml;r die Rechte indigener V&amp;ouml;lker einsetzt und deren Webseite unl&amp;auml;ngst attackiert wurde. Survival wolle sich jedoch nicht mundtot machen lassen. Die Diskussion machte das grunds&amp;auml;tzliche Problem deutlich: &amp;#8222;Je kleiner eine NGO ist, desto h&amp;auml;ufiger kommt es vor, dass sie angegriffen wird, weil das &amp;ouml;ffentliche Interesse daran nicht sehr gro&amp;szlig; und das technische Equipment nicht sehr ausgefeilt ist.&amp;#8220; Doch ohne Internet gehe eben gar nichts mehr, ist Linda Poppe &amp;uuml;berzeugt: &amp;#8222;Es ist das zentrale Medium, um &amp;Ouml;ffentlichkeit herzustellen.&amp;#8220; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Allerdings warnte Internetaktivist &lt;a href="http://netzpolitik.org/" target="_blank"&gt;Markus Beckedahl&lt;/a&gt; davor, sich deshalb in eine zu starke Abh&amp;auml;ngigkeit von den gro&amp;szlig;en Sozialen Medien zu begeben. Dies biete einerseits viele Vorteile, andererseits berge es manche Risiken. So h&amp;auml;tten Sicherheitsbeh&amp;ouml;rden in der arabischen Welt &amp;uuml;ber sie zu Demonstrationen eingeladen, wobei die Teilnehmer anschlie&amp;szlig;end inhaftiert worden seien. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Bloggen f&amp;uuml;r Freiheitsrechte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Mit der Existenz der neuen Medien und ihrer scheinbar grenzenlosen M&amp;ouml;glichkeiten verschwimmen auch die Grenzen zwischen Journalisten und Publizisten. Dies l&amp;auml;sst sich in der arabischen Welt beobachten, wo der Begriff der Meinungsvielfalt h&amp;auml;ufig ein Fremdwort ist. In diese L&amp;uuml;cke springen engagierte Blogger. Um sie zu unterst&amp;uuml;tzen und ihr Engagement &amp;ouml;ffentlich zu machen, hat die Deutsche Welle den &lt;a href="http://thebobs.dw-world.de/en/category/start/" target="_blank"&gt;BOBs Award &lt;/a&gt;ins Leben gerufen, mit dem herausragende Blogs ausgezeichnet werden. Traditionell wird die Verleihung im Rahmen des Global Media Forum vorgenommen. In diesem Jahr hei&amp;szlig;t die Preistr&amp;auml;gerin Lina Ben Mhenni. Die 28-j&amp;auml;hrige Dozentin an der Universit&amp;auml;t Tunis&amp;nbsp;schreibt in ihrem &lt;a href="http://atunisiangirl.blogspot.com" target="_blank"&gt;Blog&lt;/a&gt; seit mehreren Jahren &amp;uuml;ber die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in ihrem Land &amp;#8211; auf Franz&amp;ouml;sisch, Englisch und Arabisch. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;#8222;Als ich sah, wie Menschen get&amp;ouml;tet wurden, war klar: Es gibt kein Zur&amp;uuml;ck mehr&amp;#8220;, erkl&amp;auml;rte sie bei der Preisverleihung. &amp;#8222;Ich musste den Stimmen dieser Menschen und ihrer Familien Geh&amp;ouml;r verschaffen, damit sie nicht umsonst gestorben sind.&amp;#8220; Die Brutalit&amp;auml;t des Regimes in Tunesien sei f&amp;uuml;r sie der wichtigste Grund gewesen, die Revolution &amp;uuml;ber das Internet zu unterst&amp;uuml;tzen. Allerdings sei die Revolution in erster Linie von Menschen gemacht worden, &amp;#8222;die auf die Stra&amp;szlig;e gingen und ihr Leben riskierten.&amp;#8220; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Haben Medien die Aufgabe, Anwalt der Menschenrechte zu sein? So lautete die Kernfrage des Forums &amp;#8211; die Antworten sind so vielschichtig wie der Themenkatalog selbst: Investigativer Journalismus sei essenziell, um Menschenrechtsverst&amp;ouml;&amp;szlig;e aufzudecken, so Ingrid Deltenre (&lt;a href="http://www.ebu.ch/" target="_blank"&gt;European Broadcasting Union&lt;/a&gt;, EBU). Filmemacher &lt;a href="http://www.facesoffreedom.goodweave.org/roberto-romano.php" target="_blank"&gt;U. Roberto Romano&lt;/a&gt; h&amp;auml;lt dagegen, Medien seien nicht so ausgestattet, um in der erforderlichen Tiefe &amp;uuml;ber wichtige Themen zu berichten. &lt;a href="http://www.wernerhoyer.de/" target="_blank"&gt;Werner Hoyer&lt;/a&gt;, Staatsminister im Ausw&amp;auml;rtigen Amt, forderte abschlie&amp;szlig;end: &amp;#8222;Es ist wichtig, dass wir gerade dann, wenn autorit&amp;auml;re Systeme &amp;ouml;konomisch erfolgreich sind, die Menschenrechtsfrage immer wieder aufwerfen.&amp;#8220;
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 24 Jun 2011 09:26:59 GMT</pubDate>
      <guid>http://politik-digital.de/menschenrechte-im-spiegel-der-medien</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2011-06-24T09:26:59Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Herausforderer der USA</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58058</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Bundespr&amp;auml;sident Christian Wulff k&amp;uuml;ndigt eine St&amp;auml;rkung der strategischen Partnerschaft Deutschlands mit Brasilien an. Wie Wulff bei seinem Aufenthalt in dem s&amp;uuml;damerikanischen Land erkl&amp;auml;rte, das er letzte Woche besuchte, will Berlin seine Beziehungen zu Brasilia weiter ausbauen. Deutschland und Brasilien k&amp;auml;mpfen bereits seit Jahren gemeinsam um einen st&amp;auml;ndigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat und teilen auch dar&amp;uuml;ber hinaus starke Interessen: Sie sehen sich jeweils als Hegemonialmacht auf ihrem (Sub-)Kontinent - Deutschland in Europa, Brasilien in Lateinamerika - und sind auf wachsende Unabh&amp;auml;ngigkeit von den Vereinigten Staaten bedacht. Privilegierte Wirtschaftskontakte stabilisieren die Beziehungen. Der Bundespr&amp;auml;sident wollte urspr&amp;uuml;nglich am Samstag die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te deutsche Investition der letzten zehn Jahre in Lateinamerika besuchen - ein Stahlwerk nahe Rio de Janeiro, das wegen der Emission giftiger Stoffe bereits seit Jahren Gegenstand von Protesten und Gerichtsverfahren ist. Neben dem Ausbau der bilateralen Gesch&amp;auml;fte ist auch die Intensivierung der Milit&amp;auml;rkooperation geplant. Nach deutschen Pl&amp;auml;nen soll Brasilien zuk&amp;uuml;nftig Truppen f&amp;uuml;r EU-Milit&amp;auml;rinterventionen stellen. Fachleute warnen, das brasilianische Milit&amp;auml;r habe seine Absicht, Atombomben zu bauen, bis heute nicht aufgegeben.</description>
      <pubDate>Sun, 08 May 2011 23:13:19 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58058</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2011-05-08T23:13:19Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Teil der Lieferkette</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58055</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Mit Besuchen in Mexiko, Costa Rica und Brasilien treibt Bundespr&amp;auml;sident Christian Wulff in diesen Tagen die neue Berliner Lateinamerika-Offensive voran. Seine Reise dient der Umsetzung des deutschen Lateinamerika-Konzepts, das die Bundesregierung im vergangenen Sommer verabschiedet hat. Damit will sie die deutsche Position im unmittelbaren Einflussgebiet der Vereinigten Staaten st&amp;auml;rken. Aus Sicht Berlins dr&amp;auml;ngt die Zeit, da auch die Volksrepublik China ihre Stellung in Lateinamerika umfassend ausbaut. In Mexiko steht vor allem die Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen auf der Tagesordnung. Das Land ist nicht nur Niedriglohnstandort, sondern auch &amp;uuml;ber ein Freihandelsabkommen an die USA gebunden und wird von deutschen Unternehmen deshalb zur kosteng&amp;uuml;nstigen Produktion von Waren f&amp;uuml;r den US-Markt genutzt. Bundespr&amp;auml;sident Wulff w&amp;uuml;rdigte diesen Umstand gestern mit einem Besuch bei der mexikanischen Filiale des deutschen Autozulieferers Schaeffler, dessen umittelbarer Vorl&amp;auml;ufer in den 1940er Jahren Haare von in Auschwitz ermordeten Juden verarbeitete. Wulff sprach zudem &amp;uuml;ber deutsche Unterst&amp;uuml;tzung f&amp;uuml;r die mexikanischen Repressionsapparate in ihrem Krieg gegen die Drogenmafia. Polizisten und Soldaten werden schwere Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen.</description>
      <pubDate>Wed, 04 May 2011 04:16:47 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58055</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2011-05-04T04:16:47Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Deutsche Demographen</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57958</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Berliner Regierungsberater pl&amp;auml;dieren f&amp;uuml;r eine gezielte Einflussnahme auf die Bev&amp;ouml;lkerungsentwicklung in der sogenannten Dritten Welt. Wolle man das Entstehen nicht erw&amp;uuml;nschter Migrationsbewegungen wirksam verhindern, dann tue man gut daran, Ma&amp;szlig;nahmen zur Familienplanung in den armen L&amp;auml;ndern zu unterst&amp;uuml;tzen; auf diese Weise k&amp;ouml;nne ein unkontrolliertes Wachstum konflikttr&amp;auml;chtiger Elendsmilieus bek&amp;auml;mpft und die Emigration vermindert werden, hei&amp;szlig;t es in einem soeben publizierten Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Au&amp;szlig;erdem sei der Ausbau st&amp;auml;dtischer Infrastrukturen in Afrika, Lateinamerika und Asien zu f&amp;ouml;rdern. Nur so lasse sich verhindern, dass die schnelle Bev&amp;ouml;lkerungszunahme in peripheren Gro&amp;szlig;st&amp;auml;dten neue Konflikte hervorrufe, die ihrerseits die dorthin ausgelagerten Wirtschaftsaktivit&amp;auml;ten westlicher Firmen st&amp;ouml;rten. F&amp;uuml;r die westlichen Wohlstandszentren schlagen die Autoren von der SWP gezielte Ma&amp;szlig;nahmen zur Familienf&amp;ouml;rderung vor, um das Schrumpfen der einheimischen Bev&amp;ouml;lkerung aufzuhalten. Dies sei n&amp;ouml;tig, hei&amp;szlig;t es in der SWP-Analyse, um das Humanpotenzial der Bundesrepublik und ihrer Verb&amp;uuml;ndeten im weltweiten Konkurrenzkampf zu st&amp;auml;rken.</description>
      <pubDate>Wed, 01 Dec 2010 00:14:31 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57958</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2010-12-01T00:14:31Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Die neue Lateinamerika-Offensive</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57889</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Mit einem "Wirtschaftstag" setzt das Ausw&amp;auml;rtige Amt am heutigen Dienstag seine gestern gestartete Botschafterkonferenz fort. Dabei stehen die mehr als 200 Leiter deutscher Auslandsvertretungen 1.100 geladenen Unternehmern sowie Verbandsfunktion&amp;auml;ren der deutschen Wirtschaft f&amp;uuml;r Ratschl&amp;auml;ge und Kontaktvermittlung zur Verf&amp;uuml;gung. Der "Wirtschaftstag" ist eine der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Veranstaltungen zur F&amp;ouml;rderung der deutschen Au&amp;szlig;enwirtschaft. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr Lateinamerika. Am 4. August hat die Bundesregierung ein neues Lateinamerika-Konzept verabschiedet, das den deutschen Einfluss im "Hinterhof" der Vereinigten Staaten deutlich st&amp;auml;rken soll. Das Papier nimmt in wesentlichen Teilen Forderungen auf, die die deutsche Wirtschaft zu Jahresbeginn in einem Lateinamerika-Dokument zusammengefasst und den zust&amp;auml;ndigen Stellen in Ministerien und Parlament &amp;uuml;bermittelt hat. Der Realisierung des neuen Lateinamerika-Konzepts dient unter anderem die Schwerpunktsetzung der diesj&amp;auml;hrigen Botschafterkonferenz. Bem&amp;uuml;hungen um bessere Wirtschaftskontakte und gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Einfluss in Lateinamerika unternimmt Berlin bereits seit Jahren immer wieder - bislang mit m&amp;auml;&amp;szlig;igem Erfolg.</description>
      <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 23:13:27 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57889</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-06T23:13:27Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ministerium zur Begleitung der Expansion</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57745</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Ein langj&amp;auml;hriger Mitarbeiter der Friedrich-Naumann-Stiftung und F&amp;uuml;rsprecher von Putschisten in Honduras ist zum Abteilungsleiter im Bundesentwicklungsministerium (BMZ) ernannt worden. Der Mann hatte zuvor als "Regionalb&amp;uuml;roleiter Lateinamerika" den Aufbau der Naumann-Netzwerke in Honduras begleitet und im letzten Sommer das Putschistenregime, das auch Mitglieder dieser Netzwerke in f&amp;uuml;hrende Positionen brachte, gegen Proteste in Schutz genommen. Seine Ernennung zum Abteilungsleiter ist Teil der Umstrukturierung des BMZ, die der neue Minister Dirk Niebel (FDP) begonnen hat. Sie soll das Haus enger in die wirtschaftliche und milit&amp;auml;rische Expansion Deutschlands einbinden. Erst in der vergangenen Woche hatte die Ernennung eines Bundeswehr-Obersts zum Abteilungsleiter unter anderem f&amp;uuml;r Afghanistan starken Unmut bei zivilen Hilfsorganisationen provoziert. Ein dritter neuer Abteilungsleiter gilt als Spezialist f&amp;uuml;r die F&amp;ouml;rderung kleinerer und mittlerer Unternehmen, die in wachsendem Ma&amp;szlig;e ins Ausland zu expandieren suchen - auch mit Unterst&amp;uuml;tzung des Entwicklungsministeriums.</description>
      <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 23:13:24 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57745</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2010-02-22T23:13:24Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Unter Zwangsverwaltung</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57720</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Kritiker warnen vor einer erneuten Kolonialisierung Haitis mittels der globalen Unterst&amp;uuml;tzungsma&amp;szlig;nahmen nach dem dortigen Erdbeben. Die internationale Hilfe f&amp;uuml;r Haiti sei "dringend notwendig", d&amp;uuml;rfe aber nicht f&amp;uuml;r "neokoloniale Einflussnahme" durch die USA und die EU missbraucht werden, fordert die Bonner Informationsstelle Lateinamerika, die seit 35 Jahren &amp;uuml;ber die Entwicklung auf dem Subkontinent berichtet. &amp;Uuml;berlegungen, die polizeilich-milit&amp;auml;rische Pr&amp;auml;senz von US-amerikanischen Truppen und EU-Polizisten auf Dauer aufrecht zu erhalten, werden tats&amp;auml;chlich in den westlichen Machtzentralen diskutiert. Man ben&amp;ouml;tige "eine Methode, schlecht funktionierende L&amp;auml;nder wie Haiti unter internationale Zwangsverwaltung zu stellen", hei&amp;szlig;t es bei US-Think Tanks; die offene &amp;Uuml;bernahme staatlicher Aufgaben in Haiti durch die westlichen Gro&amp;szlig;m&amp;auml;chte hat inzwischen begonnen. Berlin, das in S&amp;uuml;dosteuropa umfangreiche Erfahrung mit Protektoraten gesammelt hat, ist in Haiti eher in zweiter Reihe involviert, beteiligt sich aber gleichwohl am Vorgehen der westlichen M&amp;auml;chte - im Rahmen der EU.</description>
      <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:13:25 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57720</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2010-01-20T23:13:25Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Still stehen f&amp;uuml;r den Bildungsstreik</title>
      <link>http://www.politik-digital.de/oesterreich-studenten-bildungsstreik-internet-</link>
      <description>&lt;p class="teaser"&gt;In &amp;Ouml;sterreich protestieren Studenten gegen die schlechten Studienbedingungen, sowohl auf der Stra&amp;szlig;e als auch im Netz. Egal ob Stra&amp;szlig;enblockaden oder Audimax-Besetzung: Die ganze digitale Welt kann mitmachen und mitschauen &amp;#8211; manchmal sogar in Echtzeit.
&lt;p&gt;&lt;/p&gt; 

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ohne sich zu bewegen &amp;#8211; regelrecht eingefroren &amp;#8211; stehen etwa 30 Studierende auf dem Urban-Loritz-Platz in Wien. Mit dem f&amp;uuml;nf-min&amp;uuml;tigen &amp;quot;Freezen&amp;quot; m&amp;ouml;chten sie die Wiener Passanten auf die Hochschulbedingungen in &amp;Ouml;sterreich aufmerksam machen: Nix geht mehr. &amp;quot;Still stehen&amp;quot; ist eine der vielen Aktionen der Gruppe &amp;quot;&lt;a href="http://www.unsereuni.at/" target="_blank" title="www.unsereuni.at"&gt;unibrennt&lt;/a&gt;&amp;quot;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
F&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten Tage plant unibrennt weitere Projekte in Wien und anderen &amp;ouml;sterreichischen St&amp;auml;dten: In Bus und Bahn m&amp;ouml;chten Sie &amp;uuml;ber Bildung diskutieren. Nicht jeder Passant soll daher einen Sitzplatz bekommen. &amp;quot;Wir haben oft nicht die M&amp;ouml;glichkeit das zu studieren, was wir wollen, weil die Zugangsbeschr&amp;auml;nkungen so hoch sind. Wir kriegen dann auch keinen Platz&amp;quot;, erkl&amp;auml;rt Marlene von unibrennt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Sitzblockade im Livestream&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;quot;Mit unseren Aktionen wollen wir endlich nach au&amp;szlig;en tragen, welche Missst&amp;auml;nde an der Uni herrschen,&amp;quot; erkl&amp;auml;rt Aljoscha, Mitglied der Presse AG. Der 22-J&amp;auml;hrige Student freut sich besonders &amp;uuml;ber das internationale Interesse an der Audimax-Besetzung in Wien, das auch durch die digitale Au&amp;szlig;enkommunikation gef&amp;ouml;rdert wurde. &amp;quot;Viele studentische Vereinigungen aus Europa und Lateinamerika haben bereits ihre Solidarit&amp;auml;t ausgesprochen. Die meisten werden durch &lt;a href="http://www.facebook.com/unsereuni" target="_blank" title="Audimax Besetzung in der Uni Wien - Die Uni brennt!"&gt;Facebook&lt;/a&gt; angesprochen,&amp;quot; erz&amp;auml;hlt Marlene, Studentin f&amp;uuml;r Publizistik.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;div style="text-align: center"&gt;
&lt;img src="/sites/politik-digital.de/files/oesi_bildungsstreik1.jpg" alt="Foto by alexkoch" title="Foto by alexkoch" width="224" height="188" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;


&lt;div align="center"&gt;
&lt;i&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/unibrennt/" rel="cc:attributionURL"&gt;by unibrennt&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" rel="license"&gt;CC BY-NC-SA 2.0&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div  &gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Knapp 28.000 Mitglieder z&amp;auml;hlt die Gruppe mittlerweile. &amp;quot;Durch die Gruppe kann man sich informieren und sie hilft uns, ein Feedback auf unsere Aktionen zu erhalten. Zus&amp;auml;tzlich erf&amp;auml;hrt der User mehr &amp;uuml;ber den Livestream aus dem Audimax. Alle Versammlungen und Projekte k&amp;ouml;nnen so jederzeit verfolgt werden.&amp;quot; sagt Marlene.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Opposition formiert sich im Netz&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Doch nicht jeder Studierende unterst&amp;uuml;tzt die Besetzungen an den &amp;ouml;sterreichischen Unis. In der Facebook-Gruppe &amp;quot;&lt;a href="http://www.facebook.com/pages/Studieren-statt-Blockieren/161298391957" target="_blank" title="Studieren statt Blockieren"&gt;Studieren statt blockieren&lt;/a&gt;&amp;quot; (knapp 24.000 Mitglieder) formulieren die Gegner ihren Unmut &amp;uuml;ber die stattfindenden Proteste. Einer von ihnen ist Johannes Bauer. Der Student der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften kann sich nicht mit allen Forderungen der Gruppe unibrennt identifizieren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;quot;Inhaltlich schwingt in manchen Forderungen eine gewisse politische Ideologie mit. Andere Meinungen werden gar nicht miteinbezogen,&amp;quot; erkl&amp;auml;rt der 20-J&amp;auml;hrige. Dies m&amp;ouml;chte er &amp;auml;ndern und ist selbst als Admin einer Facebook-Gruppe aktiv geworden: In der neu gegr&amp;uuml;ndeten Facebook-Gruppe&amp;nbsp; &amp;quot;&lt;a href="http://www.facebook.com/pages/Uni-verandern/168518179785?ref=mf" target="_blank" title="Uni ver&amp;auml;ndern"&gt;Uni ver&amp;auml;ndern&lt;/a&gt;&amp;quot; erhofft er sich &amp;quot;ideologiefreie Diskussionen&amp;quot; und konstruktive Vorschl&amp;auml;ge gegen die Probleme an den Hochschulen. Bislang fehlen Johannes und seinen acht Mitstreitern noch Diskussionspartner.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Schweigsamer Minister&lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Presse-AG von unibrennt verfolgt die Diskussionen in beiden Gruppen. &amp;quot;Wir gucken uns an, was dort geschrieben wird und diskutieren auch mit. Inhaltlich stimmen wir bei vielem &amp;uuml;berein. Ansonsten nutzen wir das auch, um unser Handeln zu erkl&amp;auml;ren,&amp;quot; sagt Marlene. Die Studierende aus den Fachbereichen Publizistik, Geschichte und Politik haben sich viel vorgenommen: &amp;quot;Wir haben Beauftragte f&amp;uuml;r die einzelnen sozialen Netzwerke und Twitter. Einige arbeiten an unserer Zeitung 'morgen' oder geben Interviews.&amp;quot; erkl&amp;auml;rt Aljoscha. Auch Johannes Bauer diskutiert regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig in seiner Gruppe mit.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nur der &amp;ouml;sterreichische Minister f&amp;uuml;r Wissenschaft und Forschung Johannes Hahn hat sich dagegen bislang zur&amp;uuml;ckgehalten. Ein einzelner gefakter &lt;a href="http://twitter.com/Johannes_Hahn" target="_blank" title="http://twitter.com/Johannes_Hahn"&gt;Twitter-Account&lt;/a&gt; l&amp;auml;sst den Minister online aktiv werden. Ansonsten tritt er sowohl on- als auch offline zu diesem Thema kaum in Erscheinung. 
&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:42:43 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.politik-digital.de/oesterreich-studenten-bildungsstreik-internet-</guid>
      <dc:creator>Metablocker</dc:creator>
      <dc:date>2009-11-09T10:42:43Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Deutsche Liberale</title>
      <link>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57628</link>
      <description>(Eigener Bericht) - Nach dem Wahlerfolg der deutschen Liberalen bereitet sich der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle auf seinen Amtsantritt als zehnter bundesdeutscher Au&amp;szlig;enminister vor. Westerwelle ist Ex-Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung, die mit ihren weltweiten Aktivit&amp;auml;ten die FDP-Au&amp;szlig;enpolitik modellhaft verk&amp;ouml;rpert. Er ist der Organisation bis heute eng verbunden. Die Stiftung, die &amp;uuml;ber umfangreiche Einflussnetzwerke auf allen Kontinenten verf&amp;uuml;gt, hat sich in j&amp;uuml;ngster Zeit durch scharfe Attacken gegen&amp;uuml;ber fremden Staaten und Regierungen hervorgetan. F&amp;uuml;r die Tibet-Kampagne, die im Fr&amp;uuml;hjahr 2008 die Volksrepublik China erheblich unter Druck setzte, stellte sie die zentrale Plattform bereit. Dieses Jahr hat sie begonnen, ethnische Minderheiten im Iran gegen die Regierung in Teheran in Position zu bringen. In Lateinamerika unterh&amp;auml;lt sie Netzwerke, die Regierungsgegner in Venezuela sowie Bolivien umfassen und k&amp;uuml;rzlich in Honduras massiv intervenierten - auf Seiten der dortigen Putschisten im Kampf gegen die demokratisch gew&amp;auml;hlte Regierung. Mit dem Amtsantritt eines FDP-Au&amp;szlig;enministers nimmt auch die Bedeutung der Naumann-Stiftung und ihrer aggressiven Ma&amp;szlig;nahmen im Rahmen der bundesdeutschen Au&amp;szlig;enpolitik zu.</description>
      <pubDate>Mon, 28 Sep 2009 23:13:33 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57628</guid>
      <dc:creator>German Foreign Policy</dc:creator>
      <dc:date>2009-09-28T23:13:33Z</dc:date>
    </item>
  </channel>
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